IRRSINN Energiewende und deren Folgen   3 comments


Ich möchte noch einmal auf den IRRSINN Energiewende und deren Folgen hinweisen.

Energiewende und das dumme Volk

Deutschland verfügte einst über das versorgungssicherste Energienetz der Welt.
Sowohl mit ausreichenden Sromerzeugungskapazitäten als auch dessen Verteilungsnetz.
All das wurde im Zuge der Energiewende zu Gunsten einer neuen Mafia zerstört.
Inzwischen hat Deutschland den teuersten Strom der Welt – und er wird noch teurer – und bezahlen soll das der Bürger, nicht die Großverbraucher.
Die deutsche Energieversorgung ist so gefährdet wie noch nie in dessen Geschichte.
Sowohl der Strombereitstellung (ständige Verfügbarkeit) dessen Verteilung, und dessen Verwundbarkeit gegenüber feindseligen Maßnamen.

IRRSINN Energiewende – und die Folgen (SY)

Auch wenn ich mich jetzt wiederhole:
Stromerzeugung außerhalb der eigenen Landesgrenzen beinhalten ein gewaltiges strategisches Risiko.
Egal ob nun Offshore-Windkraftanlagen – Windparks im offenen Meer bzw. Wasserkraft aus Skandinavien oder Solarstrom aus der Sahara.
In Krisensituationen könnte man das ganze Land mit einem Schlag lahm legen. Man müsste nur die Energietrassen kappen oder die Energieerzeugung außerhalb der Landesgrenzen zerstören. Zumal diese nicht durch eigene Kräfte gesichert werden können.

Eine Syberattacke auf die Energieversorgung halte ich hingegen für unrealistisch. Derartige Horror-Szenarien dienen einem anderen Zweck – das Internet zu kontrollieren und Online-Überwachungsmaßnahmen zu rechtfertigen.
Es hat parallelen zu den Horrorszenarien über den Anstieg des Meeresspiegels um die Religion GREEN ECONOMY zu rechtfertigen.

Es darf ganz einfach keine Schnittstelle zwischen einem Rechner der technologische Prozesse steuert und dem Internet geben.  SO EINFACH IST DAS.
Und damit ist das ganze „Syberattacken-Szenario“ gegenstandslos

.

Langsam kommt es ans Licht:
Die Energiewende ist eines der größten Umverteilungsprogramme von unten nach oben, was mit Klima- und Umweltschutz nicht das Geringste zu tun hat.

Diese neuen Wendegeschichten erzählen vor allem von Geld. Von friesischen Bauern, bei denen ein Ferrari zwischen Traktor und Schlepper steht und die sich jeden Morgen fragen, ob sie ihr Feld, auf dem Windräder stehen, noch pflügen sollen oder nicht.

Oder von einer bekannten deutschen Kanzlei, die einen zweistelligen Millionenbetrag in Sonnenparks investiert hat, einen Teil der Summe schön als Sonderabschreibung geltend machte und nun händeringend überlegt, wie sie die Hunderttausende, die jeden Monat hereinkommen, steuerlich schonend gestaltet.

Oder von dem bayerischen Landwirt, der auf das große, glitzernde Solarzellenkleid seiner Scheunen zeigt und grinsend sagt: „Das sind jetzt 20.000 Euro pro Monat.“

Ja, das Grinsen über das leicht verdiente Geld ist eines der Gesichter dieser Wende geworden. Noch ist es nicht so sichtbar und bekannt, aber es ist an der Zeit, dieses Gesicht den Deutschen genauer vorzustellen.

Langsam wird uns bewusst, dass diese Energiewende ein schmutziges Geheimnis hat. Langsam sickert es durch, so wie vor einigen Tagen, als Verbraucherschützer über die hohen Strompreise klagten: 2007 zahlte jeder Haushalt im Schnitt 35 Euro für alternative Energien. Ab 2013, wenn die Umlage von 3,5 Cent auf über 5 Cent steigt, werden es 185 Euro sein. Die vergangenen Jahre hat das kaum jemanden aufgeregt, weil viele Deutsche die Umlage als eine Art Spende für einen guten Zweck empfinden. Das kann man so sehen. Doch es ist etwas naiv. Denn das Geld wandert in die Taschen einer Branche, die wie die Auto- oder Pharmabranche in erster Linie ein Ziel hat: Sie will Geschäfte machen. Vor allem jetzt, da die Energiewende zu einem neuen Goldrausch geführt hat.

Wir sollten also wenigstes ehrlich sein – in Zeiten, in denen Armeen von Vertretern und „Beratern“ von Enercon, Repower oder den vielen obskuren Solardienstleistern durchs Land ziehen. Es geht nicht um ein höheres Ziel oder einen guten Zweck. Das ist die Story, die bei Bürgerversammlungen erzählt wird. Es geht ums Geld.

Genauer gesagt: um richtig viel Geld für richtig wenige, Geld, das sich Betreiber, Investoren, Verpächter und Hersteller aufteilen. 16,4 Mrd. Euro betrug die EEG-Umlage 2011, im kommenden Jahr sollen es 20 Mrd. sein. Die Gemeinden werden mit Steuerversprechen geködert (oder gespalten), die oft nicht eingehalten werden. Bedenken oder Einwände werden auf diese Weise einfach weggekauft.

Um mal konkret zu werden: Wenn Sie einen Acker oder eine Wiese haben, können Sie die Fläche für ein paar Hundert Euro pro Hektar und Jahr verpachten – je nach Standort und Bodengüte. Wenn das Grundstück geeignet ist und Sie es an Windradbetreiber verpachten, bekommen Sie das Hundertfache. Je nach Standort gibt es eine Grundpacht zwischen 10.000 und 25.000 Euro, oft werden die Verpächter an der Umlage beteiligt und kommen auf Werte von über 50.000 Euro – pro Windrad. Fazit: Wer sich ein paar Windräder hinstellen lässt, muss oft nicht mehr arbeiten.

Wenn ich könnte, würde ich das natürlich auch tun – Doch es geht nicht um meinen Neid. Es geht um die Lieblingsfrage der Deutschen: Ob das nicht ungerecht ist. Und ob da nicht etwas völlig außer Kontrolle geraten ist. Denn auch für 5000 Euro würde sich die Verpachtung noch lohnen. Sprich: Die Förderung ist zu hoch.

Was nervt, ist, dass Vertreter der Branche so tun, als seien sie im Auftrag einer höheren Mission unterwegs.

Sie ist eines der größten Umverteilungsprogramme von unten nach oben, die Deutschland erlebt hat. Es spaltet die Gesellschaft in jene, die produzieren (auf 20 Jahre garantiert), und jene, die verbrauchen. Stört das eigentlich jemanden in der SPD oder bei den Grünen, die sonst immer vereinen oder von oben nach unten umverteilen wollen?

Sogar Vertreter der Branche räumen inoffiziell ein, dass diese Transfers ein „Riesenthema“ seien und die hohen Pachten irrsinnig. Doch da Riesenthemen bekanntlich heikel sind, spricht man sie lieber nicht laut an.

Der Dirigent und BUND-Mitgründer Enoch zu Guttenberg ist im Mai aus Protest aus dem Naturschutzbund ausgetreten, aus ähnlichen Motiven. Sein Vorwurf: „Verdacht der Käuflichkeit“ des BUND, er wolle seine Hände nicht mehr „in die Nähe zu jenem Geldfass recken“, das nur noch korrumpiere. „Wir reden leider längst nicht mehr von einer verantwortbaren Zukunft der Energiewirtschaft in Deutschland“, schrieb zu Guttenberg. „Wir reden vom schnellen Reibach.“

Und was sagen Politiker dazu? Sie schlagen natürlich eine neue Subvention vor und wollen Strom für niedrige Einkommen subventionieren. Wie aus dem Lehrbuch für irre Interventionen: Der Stromkunde zahlt die Umlage, sie wird durch die Taschen der Energiebranche geschleust – und dann indirekt als Subvention ausgezahlt. Oje.

Wenn Sie also das nächste Mal ein Windrad sehen, denken Sie nicht:
Das ist schön oder hässlich. Oder sauber oder störend. Denken Sie einfach: Glückwunsch! Da ist jemand verdammt reich geworden. (auf Kosten des Volkes)

Gruß Sabine

Veröffentlicht 13. Februar 2013 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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3 Antworten zu “IRRSINN Energiewende und deren Folgen

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  1. Und schon wieder ein Energiegipfel

    Ein Gipfel jagt den anderen. Und was kommt bei diesem „lockeren Beisammensein“
    heraus? Nicht viel, wie es scheint. Aber man hat sich halt
    mal wieder getroffen bei einem Tässchen Kaffee und einem Plunderteilchen. Schön, daß sich alle so gut verstanden haben und sich einig sind, daß alles rund läuft in Deutschland.

    Aber das ist ja klar, bei der „besten Regierung und dem dümmsten Volk seit der Steinzeit“.

    Übrigens
    Golfplätze, kommunale Verkehrsbetriebe, MVVs, Coffeshops, Fastfood Ketten, Hühnermäster also Tierquäler in Teilbereichen und viele Ausgeburten mehr, hatten noch nie internationale Konkurrenz zu fürchten.
    Hier ging nur wieder der Gaul der Lobbyisten Bediener, der stets zu Diensten durch, also das gesamte Portfolio der FDP und der 2.500 PPPs in Berlin und anderswo.
    Die Perversion der Befreiungen war eine Fortschreibung von lauter Ungerechtigkeit, es wurde kein Ende mehr gefunden, denn man hatte keine Argumente mehr, warum der und nicht ich, bei diesem kriminellen Politikhandeln, bin doch die einzige Wahrheit.

    Die Märkte siegten über den Menschen hier im Land, das Soziale, das Gerechte. Der Stromkunde wurde an den Rand des Sozialstigmata geschoben ist doch nicht wegzudiskutieren.
    Dies würde keine alte Sau im politischen Berlin interessieren, würde nicht 2 x gewählt werden hier im Land und die entartete Energiewende eines der Hauptthemen wurde, hier im Land.

    Nachdem das OLG Düsseldorf die großzügige Umwälzung bzw. Freistellung der Netzentgelte der Großindustrie etc. auf die restlichen -dummen verbraucher- als nicht rechtens entschieden hat, stellt sich nun die frage, ob man den erhöhten Netzkostenanteil wieder zurückbekommt.
    „…zurück zur Kernenergie“, Den Eindruck habe ich auch, daß die Menschen so lange hingehalten und die Strompreise so in die Höhe getrieben werden sollen,
    bis die Bürger von selbst sagen, dass sie wieder Atomstrom wollen. Dann wäre diese Regierungsbrigade fein raus.
    Der Preis wird nicht niedriger, aber die Politik ist am Ziel angekommen.

    .

    Gruß Sabine

  2. Gipfel der Verlogenheit

    Eine Selbstverständlichkeit, kein Eingriff in die Förderung bestehender Ökostromanlagen.
    Das war das einzig konkrete Ergebnis. Ansonsten war dieser „Strompreisgipfel“ eine durch und durch verlogene Veranstaltung zu einer durch und durch verlogenen Debatte. Das fängt bei der Altmaier-Billion an, die die Energiewende angeblich kostet, und hört bei der sogenannten „Strompreisbremse“, die uns angeblich vor höheren Energiekosten bewahren soll, längst noch nicht auf.

    Schon allein die Tatsache, dass es diesen Gipfel gab, ist ein Beleg für die Verlogenheit.
    Wäre es der versammelten Entscheider-Elite wirklich darum gegangen, die gebeutelten Verbraucher vor immer weiter steigenden Preisen zu schützen – warum gab es dann bislang keinen Benzinpreisgipfel, keinen Heizöl-, Erdgas oder Mietpreisgipfel? In all diesen Bereichen steigen die Preise seit Jahren ebenfalls, zum Teil viel stärker als beim Strom.

    Beispiel Stromsteuer: Mit den jährlich über sieben Milliarden Euro aus den Taschen der Stromkunden werden in erster Linie Arbeitgeber entlastet, die dadurch niedrigere Rentenversicherungsbeiträge bezahlen müssen. Die Stromsteuer gehört nicht verringert, wie von SPD und Grünen gefordert, sie gehört abgeschafft!
    Unternehmenssubventionen haben im Strompreis nichts zu suchen

    Dasselbe gilt für die zahlreichen Vergünstigungen für energieintensive Unternehmen. Das sind Unternehmenssubventionen, die im Strompreis nichts zu suchen haben. Wer Aluminiumhütten vor globaler Konkurrenz schützen will, wer Arbeitgebern die Lohnnebenkosten senken und Straßenbahntickets billig machen will, der sollte dies über die Steuern finanzieren. Das ist transparenter und vor allem gerechter. Denn Steuern sind nach Einkommen gestaffelt, wer viel hat, zahlt viel. Beim Strom dagegen zahlt jeder gleich viel, egal, ob Hartz IV-Empfänger oder Millionär.

    Enegiewende – Gipfel der Verlogenheit (SY)

    http://www.myvideo.de/watch/9034789/Enegiewende_Gipfel_der_Verlogenheit_SY_myvideo
    .

    Gruß Sabine

  3. Hallo Sabine,

    guter Ansatz, den du damals gewählt hast. Doch das wichtigste dabei bleibt m.Mg. nach: Energieerzeugung für den Eigenbedarf muß erlaubt und steuerfrei sein. Denn es ist die Wurzel der Unfreiheit schlechthin. Basierend zu dieser Forderung sollte Energieerzeugung eine Dienstleistung gemeinnütziger Art der Gemeinde an ihre Bürger werden. Die können dann nämlich selber entscheiden, auf welchem Prinzip (also wie gefährlich und wie teuer) diese erfolgen soll. Daher hat mich die ganze Debatte von jeher immer wieder amüsiert, weil eigentlich sehr bereitwillig das Joch der Energieversorgung nie angeprangert wird.
    Dein „Kleidungsstil“ setzt nun mal viel Wärme voraus (Zwinker).

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