nackt   3 comments

Nackt ist der Mensch geboren, und nackt wird er die Welt wieder verlassen, denn er kann nichts mitnehmen.
Und die Zeit dazwischen ist er ein eigenständiges Individuum mit eigen Gedanken, Empfindungen, Gefühlen, einem eigenen Charisma, eben ein Mensch.
Und kein anderer Mensch hat das Recht ihm das zu verwehren!
Nackt ist weder böse noch unanständig. Wann dann nur in der dreckigen Phantasie einiger . . . . .
Gott hat den Menschen nackt erschaffen. Dann wäre auch Gott ein Schwein.
Er hätte das als Schöpfer garantiert auch anders machen können.
Er hat stattdessen den Menschen Verstand gegeben und dass sie sich vermehren sollen.
Doch ohne Toleranz kann eine Gemeinschaft nicht funktionieren. Jeder Mensch ist ein Individuum.

Nackt ist der Mensch ehrlich und wahr. Man sagt ja auch die nackte Wahrheit.
Nackt kann sich ein Mensch auch nicht so leicht eine Maske aufsetzen.
Es stimmt: nackt kommt der Mensch auf die Welt und nackt verlässt er sie wieder.
Nichts kann er mitnehmen.
Es heißt auch: Kleider machen Leute – also kann man mit Kleidern einen Schein erwecken, der nicht da ist – mehr Schein als Sein.

Nacktheit ist nicht unanständig – unanständig ist nur die schmutzige Phantasie.

Gott hat neben den Menschen auch die Tiere geschaffen. Bei einem Tier fiele einem nie ein zu sagen das Tier sei nackt bzw. irgendetwas dabei zu finden. Es ist wohl auch Gewohnheit, wir sind es gewohnt, dass Tiere nackt sind. Nur die Kultur und eine vor allem religiöse Moral brachte den Menschen dazu sich zu verhüllen. Man sieht, dass solche Menschen, die so etwas einführten oder heute noch haben wollen, eine dreckige Phantasie haben – oder ganz einfach den Mensch unterdrücken wollen, Schuld- und Schamgefühle einreden wollen.

Man muss jeden Menschen so sein lassen wie er ist, wie er sein möchte und wie er sich wohl fühlt.

Ohne Toleranz gibt es keinen Frieden, das wurde uns in der Menschheitsgeschichte ja oft genug demonstriert. Man sieht wie unglaubwürdig Institutionen sind, die von Liebe und Frieden reden, dabei aber millionenfach gemordet haben und dazu auch wahrhaft gotteslästerlich seinen Namen dazu missbrauchten. Wer den Mensch liebt unterdrückt ihn nicht.

Nackt nicht zu toletieren, wäre gleichbedeutend die Wirklichkeit zu negieren, zu leugnen.
Ein Umstand der gefährlich ist. Da man die Welt dann nur noch gefiltert wahrnimmt.
Gefiltert = zensiert im Sinne einer vorgegebenen Scheinrealität.
Jeder Filter ist Zensur und verfälscht die Wirklichkeit.

Es ist unzulässig die Realität (z. B. eine bestimmte Information) zu verbieten, wenn diese einem persönlich missfällt.
Jeder kann dann immer noch für sich selbst entscheiden dies zur Kenntnis zu nehmen oder zu meiden.
Sich aber niemals stellvertretend für andere mokieren. Das ist neben Intoleranz, anmaßend und zugleich eine Entmündigung andere Personen.

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 12. Dezember 2013 von sabnsn in Anstand / Moral / Politik, Ich - Erfahrung Latschariplatz

Getaggt mit , ,

3 Antworten zu “nackt

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  1. Ich möchte auf meinen Beitrag „Ist die Schweiz prüde“ verweisen, der dieses Thema auch sehr gut abhandelt. So wie es in der Schweiz ist, ist es auch in anderen Gegenden, wo es vorwiegend religiös-konservative Menschen gibt. Auffallend ist eine Eng- und Hartherzigkeit von sexuell rigiden Menschen. Ist es ein Zufall dass die beiden Wörter rigid und frigid nur durch das „f“ getrennt sind?

    Auszug.
    Nacktheit in der Öffentlichkeit wird in der Schweiz meist unter dem Deckmantel des Jugendschutzes bekämpft. In der Regel stehen dahinter jedoch religiös-konservative Menschen, denen Nacktheit in der Öffentlichkeit aus anderen Beweggründen nicht passt. Wenn es stimmt, was die Appenzeller Behörden über das Empfinden des Durchschnitts-Schweizers denken, dann lässt dies auch einen Rückschluss darauf zu, wie prüde unser Volk ist oder wie wie stark die Doppelmoral ist. Im Internet ist Nacktheit in der Öffentlichkeit für die meisten Schweizer nämlich kein Problem. Im Gegenteil, viele erfreuen sich darüber. Es sind wenige, die bisher vergeblich versuchten, die Freiheitsrechte anderer im Internet zu beschneiden. Wer nackte Haut und sexuelle Handlungen im Internet sehen will, der braucht nur zu googlen. Wobei er vorher noch den Prüderie-Filter ausschalten muss.

    Unter Prüderie versteht man laut Definition eine sehr empfindliche Einstellung und Engherzigkeit gegenüber Sitte und Moral. Im weiteren Sinne bezeichnet Prüderie eine Geisteshaltung, die das Ziel verfolgt, sexuelle Äusserungen jeglicher Art in der Öffentlichkeit und teilweise auch im Privatbereich weitestgehend auszuschliessen.

    http://hubwen.wordpress.com/2012/08/18/ist-die-schweiz-prude/

    Prüderie hat seinen Ursprung in der Sexualethik verschiedener Religionen (Judentum, Christentum, Islam). Bereits im Judentum wurden bestimmte zwischenmenschliche Handlungen als unrein angesehen. Das Christentum, welches aus dem Judentum entstanden ist, hat vieles davon übernommen. Dasselbe gilt für den Islam, er hat vieles vom Judentum und Christentum übernommen und teilweise sogar noch verschärft. Muslimas sollen ihre Reize vor Männern verbergen (Burka usw.), fremden Männern nicht die Hand geben usw.

    Vieles, was mit Religionen zusammenhängt, wird inzwischen jedoch zu Recht in Frage gestellt. So wurde die religiös legitimierte Ständeordnung ein Opfer der Aufklärung. Herrscher von Gottes Gnaden wurden inzwischen durch demokratische Systeme ersetzt und Menschenrechte wurden ausgebaut.

    Wieso soll Nacktheit in der Öffentlichkeit weiterhin unsittlich und unmoralisch sein, wenn die Grundlage einer solchen Ansicht längst der Vergangenheit angehört? Von Menschen erfundene Religionen, die hauptsächlich zur Unterdrückung von Menschen genutzt wurden, haben zum Glück längst nicht mehr den Stellenwert, den sie einst hatten.

    Gruß Hubert

  2. Nackt

    Noch nie habe ich mich so nackt und so schön-nackt, so sicher-nackt, so richtig-nackt,
    so glitzer-nackt wie mit Dir gefühlt. Wenn ich in Deinen Armen liege, vor Dir knie,
    Dich anblicke oder mein Gesicht wegdrehe, noch nie war ich so glitzer wie mit Dir.
    Ich mach die Beine breit, vor Dir, ich will so nackt-nackt sein wie noch nie zuvor,
    wenn ich, auf dem Rücken vor Dir liegend, Dir meinen Schritt entgegen recken,
    wenn ich Dir, rücklings vor Dir kniend, meinen Hintern präsentiere, wenn ich Dir,
    die Hände über mir Dir meine Brüste anbiete, wenn ich Dir, zitternd-bebend mein Gesicht hinhalte.
    Dann bin ich nackt. Nackter. Noch nackter. Ich genieße Deine Blicke, so ruhig und bestimmt,
    so streng und liebevoll, so souverän, Du kitzelst meine Sanftheit, Du leckst an meiner Seele,
    Du massierst meine Gedanken, Du bestimmst meine Nacktheit vor Dir.
    Kein Raum für Scham, der Raum ist ausgefüllt mit Deiner bestimmten Zunge,
    mit Deinen fordernden Händen, Deinem gewissen Griff, Deinem Blick, Deinem fehlenden Lächeln.
    Wenn Dein Lächeln weg ist, Du die Augen leicht zusammenkneifst und herausfordernd öffnest,
    wenn Du flüsterst, wenn Deine Bewegungen langsam werden. Dann bin ich nackt. Vor Dir.
    Und nur vor Dir. Alles könntest Du haben. Alle meine Nacktheit kannst Du haben.

    .

    Gruß Sabine

  3. Nacktheit an sich ist nie obszön. Die Obshönität liegt gegebenenfalls nur in den Augen des Betrachters, in dessen schmutziger Phantasie. Alles ist erlaubt, wenn man liebt, nichts ist schmutzig oder verboten, wenn es beide wollen. Es steht keinem Mensch und keiner Moral zu darüber zu urteilen und zu werten.
    Wunderschön deine Hingabe Sabine. Ich kann Dir nur danken, wenn Du mich so mit sexuellen Freuden überhäufst und ich es Dir mit all meiner Manneskraft danke. Aber zuerst lasse ich dich meine Zunge spüren, die lustvoll deine Schamlippen ableckt deinen Kitzler umkreist, deine Säfte genußvoll kostet und sich erfreut, dass Du Gefallen daran findest und immer geiler wirst. Mein steil empor gerichteter Penis zeigt Dir nun wie sehr ich dich begehre. Er ehrt auf diese Weise deine nackte Schönheit. Voller Geilheit nehme ich deine Venus in Besitz verströme all mein Herzblut in deine feuchte, nasse Vagina. Wir sind eins und wir nehmen nichts mehr wahr was sich um uns abspielt.
    Wir sind ein Körper und ein Gedanke. Nichts spielt mehr eine Rolle und nichts ist wichtiger als wir. Die wunderschönen Empfindungen sind mit nichts einzutauschen. Du umschließt den Penis mit Zärtlichkeit, streichelst ihn sozusagen. Ich danke es dir mit kraftvollen Stößen und wechsle auch ab und zu den Rhythmus. Langsam kommen wir dem Höhepunkt näher und mein Schwanz pulsiert in deiner Scheide immer fordernder. Ekstatisch und leideschaftlich danke ich Dir deine Leidenschaft und verströme mein Sperma in deiner liebevollen Lustgrotte. Deine Nacktheit ist ein Geschenk, die ich mit größter Freude und Dankbarkeit genieße. Deine Nacktheit ist für mich Symbol für Schönheit, Reinheit und Wildheit zugleich. Lebendigkeit in dieser Höchstform erfahre ich nur bei Dir, wenn ich dich liebe. Du beflügelst meine Vitalität und gibst mir so viel Energie. Und Nacktheit macht vor allem freier.

    Freudvolle Grüße, Hubert

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