Archiv für April 2016

GENDER – geheiligt werde die Willkür   Leave a comment

Gender-Ideologen machen den Fehler, dass sie „Mann“ und „Frau“ rein kulturell verstehen. Zunächst einmal unterscheiden sich Männer und Frauen jedoch biologisch. Kulturelle Studien sind legitim, müssen aber von biologischen Grundlagen ausgehen.

Es gibt auch Frauen mit XY-Chromosomen. Das teilte man mir vor kurzem mit. Und ich Naivling meinte, Männer hätten XY-Chromosomen und Frauen XX-Chromosomen. Das Phänomen der XY-Frauen erklärt sich allerdings durch eine partielle oder komplette Testosteronblockade, zum Beispiel bei Fehlen des TDF-Proteins. Mit anderen Worten ist das nicht normal. Eine biologische Fehlfunktion führt zu diesem seltenen Phänomen der XY-Frauen. Das ist kein Vorwurf an die XY-Frauen oder an XX-Männer, es ist einfach so. Und dieses „die Dinge sind, wie sie sind“, die wissenschaftlich erkundbaren Tatsachen der Realität, drohen der politischen Korrektheit und dem Relativismus geopfert zu werden.

Es ist sinnvoll, „männlich“ und „weiblich“ biologisch zu definieren und voneinander abzugrenzen. Bereits Charles Darwin setzte sich in seinem „Ursprung der Arten“ mit dem Problem der zahlreichen Grenz-, Übergangs- und Ausnahmefälle in der Natur auseinander. Er schrieb, es sei manchmal schwierig, Arten eindeutig voneinander zu unterscheiden. Manche Forscher betrachteten eine Lebensform als Art, andere nur als Rasse. Und trotz der Grenz-, Übergangs- und Ausnahmefälle leugnen Biologen nicht, dass es Arten gibt.

Doch genau das ist die Tendenz unseres Zeitgeistes. An die Stelle der Unterscheidung – wozu klar definierte Begriffe dienen – tritt die Gleichmacherei. Letzten Endes sind dann aber nicht alle Menschen gleich, sondern alles ist gleich. Und somit ist alles nichts Bestimmtes. Ist es ein Mann? Ist es eine Frau? Warum nicht etwas dazwischen, warum nicht beides zugleich? Letztlich ist dann alles im Grunde nichts.

„An die Stelle der Unterscheidung tritt die Gleichmacherei.“

Die Kritiker – über Transgender sehen sich dem Problem ausgesetzt, dass sie im Namen der heiligen politischen Korrektheit, des gesegneten Relativismus, in die Richtung argumentieren: Es gibt keine Geschlechter. Wenn sie nämlich einräumen, dass es voneinander abgrenzbare Geschlechter gibt, dann kann sich nicht jeder einfach als „Frau“ oder „Mann“ definieren, weil er sich besser dabei fühlt. Schließlich müssen ihrer Weltanschauung zufolge auch biologische Frauen „eigentlich“ Männer sein dürfen und andersherum.

„Alles fließt“, wie Heraklit es ausdrückte. Mit anderen Worten gibt es keine Kontinuität und somit keine Attribute und somit keine Entitäten und somit – gibt es gar nichts. Ein Mann ist demzufolge nicht von Natur aus ein Mann, weil er natürliche männliche Eigenschaften einfach ablegen oder sie wegoperieren lassen kann. Und gibt es keine männlichen Eigenschaften, so gibt es auch keine Männer – wodurch sollen sich diese ohne Eigenschaften schließlich auszeichnen? Und wir können uns jede Diskussion über das gar nichts, was übrigbleibt, ersparen, alleine schon deshalb, weil wir dieser Logik zufolge selbst auch nicht existieren. Oder gibt es etwa doch Frauen und Männer?

Wozu dienen Begriffe?

Die Zuweisung von Begriffen mit bestimmten Definitionen ist eine erkenntnistheoretische Herangehensweise. Das heißt: Wir teilen das, was wir beobachten, in bestimmte Kategorien ein, damit wir es besser verstehen können. Sofern man sorgfältig Begriffe zuweist, funktioniert unsere Erkenntnismethode sehr gut, trotz aller Herausforderungen. Verzichten wir auf Begriffe und Definitionen, so verzichten wir auf die Erkenntnis selbst. Denn mit Begriffen beschreiben wir die Dinge da draußen, sie beziehen sich auf etwas, das wirklich existiert („Realismus“).

Begriffe haben also eine erkenntnistheoretische Funktion, nämlich die Beschreibung der Realität auf eine Art, sodass sie dem Menschen verständlich ist. Man kann die unterschiedliche Sinneswahrnehmung von Menschen und zum Beispiel Bienen mit dem Begriffsgebrauch als Erkenntnismethode vergleichen: Bienen sehen etwa UV-Licht und wir nicht, aber sie nehmen auf ihre Art auch die Realität wahr. Sie nehmen nicht eine andere Dimension wahr als wir, sondern sie nehmen dieselbe Realität auf eine ihren Sinnen zugängliche Weise wahr. Wir Menschen verwenden derweil nicht nur unsere Sinne, sondern wir identifizieren sprachlich bewusst, was wir wahrnehmen.

Begriffe sind eine ökonomische, abstrahierende Beschreibung der Realität. „Mann“ bezeichnet nicht einen konkreten Mann, sondern die Gesamtheit aller Menschen, die Männer sind. Männer unterscheiden sich durch bestimmte Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Nicht-Männern.

Eine Definition ist eine Aussage, welche die Natur der Einheiten – das Wesen von echten Männern und Frauen in der Welt da draußen – identifiziert, die unter einem Begriff zusammengefasst sind. Der Zweck einer Definition ist die Unterscheidung eines Begriffs – wie „Mann“ oder „Frau“ – von anderen Begriffen und somit die Unterscheidung der Einheiten von allem anderen, was existiert. Die hier von mir erläuterte Begriffstheorie stammt übrigens von der amerikanischen Philosophin Ayn Rand. Ihre eigene Darlegung findet man in ihrem Fachbuch Introduction to Objectivist Epistemology.

„Verzichten wir auf Begriffe und Definitionen, so verzichten wir auf die Erkenntnis selbst.“

Was sind die essenziellen Gemeinsamkeiten von allen Männern? Welche Definition trifft das Wesen des Mannes – nicht als Mensch, sondern im Unterschied zur Frau – am besten? Die genetische Zusammensetzung, die unterschiedlichen Chromosomenpaare, das ist eine denkbare Unterscheidung. Man kann es auch riskieren, wie Wikipedia, die primären Geschlechtsmerkmale Penis, Samenleiter, Hoden und Hodensack und das Sexualhormon Testosteron dazuzählen, wobei mit der Zunahme an Elementen die Frage schwerer wiegt, ob wirklich all diese Eigenschaften von essenzieller Bedeutung sind?

Jedenfalls kann man Begriffe nie durch Sonderfälle definieren – wie Mutationen oder Krankheiten. Die Kritik, es gäbe doch auch XY-Frauen und XX-Männer, entspricht dem Einwand, dass ja nicht alle Rotkehlchen fliegen können, weshalb es da draußen keine abgrenzbare Vogelart namens „Rotkehlchen“ geben soll. Es gibt demnach nur ein paar Vögel, die etwas anders aussehen, aber es gibt nicht wirklich Rotkehlchen. Wie es angeblich, aus Sicht der Gender-Ideologen, nicht wirklich „Männer“ gibt. Einige „Rotkehlchen“ sind schließlich mit deformierten Flügeln geboren, wie manche Männer ihre Hoden durch Krebs verloren haben. Wer kann bei so vielen Variationen und Unterschieden noch von fixierten „Rotkehlchen“ und „Männern“ sprechen?

Man geht bei Definitionen stets vom Normalfall aus. Fehlt einem konkreten, da draußen existierenden Rotkehlchen eine bestimmte Eigenschaft, muss man sich überlegen, ob sie essenziell ist. Ich denke, dass ein Rotkehlchen mit deformierten Flügeln noch immer ein Rotkehlchen ist. Und ein Mann ohne Hoden ist noch immer ein Mann, nur eben nicht mehr zeugungsfähig.

Man sollte Definitionen neuen Erkenntnissen anpassen, neues Wissen mit aufnehmen. Dadurch werden sie präziser, aber nicht revidiert. Es gibt auch verschiedene Definitionen, die etwa an einen bestimmten Fachbereich angepasst sein können und die sich von alltäglichen Definitionen unterscheiden (ihnen aber nicht widersprechen). Generell kann man sagen, dass Männer XY-Chromosomen haben und, sofern es im Kontext relevant ist, ergänzen, dass dies für XX-Männer aber ausnahmsweise nicht gilt. Das wäre aber ein sehr spezifischer Kontext, etwa eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema XX-Männer und XY-Frauen. Als normaler Diskussionspartner in gewöhnlichen Diskussionen kann man legitim sagen, dass Männer XY-Chromosomen haben und Frauen XX-Chromosomen. Im fachlichen Zusammenhang wäre das eine Vereinfachung. Aber das muss niemanden außerhalb der Fachkonferenzen beunruhigen.

„Bestimmt man ‚Männlichkeit‘ rein kulturell, so gibt es keine Männer.“

Die Gender-Fraktion gebraucht eine rein kulturelle Definition von Mann, beziehungsweise geht sie von wandelnden Definitionen aus. Was ein Mann ist, wird demnach alleine durch die Kultur bestimmt. Bestimmt man Männlichkeit rein kulturell („kulturalistisch“), so gibt es keine Männer, sondern nur etwas, das in bestimmten Kulturen „Mann“ genannt wird. In anderen Kulturen bist du vielleicht kein Mann, weil du ein bestimmtes Übergangsritual nicht absolviert hast.

Ich sage, es wird essenziell biologisch bestimmt. Kulturell bedingte Männlichkeitsbilder und Rollenvorstellungen gibt es schon, die kulturellen Auffassungen über die Männlichkeit sind also real und haben echte Auswirkungen – aber das ist eine von den essenziellen biologischen Eigenschaften unabhängige Frage. Und die biologischen Gegebenheiten über die Geschlechter muss man zunächst anerkennen, wenn man ernsthaft kulturelle Unterschiede erforschen möchte. Wenn man nicht einmal ansatzweise weiß, was „Männlichkeit“ ist, kann man auch keine Männlichkeit erforschen. Angenommen, die Gender-Ideologen hätten recht und man könnte „Männlichkeit“ nie eindeutig bestimmen. Dann wäre „Männlichkeit“ ein zunächst bedeutungsloser Begriff. So ähnlich wie der Begriff „Glupplplumpf“. Aber kein Mensch kann ernsthaft Glupplplumpf erforschen.

Kurz gesagt kann ein Geisteswissenschaftler (und ich selbst habe einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund) durchaus die verschiedenen Männer- und Frauenbilder verschiedener Kulturen untersuchen. Er sollte nur nicht so weitgehen und leugnen, dass es von Natur aus Männer und Frauen gibt. Ansonsten gerät er in einen Konflikt mit der Biologie – und mit der Realität. Eigentlich könnte also Frieden herrschen zwischen Geistes- und Naturwissenschaftlern. Sie müssten sich jeweils nur an die Forderung halten, die Archimedes zugesprochen wird: Noli turbare circulos meos. Störe meine Kreise nicht.

Kurz gesagt: Es gibt Frauen und Männer. Dies wird aufgrund einer Ideologie bezweifelt, die besagt, dass der freie Wille vor metaphysischen Tatsachen Vorrang hat. Wir können demnach frei entscheiden, wie die Dinge sind. Die Dinge sind nicht, wie sie sind. Die Dinge sind, wie wir sie haben wollen. Das ist übrigens eine treffende Umschreibung von „Magisches Denken“. Das, was die abergläubischen Bauern im Mittelalter gemacht haben.

Wenn ich heute sage, dass ich eine Frau bin, „bin“ ich eine Frau und muss als solche anerkannt werden. So der pseudo-liberale Konsens, der Freiheit als Willkür versteht, als Freischein, sich nicht um die Wahrheit zu scheren. In der Praxis heißt das, dass jeder mich als Frau akzeptieren müsste, dass niemand sagen dürfte: Der Kaiser ist nackt! Ich bin doch eigentlich ein Mann! Niemand dürfte mich auslachen oder „diskriminieren“ oder für verblödet erklären.

Willkür als Angriff auf die Freiheit

Der Wille gilt heute als absolut. Nicht der Wille Gottes. Der Wille jedes Individuums. Die Philosophie, die das besagt, heißt „Existenzialismus“. Der existenzialistische Philosoph Jean-Paul Sartre drückte den Gedanken in seinem Werk „Ist der Existenzialismus ein Humanismus?“ wie folgt aus: „Der atheistische Existentialismus […] erklärt, dass, wenn Gott nicht existiert, es mindestens ein Wesen gibt, bei dem die Existenz der Essenz vorausgeht, ein Wesen, das existiert, bevor es durch irgendeinen Begriff definiert werden kann, und dass dieses Wesen der Mensch oder, wie Heidegger sagt, die menschliche Wirklichkeit ist. Was bedeutet hier, dass die Existenz der Essenz vorausgeht? Es bedeutet, dass der Mensch zuerst existiert, sich begegnet, in der Welt auftaucht und sich danach definiert.“

Die menschliche Identität ist also den Existenzialisten zufolge nicht von Natur aus festgelegt – der Mensch hat keine Natur, außer jener, keine Natur zu haben. Jeder individuelle Mensch definiert sich vollkommen selbst, auch über gegebene Tatsachen hinweg. Dazu passt der Gedanke, dass sich jeder beliebig als „Frau“ oder „Mann“ definieren kann. Wie Sartre bin ich ebenso Atheist und auch ich gehe von der Willensfreiheit aus. Zudem bin ich von der Bedeutung der politischen Freiheit des Individuums überzeugt.

Die Willensfreiheit kann jedoch nicht das metaphysisch Gegebene überwinden, sie kann keinen Menschen ohne Hilfsmittel fliegen lassen, sie kann uns nicht zu Frauen machen, wenn wir Männer sind. Männer können sich nur verstümmeln, aber nicht magisch verwandeln wie das Biest in einen Prinzen. Männer sind Männer. Und Frauen sind Frauen. Jede sinnvolle Diskussion kann erst beginnen, wenn wir grundlegende Tatsachen anerkannt haben.

Quelle: Andreas Müller / Richard Dawkins Foundtion
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glG Sabine

Veröffentlicht 29. April 2016 von sabnsn in Politik, Uncategorized, Wissenschaft / Politik

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Mit Rücksicht auf Muslime werden wieder mal Aktbilder abgehangen   Leave a comment

Vor 110 Jahren war es ein arbeitsloser Schuster, der die Obrigkeit in Köpenick lächerlich machte. Er brauchte dafür nur eine Uniform, um die Beamten in vorauseilenden Gehorsam zu versetzen. Der Hauptmann von Köpenick würde sich vor Vergnügen auf die Schenkel schlagen, könnte er „seine“ Obrigkeit heute erleben. Im rot geklinkerten Köpenicker Rathaus macht man sich nämlich gerade selbst lächerlich. Auch diesmal spielt Bekleidung beziehungsweise das Fehlen einer solchen eine Rolle.

Es geht um Aktfotos. Zwei waren Teil einer Ausstellung mit gut 300 Arbeiten von 20 Fotoclubs aus Berlin und Brandenburg, die bis Ende April im Rathaus zu sehen sind. Drei Wochen nach der Eröffnung waren die Akte, darunter der des Fotografen Wolfgang Hiob (siehe Foto) weg. Die Obrigkeit, vertreten durch das Kulturamt, ließ sie entfernen – aus Rücksicht auf das Schamgefühl von Mitarbeiterinnen, wie es heißt. Und weil man religiöse Gefühle beispielsweise von Muslimen nicht verletzen wolle.

Köpenick hat ein schönes Rathaus. Der Stadtteil liegt etwas, wie wir letzten knorke Bulettenberliner sagen, ab vom Schuss. Sein Machtzentrum genießt daher nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit, verglichen mit zentraleren Verwaltungsbehältern wie dem Bundeskanzleramt.

Seit dem Hauptmann von Köpenick ist dem Rathaus nichts Weltverstörendes mehr zugestoßen. Nun scheint die Leiterin des örtlichen Kulturamts entschlossen, das Gebäude offensiver zu vermarkten. Zu diesem Zweck – ein plausiblerer fällt mir gerade nicht ein – ließ sie aus einer dort untergebrachten Fotoausstellung zwei Aktaufnahmen entfernen. Ihre offizielle Begründung lautete indes: „Es kommen viele Menschen mit Migrationshintergrund in das Rathaus (z. B. wegen Einbürgerung), deren religiöse Gefühle durch Aktfotos nicht verletzt werden sollen.“

Jene Exponate sind keine expliziten Darstellungen irgendeines Glaubensstifters oder gar seines gewiss ehrfurchtgebietenden Gemächts. Sie zeigen insgesamt zwei weibliche Körper, ebenso viele Brustwarzen sowie eine blickdichte Schambehaarung, was im Kontext hiesiger Mode als züchtige Parterre-Verschleierung betrachtet werden darf. Die Aufnahmen sind weder blasphemisch, noch verstoßen sie gegen das von Heiko Maas geplante Verbot sexistischer Werbung. Es geht dabei nicht um Glücksspielreklame. Die gezeigten Frauen sind keine Lustobjekte, sondern allseitig entwickelte kapitalistische Persönlichkeiten. Okay, das ist jetzt meine Sicht. Ich kann nicht dafür garantieren, was andere tun, wenn sie allein mit sich und solchen Fotos sind.

Vorbeugen ist besser als heulen

Ein Glück: Die Bilder und die von ihnen ausgehende Gefahr wurden gebannt, bevor es Verletzte gab. Zumindest soll sich niemand gemeldet haben, dessen Religion mit den nackten Fakten kollidiert wäre. Der Kreis potenzieller Opfer ist mit dem Wort Migrationshintergrund leider unscharf beschrieben. So bleibt zu spekulieren, ob in Köpenick nun die spirituelle Identität von Zeugen Jehovas, Mormonen oder Shaolin-Mönchen gerettet wurde.

Vorbeugen ist besser als heulen. Ebenso präventiv und aus interkultureller Sensibilität wurden 2013 einer Berliner Volkshochschule sechs Aktgemälde entnommen. Römische Behörden verhüllten kürzlich antike Statuen, um den iranischen Präsidenten nicht zu traumatisieren. Bahnkunden sollten sich schon mal auf Durchsagen einstellen wie: „Aus Respekt vor religiösen Ritualen verkehrt der ICE 940 am Freitagmittag in umgekehrter Wagenreihung.“

Ich habe keine religiösen, sondern nur profane Standardgefühle. Eines davon heißt Zuversicht: Wenn sich wirklich jemand durch den Anblick eines kreuzbraven Aktfotos schwerst beleidigt fühlen sollte, dann wäre das bestimmt eine vorzügliche Voraussetzung für eine Einbürgerung in die Bundesrepublik Deutschland. Mein zweites Gefühl ist Respekt: Die Kulturamtsleiterin ist für Höheres qualifiziert. Sie sollte bedeutendere Ausstellungen kuratieren, mit Werken von Rubens, Renoir oder Picasso, und die „Stellen“ dann mit Lenkerband abkleben. Drittens: Anteilnahme. Denn auch Köpenicker Fotografen haben Gefühle. Einige haben ihre Bilder aus Solidarität zurückgezogen. Die Ausstellung endet ohnehin übermorgen. Das Rathaus ist trotzdem schön.


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Welch zarter Liebreiz: Diese Plastik von Wilfried Fitzenreiter (1932 – 2008) besteht aus drei Mädchen und einem Knaben. Das Figuren-Ensemble wäre gewiss geeignet, auch pädophile Begehrlichkeiten zu wecken… Nun, bis 1988 zierten die vier Figuren den Brunnen vor dem einstigen Palasthotel, das 2001 abgerissen wurde. Mittlerweile findet sich das Quartett am Spreeufer wieder, direkt gegenüber dem Berliner Dom und lädt den geneigten Spaziergänger zum Verweilen an. Einfach dazusetzen!

Zum Glück führen in Berlin nicht alle Wege zum Köpenicker Rathaus. Dort tun sich die Verantwortlichen nämlich schwer mit der Kunst, zu der sie sich zwar bekennen und mit der sie sich auch schmücken, ja, an deren sinnlich-erbaulichen, kurzum, an deren dekorativen Qualitäten sie sich nur zu gern erfreuen möchten – aber sonst jedes möglicherweise doppeldeutige oder missverständliche Artefakt schnellstens wieder entfernen.

Erstaunlich daran ist, dass hier die dargestellte Nacktheit das erträgliche Maß überschritt. Als ob die nicht auch anderswo in reichlichen Mengen zu haben wäre. Und zwar nicht nur drastisch ausgeführt, sondern zudem noch bestens beleumundet – kunsthistorisch also wertvoll. Die Rede ist von Kunst im öffentlichen Raum, die, wenn sie denn zu Recht beansprucht, Kunst zu sein, irritieren muss, die mithin anstößig wirken kann, uns in jedem Fall aber zwingt aufzumerken, wenigstens einmal genauer hinzuschauen.

Wer sich dieser Gefahr nicht aussetzen will, wie das im Köpenicker Rathaus der Fall zu sein scheint, der will Kunst nur zum herabgesetzten Preis, der will eine bloße Schwundstufe und also gar keine Kunst. Sprechen wir in solchen Fällen doch lieber von Kunsthandwerk, von Erbauungskitsch oder einfach von Erholungs- und Feierabendspaß. Das ist vollkommen in Ordnung und aller Ehren wert, man sollte nur nicht, wie in Köpenick, immer wieder verletzte religiöse Gefühle vorschieben – wie eine billige und auch feige Ausrede, die schnell zur Hand ist. Leute, steht einfach dazu, Spießer zu sein.
Kunst ist nichts für Pantoffelhelden. Deshalb empfehlen wir allen Berlinern einen Parcours durch ihre Stadt, einen Walk of Shame, auf dem sich gewiss das eine oder andere Gefühl wird verletzen lassen können: Von Scham bis Religion gibt es da ja viele Möglichkeiten. Meine Güte, was für ein Skandal, Berlin ist tatsächlich voller Nackter! Und zwar nicht erst seit heute, sondern bereits seit vorgestern. Überall treten uns entblößte Leiber entgegen, fordert uns kunstvolle Kleidungslosigkeit heraus. Muss das jetzt alles weg?

Mochte Kaiser Wilhelm II. keine Nackten?

Nehmen wir einfach mal den Neptunbrunnen auf der Freifläche zwischen Marienkirche und Rotem Rathaus. Ihn schmücken unter anderem vier nackte Frauengestalten, es sind Personifikationen der Flüsse Rhein (Fischnetz und Weintrauben), Weichsel (Holzklötze, Symbol für Wälder), Oder (Ziege und Fell) und Elbe (Ähren und Früchte). Über ihnen thront der antike römische Meergott Neptun, ebenfalls nur leicht verhüllt. Ursprünglich stand der von Reinhold Begas entworfene Brunnen vor dem Stadtschloss, dort wurde er am 1. November 1891 eingeweiht: ein Huldigungsgeschenk der Stadt Berlin für Kaiser Wilhelm II.

Und fraglos ein so liebliches wie und aufreizendes Figuren-Ensemble. Zur damaligen Zeit muss der kolossale Bau eine echte Provokation gewesen sein. Es halten sich hartnäckige Gerüchte, der Kaiser fühlte sich von so viel expressiver Nacktheit gestört. Das mag so sein oder auch nicht. In jedem Fall sollte man annehmen dürfen, wir seien mittlerweile etwas weiter als der Wilhelminische Kunstverstand. In Köpenick und anderswo. Anders gesagt: Was früher gut war, muss heute nicht schlecht sein.

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. . . aber eine Islamisierung findet nicht statt.

gegenüber dem ISLAM – die eigene Kultur verleugnen

Ich werde NIEMALS eine Burka tragen

Ich werde NIEMALS eine Burka tragen (Kommentar)

 

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glG Sabine und Babette

Veröffentlicht 27. April 2016 von sabnsn in Anstand / Moral / Politik, Islam, Politik

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Gedanken zum- und über den ISLAM   1 comment

eingestellt von Babette

Ich:

Das gleiche Interesse haben ich auch, dass das weitergeführt wird mit den Schuldiskos. Und man hat ja auch die Voraussetzungen geschaffen, dass ich das noch 2 Jahre weiter machen soll um einen Nachfolger zu finden und einzuweisen, der das dann weiter machen wird. Ich erwarte nicht dass man mir da eine Gedenktafel enthüllt.

Es ist ja auch möglich dass mal alles ganz schnell zu Ende ist wenn immer noch mehr Flüchtlinge . . . Und das sind ja zu 99,99 % alles Muslime, die da ungebeten zu uns kommen. Da braucht dann nur ein einziger darunter zu sein und sich darüber beschwerden dass das seine religiösen Befindlichkeiten verletzen würde. Und schon wäre damit Schluss. Keine Discos mehr und auch keine Zurschaustellungen meiner Mama in der Schule. Kein Richter würde es wagen gegen die Befindlichkeiten von Muslime Recht zu sprechen. Wohl aber gegen die einheimische Bevölkerung.

Antwort (Auszug):

Aber an die Muslimen solltest Du gar nicht denken. Auch Muslime wollen feiern, Spaß haben und sind sicher auch gern bereit, einmal etwas Spaß zu haben. Auch Muslime sind KINDER und denken nicht nur an den Koran. Es liegt an deren Eltern, wie sie sich in die Gesellschaft einfügen. Bis jetzt gab es ja bei Euch, wie Du mir geschrieben hattest, noch keine Schwierigkeiten mit dieser Religion. Warum also sollte sich in den folgenden Jahren daran etwas ändern?

ich:

Was Muslime betrifft haben wir eine Grund verschiedene Meinung.
Der Islam in sich, ist ein Verbrechen wider Menschheit und das seit über 1400 Jahren.
Und es gibt nur diesen einen Islam, der sich seit dem nicht geändert hat.
Eine Reformation wie im Christentum hat ist im Islam nicht gegeben, Alle die das mal versucht haben, haben ihren Kopf von den Schultern verloren.

Ich hasse nichts nachhaltiger als den Islam!
Alle Mädchen die da mit einem Kopftuch rumlaufen könnte ich anspucken und in die Fresse hauen. Wie sie das mit mir gemacht haben weil ich nackt ging.
Für die sind deutsche Mädchen alles Nutten und Säue die gefickt werden wollen. Und ungläubige dazu. Wie mit denen zu verfahren ist kann man im Koran nachlesen.

Mit keiner anderen Kultur gibt es diese Probleme.
Wenn sie aber demonstrativ darauf bestehen das Kopftuch zu tragen, was KEIN religiöses Symbol ist, demonstrieren sie damit, dass sie jegliche Integration ablehnen und unsere Kultu verachten.

Wir sind aber in Deutschland und nicht in deren Heimatländer, wo wir sogar mit dem Tode bedroht werden wenn wir deren Befindlichkeiten verletzten.
Toleranz darf keine Einbahnstraße sein!
Das ist aber mit dem Islam nicht zu machen, da der Islam keine anderen Kulturen tolerieren darf.

Wo bleiben denn die Proteste der vermeintlich friedfertigen Muslime gegen die Verbrechen die weltweit im Namen Allahs begangen werden?!
Selbst den friedfertigsten Muslimen wird es nicht in den Sinn kommen sich von Mohammed zu distanzieren. Es wäre deren Todesurteil.

Mama und ich haben da mehrfach gute Beiträge darüber geschrieben. Und dazu stehen wir auch.


https://sabnsn.wordpress.com/2016/04/25/ueber-die-freiheit-einen-imaginaeren-gott-zu-beleidigen/


https://sabnsn.wordpress.com/2016/04/05/aber-eine-islamisierung-findet-nicht-statt/


https://sabnsn.wordpress.com/2016/04/14/wir-sind-in-deutschland-und-nicht-in-mekka-und-auch-nicht-in-der-tuerkei/


https://sabnsn.wordpress.com/2016/01/17/es-gibt-keinen-gemaessigten-islam/

Videos:

Muslime töten 17-jähriges Mädchen (Y)


http://www.4shared.com/video/_9B7qmPLce/Muslime_tten_17-jhriges_Mdchen.html
http://www.4shared.com/web/embed/file/_9B7qmPLce

Islamischer Staat verbrennt Piloten bei lebendigem Leib (Y)


http://www.4shared.com/video/J4BcA_kyba/IS_verbrennt_Piloten_bei_leben.html
http://www.4shared.com/web/embed/file/J4BcA_kyba

Wo ist da der Unterschied zwischen den beiden Videos? In beiden fällen wird nach dem Koran gehandelt.
Wenn ich das aus Toleranz akzeptieren würde, würde ich mich mitschuldig machen. Das ist mit mir nicht zumachen!
Ich habe nichts gegen die Menschen, wenn sie aber demonstrativ bekunden dem Islam zuzugehören (Kopftuch . . .) ist meine Toleranzschwelle überschritten.
Es gibt 64 islamische Staaten auf der Erde, da müssen sie dorthin gehen wo sie nach ihren Sitten und Bräuchen leben können. Nicht aber bei uns. Wir haben eine eigene Kultur die mit dem Islam nicht kompatibel ist.

Man achte auf das Datum der nachstehenden Meldungen:

Wegen mir können die Lehrer nackt gehen. Ich werde meine Tochter jedoch nie von Personen unterrichten lassen die durch das demonstrative Tragen eines Kopftuches ihre Zugehörigkeit zum Islam demonstrativ bekunden.

Wie kann eine Lehrkraft humanistische Werte vermitteln, wenn diese provokativ auf dem Tragen des Symbol besteht, das für die Ablehnung aller humanistischen-, demokratischen Werte steht und jede Form von Toleranz gegenüber anderen Kulturen ablehnt.

Antwort:

Du hast vollkommen Recht, mit den Muslimen sind wir verschiedener Meinung.

Ich denke, es liegt daran, weil wir hier bei uns nur wenig mit diesem Problem zu tun haben. Bisher kann ICH nichts Negativs über die Flüchtlinge und den türkischen Mitmenschen, die man hier bei uns antrifft sagen.

Aber sicherlich liegt es bei Dir daran, weil in Berlin wesentlich MEHR ausländische Menschen leben; da kann ich es mir sehr gut vorstellen, dass es wesentlich mehr Probleme gibt. Man sollte aber nicht ALLE Muslime über EINEN KAMM SCHEREN!!! Auch bei den Deutschen sind NICHT alles UNSCHULDIGE!!! Auch DA gibt es SOLCHE und SOLCHE.

Wir hatten uns aber zu Beginn unserer Kommunikationen darauf verständigt, NICHT über Politik und Flüchtlinge zu schreiben, da JEDER eine andere Ansicht zu diesem Thema hat. Und SO sollten wir es auch weiterhin halten.

ich:

Ja Politik halten wir als Diskussion aus unserer Kommunikation heraus. Ich will dich da zu nichts überreden, aber meinen Standpunkt schon deutlich vertreten.
Ich habe absolut nichts gegen diese Menschen. Wenn sie aber demonstrativ den Islam vertreten und Forderungen stellen die sich gegen unsere Befindlichkeiten richten, ist bei mir Schluss mit der Toleranz.

Ein Buddhist verlangt auch nicht dass wir auf den Verzehr von Rindfleisch verzichten sollen weil das dessen Befindlichkeiten verletzt. Nur der Islam macht diese Probleme.
Warum können, oder wollen, oder dürfe die sich bei uns nicht unseren Spielregeln anpassen, wie das alle anderen Kulturen auch machen und wir in deren Heimatländern auch machen müssen?!

Antwort:

Ja, DA sind wir EINER MEINUNG!!!

Jeder soll die Kultur und das Leben der Anderen akzeptieren und NIEMAND soll einem Anderen vorschreiben, wie er zu leben hat. Nur so kann ein Miteinander funktionieren.

Sicherlich sind die Probleme in Berlin größer als hier bei uns in der Provinz! Deshalb kann ich will ich auch dazu nichts weiter anführen.

ich

Vom Grundsatz her stimme ich dem zu – aber nicht bedingungslos. Mit dem Islam ist das eben nicht zu machen.

Jeder soll die Kultur und das Leben der Anderen akzeptieren und NIEMAND soll einem Anderen vorschreiben, wie er zu leben hat. Nur so kann ein Miteinander funktionieren.

Das ist ja das Problem. Ein Islam der unsere Kultur tolerieren würde wäre kein Islam mehr. Wozu den Islam also tolerieren???

Ich will nicht mit Menschen zusammenleben die demonstrativ bekunden einer Religion anzugehören, nach deren Glaubensbekenntnis (Koran) sie mich töten sollen.

Ich sehe jeden Moslem der sich offen zum ISLAM bekennt (Kopftuch) als FEIND. Er müsste es ja nicht demonstrativ tun.
Und sogar vor Gericht geht wenn deren Arbeitgeber das untersagt. Das hat nichts mehr mit Religion zu tun, das ist ein offener Affront gegen unsere Gesellschaft.

Um an einen Gott zu glauben bedarf es keiner demonstrativen Symbolik. Das ist gezielte Provokation.

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glG Babette

Veröffentlicht 27. April 2016 von sabnsn in Anstand / Moral / Politik, Islam, Politik

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Rechtsstaatlichkeit contra Unschuldsvermutung   Leave a comment


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Was ist RECHT ???
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Es gibt kein absolutes Recht.
Was heute Recht ist kann morgen Unrecht sein. Die Geschichte hat uns das mehrfach gelehrt.
Recht in einem Land, kann in einem anderen Unrecht sein und umgekehrt.
Selbst innerhalb eines Landes ist das nicht nur möglich sondern gängige Praxis.
Political correctness macht’s möglich.

Recht sollte sich immer am Rechtsempfinden einer Gesellschaft orientieren und nicht an der spitzfindigen Auslegung von Gesetzestexten.

Leider gilt dieser Grundsatz nicht in der BRD. Ein Land indem der Täterschutz eine höhere Priorität genießt als der Opferschutz.
Auch Mörder haben Menschenrechte, wo Sexualstraftäter Freigang aus dem Knast bekommen und Mörder eine Bewährungsstrafe erhalten, weil sie zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig, eben besoffen waren.

Ich finde auch bei Schwerstkriminalität mit Todesfolge für einen Menschen dürfte es aus Gerechtigkeit gegenüber dem Opfer und dessen Hinterbliebene keinen unterschied zwischen Jugendkriminalität und Erwachsenenstrafrecht geben. Tot ist tot. Da macht es für das Opfer keinen Unterschied ob sein Mörder 15 oder 20 war.

Und dann gibt es auch das entgegengesetzte Extrem in diesem Staat.

Gem. Menschenrechtsgrundsatz:
„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

Gegen diesen Grundsatz wird in der Bundesrepublik Deutschland ebenfalls auf das Eklatanteste verstoßen. Einige von vielen Beispielen und skandalösen Urteilen war der Kachelmannprozess, der Fall Mollath . . .
Dass die Frage berechtigt ist, haben wir schon wieder einen Volksgerichtshof?
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Aber es wird noch besser. Gesinnungsjustiz, indem das Denken unter Strafe gestellt wird. Der nächste konsequente Schritt wäre dann die Einführung der prophylaktischen Todesstrafe.
Für Klimaleugner z. B. wie schon verlangt wurde, oder für Putinversteher.

Vor dem Gesetz sind alle gleich – das war einmal.
Ganz gleich ob nun die Verschärfung des Sexualstrafrechtes, die Verfolgung freier Meinungsäußerung, Hasskommentare. IMMER richtet es sich ausschließlich nur gegen die Bestandsbürger! Niemals gegen Asylanten! – Die haben Narrenfreiheit. Die dürfen uns beschimpfen, beleidgen, diffamieren . . .  auf Teufel komm raus, Mädchen belästigen und vergewaltigen.

Aber wehe wenn ein Deutscher zu einem Neger, Neger sagt. Da wird die Justiz aktiv.

Unschuldsvermutung gilt nur noch für Fremde!

Mit 9/11 hat es begonnen – jeder Bürger gilt inzwischen zunächst einmal als grundsätzlich terrorverdächtig. Deshalb soll er ausgepäht und überwacht werden, auch ohne daß sich ein konkreter Verdacht gegen ihn richtet und begründet wurde. Damit wird die Vorratsdatenspeicherung begründet, de Maizière’s BKA-Ermächtigungsgesetz, die Fluggastdatenübermittlung und vieles andere, von wir teilweise noch nicht einmal wissen und erst durch Whistleblower wie Snowden erfahren.

Die Unschuldsvermutung ist aber nicht abgeschafft, hier in Deutschland gilt sie weiterhin! Allerdings nicht für die Bestandsbürger – sondern für die Zuwanderer, irreführend allesamt als “Flüchtlinge” oder “Schutzsuchende” bezeichnet. Die kommen zwar großteils aus eben jenen Gebieten, in denen Attentäter herangezüchtet werden. Aber sie werden gleichwohl unkontrolliert in unser Land gelassen, ohne Feststellung, wer sie sind und woher sie tatsächlich stammen. Sie präsentieren vielfach eine Legende (den Paß vernichten und “Ich bin Syrer” rufen), und man akzeptiert das. Sie “fliehen” ja vor dem Bösen, können also per definitionem dasselbe nicht im Schilde führen. So die Merkel’sche Lesart.

Natürlich ist es meist unmöglich, die wirkliche Identität eines vorgeblichen Flüchtlings zu überprüfen. Selbst ein vorgelegter Paß kann am Kiosk eingekauft sein.


Würde sich aber (und dafür gibt es inzwischen gute Gründe) derselbe grundsätzliche Verdacht gegen ihn richten, dem sich die Bestandsbürger ausgesetzt sehen, würde er solange nicht in’s Land gelassen, bis er seine Geschichte lückenlos und unzweifelhaft bestätigt hätte. Es gibt Länder, die verfahren so.
Das mag dazu führen, daß unschuldige “Schutzsuchende” dort abgewiesen werden. Aber: Ist es nicht die vordringlichste Pflicht der Regierung, die eigenen Bürger zu schützen, und dann erst die Hinzukommenden?

„Zerstörerisches“ Mitleid

Im neusten Focus (12/2016) steht ein Bericht von Uwe Wittstock über Thilo Sarrazin und sein neues Buch „Wunschdenken“. Neben allerlei positiven Anmerkungen fragt sich der Autor am Ende aber doch – in beleidigender Form -, warum bei so großen intellektuellen und analytischen Fähigkeiten „nichts anderes herauskommt als rhetorisch glänzend verpackte Mitleidslosigkeit“.
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Das ist genau der Ton, den unser Land in aufsteigender Linie der SPD, der Linken und den Grünen „verdankt“, und den viele so gerne hören: Mitleid, Mitleid über alles für die allgemein defizitären Menschen! Deshalb wird Sarrazin maßlos missverstanden. Er denkt aber als Wissenschaftler, nicht als Pastor (wohl besser als Angela Merkel) mit großem Sachverstand „vom Ende her“, vergleichbar mit Max Weber.
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Was nützt Mitleid, wenn durch sein Übermaß alle darunter leiden?
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Sarrazin hat völlig recht, dass den potenziellen Zuwanderern die Hoffnung genommen werden muss, in Europa ihr Glück zu finden. Sonst werden die Migrantenströme besonders aus Afrika Europa destabilisieren. Selbstverständlich müssen wirklich Bedürftige weiterhin aufgenommen werden.

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Ein vielleicht zynisches, aber schlagendes Beispiel für „zerstörerisches“ Mitleid: Es sollen Schiffbrüchige in einem Rettungsboot verzweifelte Menschen durch Schläge abgewiesen und dem Tode überantwortet haben. Wenn man sie aus Mitleid aufgenommen hätte, wäre das Boot gesunken.

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Thilo Sarrazin nimmt sich in seinem neuen Buch unter anderem die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel vor. In „Wunschdenken. Europa, Währung, Bildung, Einwanderung – warum Politik so häufig scheitert“ schlägt er in dieselbe Kerbe wie bei seinem kontroversen Erstlingswerk „Deutschland schafft sich ab“.
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„Bild“ zufolge argumentiert Sarrazin in seinem neuen Buch so erneut damit, dass Menschen bestimmter Herkunft niedrigere „kognitive Kompetenzen“ hätten.
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„Bild“ hat einen ersten Auszug aus Sarrazins neuem Buch veröffentlich. Darin rechnet er mit Angela Merkels Flüchtlingspolitik ab. Er wirft der Kanzlerin vor, mit ihrem „Wir schaffen das“ von den wichtigen Fragen in der Flüchtlingskrise abgelenkt zu haben. Die Herausforderung im vergangenen Jahr war ihm zufolge nicht die organisatorische und logistische Bewältigung der Flüchtlingskrise, also „die Frage, ob sich der tägliche Zustrom der Flüchtlinge ausreichend schnell registrieren, behausen, verpflegen und medizinisch versorgen lässt“.
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Sarrazin schreibt in „Bild“ weiter, dass die Fragen nach den Integrationsperspektiven der ankommenden Menschen und der Begrenzung eines weiteren Zustroms in der Zukunft weitaus wichtiger gewesen wären. Er gibt sich skeptisch was das Integrationspotenzial der Flüchtlinge anbelangt. Dazu argumentiert er ähnlich wie bereits in „Deutschland schafft sich ab“, dass die ankommenden Menschen ein Bildungs- und Kulturprofil mitbringen, das zu Problemen bei der Integration führt.
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In seinem Buch stellt der Autor ein Modell auf, das besagt, dass jede Jahrgangskohorte von Flüchtlingen innerhalb von 20 Jahren durch Familiennachzug und eigene Kinder auf das Fünffache anwachsen würde. Laut dem Bericht von „Bild“ zieht er daraus eine Schlussforderung: „Die Rückgewinnung unserer Grenzen […] wird zur Existenzfrage für unsere Kultur und das Überleben unserer Gesellschaft (…)“.
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Die deutsche Politik komme dabei ihrer Führungsaufgabe nicht nach. Diese bestehe darin „die Richtung des Gebotenen und den Umfang des Verantwortbaren aufzuzeigen.“ Merkel und ihre Politik hätten sich dabei völlig von den Interessen der Deutschen emanzipiert, schreibt Sarrazin in dem Auszug weiter.

So, aktuell geeignete Stichworte für diesen Beitrag wären: Rechtspopulistisch, Rassistisch, Fremdenfeindlich, Menschenverachtend, Generalverdacht (gegen die “Flüchtlinge” freilich), Dunkeldeutschland, Das hat nichts mit dem Islam zu tun, uvm.

Über die Freiheit einen imaginären Gott zu beleidigen

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glG Sabine

Veröffentlicht 26. April 2016 von sabnsn in Politik

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mir reichts mit dem Klimawahn – ich will es wärmer haben.   Leave a comment

eingestellt von Babette


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Die Karte zeigt die aktuelle Kaltströmung, wie sie vom Norden zwischen Norwegen und Großbritannien zu uns kommt und weiterzieht über die Schweiz und ausstrahlt bis nach Rom und in den Balkan. Wie blöd muss eigentlich sein, wer glaubt, er spart einen Teelöffel CO2 in Berlin ein und das Klima bleibe stabil?

Nizza, Mailand, Rimini, Dubrovnik, Wien, Budapest, Belgrad – überall ist es gerade kälter als normal, und hier meinen manche, sie retten die Welt bis nach Hawaii, wenn sie sich einen Furz verklemmen! Ich fass’ das nicht! Ich werde das nie fassen! Wie konnte ein Volk, das soviele weltweit überragende Naturwissenschaftler, Erfinder und Geistesgrößen hervorgebracht hat, innerhalb von 15 Jahren so verblöden?

Wie kann das Land von Robert Bosch, Gottlieb Daimler und Carl Benz eines Einstein eines Humboldt, Goethe . . . auf dieses tiefe Niveau sinken?

Da fängt die Gehirnwäsche an! Bei den Kleinen in der Grundschule und schon im Kindergarten. Schlimmer als bei den . . . geht es bei uns zu!

Und da endet es: Die Sonne schreibt keine Rechnung, sagte der grüne Sucker einst! Seither mehr als Verdopplung des Strompreises, der immer weiter steigen wird, wenn die Idiotie nicht endlich aufhört. Meinetwegen könnten die Grünen denken und machen, was sie wollen, ich würde nix kritisieren, aber sie belasten immer andere. Sie erteilen uns Gebote und Befehle, verbieten und verbieten und kosten und kosten und bringen nix, aber auch gar nix! Das Klima schert sich doch nicht um grüne Hirngespinste!

Schluss mit der Energiewende für die es keine Notwendigkeit gibt, die nix anderes ist als die Umverteilung des Volksvermögens von unten nach oben. Es gibt keine von Menschenhand gemachte Erderwärmung.

Jahrhundertchronik – Wetterextreme 1900-1999

Gibt es denn wirklich kein Insektizid, um endlich der grünen Staatsparasitenplage Herr zu werden?

Rolle Rückwärts zum Klimawandel

und wieder “Klima”. . .

Todesstrafe für Klimaleugner

 


glG Babette

Veröffentlicht 25. April 2016 von sabnsn in Politik, Uncategorized

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Über die Freiheit einen imaginären Gott zu beleidigen   Leave a comment

Die jüngste Welle muslimischer Hysterie und Gewalt hat sich nun auf über zwanzig Nationen ausgebreitet. Die Mauern unserer Botschaften und Konsulate wurden durchbrochen, die Grundstücke wurden dem triumphierenden Mob überlassen und viele Menschen wurden getötet – alles als Reaktion auf ein nicht sehenswertes Internet Video mit dem Titel: „Unschuld der Muslime“. Ob nun wegen eines Films, eines Cartoons, einer Geschichte, eines Schönheitswettbewerbs, oder eines unglücklich benannten Teddybärs, die darauf folgenden Ausbrüche frommen Zorns sind so vorhersehbar wie die Dämmerung. Das ist bereits eine alte und langweilige Geschichte, über alte, langweilige und tödliche Ideen. Und ich befürchte sie wird uns für den Rest unseres Lebens begleiten.

Die Seuche der moralischen Feigheit nahm ihren gewohnten Gang, indem liberale Journalisten und Experten damit begannen, unsere grundlegendste Freiheit im Lichte der sadomasochistischen Wut, die unter Moslems auch als „religiöse Empfindlichkeit“ bekannt ist, neu zu überdenken. Mitwirkende der New York Times und NPR (A.d. Ü.: National Public Radio) sprachen von der Notwendigkeit, eine Balance zwischen der Freiheit der Rede und der Freiheit der Religion zu finden – als ob letztere möglicherweise durch ein YouTube Video verletzt werden könnte. So vorhersehbar wie das mobben von Moslems wurde, scheint die moralische Verwirrung von Liberalen ein Teil des Räderwerks zu sein.

Man bedenke was tatsächlich passiert: Einige Prozent der Moslems auf der ganzen Welt – fünf Prozent? Fünfzehn? Fünfzig? Das ist noch nicht klar – verlangen dass alle Nicht-Muslime sich den Einschränkungen Islamischen Rechts unterwerfen sollen. Und wo sie bei ihren Protesten nicht direkt auf Gewalt zurückgreifen, drohen sie damit. Ein Schild mit der Aufschrift: „Köpft die, die den Propheten beleidigen“, mag noch als Beispiel friedlichen Protests zählen, aber es ist ebenso eine Versicherung, dass das Blut der Ungläubigen vergossen würde, wenn der Dummkopf, der das Plakat hochhält mehr Macht hätte.

Dieses groteske Versprechen wird natürlich in fast jeder islamischen Gesellschaft gegeben. Einen Film wie die „Unschuld der Muslime“ irgendwo im Mittleren Osten zu machen wäre mit gleicher Sicherheit eine Methode des Selbstmords wie die Gesetze der Physik.

Was zeigte der Film genau? Wer hat ihn gemacht? Was waren ihre Motive? Wurde Mohammed wirklich dargestellt? Brannte da ein Koran, oder ein anderes Buch? Fragen wie diese sind obszön. An dieser Stelle muss ein Strich gezogen und ohne Entschuldigung verteidigt werden.

Wir haben die Freiheit den Koran oder jedes andere Buch zu verbrennen und Mohammed oder jeden anderen Menschen zu kritisieren. Das sollte niemand vergessen.

In solchen Momenten hören wir unweigerlich – von Leuten, die nicht wissen wie es ist, an das Paradies zu glauben – das Religion nur ein Weg ist öffentliches Unbehagen zu kanalisieren. Die wahre Quelle des Problems kann in der Geschichte der westlichen Aggression in der Region gefunden werden. Es ist viel mehr unsere Politik als unsere Freiheit, die sie hassen. Ich glaube, dass die Zukunft des Liberalismus – und vieles andere auch – von der Überwindung dieser ruinösen Selbsttäuschung abhängt.

Religion wirkt nur als Vorwand für politische Gewalt, weil Millionen Menschen glauben was sie sagen, dass sie glauben, dass imaginäre Verbrechen wie Blasphemie oder Apostasie Straftaten sind, die den Tod rechtfertigen.

Die meisten säkularen Liberalen denken, dass alle Religionen gleich sind und sie betrachten jeden gegenteiligen Vorschlag als ein Zeichen der Bigotterie. Irgendwie überlebt dieser Glaubenssatz den täglichen Gegenbeweis. Unsere Sprache kann zu weiten Teilen dafür verantwortlich gemacht werden. Wie ich bei vielen Gelegenheiten dargestellt habe: „Religion“ ist nur ein Begriff, wie „Sport“: Einige Sportarten sind friedlich, aber wahnsinnig gefährlich (wie das Freiklettern ohne Seil, oder Straßenrodeln) einige sind sicherer, aber gleichbedeutend mit Gewalt (Boxen, Mixed Martial Arts) und einige beinhalten nicht mehr Risiko sich schwer zu verletzen, als unter der Dusche zu stehen (Bowling, Badminton). Von Sport als allgemeiner Aktivität zu sprechen macht es unmöglich, zu diskutieren, was Sportler tatsächlich tun, oder welche physischen Attribute notwendig sind ihn auszuüben. Was haben alle Sportarten außer atmen gemeinsam? Nicht viel. Der Begriff „Religion“ ist kaum brauchbarer.

Es ist eine Sache daran zu glauben, dass Jesus existiert hat und vielleicht ein bemerkenswerter Mensch war. Es ist etwas völlig anderes zu akzeptieren – wie dies die meisten Christen tun – dass er körperlich wieder auferstanden ist und auf die Erde zurückkehren wird um die Lebenden und die Toten zu richten.

In dem Moment, an dem man Kristallkugeln, heilige Unterhosen oder den Planeten Kolob und einen heiligen Handschlag benötigt, um Zugang zum Himmel zu bekommen, entlarven sich die mormonischen Standards als das was sie sind: das religiöse Äquivalent zu rhythmischer Gymnastik.

Die Freiheit über bestimmte Themen laut nachzudenken, ohne Angst haben zu müssen gejagt, oder getötet zu werden ist bereits verloren gegangen. Und die einzigen Kräfte auf Erden, die sie wiederherstellen kann, sind starke säkulare Regierungen, die Anklagen der Blasphemie mit Verachtung gegenüber treten. Keine Entschuldigung nötig. Moslems müssen lernen, dass sie, wenn sie kriegerische und fanatische Behauptungen zur Toleranz freier Gesellschaften machen, die Grenzen dieser Toleranz erreicht haben.

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glG Sabine

Veröffentlicht 25. April 2016 von sabnsn in Islam, Politik

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Abschied von der Schule   6 comments

eingestellt von Babette


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Fortschreibung – 02 von: Zurschaustellungen – Hintergründe und Infos dazu

https://sabnsn.wordpress.com/2016/03/16/fortschreibung-02-von-zurschaustellungen-hintergruende-und-infos-dazu/comment-page-1/#comment-4182
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glG Babette

Veröffentlicht 23. April 2016 von sabnsn in ich über mich, Unterhaltung, Zurschaustellung

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