BER und kein ENDE   3 comments

Fortsetzung von:

Planungsdebakel BER

Eine deutsche Erfolgsgeschichte

Die Korruptionsaffäre am BER wird von der Politik nur als willkommener Vorwand hochgespielt um vom versagen der wirklich Verantwortlichen abzulenken. In erster Linie vom Aufsichtsrat unter Wowereit.

Interessenskonflikte habe es beim BER schon mehrfach gegeben. Schon 2007 habe das Brandenburgische Oberlandesgericht eine Auftragsvergabe aufgehoben, wo man einen Planer für die Start- und Landebahn gleichzeitig mit der Bauüberwachung beauftragen wollte. Einen ähnlich gelagerten Fall habe es beim Bau des Terminals gegeben. Zu so etwas dürfe man es nicht kommen lassen: „Das ist ein eindeutiger Management- und Aufsichtsratsfehler.“

Das Debakel ist letzten Endes darin begründet dass es keine Kompetente Bauaufsicht und Koordinierung gab und gibt.

Wer soll denn die Aufsicht führen wenn nicht Fachfirmen mit ihrem Know-how und Erfahrungen?

Stattdessen maßen sich Politiker an, die zudem noch nie eine Großbaustelle gemanagt haben, das nebenbei selbst zu machen.

Deutschland hat nur einen Baukonzern der in der Lage ist ein derartiges Projekt schlüsselfertig durchzuziehen. Und genau diesen Konzern hat man bei der ursprünglichen Ausschreibung ausgeschlossen, weil die damalige Berliner Finanzsenatorin “ Annette Fugmann-Heesing“ bei diesem Konzern im Vorstand saß.

http://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Fugmann-Heesing

Ihre Aufsichtsratsmandate bei der Berlin Brandenburg Flughafen-Holding legte Fugmann-Heesing 1999 nieder, nachdem das Oberlandesgericht Brandenburg ein Ausschreibungsverfahren zu einem Großprojekt wegen ihres Doppelmandats sowohl auf Bieterseite, als auch auf der Ausschreibungsseite, für ungültig erklärten

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/senatoren-legen-aufsichtsratsmandate-nieder,10810590,9696526.html

Und so nahm der IRRSINN seinen Lauf, der darin gipfelte auf einen kompetenten Generalauftragnehmer zu verzichten und das selbst zu managen.

Damit aber noch nicht genug – hat man den Projektanten des Flughafens “Gerkan“

Einer der renommiertesten deutschen Architekten, der in China ganze Städte plant und baut,

vor die Tür gesetzt. Weil dieser den Berliner Senat öffentlich wegen seiner Unfähigkeit kritisiert hatte. Während des Baus des Flughafens unzählige Projekt-Änderungen zu verlangen, die im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen nicht zu realisieren sind.

Und dann kam Mehdorn ins Spiel, einstiger Chef und Manager der deutschen Bahn – allgemein als Durchreiße bekannt. Der sollte nun retten was zu retten ist und den Flughafen möglichst schnell fertig stellen. Doch auch Mehdorn ist bei der Politik in Ungnade gefallen da er Forderungen stellt die der Politik mehr als unangenehm sind. Nämlich dass der BER viel zu klein geplant ist und er dafür plädiert, auch nach dessen Fertigstellung den Flughafen Tegel und den einstigen DDR-Flughafen Schönefeld weiter zu betreiben. Dabei hatte gerade dieser ROT-Grüne Senat das ursprüngliche BER-Projekt erst abgespeckt. Sowohl zur Kostenminimierung als auch im Sinne einer grünen Politik, um sich bei den Bürgern anzubiedern. Es geht aber noch besser, beim BER sollen nach dessen Fertigstellung (???) nachts die Rollbahnen hochgeklappt werden. Dann der einzige Flughafen Berlins – soll ein Nachtflugverbot bekommen. Auch dafür hat Medhorn zurecht kein Verständnisse. Und die Politik nicht, wie Mehdorn so etwas laut äußern kann.

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Der Fluchhafen Berlin – BER (S)


https://www.4shared.com/video/jKWLtRkBee/Der_Fluchhafen_Berlin_-_BER__S.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/jKWLtRkBee
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Und so hatte und hat der BER bis heute weder einen koordinierenden Generalauftragnehmer noch einen verantwortlichen Projektanten.

Dafür zwei Politiker, (beide mit dem gleichen Parteibuch SPD) an der Spitze – Wowereit und Platzeck.

In einem anderen Beitrag habe ich dazu bemerkt:

https://sabnsn.wordpress.com/2014/05/27/wenn-demokratie-zum-irrsinn-wird/

Und BER haben wir dann auch noch, worüber die ganze Welt uns auslacht. Ich plädiere dafür, daraus ein oberirdisches atomares Endlager zu machen und in Speerenberg von Leuten die davon Ahnung haben, schlüsselfertig einen richtigen Flughafen bauen zu lassen. Das ist billiger und geht schneller.

Von China, Insbesondere Shanghai könnten wir da eine ganze Menge lernen.

Der Neue Flughafen Pudong z.B.:

Vom Beschluss von Partei und Regierung dass Shanghai einen zweiten Flughafen braucht, bis das erste Flugzeug planmäßig dort gelandet ist, sind 2 Jahre vergangen. Und Shanghai Pudong ist 4 Mal so groß wie Frankfurt. Und dieser Flughafen ist ein Traum. Dort wurde die Philosophie ungesetzt, ein Flughafen ist die Visitenkarte eines Landes einer Stadt. Es ist das Erste was der Reisende bei seiner Ankunft von einem Land zu sehen bekommt und das Letzte wenn er wieder abreißt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Auch der Transrapid wurde in diesen 2 Jahren realisiert. Wir hätten alleine für das Planfeststellungsverfahren 10 Jahre gebraucht.

Lenz vs. Wowereit – der Berliner Flughafen (SY)


https://www.4shared.com/video/-vmdPIHqgm/Lenz_vs_Wowereit_-_der_Berline.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/-vmdPIHqgm
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Bitte nehmt euch die zeit und schaut Euch das Video: “Der Fluchhafen Berlin – BER (S)“
Ich kann versichern es lohnt sich. Auch wenn es aus dem Jahr 2012 stammt ist es ein wichtiges Zeitdokument. Das weiter geschrieben wurde mit noch vielen weiteren Pleiten und auch heute kein Ende abzusehen ist.
Der Im Video vom Flughafen Frankfurt als Retter angeheuerte Technik Chef “Horst Amann“
wurde wiederum 2013 durch Herrn “Jochen Großmann“ abgelöst.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ber/horst-amann-wird-abgesetzt-hartmut-mehdorn-gewinnt-im-ber-machtkampf/8977310.html
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article128513023/Jochen-Grossmann-Mehdorns-Hoffnungstraeger-unter-Druck.html

Was aber nicht besagt, dass das Debakel damit beendet war / ist.



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Siemens dementiert angebliche Baufortschritte
An der BER-Baustelle scheint man sich nicht einig zu sein: Am Sonntag bestätigte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Medienberichte, wonach die Brandschutzanlage endlich neu verkabelt werden könne. Am Montag das Dementi von Siemens: Erst muss eine Montageplanung erarbeitet werden, dann erst können Kabel verlegt werden, sagte ein Unternehmenssprecher dem rbb.

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Zu kompliziert zum Funktionieren
Warum wird die Brandschutzanlage am BER nicht fertig? Weil sie zu komplex ist, sagt der leitende Ingenieur im Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses. Und das wiederum liege an ständig nachgereichten Bauanträgen. Wann die Anlage – und damit dann anschließend der Flughafen – in Betrieb gehen kann, steht in den Sternen.

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Blamabel für Berlin NEIN für Deutschland

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 30. Mai 2014 von sabnsn in Politik

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3 Antworten zu “BER und kein ENDE

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    glG. Sabine

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    Brandschutz, Rolltreppen, Türen: überall Pfusch

    Schon heute ist die Fehlerliste unfassbar lang. Angefangen von der Entrauchungsanlage, die seit Jahren für jede Menge Spott sorgt. Die Anlage war über die Jahre so groß geraten, dass sie sich nicht mehr steuern ließ. Deshalb wird sie in mehrere Abschnitte geteilt. Wie sich erst jüngst herausgestellt hat, hat die Anlage noch weitere bisher verborgene, aber gewichtige Fehler. Die Rauchgasventilatoren unter der Decke sind zu schwer. Vier Tonnen, so viel wie drei VW Golf, wiegen fünf Ventilatoren, die auf Bühnen unterm Dach des Terminals hängen und im Brandfall Rauch hinaussaugen sollen. Das ist viel mehr als ursprünglich geplant war.

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    Der Fehler kam vergangene Woche nach Jahren, die bereits an der Brandschutzanlage herumgeschraubt wird, ans Tageslicht. Seitdem herrscht aus Sicherheitsgründen wieder einmal Baustopp. Der Flughafen betont, die statischen Nachweise seien weiter gültig – es gebe keine Einsturzgefahr. Davon muss er allerdings noch die Bauaufsicht überzeugen.

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    Auch auf der Pfuschliste: die Rolltreppen, die viel zu kurz bestellt worden sind. Wer mit seinem Koffer vom unterirdischen Bahnhof zum Terminal-Vorplatz will, muss am Ende der Rolltreppen noch ein paar feste Treppenstufen überwinden. Längst sind sie in Vergessenheit geraten. Weil sie ja auch niemanden stören, denn es gibt niemanden, der auf den Rolltreppen mit Koffern beladen fährt.

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    Ein weiterer großer Lacherfolg war das Licht am BER, das nie ausging. Mit dieser Nachricht überraschte der Flughafen 2013. Ursache waren Probleme mit der Leittechnik, wo im Zuge der Umplanungen immer wieder geflickt wurde. Inzwischen ist das zentrale Datennetz des Terminals umgerüstet und für Erweiterungen vorbereitet – für 11 Millionen Euro.

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    Kein Überblick mehr

    Ebenfalls unfassbar, aber wahr: Knapp jeder dritte der 4000 Räume im Flughafen war falsch nummeriert, weil umgeplant wurde, ohne dass jemand den Überblick wahrte. Das kann schwerwiegende Folgen haben, weil Türen und Lüftungsklappen den Raumnummern folgen. Auch Rettungsdienste brauchen verlässliche Nummern. 2014 ging die Flughafengesellschaft das Problem an. Wie lange noch? Unklar.

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    Noch ein Beispiel gefällig? Der Kabelsalat am BER. Mit den Terminal-Erweiterungen legten die verschiedenen Firmen immer mehr Leitungen auf die Kabeltrassen – bis sie überbelegt waren, was etwa wegen Hitzebildung riskant ist. Kabel führen auch durch Kanäle mit Hauptleitungen für Wärme, Kälte und Wasser, teilweise fehlen Pläne. Mehr als 90 Kilometer Kabel mussten neu gezogen werden. Wie es heißt, ist die Mammutaufgabe fast abgeschlossen.

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    Die Liste ließe sich beliebig verlängern, zum Beispiel um die Gepäckausgabe, die heute schon viel zu klein ist und die nicht nachgerüstet werden kann, weil der Flughafen insgesamt zu klein ist. Man erinnert sich auch an vertrauliche Baupläne, die im Müllcontainer gefunden wurden – auf offener Straße. Oder einen Planer, der sich zu Unrecht als Ingenieur ausgegeben hat. Dann Schmiergelder, Machtkämpfe und Intrigen – alles auf offener Bühne ausgetragen. Keiner der bisherigen Chefs hat die Baustelle in den Griff bekommen.

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    Umdenken im Kopf

    Immer wieder heißt es, Problem erkannt, Problem gebannt. Nur glauben das immer weniger. Anwohner-Initiativen forderten am Freitag am Tagungsort des Aufsichtsrats, angesichts der Schwierigkeiten aus dem Projekt auszusteigen und an anderer Stelle einen neuen Flughafen zu planen. Ist es so weit? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Nach einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid meinen noch 56 Prozent der Bundesbürger, dass der Flughafen fertig gebaut werden sollte.

    Aber bereits 21 Prozent sind für einen ersatzlosen Ausstieg aus dem Projekt, 15 Prozent für einen Neustart. Vielleicht sollte man in diese Richtung denken – vielleicht bevor die Liste noch länger wird.

    Quelle: n-tv.de , mit dpa
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/BER-wird-mehr-Unfassbares-zutage-bringen-article16013141.html

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    glG. Sabine

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