Das Letzte – ARD   2 comments


Das Letzte

Ukraine Berichterstattung bei der ARD

Seit Tagen streuen ARD, ZDF und Mainstream die Propaganda-Mär von OSZE Beobachtern, die in der Ukraine festgehalten werden. Die Wahrheit: es waren offensichtlich BND-Spione. Ein Ex-Redakteur der Tagesschau, Volker Bräutigam, hat nun gegen die ARD-Berichterstattung beim Rundfunkrat Beschwerde wegen Verletzung des NDR-Staatsvertrags eingelegt.

 

 

Volker Bräutigam
Adlerweg 1
23879 Mölln

 

Frau Ute Schildt, Vorsitzende des NDR-Rundfunkrats
Hamburg
Rothenbaumchaussee 131

Nachrichtlich an:
Herrn Intendant Lutz Marmor (p. E-Mail: ndr@ndr.de)
Herrn ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke (redaktion@tagesschau.de)
Frau Chefredakteurin Claudia Spiewak (p. E-Mail: ndr@ndr.de)
Redakteursausschuss des NDR (p. E-Mail: ndr@ndr.de)

 

Beschwerde über desinformierende Ukraine-Berichterstattung des NDR resp. der Redaktion ARD-aktuell

Sehr geehrte Frau Schildt,
hiermit mache ich von meinem Recht Gebrauch, wegen Art der Berichterstattung des NDR und der von ihm zu organisierenden Sendungen fürs Erste Deutsche Fernsehen, ARD-aktuell, über die Ereignisse in der Ukraine

Beschwerde wegen Verletzung des NDR-Staatsvertrags

zu erheben.
Konkret beziehe ich mich auf zwei Komplexe von fahrlässiger, wenn nicht absichtlicher Falschinformation:

I.

Die in der Ost-Ukraine am 25. April festgesetzte Gruppe von Offizieren, die dort angeblich auf Basis des Wiener Dokuments der OSZE informatiossuchend tätig geworden war, wurde noch vier Tage nach dem Zwischenfall in den NDR- und ARD-Nachrichten fälschlich als “OSZE-Militärbeobachter” tituliert, obwohl die OSZE sofort klargestellt hatte, dass die Männer nicht zur OSZE-Mission gehörten. Beleg: Offizielle Erklärung Claus Neukirch, Vizechef des OSZE-Krisenpräventions-Zentrums, am 25. April, gegenüber dem ORF:
“….Wir haben für diesen speziellen Besuch keine Risikoeinschätzung gemacht, weil es nicht unser Besuch ist.” Und weiter, im Interview: „Ich muss aber auch sagen, dass es sich genau genommen nicht um Mitarbeiter der OSZE handelt (…), sondern es sind Militärbeobachter, die bilateral dort unter einem OSZE-Dokument tätig sind. (…) Bei den Gefangenen handle es sich um eine “bilaterale Mission unter Führung des Zentrums für Verifikationsaufgaben der deutschen Bundeswehr”.



Eine allereinfachste Recherche (hier: Lektüre des allgemein zugänglichen Wiener Dokuments sowie der OSZE-Charta) zu der die NDR- und die ARD-Nachrichtenredakteure lt. Staatsvertrag verpflichtet waren, hätte ergeben, dass die OSZE grundsätzlich keine verdeckten Militärinspektionen durchführt, auch nicht unter dem Wiener Dokument, das im Rahmen vertrauensbildender Maßnahmen Inspektionen in “Bezeichneten Gebieten” an regulären Truppenstandorten, bei Manövern und bezüglich Hauptwaffensystemen vorsieht. Das Dokument enthält ausführliche Bestimmungen über die Gestaltung militärischer Kontaktmaßnahmen und der Zusammenarbeit (Kap. IV), schafft Transparenz durch Bestimmungen zur vorherigen Ankündigung bestimmter militärischer Aktivitäten und deren Beobachtung (Kap. V bzw. VI), z. B. auch die förmliche Ankündigung gegenüber sämtlichen OSZE-Mitgliedern; das inspizierende Militärpersonal reist grundsätzlich in Uniform, unter Führung von Hoheits- und von Dienstgrad- sowie Truppenteil-Abzeichen und Orden und jedenfalls unbewaffnet zu den Inspektionsorten.


Im hier angesprochenen Fall war bereits am 25. April bekannt (zahlreiche Quellen im Internet), dass die Gruppe in Zivil unterwegs gewesen war, sich fälschlich als OSZE-Delegation ausgegeben hatte, bewaffnet war und sogar Sprengstoff mit sich führte (Quelle lt. SZ v. 26.4.: “Regierung” in Kiew!), Aufzeichnungen über Straßensperren u.ä. gemacht hatte, was nicht vom Wiener Dokument abgedeckt ist; sie hatte sich keineswegs an definierten Inspektionsorten offiziell angekündigt und die gesamte Reise auch nicht allen OSZE-Staaten, speziell nicht der Russischen Föderation, bekannt gegeben. Sie war vielmehr heimlich in die ostukrainische Region gereist und hatte als Zweck touristisches Sightseeing-Interesse vorgegeben.

Diese Fakten waren auch den NDR-Redaktionen bekannt bzw. hätten ihnen frühzeitig bekannt sein müssen. Dennoch wurde in Berichten und Kommentaren sogar noch am 29. April der irreführende Begriff “OSZE-Militärbeobachter” verwendet, die ostukrainischen Aktivisten wurden als “Geiselnehmer” und “Entführer” kriminalisiert.

Geradezu klassisch die verfälschende Moderation am 26.4. in den „Tagesthemen“ (Caren Miosga):

„(…) Diese Beobachter waren unter dem Dach der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (…) unterwegs (…) Sie sind unabhängige Beobachter (…)“

Auch noch am 29.4. war in der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau gleichsetzend von “OSZE-Militärbeobachtern” die Rede (z.B. im Reporterbericht Marion von Haaren”).

II.

Ergänzend und zur Abrundung meiner förmlichen Beschwerde darf ich aus einer Protestmail zitieren, die ich an die Redaktion ARD-aktuell gerichtet hatte und in der der zweite Beschwerdekomplex angesprochen ist, nämlich die generell tendenziöse Berichterstattung über die Ukraine:

(…) Weshalb es bei Ihnen offenbar noch nicht einmal zu einem Redaktionsbeschluss reicht, das fraglos illegale Putschisten-R e g i m e in Kiew und seine faschistischen Kumpane in Kabinett und Parlament als das zu benennen, was sie sind – und nicht länger fälschend und anerkennend von “Übergangsregierung” zu berichten und meinungsmachende Titulierungen wie “Interims-Präsident” und “Regierungschef” zu verwenden, ist nachgerade unbegreiflich. (…)

Der hier kritisierte sprachliche Missbrauch ist nichts anderes als fahrlässige, wenn nicht gar absichtliche Desinformation. Die bedauerliche Tatsache, dass die Regierung in Berlin die Junta in Kiew eilfertig und US-hörig de facto anerkannte und entsprechend tituliert, enthebt seriöse Journalisten nicht ihrer Verpflichtung zu sachgerechtem und informativem Sprachgebrauch.

Ich erspare mir an dieser Stelle Zitate aus den Hörfunk-Nachrichtensendungen des NDR, insbesondere von NDR-info, in denen es zu zahllosen vergleichbaren Mängeln in der Berichterstattung und Kommentierung über die Ukraine-Ereignisse kam. Kennzeichnend für die tendenziöse Informationsgestaltung: Die deutsche Bürgermehrheit der Gegner einer antirussischen Sanktionspolitik wird als „Putinversteher“ verächtlich gemacht (Rainald Becker, Tagesthemen, 23.4. 2014). Hetzerische Äußerungen wie: „… Um Putin in die Schranken zu weisen und eine Spaltung der Ukraine zu verhindern, wenn man es denn wirklich will, braucht es jetzt klare Kante und starke Geschütze” (Becker, ebd.), sollten sich für Sendungen des NDR von selbst verbieten, auch wenn ihr Autor das Wort “Geschütze” gleich danach und quasi augenzwinkernd mit “… politische, versteht sich” relativiert. Solche bösartigen Bemerkungen sprengen den Rahmen eines zulässigen Kommentars im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Aus meiner Sicht verletzen die verantwortlichen NDR-Redakteure unter Verzicht auf eigene Recherche (s.a. die fachlich fundierte Kritik der vielfach ausgezeichneten Journalistin Dr. Gabriele Krone-Schmalz zu dem Thema) und auf saubere sprachliche Bearbeitung der fraglos miserablen Agenturtexte generell folgende Bestimmungen des Staatsvertrags über den Norddeutschen Rundfunk:

§ 5 Programmauftrag

(1) Der NDR hat den Rundfunkteilnehmern und Rundfunkteilnehmerinnen einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und länderbezogene Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sein Programm hat der Information (…) zu dienen.

§ 7 Programmgrundsätze

(2) Der NDR hat in seinen Programmen die Würde des Menschen zu achten und zu schützen. Er soll dazu beitragen, die Achtung vor Leben, Freiheit und körperlicher Unversehrtheit, vor Glauben und Meinung anderer zu stärken (…). Das Programm des NDR soll (…) die internationale Verständigung fördern, für die Friedenssicherung (…) eintreten (…)

§ 8 Programmgestaltung

(1) Der NDR ist in seinem Programm zur Wahrheit verpflichtet. (…)

3. (…) Ziel aller Informationssendungen ist es, sachlich und umfassend zu unterrichten und damit zur selbständigen Urteilsbildung der Bürger und Bürgerinnen beizutragen.

(2) Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen. Sie müssen unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. (…)

III. (Antrag)

“Der Rundfunkrat vertritt die Interessen der Allgemeinheit im Sendegebiet des NDR. Dabei berücksichtigt er die vielfältigen Meinungen der Bürger und Bürgerinnen. Er achtet darauf, dass der NDR seine Aufgabe nach dem NDR-Staatsvertrag erfüllt. Das Gremium überwacht die Einhaltung der Programmanforderungen (…)” (NDR-Staatsvertrag, § 18). Ich ersuche Sie, sehr geehrte Frau Schildt, höflichst, in diesem Sinne tätig zu werden, meine Beschwerde dem Programmausschuss des NDR-Rundfunkrats vorzulegen und angesichts der Bedeutung der Angelegenheit das gesamte Gremium, dem Sie vorsitzen, damit zu befassen.

Mit freundlichem Gruß
Volker Bräutigam
Adlerweg 1
23879 Mölln

 

 

: Nachtrag zur Beschwerde wg. Verletzung des NDR-Staatsvertrags

 

Sehr geehrte Frau Schildt,

im Nachgang zu meiner gestern vorgelegten Beschwerde bitte ich Sie, als Beleg für deren Begründetheit auch den gestrigen NDR-Beitrag zum Ersten Programm, die Sendung der Tagesthemen, in Betracht zu nehmen.

Erneut sprach in dieser Sendung, einem Musterbeispiel von verzerrender und einseitiger Berichterstattung über die Ukraine-Problematik, Moderator Thomas Roth verfälschend von einem „Tauziehen um die OSZE-Mitarbeiter“ und „OSZE-Beobachter als Geiseln…“.

Als Kommentator erlaubte sich Michael Strempel vom WDR in dieser Sendung nicht nur, ebenfalls fälschend von OSZE-Geiseln zu schwadronieren, sondern Präsident Putin als einen

„(…) sich immer mehr als skrupellosen Gewaltpolitiker gebärenden russischen Präsidenten“

zu bezeichnen. Als ob Russlands Präsident Putin die blutigen Kriege und Bürgerkriege unserer Gegenwart angezettelt hätte und nicht US-Präsident Obama (Irak, Libyen, Syrien … ) als ob Putin die regelmäßigen widerwärtigen Drohnenmorde veranlasste und nicht Obama –Man stelle sich vor, über Obama würde in gleicher Weise, aber bedeutend besser begründbar, im deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk hergezogen wie derzeit über Putin, was gäbe das wohl für einen Aufschrei!

Die Verpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu faktengerechter, um Wahrhaftigkeit und Objektivität bemühter und dem Frieden zwischen den Völkern verpflichteter Informationsarbeit wurde und wird von den “Atlantikern” in den Redaktionen in unerträglicher Weise pervertiert; die Hetze gegen Altkanzler Schröder und den Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Söllering, wegen deren privater Kontakte zu Präsident Putin sind da nur noch ein Nebenaspekt der gleichgeschalteten Tendenzberichterstattung.

Beiträge wie die von Thomas Roth und Sendungen wie die Tagesthemen tragen mittlerweile kräftig zum Glaubwürdigkeitsverlust des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei.

Ich bitte darum, obigen Nachtrag zum Beschwerdevorgang nehmen zu lassen.

Mit freundlichem Gruß

Volker Bräutigam


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Orwell lebt: Gedankenverbrechen 2014
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Lügenkonstrukt deutscher Medien (SY)


http://www.4shared.com/video/KpCHeCD5ba/Lgenkonstrukt_deutscher_Medien.html

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 6. Mai 2014 von sabnsn in Anstand / Moral / Politik, Politik, Uncategorized

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2 Antworten zu “Das Letzte – ARD

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  1. Noch nie in der Geschichte der deutschen Medien gab es solch eine Differenz zwischen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung wie derzeit. Kaum jemand, der die deutschsprachigen Medien verfolgt, fühlt sich von ihnen umfassend und korrekt informiert, wenn es um die Krise in der Ukraine geht.
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    So sprechen ein Großteil der Medien – auch die Tagesschau – davon, dass die am Sonnabend freigelassenen Offiziere als OSZE-Beobachter im Land unterwegs waren. Einige Stimmen – wie der ehemalige “Tagesschau”-Redakteur, Publizist und Autor Volker Bräutigam – werfen den Medien jedoch gezielte Desinformation vor.
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    So schreibt Bräutigam auf Facebook: “Die in der Ostukraine am 25. April festgesetzte Gruppe von Offizieren, die dort angeblich auf Basis des Wiener Dokuments der OSZE informationssuchend tätig geworden war, wurde noch vier Tage nach dem Zwischenfall in den NDR- und ARD-Nachrichten fälschlich als ‘OSZE-Militärbeobachter’ tituliert, obwohl die OSZE sofort klargestellt hatte, dass die Männer nicht zur OSZE-Mission gehörten.” Dabei beruft er sich auf den Vizechef des OSZE-Krisenpräventions- Zentrums, Claus Neukirch, der erst am 25. April dem ORF sagte: “Ich muss aber auch sagen, dass es sich genau genommen nicht um Mitarbeiter der OSZE handelt (…), sondern es sind Militärbeobachter, die bilateral dort unter einem OSZE-Dokument tätig sind.” Bei den gefangenen Militärs handelte es sich nach seiner Auffassung “um eine bilaterale Mission unter Führung des Zentrums für Verifikationsaufgaben der deutschen Bundeswehr”. Diesem Zentrum wird eine enge Zusammenarbeit mit dem BND nachgesagt: “Die Aufgabe der etwa 200 Mitarbeiter ist es zu überprüfen, ob andere Staaten Rüstungskontrollverträge einhalten, die sie mit Deutschland geschlossen haben.”
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    Selbst wenn man berücksichtigt, dass Medien sich in manchen, seltenen Fällen der Staatsraison unterzuordnen haben, um das Leben und die Gesundheit von zum Beispiel Geiseln nicht zu gefährden: doch dieses allgemeine, kritiklose und unkommentierte Übernehmen von Meldungen aus dem Bundespresseamt zeigt kein gutes Bild der Presse. Und wie schlecht der Ruf der Medien in der Ukraine-Krise ist, zeigen häufig die Kommentare unter den Artikeln. So hat der oben genannte Tagesschau-Artikel rund 350 Kommentare, dessen Quintessenz lautet: “Es muss lauten: Inoffizielle deutsche Militärbeobachter wurden aus ihren Sicherheitsgewahrsam entlassen und sind nach D zurück gekehrt” während der Artikel weiterhin von OSZE-Militärbeobachtern spricht.
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    Sogar das CSU-Urgestein Peter Gauweiler übt deutliche Kritik an diesem – offiziell weiterhin als OSZE-Beobachtung bezeichneten – Militärspionageeinsatz der deutschen Bundeswehr: “Der ganze Vorgang macht … für die Bundeswehr einen unguten Eindruck.”
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    Beim Empfang der Offiziere auf dem Berliner Flughafen Tegel sagte die Verteidigungsministerin von der Leyen, dass es bei der Mission darum gegangen sei, herauszufinden, wie das militärische Potential in der Ukraine sei, “damit auch die Diplomatie weiß, wie sie es einzuschätzen hat.” Das klingt sehr fragwürdig, wird aber von keinem der Journalisten vor Ort hinterfragt. Niemand stellte die Frage, ob es nicht vielleicht viel mehr darum ging, das Potential der Separatisten auszuloten, um dass den ukrainischen Streitkräften und der NATO mitzuteilen. “Dann hätten die Separatisten” – egal, wie man zu ihnen steht – “die als Zivilisten verkleideten Bundeswehrsoldaten zu Recht als Spione gefangen genommen” schreibt ein kritischer Journalist auf seiner privaten Facebook-Seite.
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    Doch in den großen deutschen Leitmedien ist für Kritik oder auch nur den Versuch des Anscheins einer objektiven Berichterstattung wenig Platz. Zwar beginnen heute einige Zeitungen damit, die offiziellen Erklärungen der Bundesregierung in Frage zu stellen; doch bleibt es bei eher vorsichtigen Äußerungen. Nur der schweizer Tagesanzeiger bringt den Mut auf, zu schreiben, dass durch diese Bundeswehrmission das Ansehen der OSZE dauerhaft beschädigt wurde. Diese Fehl- und Halbinformationen bringen viele Leser und andere Medienkonsumenten dazu, in Kommentaren oft heftig zu reagieren.
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    Wie groß die Kritik an der Berichterstattung ist, zeigt sich vor allem an der Nervosität der Medien im Umgang mit eben dieser Kritik. Das Erste ist sich nicht zu Schade, die Kritiker seiner Berichterstattung pauschal als “Faschistenfreunde” und russlandfreundlich zu bezeichnen. Das ist nicht nur peinlich, sondern ein Eingeständnis des eigenen Versagens.
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    Der Gedanke, dass diese Desinformation nicht dem Unwissen der Medienleute zuzuschreiben ist, sondern gewollt und gezielt eingesetzt ist, macht die Angelegenheit nicht übersichtlicher. In der Kabarettsendung(!) “Die Anstalt” am letzten Dienstag wurde eine Verflechtung zwischen den sog. “Leitmedien” und dem transatlantischen Bündnis aufgezeigt.
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    Diese enge Zusammenarbeit zwischen einigen wichtigen Journalisten und anderen Eliten unserer Gesellschaft zeigt auch eine aktuelle Studie auf, die Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, erstellt hat. In einem Telepolis-Interview sagt Krüger: “Ich habe im Internet und durch Anfragen an Organisationen Personendaten gesammelt und diese netzwerkanalytisch verarbeitet. Das ergibt dann Grafiken mit größeren und kleineren Punkten und Verbindungslinien dazwischen, und man sieht, wer wie zentral in einer sozialen Umgebung liegt und wer in wie vielen Zusammenhängen auf welche Leute trifft. ”
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    Diese Verquickung macht unabhängige und kritische Journalisten regelrecht hilflos. So schreibt Daniel Bröckerhoff: “Ich finde es in Ordnung, wenn Journalisten eine Haltung, einen Standpunkt, eine Ideologie haben und diese vertreten. Einen objektiven Journalismus gibt es nicht. Aber sich so dermaßen für eine Sache zu engagieren, dass man Vereine gründet und mit ihnen und seinem Medium für eine bestimmte Sache kämpft halte ich einfach für falsch. (…) Ein Claus Kleber müsste somit nach jeder Moderation, die das Thema “transatlantische Beziehungen” berührt sagen, dass er Mitglied in einem Verein zur Förderung genau dieser Beziehungen ist.”

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    Neues aus der Ansdtalt – Auszug (SY)


    http://www.4shared.com/video/7_zqxyv-ce/Neues_aus_der_Ansdtalt_-_Auszu.html

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    Gruß Sabine

  2. Europas Störenfriede – das ist die Schlagzeile der FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung. Grundtenor wie bei Adolf Hitler. Aufgezeigt wird, wer – angeblich – gegen Europa ist. Stimmung und Front. Gegen Minderwertiges. FAZ macht Kreuze: Hier wohnt ein Störenfried, ein Europaskeptiker, ein Antieuropäer.
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    Bei Adolf Hitler hieß es: Hier lebt – leider noch – ein Jude!
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    Und in Deutschland leben – leider noch – zu viele Deutsche, wenn man den Grünen, die in Wirklichkeit Braun sind, Aufmerksamkeit schenkt. Parallelen zur Ost-Ukraine? Blöder Zufall.
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    Man hat ganze Arbeit geleistet. In Deutschland prügelt man derweil auf Russlandfreunde und Putin-Versteher ein. Man hat die Voraussetzungen geschaffen, dass rechte Schläger, Nazis und Faschisten, kurz: Terroristen, offen und ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, politisch und militärisch abgesegnet agieren können.
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    Merkel, das christlich-demokratische Kampfhuhn aus dem Abendland, empfängt Timoschenko, eine Knastologin und verurteilte Kriminelle, die sich als Psychopathin entpuppt, Putin in den Kopf schießen will, mit Maschinengewehren kuschelt und Atombomben [auf Russen] abzuwerfen gedenkt.
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    Syrien war ein Fehlschlag. Das soll mit der Ukraine nicht nochmal passieren. Der Geist der Brüsseler EU springt ins Gesicht. Und natürlich Washingtons unheilige Administration, die überall mitmischt, zumeist verantwortlich zeichnet. Sogar ehemalige US-Präsidenten warnen davor. Gevatter Tod hat einen Namen.
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    Wer es wagt, gegen Großmachtphantasien anzugehen, und sei es, lediglich skeptisch oder kritisch zu sein, ist ein Störenfried. Ein Antieuropäer. Ein Nonkonformist. Ein Geisteskranker. Angewandte Hegel’sche Dialektik. Klasse. Totalitarismus zeichnet sich durch die Abwesenheit von Pluralismus und Diversität aus. Die braucht man auch nicht in Europa, weil hier diktiert wird, was richtig ist. Wahlen? Überflüssig. Etwas für Irrläufer, die die Funktionsweise des EU-Verbrecherkartells leugnen.
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    Vorbei ist es mit der journalistischen Objektivität, Neutralität und Seriosität. Stattdessen: Parteinahme, üble Nachrede, Rufmord. Endlich zeigt sich so offen, was bisher verdeckt war: der faschistische Verdrängungsgedanke, die Über-Ideologie und abwertende Darstellung gegenüber dem eingepflanzten, eingehämmerten Ariertum. Jeder, der anders ist, anders denkt, anderes will – ein Störenfried, ein Feind. Ein Feind Europas gar. Angst geht um. Krieg zieht auf. Fronten verhärten sich. Geniale Voraussetzungen, um endlich das Endziel zu erreichen: das europäische Großreich, den Suprastaat, die Vereinigten Staaten von Europa. Hitlers Traum schlechthin.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/europawahl/euroskeptiker-europas-stoerenfriede-12773712.html
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    Irgendwie sieht es so aus, als hätten wir den falschen Kanzler – beziehungsweise die falsche Kanzlerin. Während Angela Merkel der Kriegspolitik ihrer obersten Chefs in Washington und Brüssel folgt und dabei das Leben ihres ganzen Volkes riskiert, feierte Gerhard Schröder mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Geburtstag. Während Angela Merkel Deutschland verheizen will, scheint Schröder der angloamerikanischen Kriegsmaschine die Luft heraus lassen zu wollen. Und damit scheint Schröder momentan der bessere Kanzler zu sein – wie damals vor elf Jahren im Irakkrieg.

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    »Darf man jetzt mit Putin feiern?«, fragte kürzlich die Bild-Website. Gegenfrage: Gibt es jetzt auch für Ex-Kanzler keine Reisefreiheit mehr? Aber auch das andere führende Propagandablatt, nämlich der Spiegel (alias »Bild am Montag«), konstatierte ein »Kopfschütteln über Schröder«: »Völlig unverantwortlich, gefährlich«, zitiert die Spiegel-Website den Politiker: »Gerhard Schröder erntet für seine Geburtstagsfeier mit Wladimir Putin scharfe Kritik aus der deutschen Politik. Die Bundesregierung distanziert sich vom Altkanzler.«

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    Männerfreundschaft – Putin_Schröder (S)


    http://www.4shared.com/video/XesWAT6oba/Mnnerfreundschaft_-_Putin_Schr.html

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    Gruß Sabine

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