Die Natur – das Leben – der Mensch   2 comments

Die Natur – das Leben – der Mensch
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Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus:
„Was sich bewährt hat wird im Rahmen der Evolution weiterentwickelt und was unzweckmäßig war wird verworfen, stirbt aus.

Die Erhaltung der Art ist die Triebkraft der Natur. Um das zu gewährleisten muss der Mensch ein Alter von max. 40 bis 45 Jahren erreichen. Ausreichend um genügend Kinder (mindestebs 2) zur Arterhaltung zu zeugen und bis zu deren Selbstständigkeit groß zu ziehen.
In dieser Zeitspanne (ca. 16 bis 45) ist der Mensch – beide Geschlechter Frauen und Männer – zeugungsfähig.
Mit allem drum und dran einschließlich rumsauen = Spaß am Sex haben.
(Das Christentum hat hingegen diesen natürlichen Trieb mit einer unnatürlichen Moralauffassungen als verwerflich deklariert.)

Ein höheres Alter ist NICHT im Sinne der Natur. Daher tritt jenseits 45 ein verstärkter körperlicher Verfall ein, der nur beim Menschen, Homo Sapiens offensichlich ist.
Kein anderes Säugetier verändert im Verlaufe seines Lebens so extrem seinen Körper wie der Mensch – jenseits der von der Natur zu dessen Arterhaltung notwendigem Lebensalter. Dass ein höheres Lebensalter auch Weißheit, Erfahrung beinhalten kann, ist für die Natur nicht von Bedeutung. Zumal sich Intelligenz im Sinne der menschlichen Intelligenz für die Natur in vielerlei Hinsicht als unvorteilhaft erwiesen hat.

Der Homo Sapiens ist die einzige Spezies die nicht nur andere Lebewesen aus Spaß an der Freude tötet,
sondern danach trachtet sich selbst auszurotten.
Eine Spezies die sich seiner eigenen Lebensgrundlage beraubt.
Umweltverschmutzung, Ressourcenverknappung, Kriege, unbewältigte politische-, soziale- und ökonomische Krisen einschließlich religiöser-, ethnischer- und ideologischer Konflikte sind das Produkt menschlicher Intelligenz.

Ein Hund, Ein Wolf . . . bekommen im hohen Alter zwar weise Lefzen, aber ansonsten bleibt deren Äußeres sowie körperliche Konstitution ist bis zum Tode nahezu unverändert. Während der Mensch regelrecht verfällt.
Bis Mitte 40 verfügt der Mensch über eine hohe physische Leistungskraft und sein Körper ist ästhetisch anzusehen. Danach hat er für die Natur seine Schuldigkeit getan. Nicht nur funktionell auch ästhetisch. Hängetitten, Falten, Bierbauch, Glatze . . . Auch wenn Hängetitten oder Glatze als erotisch gelten können.
(Mir werden die Titte oftmals extra so abgeschnürt, dass sie dadurch ordinär herunterhängen.)
Dieser Prozess lässt sich durch die moderne Medizin einschließlich Pharmazie unsinniger Weise noch verlängern. Ein dahinsiechen ist nicht selten die Folge, fernab jeder Würde.
Statt das Lebensalter zu verlängern sollte die Verlangsamung des körperlichen Verfalls im Mittelpunkt der Forschung stehen.

Diese Zielstellung trifft aber auf unüberwindbare ethische und ökonomische Grenzen.
Ich weiß nicht ob es erstrebenswert währe wenn alle Menschen annähernd gleich alt aussehen würden. Attribute wie Würde, Lebenserfahrung etc. könnte man Menschen an Hand ihres Äußeren dann nicht mehr zuordnen – wenn alle wie 20 aussehen.

Den Alterungsprozess verlangsamen bedeutet auch die Anfälligkeit von altersbedingten Erkrankungen zu verringern. Neben einer sprunghaften Zunahme der Weltbevölkerung mit all ihren negativen Folgen, würden der Pharmaindustrie, der Medizin allgemein, die sich auf die Behandlung altersbedingter Erkrankungen spezialisiert haben, weltweit Verluste in Billionenhöhe entstehen. Dazu zählen dann auch Hilfsmittel jeder Art, Pothesen, Brillen, Hörgeräte . . . . . Und nicht zuletzt auch die Kosmetikindustrie, die ebenfalls daran verdient um derartige Erscheinungen zu retuschieren.

Ich finde die Natur hat das schon genial eingerichtet. Nur wie wir damit umgehen, das ist das Problem.
Goethe hat dazu gesagt:
„Natur – Leben ist ihre schönste Erfindung, und der Tod ist ihr Kunstgriff viel Leben zu haben…“
(wäre jedes entstandene Leben unsterblich, hätte es keine Evolution gegeben)

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Der Ursprung von ALLEM

Die Zukunft des Universums

Sind wir alleine im Universum?

Die Welt in der wir leben

Die ZEIT

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Gruß Sabine

2 Antworten zu “Die Natur – das Leben – der Mensch

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  1. Ich gebe Dir vollkommen Recht was den Abbau des Körpers beim Mensch betrifft. Kein Tier bekommt Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson … und auch die vielen chronischen Krankheiten kennen die Tiere nicht. Wie domestizierter Tiere aber sind, wie z.B. Hund, Katze…. desto eher bekommen sie auch menschenähnliche Krankheiten. Der Mensch hätte keinen Grund stolz zu sein, wenn man sieht wie hirnlos (Alzheimer) manche Alte werden – wie höher das Alter ist, desto mehr steigt das Risiko.

    Deswegen ist auch der Sex, vor allem der Spaß daran etwas für die Jungen. Und ohne Spaß brauche ich es nicht lange zu tun. Entweder man hat Spaß daran oder man lässt es bleiben. Man kann Lust nicht erzwingen. Nach 40 geht es mit dem Testosteron schleichend, aber permanent abwärts. Das weiß ich ja schon lange, nur weiß man nicht im voraus wie sich das genau auswirkt, auch was die Empfindungen betrifft…. also nicht nur die Erektionsfähigkeit.
    Es ist ein blödes Geschwafel wenn man vom Sex im Alter spricht. Von mir aus sind es dann der Austausch von Zärtlichkeiten bei Menschen die sich gut verstehen, aber mit Sex hat das nicht viel zu tun. Neulich hörte ich von einer Sexualtherapeutin im Radio, dass der Sex nach 60 sogar noch schöner werde. Ich kann da nur den Kopf schütteln und musste herzhaft lachen, das ist einfach eine glatte Lüge. Aber ich gönne es ihr gerne, wenn es bei ihr so sein sollte. Es ist ja klar, wenn alle andere körperlichen Fähigkeiten und die Kräfte abnehmen, warum sollte das auf sexuellem Gebiet nicht stattfinden? Man braucht sich ja nur anszusehen mit welchem Alter Profisportler von ihrem Beruf aussteigen.

    Manche Leute lügen sich eben soo gerne in den eigenen Sack, von wegen jedes Alter hat seine Reize. Auf die „Reize“ des Alters könnte ich gerne verzichten. Aber wenn man wie bestimmte Kreise es haben wollen, bis zum letzten Lebenstag dem „Schöpfer“ dankbar sein sollte, dann redet man eben solchen Quatsch. Wer keine Probleme mit dem Alter hat belügt sich selbst und macht sich was vor.

    Was die Medizin „leistet“ ist kontraproduktiv. Sie verlängert nur ein Leben auf einem sehr niedrigen Niveau und mit geringer Lebensqualität. Bei den chronischen Krankheiten kommen sie keinen Schritt weiter. Aber vor allem die Pharmaindustrie macht blendende Geschäfte, wenn die Medizin das Leben unsinnig in die Länge zieht… und die Pflegeheime sind voll von Demenzkranken, die selbst nicht mehr wissen wer sie sind und ihre Angehörigen nicht mehr erkennen. Es ist ja bewiesen, dass die meisten gesundheitlichen Kosten in den letzten Lebensjahren entstehen. Das Sterben in den Krankenhäusern geht selten würdevoll vor sich. Ich kann mir nichts Grauenhafteres vorstellen als langes Leiden, Dahinsiechen und anderen auf der Tasche liegen.

    Ich kann da keinen Sinn mehr erkennen, wenn die Leute 90 oder 100 werden und ihre Würde vollkommen verlieren – bis auf wenige Ausnahmen – abgesehen von den ökonomischen Kosten, die da noch entstehen. Aber pardon – das darf man ja nicht sagen.

    Ein Tier stirbt mit Würde, den Menschen gesteht man oft dieses Recht nicht zu.

    Traurig finde ich, wenn der Mensch selbstherrlich das Leben mancher „Nutztiere“ auf ein Drittel (oder noch weniger) ihrer natürlichen Lebensdauer abkürzt, weil er sich sie „einverleiben“ will. Da übt er rücksichtslos das Recht des Stärkeren aus und die Ethik schiebt da der Mensch beiseite.

    Gruß Hubert

  2. Hier noch eine Ergänzung.

    Ich finde der Männerarzt Dr. Georg Pfau gibt eine gute Begriffserklärung vom Altern.

    Auszug.
    […]
    „Altern“ an sich ist ein unausweichlicher Vorgang, man kann ihn beschleunigen oder ENTschleunigen, man kann ihn aber nicht verhindern oder gar umkehren. Der Begriff „Anti-Aging“ ist irreführend, da er eine Aufhebung des Alterungsprozesses impliziert und das ist eben nicht möglich. Und es wird auch niemals möglich sein. Dieser Begriff wurde deswegen weitgehend verlassen. Besser als „Anti-Aging“ liest sich „Better-Aging“, das ist zwar eine vernünftigere Terminologie, doch nicht wirklich seriöser. Zu viele Scharlatane machen ihr Geschäft damit.

    Das treffendste Wort, mit dem „Altern“ im biologischen Sinne beschrieben werden kann, ist „Funktionsverlust“. Altern ist Funktionsverlust. Jede Zelle verliert mit zunehmendem Alter, Jahr für Jahr, einen Teil ihrer Funktion, einen kleinen zwar, der aber summiert sich mit der Geschwindigkeit einer Zinseszinsrechnung. Jahr für Jahr ergibt sich ein Minus vom vorher schon verminderten Wert. Der Alterungsprozess beschleunigt sich, je weiter er bereits fortgeschritten ist. Je älter man wird, desto schneller geht es. Mit 30 ist es noch egal ob man ein Jährchen mehr oder weniger abgedient hat, mit 80 zählt schon jedes Monat. Der Grund dafür liegt in den Luxusfunktionen der Jugend: der junge Mann hat noch Reserven, der Körper schöpft noch aus dem Vollen. Obwohl auch junge Männer abbauen, der eine schneller, der andere langsamer, ist immer noch mehr als genügend übrig. Irgendwann aber, früher oder später, kommt es – alterungsbedingt – zu Fehlleistungen oder Befindlichkeitsstörungen.

    Hier weiterlesen:
    http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/der-wechsel-der-maenner/und-es-gibt-ihn-doch/

    Gruß Hubert

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