Sind wir alleine im Universum ?   8 comments

Sind wir alleine im Universum ?

Um diese Frage zu beantworten, muss man im Vorfeld einige Prämissen setzen was darunter zu verstehen ist.

Wenn wir von fremden Lebensformen im Universum sprechen muss man davon ausgehen dass es sich dabei um Leben auf Kohlenstoffbasis wie dem unsrigen handelt. Andere Lebensformen (auf Siliziumbasis z.B.) kennen wir nicht. Daher ist es auch müßig darüber zu spekulieren. Weiterhin währe die Frage zu klären in wie weit ein möglicher Nachweis fremden Lebens überhaupt Einfluss auf uns hätte. Alleine ein solcher Nachweis ist kein Beweis über dessen noch Existenz.
Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit können wir sagen, dass wir im Umkreis von 10 Lichtjahren die einzigen sind. Eine Entfernung die für eine mögliche Kommunikation schon unüberwindlich ist. Würden wir auf eine hypothetische Frage, frühestens in 20 Jahren eine Antwort erhalten.
Hätte uns eine Nachricht einer fremden Zivilisation vor 100 Jahren erreicht, hätten wird diese gar nicht wahrnehmen können. Vor 100 Jahren hatten wir noch keine Radioastronomie. Und wenn diesen Fremde Zivilisation über einen höhere Intelligenz verfügen sollte als die unsrige, ist auch nicht auszuschließen dass sie mit Technologien arbeitet, die wir nicht kenne und daher ihre Signale nicht wahrnehmen. Wie der Buschmann im Urwald, der mittels Trommel oder Rauchzeichen kommuniziert, merkt auch nichts davon dass er von Radiowellen umgeben ist.
Und sollte es tatsächlich in den Tiefen des Universums, Millionen oder Milliarden Lichtjahre von uns entfernt intelligentes Leben geben, würden wir das nicht bemerken. Bestenfalls, dass es vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal intelligentes Leben dort gegeben hat. Erst wenn deren Signale bei uns eintreffen, würden wir das zur Kenntnis nehmen können. Nach einer Zeit wo es diese fremde Lebensform schon lange nicht mehr geben wird.

Es ist also schon vom Ansatz her falsch, anzunehmen mit außerirdischen Lebensformen kommunizieren zu können. Hinzu kommt auch noch eine gewisse Arroganz. Wir können noch nicht mal mit den Tieren unseres Planeten kommunizieren, aber wollen uns mit fremden Intelligenzen unterhalten.

Zur Entstehung von Leben auf einem Planeten sind ganz bestimmte Voraussetzungen einschließlich Zufälle notwendig, deren zweites zusammentreffen schier unmöglich ist.

Grundvoraussetzung:
Leben kann nur auf einem Planeten entstehen.
Ein Planet wiederum muss um ein Zentralgestirn kreisen.

Bedingungen Zentralstern:
Der Stern muss einer bestimmten Spektralklasse entsprechen, und eine ausreichend lange stabile Entwicklung durchläuft (wie unsere Sonne) was auf max. 3% aller bekannte Sterne zutrifft.
Darüber hinaus muss dieser Stern über ein Planetensystem, mindesten aber über einen Planeten verfügen.
Planeten außerhalb unseres Sonnensystems konnten bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. So dass deren Wahrscheinlichkeit als niedrig eingeschätzt werden muss. In Frage kommende Sterne müssen nicht zwangläufig auch über Planeten verfügen.

Bedingung Umlaufbahn des Planeten:
Die Umlaufbahn muss in einem bestimmten eng bemessenen Abstand erfolgen und darf nicht zu elliptisch sein. Was gem. Gravitationsgesetz und der Himmelsmechanik eher die Ausnahme als der Normalfall ist.
Im Vergleich zu unserem Sonnensystem, nur auf der Erde bestehen Lebensbedingungen. Der Mars ist von der Sonne zu weit entfernt, die Venus zu dicht dran.

Bedingungen an den Planeten:
Der Planet muss über eine erkaltete Oberfläche verfügen, was ein gewisses Alter voraussetzt.
Der Planet muss groß genug sein um durch seine Schwerkraft eine Atmosphäre halten zu können.
Die Temperaturverhältnisse müssen das Vorkommen von Wasser in flüssige Form ermöglichen.
Die Strahlungsintensität des Zentralgestirns muss auf der Oberfläche des Planeten die Existenz von Leben ermöglichen.

Alleine diese Bedingungen sind erst einmal zu erfüllen, damit Leben nach dem unsrigen entstehen könnte, aber nicht zwingend entstehen muß.

Man geht davon aus, wenn nicht ein Meteorit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt an einer ganz bestimmten Stelle auf der Erde eingeschlagen währe, währe womöglich kein Leben auf diesem Planeten entstanden. Bei diesem Einschlag wurde ein Molekül, eine Aminosäure so deformiert, dass daraus das erste Leben hervorging. Die Fähiggkeit der Materie sich selbst zu reprotuzieren.

Einmal entstandenes Leben muss sich dann aber auch weiterentwickelt haben. Leben alleine ist noch keine Intelligenz. Über den Zeitraum von Millionen von Jahren sind auf der Erde unzählige Spezies entstanden und wieder vergangen bis die Evolution den Homo Sapiens hervorgebracht hat. Während unser Sonnensystem vor ca. 10 Milliarden jähren entstanden ist, sprechen wir von einer Zivilisation seit ca. 4000 vor der Zeitrechnung. Ein absolut unbedeutender Abschnitt in der Geschichte des Universums.

Dabei ist die Zeit ein wichtiger Größe, die zur Entstehung von Leben und dessen Entwicklung zu Höherentwickelten Formen erforderlich ist. Die aber nicht unbegrenzt zur Verfügung stand, (das Universum hat einen zeitlichen Anfang – Urknall vor ca. 18 Mrd. Jahren) und auch nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Das Lebensalter jedes Sternes ist begrenzt. Auch der unserer Sonne.

Und noch ein Aspekt kommt hinzu. Einmal entstandenes Leben, welches sich bis zur Intelligenz entwickelt hat, Muss auch mögliche intenen Krisen, überwunden – sich nicht selbst wieder vernichtet zu haben. Auf Grund seiner Intelligent, gegen die eigen Art gerichtet, Systeme entwickelt hat, den Planeten vernichten zu können.  Wovon wir dank der USA gar nicht so weit entfernt sind.

Darüber hinaus gibt es keine Spezies in der Geschichte des Lebens auf diesem Planeten, welches 1 Million Jahre auf der Erde gelebt hat. So wird es auch den Menschen irgendwann nicht mehr auf der Erde geben, während die Evolution neue Lebensformen hervorbringt.

Das Klima auf dem Planeten Erde ist ein dynamischer Prozess. Im ständigen Wechsel folgen Warm- und Kaltzeiten. Warmzeiten waren immer ein Klimaoptimum. Beste Bedingungen für die Entwicklung von Leben. Während Kaltzeiten, Eiszeiten ein Ende dieser Entwicklung bewirkten. Auf der Erde sind keine Lebensformen, Spezies bekannt die eine mehrere Hunderttausend Jahre währende Eiszeit überlebt, vor der letzten Eiszeit den Planeten besiedelt hatten.  
Und so wird es die Spezies Homo Sapiens nach der nächsten Eiszeit ebenfalls nicht mehr geben. Die Natur wird ganz einfach neue Lebensformen hervorbringen.
Klimatisch gesehen befinden wir uns immer noch in der letzten Eiszeit, lediglich in einer wärmeren Phase davon. Zu wirklich Eiszeitfreien Zeiten, also den Zeiten zwischen zwei Eiszeiten, waren die Pole der Erde immer eisfrei.  

Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus.
Die Natur bedient sich der Evolution um ihren Fortbestand zu sichern.
Durch eine ständige Selektion wird unzweckmäßiges verworfen und bewährtes weiter verbreitet.

Triebkraft der Natur, der lebenden Materie, ist die Erhaltung der Art.
Intelligenz in unserem Sinne hat sich für die Natur als unzweckmäßig erwiesen, da diese die einzige Lebensform ist, welche sich selbst vernichtet.
(Vernichtung seiner Lebensgrundlage, unüberwindbare soziale Krisen / Konflikte, Kriege usw.)
Die Natur wird im Rahmen der Evolution, neue Formen finden und Intelligenz in unserem Sinne als eine Fehlentwicklung wieder verwerfen.

Ich sage wir sind alleine im Universum.                                                                                                                                                                                         Und schon aus dieser Tatsache heraus haben wir die Verpflichtung alles Leben auf diesem Planeten zu schützen.

siehe dazu meine 3 Videos – über eine Zeit wo es den Menschen schon lange nicht mehr gibt:

Unsere Erde in 5 Millonen Jahren

Unsere Erde in 100 Millonen Jahren

Unsere Erde in 200 Millonen Jahren

.

Gruß Sabine

Veröffentlicht 10. September 2012 von sabnsn in philosophische Betrachtungen, Wissenschaft / Politik

Getaggt mit , , ,

8 Antworten zu “Sind wir alleine im Universum ?

Abonniere die Kommentare per RSS.

  1. Unsere Erde in 5 Millonen Jahren 1v3

    Unsere Erde in 5 Millonen Jahren 2v3

    Unsere Erde in 5 Millonen Jahren 3v3

  2. Unsere Erde in 100 Millonen Jahren 1v3

    Unsere Erde in 100 Millonen Jahren 2v3

    Unsere Erde in 100 Millonen Jahren 3v3

  3. Unsere Erde in 200 Millonen Jahren 1v3

    Unsere Erde in 200 Millonen Jahren 2v3

    Unsere Erde in 200 Millonen Jahren 3v3

  4. Eiszeit?

    Zitat:
    „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist“.
    [Goethe zu Eckermann]

    Was man aber wieder einmal wider besseren Wissens nicht zur Kenntnis nehmen will, die Gefahr kommt von einer ganz anderen Seite.
    Dass seit Jahren eine globale Erderwärmung statt findet wird ja überhaupt nicht bestritten.
    Nur das diese eben nicht von Menschenhand gemacht (was die Lüge des Jahrunderts war). Das ist ein ganz normaler Vorgang in der Erdgeschichte.

    Die Bedrohung für die Menschheit wird aber nicht die Erderwärmung sein, sonder die sich immer daran anschließende Eiszeit, die in keimen Szenario erwähnt wird.

    Die Mechanismen dazu sind bekannt:
    Durch eine globale Erderwärmung und dem damit verbunden schmelzen großer Eismassen auf der Oberfläche das Planeten gelangen große Mengen Süßwasser in die Weltmeere und verdünnen deren Salzgehalt.
    Dessen Mindestkonzentration jedoch Voraussetzug für eine Konvektion und den damit verbundenen Meeresströmungen (auch dem Golfstrom) ist.
    Sollte die Konverktion (das absinken kühleren Wasser) versiegen, kommen auch die Meeresströmungen zum erliegen.

    Der Golfstrom ist für unser Klima in Europa lebensnotwendig. Er ist eine Art Förderband welches warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko zu uns transportiert. In Höhe von Spitzbergen wenn das Wasser genug abgekühlt ist, sinkt es nach unten und fließt in einer Tiefenströmung im Atlantik zurück zum Golf von Mexiko.

    Dieser Mechanismus funktioniert aber nur bei einem mindest Salzgehalt im Atlantik. Wird dieser unterschritten sinkt kein kaltes Wasser mehr nach unten ab, es kommt zu einer Vermischung, wodurch die Strömung zum Erliegen kommen.

    Die Auswirkungen währen für Europa verheerend. Ohne die vom Golfstrom zu uns transportierte Wärme, würde Europa in einer Eiszeit versinken. Was in Erdgeschichtlichen Zeiträumen ein normaler vorgang ist.

    Wann der Punkt erreicht sein wird vermag kein Mensch voraussagen. Es ist kein Vorgang der kontinuierlich verläuft, es allmählich immer kühler wird. Das System kippt einfach um. Das kann übermorgen sein, das kann aber auch noch 1000 Jahre dauern.
    Die letzte Eiszeit ist z.B. innerhalb von 10 Jahren gekommen. Ein Zeitraum der dann kaum ausreichen wird sich global dieser Situation zu stellen. Zumal dann viel Energie gebraucht werden wird um das Überleben großer Teile der Menschheit zu sichern. Energie die dann auf konventionelle Art nicht mehr zu gewinnen ist.
    Landwirtschaft ist dann nur noch in Gewächshäusern möglich, sämtliche oberirdische Infrastruktur Verkehrswegen sowohl regional als auch global, Ver- und Endsorgung, Bergbau, Rohstoffgewinnung, alles währe nur noch mit einem unvorstellbar hohem (Energie) Aufwand möglich. (Windgeneratoren, Wasserkraftwerke, Kohlekraftwerke währen dann nicht mehr möglich.
    Nur hocheffiziente Kernkraftwerke könnten nach heutigem Technologiestand das schlimmste vermeiden) Doch die schaffen wir gerade ab!

    Der Mensch hat noch nie Naturereignisse, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Stürme, sinnflutartige Niederschlage udg. verhindern können. Sich aber im Wissen um dieser Ereignisse darauf einstellen können um die Auswikungen zu minimieren.

    Fakt ist:
    Es wird in einer Eiszeitwelt sehr, sehr viel Energie gebraucht werden. Um das 1000fache gegenüber jetzt. Und unsere heutigen Technologien funktionieren dann nicht mehr. Geschweige alternative Energieerzeugung. Die Rotoren von Windgeneratoren werden meterdick vereisen, Wasserkraft steht nicht mehr zur Verfügung da Stauseen bis auf den Grund durchfrieren bzw. der Eisdruck die Straumauern sprengen werden. Die Effizienz von Sonnenkollektoren wird unter derartigen klimatischen Bedingungen gleich NULL sein. Kohle und Erdgaskraftwerke können unter diesen Bedingungen nicht ausreichend mit Brennstoff versorgt werden. Erdöl und Erdgas das ja in den Pipelines verflüssigt transportiert wird, wird unter diesen Bedingungen erstarren. Eine Kontinuierliche Versorgung mit Kohle wird ebenfalls scheitern. Man sieht ja schon jetzt, was ein ganz normaler Winter für Probleme bringt.

    Man stelle sich einen Sibirischen Winter mit Temperaturen um die -50°C bis -80°C vor, der das ganze Jahr anhält und das dann einige 100.0000 Jahre lang. Ganz zu schweigen von der Eisdecke die dann über Europa liegen wird. Möglicher Weise mehrer 100 oder 1000 m dick von Skandinavien bis zu den Alpen.
    (10. 000 Jährigen Warmpasen foge in erdgeschichtlichen Abläufen immer mehrer 100.000 Jahre währende Eiszeiten. Bis genügend Wasser aus den Ozeanen verdunstet und der Salzgehalt dementsprechend wieder angestiegen ist, dass erneut eine Konvektion in Gang kommen kann.)

    Und ohne Energie werden Millionen Menschen verhungern oder erfrieren. Denn auch Wärme muss erst erzeugt werden.
    Aber die Politik negiert diese Erkenntnisse. Erfrieren scheint für sie human zu sein. (Nur Sterbehilfe ist verboten)
    Erfrieren doch heute schon zahlreiche Obdachlose bei einem ganz normalen Winter. Und das in den reichsten Ländern der Welt. Hauptsachen der Profit der stimmt. Dafür haben wir ja Kapitalismus.

    .

    Gruß Sabine

  5. Die Zukunft des Universums – 1 (S)

    Die Zukunft des Universums – 2 (S)

    Die Zukunft des Universums – 1v3 (S)

    Die Zukunft des Universums – 2v3 (S)

    Die Zukunft des Universums – 3v3 (S)

    Galaxy Collision (YXY)

    https://www.4shared.com/video/e6WVxyl_ca/Galaxy_Collision__YXY_.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/e6WVxyl_ca

    .

    Gruß Sabine

  6. Pingback: Die Zukunft des Universums « sabnsn

  7. Sind wir allein im Universum? Diese Frage kann ich für mich mit JA beantworten.

    Die Zeit ist dabei das entscheidende Kriterium welches in allen Hypothesen außer Acht gelassen wird.

    Zeit ist ein wichtiger Größe, die zur Entstehung von Leben und dessen Entwicklung zu Höherentwickelten Formen erforderlich ist. Die aber nicht unbegrenzt zur Verfügung stand, (das Universum hat einen zeitlichen Anfang – Urknall vor ca. 16 oder 18 Mrd. Jahren) und auch nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Das Lebensalter jedes Sternes ist begrenzt. Auch der unserer Sonne. Und Leben ist an einen Himmelskörper gebunden welcher dessen Existenz ermöglichen muss.

    Und noch ein Aspekt kommt hinzu. Einmal entstandenes Leben, welches sich bis zur Intelligenz entwickelt hat, Muss auch mögliche internen Krisen überwunden – sich nicht selbst wieder vernichtet zu haben.

    Darüber hinaus gibt es keine Spezies in der Geschichte des Lebens auf diesem Planeten, welches 1 Million Jahre auf der Erde gelebt hat. So wird es auch den Menschen irgendwann nicht mehr auf der Erde geben, während die Evolution neue Lebensformen hervorbringt.
    Spätestens nach der nächsten Eiszeit wird es den Menschen nicht mehr geben. Und trotzdem wir sich die Erde weiterdrehen.

    Wenn wir von fremden Lebensformen im Universum sprechen muss man davon ausgehen dass es sich dabei um Leben auf Kohlenstoffbasis wie dem unsrigen handelt. Andere Lebensformen (auf Siliziumbasis z.B.) kennen wir nicht. Daher ist es auch müßig darüber zu spekulieren. Weiterhin wäre die Frage zu klären in wie weit ein möglicher Nachweis fremden Lebens überhaupt Einfluss auf uns hätte. Alleine ein solcher Nachweis ist kein Beweis über dessen NOCH Existenz.
    Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit können wir sagen, dass wir im Umkreis von 10 Lichtjahren die einzigen sind. Eine Entfernung die für eine mögliche Kommunikation schon unüberwindlich ist. Würden wir auf eine hypothetische Frage, frühestens in 20 Jahren eine Antwort erhalten.
    Hätte uns eine Nachricht einer fremden Zivilisation vor 100 Jahren erreicht, hätten wird diese gar nicht wahrnehmen können. Vor 100 Jahren hatten wir noch keine Radioastronomie. Und wenn diesen Fremde Zivilisation über einen höhere Intelligenz verfügen sollte als die unsrige, ist auch nicht auszuschließen dass sie mit Technologien arbeitet, die wir nicht kenne und daher ihre Signale nicht wahrnehmen. Wie der Buschmann im Urwald, der mittels Trommel oder Rauchzeichen kommuniziert, merkt auch nichts davon dass er von Radiowellen umgeben ist.
    Und sollte es tatsächlich in den Tiefen des Universums, Millionen oder Milliarden Lichtjahre von uns entfernt intelligentes Leben geben, würden wir das nicht bemerken. Bestenfalls, dass es vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal intelligentes Leben dort gegeben hat. Erst wenn deren Signale bei uns eintreffen, würden wir das zur Kenntnis nehmen können. Nach einer Zeit wo es diese fremde Lebensform schon lange nicht mehr geben wird.
    Es ist also schon vom Ansatz her falsch, anzunehmen mit außerirdischen Lebensformen kommunizieren zu können. Hinzu kommt auch noch eine gewisse Arroganz. Wir können noch nicht mal mit den Tieren unseres Planeten kommunizieren, aber wollen uns mit fremden Intelligenzen unterhalten.

    Die Lichtgeschwindigkeit ist eine Konstante unseres Universums. Es geht nicht schneller.
    Die, die das Gegenteil behaupten bewegen sich im Bereich von Esoterik.

    Messfehler Überlichtgeschwindigkeit?
    http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/930189/
    Es war eine sensationelle Meldung, die letztes Jahr um die Welt ging: 15.000 Myon-Neutrinos, die im Lauf mehrerer Jahre vom Kernforschungszentrum CERN bei Genf 730 Kilometer durch die Erde zum OPERA-Detektor im Gran Sasso geschossen wurden, sollen ein wenig schneller gewesen sein, als es die Spezielle Relativitätstheorie erlaubt ? um 57,8 Milliardstel Sekunden. Anders gesagt: Sie hätten die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit um 0,0025 Prozent übertroffen.
    NIX mit Überlichtgeschwindigkeit. Ein Messfehler lag vor. Und das Experiment konnte mit diesem Ergebnis auch nicht wiederholt werden.

    Neutrinos sind ganz normal
    Der Cern-Forschungsdirektor hat auf einer Konferenz bestätigt: Neutrinos sind NICHT schneller als Licht. Messungen aller vier Detektoren unter dem Gran Sasso haben ergeben, dass sich die Elementarteilchen an die kosmische Geschwindigkeitsbegrenzung halten.
    http://www.golem.de/news/lichtgeschwindigkeit-neutrinos-sind-ganz-normal-1206-92420.html

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/cern-leitende-wissenschaftler-treten-wegen-neutrino-daten-zurueck-1.1324082
    .
    Die kleinste Zeiteinheit, die im Zusammenhang mit der Quantenphysik auftritt, ist die Zeitspanne, die das Licht (300 000 km/s) braucht, um einen Femtometer
    (0,000000000000001 m; Größe eines großen Atomkerns) zurückzulegen.
    Für diese Zeitspanne würde das Quark-Gluon-Plasma im Experiment im DESY existieren.
    Angeblich ist die Attosekunde (=1000 Femtosec) die kleinste Zeitspanne, mit der derzeit experimentiert wird.
    Raum ist nach Einstein ohne Zeit nicht Existent.
    Es währe die Singularität. Der Zustand der Materie vor dem Urknall. Erst mit dem Urknall beginnt die Zeit und die Existenz des Universums in einem Raum. Und Einstein sagt in seiner Relativitätstheorie weiter, Zeit ist relativ. Sie wird von der Krümmung des Raumes beeinflusst. Bei Lichtgeschwindigkeit währe die Zeit unendlich groß, sie würde still stehen.
    Daraus resultiert das Phänomen, dass die Zeit für die Besatzung eines Raumschiffes langsamer abläuft als auf der Erde. Rein theoretisch währe es dadurch möglich, dass wenn eine Raumschiffbesatzung nach einem 1-jährigen Flug auf die Erde zurückkehrt, dass währenddessen auf der Erde 50 oder 100 Jahre vergangen sind. Eine Art Reise in die Zukunft. Die Raumfahrer könnten z. B. ihre Kinder erleben wo diese älter sind als sie selbst. Ein zurück in die Zeit aus der sie gekommen sind, (Start des Raumfluges) ist NICHT möglich. Gleichbedeutend einer Reise in die Vergangenheit. (Damit könnte man den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Das geht nicht! Sowohl wisschenschftlich-theoretisch- als auch philosophisch nicht.)

    Derartiges ist aber nur eine mathematische Spielerei. Um Messbare relativistische Effekte zu erzielen muss sich die Materie (Raumschiff) mit einer Geschwindigkeit von annährend 99 % der Lichtgeschwindigkeit bewegen. Was aus mehreren Gründen praktisch unmöglich ist.
    Ungeachtet dessen dass es dafür keine Antriebstechnologie gibt.
    Das Raumschiff müsste auf 99 % Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und anschließend auch wieder abgebremst werden.
    Um 1 kg Masse auf annähernd Lichtgeschwindigkeit zu Beschleunigen bzw. abzubremsen wird gem. E=m x c2 äquivalent zur Masse die entsprechende Energie benötigt. (Energie in der Größenordnung aller Kraftwerke der Erde zusammen) Wohl bemerkt für 1 kg Raumschiff – MASSE Um ein Raumschiff dementsprechend zu beschleunigen würde mehr Energie benötigt als auf der Erde erzeugt werden kann.
    Auch Antimaterie kämen als Energiequelle nicht in Frage. Als Energiequelle wird künstlich erzeugte Antimaterie nie genutzt werden können: Für die Erzeugung wird immer mindestens so viel Energie benötigt, wie die Vernichtung wieder freisetzt. Aus technischen Gründen läge außerdem der Wirkungsgrad bei der Erzeugung unter 100%.

    Der Menschliche Organismus kann nur eine begrenzte Beschleunigung aushalten. Kurzzeitig max. 15 G. (ich habe das in einem chinesischen Kampfjet beim Flugmanöver “Cobra“ mehrmals, für jeweils etwa 10 Sekunden selbst erlebt. In weniger als einer Minute aus annähernd 4-facher Schallgeschwindigkeit auf NULL abzubremsen. Es ist extrem wie es da an den Titten zerrt. Als währen die mit Blei gefüllt.)
    Bei einer Langzeitbeschleunigung über mehrere Tage darf 1 G nicht wesentlich überschritten werden.
    Um bei einer konstanten Beschleunigung von 1 G auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen würde man ca. 200 Jahre benötigen.
    Es ist also ausgeschlossen dass ein menschlicher Organismus derartige Reisen durchführen kann.

    Ein weiterer Gedanke wäre eine 4-dimensionale Welt in dem die Zeit zu den 3 Raumkoordinaten Länge, Breite, Höhe eine weitere frei wählbare Koordinate darstellt.
    So wie man sich in den Raumkoordinaten frei bewegen kann, könnte man sich dann auch in der Zeit bewegen. Man könnte mit einer zweiten Person z. B. Räumlich am gleichen Ort aber in einer anderen Zeit sein.
    Auch eine uns noch unbekannte Art der Kommunikation könnte darüber erfolgen. Zu derartigen Experimenten fehlen uns jedoch noch jegliche Grundlagen. Sind aber nicht gänzlich unrealistisch da auch Telepathie damit erklärbar währe.
    Ein Phänomen das im Tierreich wesentlich stärker anzutreffen ist. Die gleichzeitige Richtungsänderung von Vogel oder Fischschwärmen z. B. Oder dass ein Hund unruhig wird wenn sein Besitzer aus mehreren km Entfernung sich auf den Heimweg begibt. Auch zu vollkommen ungewohnten Zeiten. Es besteht weder ein Sichtkontakt, noch ein Akustischer- oder Geruchskontakt. Auch aus Gewohnheit scheitet aus.
    Aus Instinkt ? Ja was ist das? Ist das die 4. Dimension? Über die Zeit kommunizieren? Dinge Wahrnehmen, wozu wir nicht in der Lage sind und damit auch nicht erklären können.
    .

    Die Welt in der wir leben

    https://sabnsn.wordpress.com/2013/01/25/die-welt-in-der-wir-leben/

    Das Alter der Erde wird mit 4.5 Milliarden Jahren angenommen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erde

    Den Menschen gibt es seit ca. 200.000 Jahren auf dem Planeten
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

    Von einer Zivilisation sprechen wir seit 5.000 Jahren
    http://www.geistigenahrung.org/ftopic19873.html

    Und nun eine mathematische Spielerei:
    4,5 Milliarden Jahre = 4.500.000.000
    1 Jahr = 31.536.000 Sekunden

    Wenn man das Alter der Erde auf 1 Jahr (365 Tage) festlegt
    Würde es in diesem Modell den Menschen seit 1.401,6 sec. = 23 min. 21 sec. geben.
    dto. Zivilisation seit 35 sec. / vor 14 sec. begann unsere Zeitrechnung / vor 1,1 sec. das techn. Zeitalter.

    Die EU gibt es in diesem Modell seit 0,14 sec. !
    Und was hat die da schon für Schaden angerichtet. Und will sogar die Erde rückwärts drehen. (Den natürlichen Wechsel von Warm- und Eiszeiten verhindern.)
    .
    Das erste direkte Leben ( erste einzellige Lebensformen ) entstanden vor 3,9728 Milliarden Jahren in flachen Ur – Ozeanen. Die Atmospäre war 80 % CO² mit etwas Stickstoff, Methan und Ammoniak und ohne jeden Sauerstoffgehalt.
    Der erste Sauerstoff kam erst vor 2,9455 Milliarden Jahren, als Cyano – Bakterien ( besser bekannt als Blaualgen ) die Photosynthese entwickelten. Und auch dann war er nur im Wasser enthalten.

    Allerdings gab es auch mehrere Massenausterben, mindestens bis heute 7 Stück. Das erste war im übrigen vor 2,1 Milliarden Jahren, als der erste freihe Sauerstoff in die Atmosphäre gelangte. Für die ersten Lebewesen ausser den Cyanobakterien war Sauerstoff absolutes Gift. Danach war im sogenannten Cryogenium ( 910 – 700 Millionen Jahren VNZ [ vor normaler Zeitrechnung ]), als es eine fast totale Abkühlung der Erde gab ( Schneeball Erde ), ein Massenausterben, im ZR der Grenze zwischen Ordovicium / Silur ( 448 Mio Jahre VNZ ), Devon ( 379 Mio J VNZ ), zum Ende des Perm vor 250 Mio J VNZ ( dem größten Massenausterben aller Zeitperioden ), in der Mitte der Trias
    vor 220 Mio J VNZ und am bekanntesten, im Übergang Kreide / Tertiär vor 65,0 Millionen Jahren VNZ.
    Also haben auch viele Arten wieder den Planeten mittlerweile verlassen, und heute arbeitet die Menschheit am nächsten Massenaussterben.
    .
    Ausgehend vom Urknall vor 16 – 18 Milliarden Jahren, DER URSPRUNG VON ALLEM, bedurfte es ca. 12 Milliarden Jahre, dass erst einmal Bedingungen entstanden (Entstehung der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren), welche die Entstehung von Leben ermöglichen. Was aber nicht zwangsläufig zur Entstehung von leben führen muss. Siehe die anderen Planeten unseres Sonnensystems.
    Entstandenes leben muss sich dann im Rahmen der Evolution bis zur Intelligenz weiterentwickelt haben. Auch wieder ein Prozess der nicht zwingend von statten gehen muss.
    Das erste direkte Leben ( erste einzellige Lebensformen ) entstanden vor 3,9728 Milliarden Jahren in flachen Ur – Ozeanen. Den Menschen gibt es seit 200.000 Jahren und von einer Zivilisation sprechen wir seit 5.000 Jahren. Immer gemessen an der Zeitspanne seit dem Urknall bzw. der Entstehung der Erde.

    Ferne Objekte, teils Milliarden Lichtjahre entfernt, präsentieren sich uns in einem Zustand vor eben Milliarden von Jahren. Dementsprechend dicht nach dem Urknall.
    Wo die Bedingungen zur Entstehung von Leben überhaupt nicht gegeben waren.

    Darüber hinaus gibt es keine Spezies in der Geschichte des Lebens auf diesem Planeten, welches 1 Million Jahre auf der Erde gelebt hat. So wird es auch den Menschen irgendwann nicht mehr auf der Erde geben, während die Evolution neue Lebensformen hervorbringt.
    Das Klima auf dem Planeten Erde ist ein dynamischer Prozess. Im ständigen Wechsel folgen Warm- und Kaltzeiten. Warmzeiten waren immer ein Klimaoptimum. Beste Bedingungen für die Entwicklung von Leben. Während Kaltzeiten, Eiszeiten ein Ende dieser Entwicklung bewirkten. Auf der Erde sind keine Lebensformen, Spezies bekannt die eine mehrere Hunderttausend Jahre währende Eiszeit überlebt, vor der letzten Eiszeit den Planeten besiedelt hatten.
    Und so wird es die Spezies Homo Sapiens nach der nächsten Eiszeit ebenfalls nicht mehr geben. Die Natur wird ganz einfach neue Lebensformen hervorbringen.

    Und derartiges würde auch auf hypothetische fremde Zivilisationen zutreffen.

    Die Zeit die zu ihrer Entstehung notwendig wäre. Stand und steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Und so sind alle Lebensformen einschließlich Intelligenz in ihrer EXISTENZ ZEIT begrenzt.

    ERGÄNZUNG:
    Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus.
    Die Natur bedient sich der Evolution um ihren Fortbestand zu sichern.
    Durch eine ständige Selektion wird unzweckmäßiges verworfen und bewährtes weiter verbreitet.

    Triebkraft der Natur, der lebenden Materie, ist die Erhaltung der Art.
    Intelligenz in unserem Sinne hat sich für die Natur als unzweckmäßig erwiesen, da diese die einzige Lebensform ist, welche sich selbst vernichtet.
    (Vernichtung seiner Lebensgrundlage, unüberwindbare soziale Krisen / Konflikte, Kriege usw.)
    Die Natur wird im Rahmen der Evolution, neue Formen finden und Intelligenz in unserem Sinne als eine Fehlentwicklung wieder verwerfen.

    .

    Gruß Sabine

  8. Hallo Sabine,
    ein höchst interessanter Kommentar/Beitrag von Dir. Jede Spekulation oder Theorie darüber ob wir alleine im Unisversum sind ist zwecklos, wenn wir den Zeitfaktor nicht mit einbeziehen. Ich gehe davon aus, dass wir nur einen winzigen Bruchteil von dem wissen, was es zu wissen gäbe.
    Gruß Hubert

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: