Eine deutsche Erfolgsgeschichte   6 comments

Eine deutsche Erfolgsgeschichte
Im Versenken von Steuergeldern in Milliardenhöhe

Das ist doch nur noch peinlich. Ob nun Fertigstellung oder nicht, dazu kommt nun ja noch ein Nachtflugverbot für den laut Politik dann einzigen Flughafen der Hauptstadt Deutschlands.
Man muss sich das auf der Zunge zergehe lassen. Die Hauptstadt Deutschland ist nachts aus der Luft nicht zu erreichen. Man baut für Milliarden einen neuen Großflughafen mit dem Betriebsregime einer Provinz.
(Wenn das nicht so traurig währe müsste man sich darüber kaputtlachen)
Die ganze Welt lacht über uns. Und das zu Recht, denn das sind unsere Steuergelder die dort in den Sand gesetzt wurden und werden.

Ein Vorschlag um dem Trauerspiel aus Unfähigkeit und Inkompetenz ein Ende zu machen:
Aus BER ein oberirdisches atomares Endlager machen und in Speerenberg von Leuten die Ahnung davon haben einen Flughafen bauen lassen. Mit schlüsselfertiger Übergabe versteht sich.
Wenn wir dann von den Chinesen noch einen Transrapid kaufen, (wir sind ja selbst nicht willens dazu in Deutschland einen selbst zu bauen) sind wir aus dem Stadtzentrum damit schneller in Speerenbeg als jetzt in Schönefeld oder Tegel. Tegel der einzige deutsche Flughafen ohne Bahnanschluss (S, U, Fernbahn) – auch eine Nummer fürs Panoptikum)

BER Debakel und kein ENDE (SY)

Shanghai Pudong, einer der modernsten Flughäfen der Welt, ist der Beweis dass es auch anders möglich ist.
Vom Beschluss von Partei und Regierung dass Shanghai einen zweiten Flughafen benötigt,
bis planmäßig das erste Flugzeug dort gelandet ist, sind 2 (in Worten zwei) Jahre vergangen.
Shanghai Pudung ist 4 mal so groß wie Frankfurt und ein Traum – welches diesen Flughafen zurecht als modernes Lustschloss bezeichnet.

Ein Flughafen ist die Visitenkarte eines Landes.
Es ist das Erste, was ein Fluggast von einem Land kennen lernt – und hinterlässt einen letzten bleibenden Eindruck, wenn man das Land verlässt.

Siehe dazu auch mein Video (arte Dokumentation) Airport – Shanghai Pudong (S)

Von der Weltöffentlichkeit kaum bemerkt, wurde der bisherige Flughafen Hongqiao nach der Inbetriebnahmen von Pudon ebenfalls in nur 3 Jahren total erneuert.
Am 16. März 2010 wurde das Terminal 2 und eine neue Start- und Landebahn in Betrieb genommen. Das westlich gegenüber dazugebaute Terminal ist fast tausend Meter lang, die neuen Stellplätze sind auch für den Einsatz der Großraumflugzeuge Airbus A380 ausgelegt. Die Kapazität des Flughafens erhöht sich damit auf 40 Millionen Passagiere bis zum Jahr 2015. Davon sollen 30 Millionen auf das neue Terminal und 10 Millionen auf das alte Terminal entfallen. Pro Stunde sollen 33 Starts und Landungen möglich sein. Die beiden Shanghaier Internationalen Flughäfen zusammen bieten z.Z. eine Passagierkapazität von 100 Millionen Passagieren im Jahr.

Und DEUTSCHLAND?

Die deutschen sind unfähig große Projekte durchzuziehen. Hickhack in der Ausschreibung und unentwegte Bürgerinitiativen die gegen alles sind, machen die Realisierung derartiger Projekte nahezu unmöglich.
Beim neuen Flughafen München “Franz Josef Strauss“ sind vom Planfeststellungsverfahren bis zu dessen Einweihung 30 Jahre ins Land gestrichen.
Womit die tatsächlichen kosten um ein Vielfaches über den ursprünglich geplanten Kosten Lagen.
BER Berlin,
2006 erfolgte der erste Spatenstich und Mitte Juni 2012 sollte Eröffnung sein.
Und nur einige Tage vor diesem geplanten Eröffnungstermin stellt man fest, Es gibt da ein paar kleine Mängel dass die Eröffnung um einige Monate verschoben werden muss.
Das Debakel um BER hat inzwischen Formen angenommen, dass jetzt nicht einmal mehr ein voraussichtlicher Eröffnungstermin gesagt werden kann. Man kennt ja noch nicht einmal den Umfang was zu verändern ist. Laufend stellen sich neu Mängel heraus – um die abzustellen bereits funktionierendes wieder abgerissen werden muss.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewusst aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.

Wobei jetzt schon bekannt ist, dass BER zu klein projektiert ist. Statt das aber jetzt in die Änderungen mit aufzunehmen überlässt man das dann denen die BER irgendwann zu betreiben haben. Währen die die eigentlich dafür verantwortlich sind, dann nicht mehr greifbar sind.
Oder kennt jemand einen Politiker der wegen politischer Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen wurde? Schlimmstenfalls verliert er seinen Posten und genießt dann honorente Ruhestandsgelder.

Unvorstellbar:
Bereits 2007 haben Baufachleute auf Mängel in der Planung hingewiesen die man einfach ignoriert hat. Darüber hinaus hat man zum damaligen Zeitpunkt 2012 angeblich getestet und zum großen Teilen trotzdem abgenommen.
Dies war wohl vor Mehdorn. Somit laufen jetzt Garantiefristen ab, inkludierte Wartungsverträge laufen aus und müssen kostenpflichtig erneuert werden, ohne das auch nur ein Cent damit verdient wurde. Von einer (Mit)haftung der Auftragnehmer hört man aber nichts. Das würde mich als Steuerzahler aber interessieren.
Wir können weder etwas über konkrete Maßnahmen, noch über einen konkreten Termin sagen, lassen uns aber dafür (also Nichts) feiern? Grandios.

Eine Blamage der Spitzenklasse

Planungsdebakel BER

Deutschland schafft sich ab – oder gute Nacht Deutschland

Airport Shanghai Pudong.

DHL Shanghai

Kommentera dazu:

Am 09. Mai 2013 um 02:49 von Sabn_spn
Es wird zur Lachnummer
Das ist doch nur noch peinlich. Ob nun Fertigstellung oder nicht, dazu kommt nun ja noch ein Nachtflugverbot für den laut Politik dann einzigen Flughafen der Hauptstadt Deutschlands.
Wenn das nicht so traurig währe müsste man sich darüber kaputtlachen.
Die ganze Welt lacht über uns. Und das zu Recht, denn das sind unsere Steuergelder die dort in den Sand gesetzt wurden und werden.
Vorschlag: Aus BER ein oberirdisches atomares Endlager machen und in Speerenberg von Leuten die Ahnung davon haben einen Flughafen bauen lassen.
Wenn wir dann von den Chinesen noch einen Transrapid kaufen, sind wir aus dem Stadtzentrum damit schneller in Speerenbeg als jetzt in Schönefeld oder Tegel (Tegel der einzige deutsche Flughafen ohne Bahnanschluss (S, U, Fernbahn) – auch eine Sensation)

Am 09. Mai 2013 um 05:49 von Donottrustafart
Rückreise
Unsere Berliner Experten für Vernichtung von Steuergeldern haben ihrem Ruf alle Ehre gemacht und die Erwartungen bei weitem übertroffen.
Wir, das Volk, sehen wie üblich zu und zahlen.
Und irgendwann in ferner Zukunft wird der Berliner Fluchhafen eröffnet. Alle Experten werden dabei sein, Kaviar schlucken und feinen Champagner saugen. Denn es ist ihr Verdienst, ihre Leistung, ihre Expertise.
Das Volk darf dann auch am TV zuschauen, wie die Macher, Denker und Lenker sich selbst zuprosten, auf die Schulter klopfen. Weil sie sagenhaft geniale Arbeit geleistet haben. Weil sie sich dieser herausfordernden Aufgabe gestellt haben, weil sie einfach nur dienen wollten.
Ach ja, was wären wir ohne unsere so vielfältigen Experten. Besser dran, vielleicht ??
Berlin ist schon eine Reise wert. Ganz besonders die Rückreise.

Am 09. Mai 2013 um 06:14 von dummschwaetzer
Ein trauriges Bild…
aber leider nicht ungewöhnlich bei Großprojekten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Republik, dass staatliche Bauunternehmungen grundsätzlich teurer werden und ihre Fertigstellungstermine überziehen.
Dies hat allerdings auch damit zu tun, dass bereits in den Ausschreibungs- und Planungsverfahren massiv Zeit verloren wird, der Endtermin aber nicht an diese Verzögerungen angepasst wird.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewußt aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.

Am 09. Mai 2013 um 07:15 von J S
ein trauriges Bild
Ja, so läuft es leider ab. Es grenzt schon an Fahrlässigkeit Projekte so abzuwickeln.
BER ist an Peinlichkeit kaum zu übertreffen. Ich betrachte das aus der Ferne, dort wo einer der besten Flughäfen der Welt steht – Hong Kong.
Nachtflugverbot, eine nicht zufriedenstellende Anbindung an die Stadt, etc., man lacht über BER und seine Macher. Und ob der Ex-Bahn Chef der richtige Macher in der sich verdichtenden Endphase ist, darf bezweifelt werden. (Was bitte ist eine verdichtete Endphase?).
Wo sind die Projektmanager und Ingineure, die auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen, die auch mal ohne Schnörkel und ohne hohle Rhetorik ein Projekt zu Ende bringen?
Verschwendung von Steuergeldern: Das wird sich wohl erst ändern, wenn es persönliche Haftung oder Teilhaftung für Politiker gibt.

Am 09. Mai 2013 um 07:18 von Marslander
Flughafen
Wenn die Verantwortlichen ehrlich wären, müssten sie sagen: Alles abreißen und neu aufbauen. Soviel Murks auf einem Fleck kann gar nicht funktionieren.

Am 09. Mai 2013 um 07:40 von DeHahn
Hach wie lustig trallala
Her Platzek hat Hexenschuss, Herr Mehdorn nen anderen Termin, und so verkündet Herr Wowereit dieses Rezept, nicht ohne seine sachliche Skepsis und Unaufgeklärtheit darzulegen. Das wäre auch alles in Ordnung, wenn es nix kosten würde.
Aber beim Flughafen geht´s um Milliarden, und diese Burschen [Au(f)sichtsrat – kommt das von raten?] kassieren seit 10 Jahren ca. 100.000 Euro pro Jahr zusätzlich dafür, dass sie diese Posse aufführen!

Am 09. Mai 2013 um 07:58 von Helmut Kaiser
Man versucht es jetzt mit der Salamitaktik..
So nun will man schrittweise den Flughafen in Betrieb nehmen,ich frage mich wie soll das funktionieren, ein Airport ist eine komplexe Angelegenheit. da greift ein Rad ins andere, man kann ja wenn man auf Toilette muss mit dem Taxi nach Tegel fahren.
Was wird wohl das nächste Milliardengrab in Deutschland sein.

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 9. Mai 2013 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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6 Antworten zu “Eine deutsche Erfolgsgeschichte

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  1. Eine Blamage der Spitzenklasse

    Unvermögen oder mehr?
    Hauptstadt-Flughafen startet erst im Juni 2013

    Wozu sitzen Wowereit und Platzeck . . . eigentlich im Aufsichtsrat der Flughafenhoolding wenn sie dort statt Aufsicht zu führen nur die mit dieser kleinen Nebentätigheit verbundenen Oboli kassieren?

    Es ist ja nicht so dass bei der Abnahme festgestellt wurde dass irgendwo eine Schraube fehlt. Es liegen gravierende Projektmängel vor, die man bereits vor Baubeginn hätte erkennen müssen. Darüber hinaus haben Baufachleute bereits 2007 auf Mängel in der Planung hingewiesen. Doch die Politik war anderer Meinung. Und so verwundert es auch nicht, dass politisches Wunschdenken mit einer phänomenalen Peinlichkeit endet.

    Das ist aber bezeichnend für unser Land. Sobald sich die Politik einmischt, geht es mangels Fachkompetenz der Entscheidungsträger voll gegen den Baum.

    Nach dem geplatzten Eröffnungstermin im Juni geht der neue Hauptstadt-Flughafens erst im kommenden Jahr an den Start. Natürlich mit Nachtflugverbot. Neuer Termin für die BER-Eröffnung ist jetzt der 17. Juni 2013.
    Das teilte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Donnerstag mit, nachdem der Aufsichtsrat der Flughafen-Gesellschaft am Vorabend stundenlang getagt hatte. Die technischen Abläufe machten einen früheren Eröffnungstermin nicht möglich, sagte Wowereit.

    Als Konsequenz aus der Terminverschiebung muss Flughafen-Geschäftsführer Manfred Körtgen zum 1. Juni seinen Posten räumen. Der Aufsichtsrat beschloss die Abberufung des 59-jährigen Chefplaners. Körtgen habe als Verantwortlicher für das Bauprojekt Probleme damit gehabt, „die Dinge rechtzeitig zu erkennen“, erklärte Wowereit.

    Bemerkung:
    ich finde ein wenig spät diese Erkenntnis vom Aufsichtsrat. Was haben die in den zurückliegenden Jahren gemacht?
    Den Aufsichtsrat müßte man zur Verantwortung ziehen. Doch das sind Politiker und die . . . . .

    Zu klären sei auch, wer für Mehrkosten durch die Verzögerung und mögliche Schadenersatzansprüche aufkomme. Wie teuer dies werden könne, sei vorerst rein spekulativ. Haupteigentümer des neuen Flughafens Berlin Brandenburg sind die beiden Bundesländer; der Bund ist mit einem Anteil von 26 Prozent beteiligt.

    Planer warnten schon 2007 vor Verzögerungen
    Die BER-Planer haben offenbar schon im Oktober 2007 mit erheblichen Verzögerungen beim Bau des Flughafens gerechnet. Das belegen interne Papiere, die dem rbb vorliegen. Demnach kam der Zeitplan ins Wanken, als der Bau des Terminalgebäudes nicht an einen Generalunternehmer vergeben wurde.
    Stattdessen seien Planung und Bau in 35 „kleinere Happen“ umgewandelt worden, was zu Problemen geführt habe. Die Planer empfahlen den Unterlagen zufolge daraufhin, als frühesten Eröffnungstermin den November 2012 anzupeilen.

    Aber was rege ich mich darüber auf. So kann ich noch ein Jahr länger von Tegel fliegen.
    Nach Tegel komme ich ganz bequem mit dem TAXI während Schönefeld zu weit dafür wäre.
    Da müsste ich über 30 Minuten mit der Bahn fahren und dazu noch umsteigen.
    Der eigentliche Blödsinn ist ja Tegel zu schließen, so dass Berlin als Hauptstadt dann nur einen Flughafen hat.
    Im Gegensatz zu anderen Metropolen die bis zu 5 Flughäfen haben. Über Shanghai lacht die Sonne, über Berlin die ganze Welt. Zumal in Schönefeld die Rollbahnen nachts dann noch hochgeklappt werden. Das kommt da noch dazu.

    Deutschland schafft sich ab – oder gute Nacht Deutschland

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    Ohne Kommentar:
    Übernommen vom RBB 07.09.2012
    http://www.rbb-online.de/themen/flughafen-ber/flughafen_ber/countdown/sitzung_zu_neuem_ber.html

    27. Oktober 2013 ist neuer Eröffnungstermin für BER

    Der neue Flughafen Berlin-Brandenburg soll am 27. Oktober 2013 in Betrieb gehen. Das hat der Aufsichtsrat am Freitag beschlossen, wie Technikchef Horst Amann auf einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Kontrollgremiums bestätigte. Man sei sehr sicher, diesen Termin zu halten, fügte Amann hinzu. Die Eröffnung verzögert sich damit um weitere sieben Monate.

    BER (S)

    Die erneute Terminverschiebung war nach Angaben von Amann aufgrund von erheblichen Mängeln in Planung und Bau nötig. Das neue Datum sei kein Zufall, sondern falle mit dem Beginn des Winterfahrplans zusammen.

    Ursprünglich sollte der BER schon 2011 in Betrieb genommen werden. Anfang der Woche war bekannt geworden, dass der Flughafen nicht wie zuletzt geplant am 17. März öffnen kann.

    Berlins Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der auch Aufsichtsratsvorsitzender ist, sagte, die Gesellschafter Bund, Berlin und Brandenburg wollten den Mehrbedarf unter sich aufteilen. Die Details dazu müssten noch abgestimmt werden, insbesondere mit Blick auf die Wettbewerbsprüfung der Europäischen Kommission.

    70 Prozent der Brandschutzanlage am neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg sind nach Angaben des verkehrspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion Brandenburg, Rainer Genilke, fehlerhaft verbaut. Das hätten Gespräche mit Mitarbeitern einer Firma ergeben, die mit der Auflistung und Katalogisierung der Brandschutzmängel beauftragt worden sei, betonte er am Donnerstag nach einem Besuch von Vertretern der CDU-Fraktion auf der Baustelle.

    Die Abgeordneten hätten zudem in der Ladezone Nord im Kellerbereich des Flughafens erhebliche Schadstellen an Pfeilern gesehen. Teilweise sei die Bewehrung sichtbar gewesen. Die Flughafengesellschaft könne die Mängel nicht erklären, betonte Genilke. Man müsse die Frage stellen, wie gut oder schlecht der Flughafen tatsächlich gebaut sei.

    .
    .

    Gruß Sabine

  2. Fortsetzung von
    Eine Blamage der Spitzenklasse
    http://sabn-spn.blog.de/2012/05/17/blamage-spitzenklasse-13696996/

    Planungsdebakel BER

    Eine Milliarde Mehrkosten – bis jetzt
    Immerhin, die Bäume und der Rasen sind schon da. Aber sonst ist eigentlich nichts so, wie es sein soll, am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Durch erneute Verzögerungen wird sich die Eröffnung des Airports wieder verschieben – auf Oktober 2013.

    Video
    BER – Planungsdebakel (SY)

    Der Kostenrahmen des Projekts liegt inzwischen bei 4,2 Milliarden Euro, 1,7 Milliarden Euro über der ursprünglichen Planung. Beobachter sehen zahlreiche schwerwiegende Fehler bei Planung und Bau.

    Die deutschen sind unfähig große Projekte durchzuziehen. Hickhack in der Ausschreibung und unentwegte Bürgerinitiativen die gegen alles sind, machen die Realisierung derartiger Projekte nahezu unmöglich.

    Beim neuen Flughafen München “Franz Josef Strauss“ sind vom Planfeststellungsverfahren bis zu dessen Einweihung 30 Jahre ins Land gestrichen.
    Womit die tatsächlichen kosten um ein Vielfaches über den ursprünglich geplanten Kosten Lagen.

    BER Berlin,
    2006 erfolgte der erste Spatenstich und Mitte Juni 2012 sollte Eröffnung sein.
    Und nur einige Tage vor diesem geplanten Eröffnungstermin stellt man fest, Es gibt da ein paar kleine Mängel dass die Eröffnung um einige Monate verschoben werden muss.
    März 2013 wurde da öffentlich verkündet. Insider waren da aber schon der Meinung dass da mehr Wunschdenken dahinter steckt um nicht Unfähigkeit der Projektverantwortlichen bzw. des Aufsichtsrates zu sagen. Nicht öffentlich genannt, wurde zu dieser Zeit bereits der 17. Juni 2013 als frühest möglicher Eröffnungstermin.
    Und nun soll es Oktober 2013 soweit sein. Ohne dass die verantwortlich für diese Fehlleistung zur Verantwortung gezogen werden. Denn bezahlen muss die Mehrkosten von über 1 Milliarde Euro der Steuerzahlen. Nicht diejenigen die das zu verantworten haben.

    Warum dürfen eine bestimmte Klientel – Manager, Politiker – Milliarden in den Sand setzen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, während ein normaler Bürger bei einem von ihm verursachten Schaden auf der Stelle gefeuert und materiell zur Verantwortung gezogen wird?

    BER (S)

    Das BER-Chaos geht weiter (SY) Stand 16.11.2012

    Dass es anders geht hat man in China mit dem Flughafen Shanghai Pudong bewiesen.
    Einer der größten Flughäfen der Welt. Vier mal so groß wie Frankfurt.
    Vom Beschluss von Partei und Regierung dass Shanghai einen zweiten Flughafen benötigt, bis das erste Flugzeug dort gelandet ist, sind gerade mal ZWEI Jahre vergangen.
    Ich kenne diesen Flughafen persönlich da ich mehrmals jährlich nach Shanghai muss.
    Es ist Überwältigen, sowohl vom Diesigen, der Funktionalität, und Schönheit. Eine echte Stätte der Begegnung – ein modernes Luftschloss wie er im Video über den Flughafen bezeichnet wird.
    .
    Airport Shanghai Pudong.

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    Gruß Sabine

  3. Deutschland schafft sich ab – oder gute Nacht Deutschland

    Video
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    .
    Deutschland schafft sich ab (S)

    Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts – Verbot für Nachtflüge am Frankfurter Flughafen

    Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL, ist entsetzt über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig , sieht den Standort Deutschland in Gefahr: „Damit verschlechtern sich die Entwicklungsmöglichkeiten in Frankfurt deutlich gegenüber den wichtigsten Konkurrenten in Europa und Nahost. In Amsterdam, Paris, London oder Dubai gibt es solche Beschränkungen nicht.“

    Auch die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa übt deutliche Kritik: „Es besteht kein Zweifel, dass eines der größten Drehkreuze Europas im internationalen Wettbewerb zurückfallen wird“, sagt Lufthansa-Chef Christoph Franz.

    Die Cargo-Tochter der Lufthansa hat in Frankfurt eine eigene Frachtflotte stationiert. Einige der Flugzeuge transportierten nachts Waren nach Asien und Nordamerika. Ein Verbot kostet Lufthansa Cargo nach eigenen Angaben im Jahr 40 Millionen Euro Gewinn.

    Das Flugverbot betrifft zwar vor allem Frachtflüge, doch auch Passagiere spüren die Auswirkungen – obwohl sich die Airlines schon im Winterflugplan auf die strikte Neuregelung eingestellt hatten. Doch dabei darf nichts dazwischenkommen: Wenn die Maschine nicht rechtzeitig vor 23 Uhr vom Boden abhebt, muss sie wieder zum Terminal zurückrollen. „Beim A380 nach Johannesburg ist das schon vorgekommen, dann stehen nachts plötzlich 500 Passagiere am Airport, die die Fluggesellschaft irgendwo unterbringen muss“, sagt ein Fraport-Sprecher. Das führte schon zu überstürzten Starts, bei denen die Passagiere zwar an Bord waren, ihr Gepäck jedoch nicht: In einem Fall durften vier Reisende wegen Visa-Problemen nicht mitfliegen, ihre Koffer mussten wieder ausgeladen werden, wie die Frankfurter Rundschau berichtete. [1]

    Zudem könnte sich das Nachtflugverbot auf Urlauber auswirken: durch höhere Flugpreise, mit denen Chartergesellschaften drohen. Denn Ferienflieger haben bislang besonders im Sommer die Randzeiten genutzt, um ihre Flugzeuge voll auszulasten und zum Beispiel dreimal am Tag auf die Kanaren zu schicken. Aber wenn mit Standzeiten, der Abfertigung und der Flugzeit eine halbe Stunde morgens und abends fehlt, kann die Strecke nur noch zweimal abgeflogen werden. So stehen die Flugzeuge am Boden, statt den Airlines zur Verfügung.

    [1]
    Frankfurt –
    Als Folge des Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen haben einige Urlauber ohne Gepäck in die Dominikanische Republik reisen müssen. Ein Sprecher des Flughafen-Betreibers Fraport bestätigte der Nachrichtenagentur dpa einen entsprechenden Bericht.
    Wegen Visa-Problemen durften vier Passagiere nach Angaben des Blatts am Donnerstagabend nicht in das Flugzeug steigen. Da das Gepäck aber bereits verladen war, mussten alle Koffer wieder aus der Maschine geholt werden, sagte der Fraport-Sprecher. Um die Gepäckstücke der betroffenen Passagiere auszusortieren, habe die Zeit aber nicht mehr gereicht. Denn es sei bereits 22.50 Uhr gewesen – ab 23 Uhr darf in Frankfurt wegen eines Gerichtsurteils seit Sonntag kein Flugzeug mehr starten.
    Laut der Zeitung waren beim Abflug nur zehn Koffer an Bord. Insgesamt hätten 256 Passagiere in der Maschine gesessen. Der Fraport-Sprecher wollte nicht sagen, wie viel Gepäck in Frankfurt geblieben war. Dieses sei am Freitag aber nachgeschickt worden. (dpa)

    Nachtflugverbot für Schönefeld

    bitte macht aus Schönefeld keinen Provinzflughafen!

    Ich weiß, dass ich mir mit diesem Plädoyer eine Menge Feinde mache, die den Fluglärm fürchten. Ich verstehe, dass ihr, die ihr in Blankenfelde-Mahlow, in Eichwalde, Großbeeren und Schulzendorf wohnt, euch nicht auf den neuen Flughafen Schönefeld freut.
    Ihr klagt vor dem Bundesverwaltungsgericht dagegen, dass die Flugzeuge auf diesem Flughafen bis 23.30 Uhr und morgens ab 5.30 Uhr starten und landen dürfen. Nach eurem Willen soll um 22 Uhr Schluss sein und erst ab 6 Uhr wieder geflogen werden dürfen.

    Das ist absurd. Kein großer Flughafen dieser Welt kennt solche Schließzeiten. Keine Großstadt geht um zehn ins Bett. Interkontinentale Flüge ticken anders.

    Am Donnerstag entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über die Klage. Immer wird berichtet, das Recht der Anwohner auf gesunden Schlaf müsse gegen die Interessen der Fluggesellschaften abgewogen werden.

    Ich sehe es ganz anders. Ich würde sagen, die Empfindlichkeit der Anwohner steht dem Interesse von uns allen gegenüber, die fliegen wollen und müssen.
    Wer dringende Termine hat, der muss früh raus und kommt spät nach Hause. Auch die Bahn lässt ihre Züge nach 22 Uhr rollen, auch die Autobahnen werden nachts nicht geschlossen.
    Wir haben in Berlin bisher keinen internationalen Flughafen zur Verfügung. Wir müssen nach Frankfurt oder München fliegen, um weiterzukommen. Wir sind hier abgekoppelt.

    Das soll sich endlich ändern. 20 Jahre wurde um den neuen Flughafen Schönefeld gerungen, geklagt, wurde er geplant und gebaut. Und jetzt streiten wir uns um anderthalb Stunden Flugzeit abends und eine halbe am Morgen? Was ist das für ein Kleingeist? Welch ein Egoismus spricht aus der Erwartung, ein Flughafen von Weltgeltung müsse schließen, damit die Anwohner früher schlafen gehen können?
    Und dabei wird ja ohnehin schon ein Nachtflugverbot zwischen 0 und 5 Uhr gelten. In der Zeit zwischen 23 und 23.30 Uhr sowie 5.30 und 6 Uhr wird die Zahl der Flüge begrenzt.
    Dieses Flugverbot wirkt in der modernen, globalisierten Zeit sowieso etwas weltfremd. Aber es ist vielleicht ein guter Kompromiss.

    Wir in Berlin werden nach der Eröffnung des neuen Flughafens Schönefeld, der „Willy Brandt“ heißen soll, nur einen Flughafen haben. Der wird nicht ausreichen. Paris hat vier, London verfügt über neun Airports, Moskau über fünf, Peking über sechs, Shanghai hat zwei internationale Flughäfen, darunter SH Pudong einer der größten Airports der Welt (von der Kapazität her 4 X so groß wie Frankfurt). Wenn wir aber nur den einen haben, dann kann der nicht auch noch vorzeitig die Bürgersteige hochklappen. Das geht nicht. Das müssen die Bundesrichter verstehen. Sie können aus Schönefeld einen Provinzflughafen machen, dann aber mit allen Konsequenzen für diese Stadt.

    Und noch einmal zum Lärm: Bei mir vor der Haustür starten an der Haltestelle die BVG-Doppeldecker im Zehn-Minuten-Takt. Auch nachts fahren sie und verursachen einen furchtbaren Krach. Bei geöffneten Fenstern kann man sich dann nicht mehr unterhalten. Es ist dann schlimmer als in jeder Einflugschneise. Das stört mich sehr, aber ich lebe damit, denn es geht eben nicht anders.
    Wie sagte doch der Berliner Flugpionier Otto Lilienthal: „Dem Fortschritt müssen Opfer gebracht werden.“ Flugverkehr ist Fortschritt. Unser Opfer ist es, den Lärm zu ertragen. Ein großes Opfer ist es nicht.

    Was bedeutet das Konkret für mich, da ich 4 bis 6 mal im Jahr nach Shanghai fliege.
    Direktflüge von Berlin nach Shanghai gibt es nicht. Auch nicht nach New York. Nur Hauptstädte werden im Langstreckenliniendienst von Berlin aus angeflogen. ich muss also mindestens einmal umsteigen.
    Da umsteigen immer mit einem gewisses Risiko behaftet ist, dass das Umsteigen auch problemlos möglich ist, bevorzuge ich das Umsteigen in Deutschland. Um nicht mal in Moskau oder Peking festzusitzen falls dieser Flug aus irgend einem Grund ausfällt oder durch eine Verspätung des Zubringerfluges nicht erreicht wird.
    Eben aus diesem Grund fliege ich über Frankfurt. Von wo aus ich im Extremfall auch mit der Bahn nach Berlin fahren könnte.

    Wenn ich nun aus Shanghai kommend, etwas Verspätung hatte, hat der Anschlussflieger nach Berlin immer gewartet. Dass kann er nun nicht mehr, da er bis 23:00 in der Luft sein muss da der Flughafen Frankfurt dann geschlossen wird. Und ich sitze dann bis zum nächsten Morgen 06:00 in Frankfurt fest, bis die ersten Flugzeuge (nach Berlin) wieder starten dürfen.
    Noch komplizierter wird es wenn der Flieger aus Shanghai aus irgend einem Grund nicht bis 23:00 in Frankfurt landen konnte. Dann fliegt er weiter bis Paris, wo die Flughäfen nachts offen sind. Und ich sitze dann dort fest. Da inzwischen auch Berlin geschlossen ist.

    Ja die Bundesrepublik Deutschland ist international nachts nicht mehr zu erreichen damit seine Bürger schlafen können GUTE NACHT DEUTSCHLAND

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    Ich finde es als einen Skandal ersten Ranges. Ein Nachtflugverbot für Schönefeld zu verhängen. Das hätte man vor dessen Baubeginn klären müssen. Man kann nicht 2 Monate vor dessen Eröffnung ein Nachtflugverbot für einen neu gebauten Flughafen erlassen. Das ist schon Wirtschaftssabotage. Im weitesten Sinne auch Terrorismus.
    Zumal das dann der einzigste Flughafen der Hauptstadt ist, da die Politik wider jeder Vernunft beschlossen hat, die beiden bisherigen Flughäfen Tempelhof und Tegel dicht zu machen. Natürlich ohne ein Konzept zu haben wie dann damit weiter zu verfahren ist.

    Und noch eine Situation die man mit der politischen Entscheidung – dass Berlin als Haupstadt dann nur einen Flughafen haben soll – nicht berücksichtigt hat.
    Es ist durchaus möglich, dass ein Flugzeug in einer Notsituation herunter geglotzt werden muss. Das setzt voraus, dass der gesamte Luftraum um diesen Flughafen mit ausnahmen für dieses eine Flugzeug, gesperrt wird.
    Das heißt, dass alle anderen Flüge umgeleitet werden müssen. In diesem Fall NICHT in Berlin landen oder starten können. Ein Zustand der sich über Stunden und bei einer möglichen Katastrophe / havarierten Landung über Tage erstrecken kann.

    Dann hätte men als neuen Großfughafen auch Sperenberg ausbauen können. Das war der größte Militärflugplatz der sowjetischen Streitkräfte außerhalb der Sowjetunion. Den hat man restlos verkommen lassen und auch teilweise zerstört damit dort keine Flugzeuge mehr starten und landen können. Ohne ein Konzept für eine Nachnutzung zu haben.

    Als potentieller Standort für das Projekt Flughafen Berlin Brandenburg erhielt der Flugplatz Sperenberg Anfang der 1990er Jahre bis 1995 nationale Aufmerksamkeit. Während Befürworter in den damaligen Diskussionen besonders die bereits vorhandene Infrastruktur sowie die versteckte Waldlage und damit verbundene geringe Lärmbelästigung unterstrichen, sahen Kritiker eine zu große Entfernung zur Hauptstadt als Negativkriterium.
    Ein Argument gegen Sperenberg war auch der Ausbau des Flughafens Halle-Leipzig. Mit ICE- oder gar Transrapid Anbindung aus dem Berliner Raum wären beide Flughäfen stark in Konkurrenz getreten. So bleibt die Nähe von Schönefeld zu Berlin ein Standortvorteil des neuen Großflughafens.
    Obwohl die in Auftrag gegebenen Gutachten mehrheitlich zu dem Entschluss kamen, dass der Flugplatz Sperenberg der am besten geeignete Standort für den neuen Großflughafen sei, entschied sich die Politik letztendlich für den Flughafen Schönefeld als zukünftigen Standort.

    Wie schon erwähnt, auch Leipzig hätte man ausbauen können von wo jetzt die DHL Frachterflotte in alle Welt fliegt, auch nachts. Von dort sind wir ja mit Rex nach Peking geflogen.
    Und dazu hätte man lediglich eine Transrapidverbindung nach Berlin schaffen müssen.
    Womit man die ca. 150 Km in 20 Minuten überbrücken könnte. Heute braucht man mit öffentlichen Verkehrsmitteln länger, um vom Stadtzentrum nach Schönefeld zu kommen.

    Was Frankfurt betrifft bin ich der Meinung man hätte nicht für den ganzen Flughafen ein Nachtflugverbot erlassen müssen. Von den 6 Einflugschneisen hätte man zumindest eine Einflugschneise die ganze Nacht offen halten müssen. Zumal die Flugzeuge in den Nachtstunden nicht im 2 Miauten Takt starten und landen.
    Und in dieser einen offenen Einflugschneise muss natürlich alles nur Mögliche an Schallschutzmaßnahmen für die Bürger realisiert werden.

    Einen der größten Flughäfen Europas nachts zu schließen, da kann man nur sagen, Gute Nacht Deutschland.

    Dann fehlte nur noch ein Nachtfahrverbot für die Deutsche Bundesbahn, da ja nicht wenige Menschen an Bahntrassen leben. Ja und dem öffentlichen Nahverkehr wird auch Nachtruhe verordnet. Busse und Straßenbahnen fahren ja sogar durch dichtbesiedelte Innenstädte.

    Gute Nacht Deutschland.

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    Gruß Sabine

  4. Airport Shanghai Pudong.

    Airport – Shanghai Pudong 1v2 (S)

    https://www.4shared.com/video/Mn-_UC6hei/Airport_-_Shanghai_Pudong_1v2_.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/Mn-_UC6hei
    .

    Airport – Shanghai Pudong 2v2 (S)

    https://www.4shared.com/video/vV4mhQnEei/Airport_-_Shanghai_Pudong_2v2_.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/vV4mhQnEei

    .
    Shanghai Transrapid – Maglev SMT (S)

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    Transrapid – SMT (S)

    Shanghai the Most Beautiful City (S)

    DHL Shanghai

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    Gruß Sabine

  5. DHL Shanghai

    Der weltweit führende Logistikkonzern Deutsche Post DHL hat am internationalen Flughafen Pudong in Schanghai sein größtes Drehkreuz in Asien eröffnet. Auch wurden neue Investitionen von 100 Millionen Euro für acht weitere Frachtflugzeuge über zwei Jahre angekündigt, um die Wachstumsregion besser mit Nordasien, den USA und Europa zu verbinden.

    Cincinnati, Leipzig, Schanghai

    das neue DHL-Drehkreuz in Schanghai Mit Investitionen von 175 Millionen US-Dollar ist es von der Kapazität her die weltweit drittgrößte Drehscheibe von DHL Express nach Cincinnati in den USA und Leipzig. In der 55.000 Quadratmeter großen Einrichtung auf einer Fläche von 13 Fußballfeldern können pro Stunde jeweils 20.000 Dokumente und 20.000 Pakete abgefertigt werden. Der neue Knotenpunkt am Flughafen Pudong, der 58 Prozent aller chinesischer Luftfrachtlieferungen abwickelt, ist doppelt so groß wie das bereits voll ausgelastete Drehkreuz in Hongkong.

    Zuversichtlicher Postchef
    Von düsteren Wirstchaftsprognosen wollte Postchef Frank Appel bei der Eröffnung in Pudong nichts wissen: „Es zeigt unsere Zuversicht in die Entwicklung Chinas und der Region“, betonte er.
    Video
    DHL-Shanghai (S) [audio]

    Sorgen über einen befürchteten Rückgang des bislang starken Wirtschaftswachstums in China und Auswirkungen auf das Frachtgeschäft wies Appel zurück. In Zeiten wirtschaftlicher Ungewissheit reduzierten Unternehmen ihre Lagerbestände, so dass umso mehr schnelle Frachtlieferungen nötig werden. „Unsicherheit ist eine gute Sache für unser Geschäft“, sagte der Postchef. Das Wachstum in China sei sehr stark. Auch wolle DHL seinen Marktanteil ausbauen. „Das Nordostasien-Drehkreuz ist ein wichtiger Schritt in unserer globalen Strategie, Marktführer zu bleiben.“

    In China, wo DHL seit 1986 mit dem zweitgrößten Logistikanbieter Sinotrans in einem Gemeinschaftsunternehmen kooperiert, werden 6000 Mitarbeiter beschäftigt. Als Marktführer ist DHL heute im Reich der Mitte größer als seine beiden amerikanischen Konkurrenten UPS und Fedex zusammen.

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    Gruß Sabine

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