Weil ich es für wichtig halte . . .   1 comment

eingestellt von Babette

Weil ich es für wichtig halte
habe ich diesen Beitrag ein zweites Mal eingestellt

* Ich habe keine Lust mehr, mich zurückzuhalten…

* Ich habe keine Lust mehr, “ tolerant “ zu sein….

* Ich habe keine Lust mehr auf Entschuldigungen, unsinnige Erklärungen und nicht hinnehmbare Ausreden…

* Ich habe keine Lust mehr auf völlig hirnrissige Rechtfertigungen und richterliche Freisprüche, wenn ein völlig zu Recht angeklagter „Migrant“ unter lächerlichen, fadenscheinigen Argumentationen von deutschen(!) Richtern immer wieder auf freien Fuß gesetzt wird…

* Ich habe keine Lust mehr auf all diese respektlosen und kriminellen Menschen, die jetzt unser Land „fluten“ und unsre EIGENE Kultur, UNSRE Gebräuche, unsre Religion, unsre Lebensweise, unsre Gesetze, unser Land, unsre Menschen, unsre Familien, unsre Kinder, unsre Sicherheit und vor allem unsre Freiheit gefährden, verachten , verspotten und mit Füßen treten…

* Ich habe keine Lust mehr auf die, die unsre Geduld und Hilfsbereitschaft ausnutzen…

Und das alles in nur knapp zwei Jahren

Verantwortlich für den ganzen gegenseitigen Hass unter den Menschen, den man erfolgreich und beabsichtigt in dieses Land durch die desaströse Flüchtlingspolitik unsrer Regierung gebracht hat, mache ich ALLEIN Frau Merkel, die aber wohl auch nur eine Vasallin Obama’s und der Weltelite ist, deren Ziel es ist, Deutschland, seine politische Macht, seinen politisch starken Einfluß und seine Wirtschaftskraft soweit zu schwächen , dass es über kurz oder lang zerstört ist und keine „Gefahr“ mehr für die, welche im Hintergrund die Weltherrschaft anstreben ( NWO) und durchpeitschen wollen, bedeuten kann.

Ich aber will einfach meine sichere, meine saubere, meine fröhliche und freundliche Heimat wieder haben!

Es ist MEIN Zuhause….

Mann muss nicht einer Meinung sein, man muss das dann aber begründen können und nicht Fraßen dreschen, wie sie in jedem Lexikon, in jedem Schulbuch zu finden sind. Ohne auch nur ansatzweise in Erwägung zu ziehen, dass das auch gelogen sein kann. Schon Goethe hatte das erkannt.

Wissen ist ein dynamischer Prozess. Und nur das ständige Infragestellen / hinterfragen führt zu neuen Erkenntnissen.
Ohne dem würde es keinen Fortschritt geben. Wäre die Erde immer noch eine Scheibe und die Sonne würde sich um die Erde bewegen.

Ich habe allen Grund zu der Annahme, dass es Menschen gibt, die bestimmte Meinungen gar nicht erst zur Kenntnis nehmen. Videos sich nicht bis zum Schluss ansehen und auch sonst, für die, Quellen von Information wichtiger sind als dessen Inhalt.
Auch Goethe und Einstein haben (aus heutiger Sicht) mal Stuss geschrieben – und Adenauer, Churchill und auch Hitler, haben mal was Kluges gesagt. Auch wenn man eine Quelle noch so sehr leugnet wird aus der Wahrheit keine Lüge.

Bertold Brecht hat dazu einen klugen Satz gesagt:
„Wer die Wahrheit nicht weiß ist nur ein Dummkopf, Wer sie aber weiß und eine Lüge nennt ist ein Verbrecher.“ Diesen Satz muss man noch ergänzen: „Wer sich weigert eine andere Meinung als die eigene zur Kenntnis zu nehmen ist ein Narzisst ein, selbstverliebter Irrer.“

Was ist wahr und was ist unwahr?
Die Frage muss eigentlich heißen: WANN ist etwas wahr?

Dazu hat meine Mama einen guten Beitrag geschienen:


https://sabnsn.wordpress.com/2014/11/19/wahrheit/

Mit Ausnahme der Mathematik gibt es keine beweisbare- und damit keine absolute Wahrheit.
Das, was als wahr angesehen wird ist eine Symbiose aus verfügbaren Informationen = Wissen und einem daraus resultierenden Erkenntnisprozess.
Je mehr Informationen in diesen Prozess einfließen, umso mehr wird die gewonnene Erkenntnis der Wahrheit entsprechen.
Wer hingegen vorgibt die Wahrheit nicht zu suchen sondern zu besitzen – indem er Informationen ausblendet – ist ein Narzisst und wird niemanden von der Richtigkeit seiner Wahrsagung überzeugen können. Ein PROPHET

Da sich kaum ein Philosoph verdienter um die Demokratie und die individuelle Freiheit gemacht hat als „Sir Karl Raimund Popper,“ möchte ich an dieser Stelle auf einen Vortrag von ihm verweisen, wo er diese Thematik angesprochen hat.
Am ENDE dieses Beitrages werde ich einen Auszug daraus anhängen.

Und noch eine Bemerkung:
Der Wahrheitsgrad einer Meinung, hat nichts mit dessen inhaltlicher Richtigkeit zu tun!
Bei gleichem Wahrheitskonsens kann eine Sache als “falsch“ oder “richtig“ angesehen werden.
Recht unterliegt einem ständigen Wandel im Sinne des jeweils vorherrschenden Zeitgeistes.
Was in einem System / Kultur rechtens ist kann in einem anderen Systemen als Unrecht gelten.
Aber auch schon innerhalb eines Systems / Kultur ist Recht nicht absolut. Was heute Recht ist kann morgen schon Unrecht sein und umgekehrt.

Ob was GUT oder BÖSE ist kommt auf den Standpunkt an.
Und in der Vorgehensweise gegen das BÖSE muss man das beim Namen nennen um Missverständnisse auszuschließen. Sonst kann es passieren dass einem die eigenen Verbündeten in den Rücken Fallen. Zumal viele begriffe unterschiedlichen Bedeutungen und Wertungen unterliegen. Frieden, Demokratie, Freiheit . . . Man muss den Begriff umschreiben um Missverständnisse auszuschließen. Was ist Frieden? Da fällt mir ein Satz einer Frau aus Libyen ein, die da einem Reporter sagte: “Wir hatten Frieden bis ihr uns Demokratie gebracht habt.“
Freiheit:
Die Freiheit des einen ist immer zugleich auch die Unfreiheit eines anderen.
Und ähnlich ist es mit dem begriff Demokratie. Das Volk – gegen das Volk – für das Volk.
Auch in einer Demokratie gibt es Verlierer. Demokratie, das ist Mehrheitsentscheidung.
Und damit ist Demokratie zwangsläufig auch Unterdrückung von Minderheiten. Was für die Betroffenen sogar problematischer sein kann als in einer Diktatur zu leben. Diktatur ist eine Staatsform und kein Wertebegriff ob gut oder Böse.

Und man muss realistisch sein. Das Machbare machen und nicht spinnen. . .
Von der internationalen Solidarität, von Revolution, Gegen Gewalt und für gewaltig radikal hoffnungsvoll realistischen Humanismus – auch das hab ich schon gelesen. Ob der Schreiber weiß was er damit meint?
Ohne Gewalt kann auch keine Lösung sein – ansonsten kann man auch gleich Suizid begehen.
Wer Kämpft kann auch verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. Oder der größte Feind von Veränderung sind zufriedene Sklaven.

Man muss die Dummheit der Menschen mit einkalkulieren.
Es ist deprimierend, wie dumm die Menschen in den letzten 20 Jahren geworden sind. Wir sind einer Revolution heute weiter entfernt als noch vor 50 Jahren.

Die Menschen sind Unfähig in einer Gemeinschaft zu leben!
Und damit unmündig / demokratieuntauglich!

Individualismus ist angesagt – die Menschen können sich nicht mehr unterordnen. Egal was geschieht gibt es sofort eine Gegenbewegung. „Das Volk – gegen das Volk – für das Volk“ Gegendemos sind dabei der Gipfel dieser Antidemokratiekultur.
Vor jeden Karren lassen sie sich spannen, unfähig zu eigenen Gedanken.
Bereits Napoleon hat das erkannt, aber auch Albert Einstein.

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
[Napoleon:]

“Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen, die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.”
[Albert Einstein]

Das ist aber gewollt – ein polarisiertes Volk wird sich selbst aufreiben – statt gemeinsam gegen die Mächtigen zu kämpfen. Alle Räder stehen still, wenn dein starker Am das will.
Friede den Hütten – Krieg den Palästen. – Alle Macht geht vom Volke aus !

Das ist auch der Punkt wo die marxsche Theorie versagt.
Marx ging noch von einem sich ständig bildenden, klassenbewußten Menschen aus. Das Gegenteil ist eingetreten. Doof ist cool ist heute die Devise in unseter Spaßgesellschaft. Denn ein Dummer unter Gleichgesinnten merkt nicht dass er dumm ist. Der Spruch geht noch weiter: Dumme häufig ein größeres Selbstvertrauen haben als Wissende, da sie sich für besonders schlau halten.

Die Feinde der Arbeiterklasse haben auch dazu gelernt und haben Marx studiert – UND ERKANNT:
Man muss zuallererst die Menschen dumm machen. Angefangen beim Bildungssystem und dann über alle Medien das Volk in viele individuelle Interessen aufspalten um deren Zusammenhalt zu zerstöre. Man kann das auch ZWIETRACHT SÄEN nennen. Minderheiten – alles Abartige wird protegiert – Homo, Gender, Feminismus . . . – und die dagegen sind, werden medial öffentlich hingerichtet. Eine moderne Form der Hexenverfolgung. Wozu man die Political correctness erfand. Kinderpornographie, Rechtsextremismus und Terrorismus sind die Instrumente mit denen die Eliten das Volk im Griff haben – ohne dass das aufmuckt.
Auch der vermeintliche Holocaust wird dazu benutzt . . .
Alle Deutschen sollen sich bis in alle Ewigkeit Schuldig fühlen. Auch ich soll mich da schuldig fühlen, obwohl ich da noch gar nicht auf der Welt war.

Die die vermeintliche Schuld aller Deutschen wird als Argument benutzt, in Folge dessen die NAZIKEULE gegen alles zu schwingen was nicht dem Zeitgeist entspricht.
Ob es den Holocaust in dieser Form überhaupt gegeben hat entzieht sich meiner Kenntnis. Es bestehen aber ernsthafte Zweifel daran. Zumal es verboten ist diesen in Frage zu stellen und Nachforschungen anzustellen. Das macht ihn nicht wahrer, eher das Gegenteil.

Nur ein dummes, eingeschüchtertes Volk kann man in seiner Freiheit immer mehr beschneiden. Dass sich für so viel Fürsorge des Staates dann noch bedankt und die gleichen Politiker immer wieder wählen. Ein Volk dass sich bereitwillig austauschen lässt um nicht fremdenfeindlich zu sein. Noch dümmer geht es nicht mehr. Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt das seine Abschaffung als Nation nicht erwarten kann. (Kultur, Sitten- und Bräuche, moralisch-ethischen Werte, seinen Errungenschaften auf allen Ebenen – Kunst, Literatur, Wissenschaft, Wirtschaf, Sozialwesen – bis hin seiner Gene.)

Und dann gibt es noch den Islam, den Marx zwar richtig charakterisiert, aber nicht dessen Expansion berücksichtigt hat. „Refugees Welcome“ womit jeder nationale Zusammenhalt zerstört wird.

„Wir sind das Volk“ ist eine Farce geworden die zudem als nationalistisch gilt. Und im Rahmen politischer Korrektheit wird dann gegen alle die sich unter diesem Ruf zusammenfinden PEGIDA z. B. die Nazikeule geschwungen.
Indem diese Menschen von führenden Politikern des Landes: „Als Mob, als Dumpfbacken, als braune Soße“ verunglimpft werden. Eine Regierung die unter der Bevölkerung Hass und Zwietracht sät, um die eigene Macht zu sichern, gehört davongejagt.

Kein Inder, Türke, Vietnamese, Schwarzafrikaner . . . wird sich mit der Losung “Wir sind das Volk“ solidarisieren. Dabei hat dieser Ruf nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.
Er richtet sich ausschließlich gegen die Politik der Regierung. Gegen TTIP, gegen die EU . . . und natürlich gegen den ISLAM. Wir werden nicht vom Islam vereinnahmt unsere Regierung buhlt darum. Der Islam gehört NICHT zu Deutschend!!! Alles andere ist Hochverrat am deutschen Volk.
Denn der ISLAM ist es der unsere Kultur bedroht, nicht die Menschen, sondern deren Ideologie / Religion die sie mitbringen.

Der Islam ist ein Verbrechen wider der Menschheit. Und trotzdem wird der Islam über die Religionsfreiheit bei uns gedeckt. Unfassbar, Deutschland ist das einzige Land der Welt, dass danach trachtet sich selbst abzuschaffen.

Für mich haben Religionsfreiheit, Humanismus, Toleranz GRENZEN – wenn dadurch die eigene Existenz, Kultur, Freiheit bedroht wird!

.


glG Babette

Veröffentlicht 18. August 2016 von sabnsn in Politik

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Eine Antwort zu “Weil ich es für wichtig halte . . .

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  1. Warnung: In der kurzen Sequenz kommen Worte wie „Vernunft“, „Rationalität“, „Rationalismus“ oder „Kritik“ vor. Leser, die mit diesen Worten nicht bekannt sind bzw. ihren semantischen Gehalt nicht kennen, mögen beruhigt sein, es hat nichts mit Hassrede zu tun.

    .

    „Was ich meine, wenn ich von der Vernunft spreche oder vom Rationalismus, ist weiter nichts als die Überzeugung, dass wir durch Kritik lernen können – durch kritische Diskussion mit anderen und durch Selbstkritik. Ein Rationalist ist also ein Mensch, der bereit ist, von anderen zu lernen, nicht dadurch etwa, dass er jede Belehrung einfach aufnimmt, sondern dadurch, dass er seine Ideen von anderen kritisieren lässt und dass er die Ideen von anderen kritisiert.
    .
    Der Nachdruck liegt hier auf den Worten ‚kritische Diskussion‘: Der rechte Rationalist glaubt nicht, dass er selbst oder sonst jemand die Weisheit mit Löffeln gegessen habe. Er weiß, dass wir immer wieder neue Ideen brauchen und dass uns die Kritik nicht zu neuen Ideen verhilft. Aber sie kann uns dazu verhelfen, den Hafer von der Spreu zu sondern. Er weiß auch, dass die Annahme oder die Verwerfung einer Idee niemals eine rein rationale Angelegenheit sein kann. Aber nur die rationale Diskussion kann uns helfen, eine Idee von mehr und mehr Seiten zu sehen und sie gerecht zu beurteilen. Ein Rationalist wird natürlich nicht behaupten, dass sich alle menschlichen Beziehungen in der kritischen Diskussion erschöpfen. Das wäre wieder höchst unvernünftig. Aber ein Rationalist kann vielleicht darauf hinweisen, dass die Einstellung des ‚give and take‘, des Gebens und des Annehmens, die der kritischen Diskussion zugrunde liegt, auch rein menschlich von großer Bedeutung ist. Denn ein Rationalist wird sich leicht darüber klar, dass er seine Vernunft anderen Menschen verdankt. Er wird leicht einsehen, dass die kritische Einstellung nur das Ergebnis der Kritik anderer sein kann und dass man durch die Kritik anderer selbstkritisch sein kann.
    […]
    Das ist in Kürze, was ich meine, wenn ich mich als einen Rationalisten deklariere. Aber wenn ich mich als reinen Aufklärer deklariere, dann meine ich noch etwas mehr. Ich denke dann an die Hoffnung einer Selbstbefreiung durch das Wissen, die Pestalozzi inspirierte, und an den Wunsch, uns aus unserem dogmatischen Schlummer aufzurütteln, wie es Kant nannte. Und ich denke an die Pflicht jedes Intellektuellen, die leider die meisten Intellektuellen, insbesondere seit den Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, vergessen haben. Es ist die Pflicht, nicht als Prophet zu posieren.
    .
    Gegen diese Pflicht haben insbesondere die Denker Deutschlands schwer gesündigt; zweifellos weil es von ihnen erwartet wurde, dass sie als Propheten auftreten – als Religionsstifter, als Offenbarer der Geheimnisse der Welt und des Lebens. Hier, wie überall, erzeugt die ständige Nachfrage leider ein Angebot. Propheten und Führer wurden gesucht. Kein Wunder, dass Propheten und Führer gefunden wurden. Was insbesondere im deutschen Sprachbereich auf diesem Gebiet stattgefunden hat, grenzt ans Unglaubliche. In England sind diese Dinge glücklicherweise sehr wenig beliebt. Wenn ich die Situation in den beiden Sprachbereichen vergleiche, dann steigt meine Bewunderung für England über alle Grenzen. Man muss sich in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass die Aufklärung mit Voltaires Briefen aus London über die Engländer anfing: mit dem Versuch, das intellektuelle Klima Englands, jene Trockenheit, die so merkwürdig mit seinem physischen Klima kontrastiert, auf dem Kontinent einzuführen. Diese Trockenheit, diese Nüchternheit, ist einfach ein Ausfluss des Respekts vor dem Nebenmenschen, dem man nichts einreden will oder vorzumachen versucht.

    .

    Im deutschen Sprachbereich ist es leider anders. Hier will jeder Intellektuelle ein Mitwisser der letzten Geheimnisse, der letzten Dinge sein. Hier werden nicht nur Philosophen, sondern auch Wirtschaftler, Ärzte und insbesondere Psychologen zu Religionsstiftern.
    Was ist das äußere Kennzeichen dieser beiden Einstellungen – der des Aufklärers und der des selbsternannten Propheten? Es ist die Sprache. Der Aufklärer spricht so einfach, als es eben möglich ist. Er will verstanden werden. […} Er spricht immer klar, einfach und direkt.
    Warum liegt uns Aufklärern so viel an der Einfachheit der Sprache? Weil der rechte Aufklärer, der rechte Rationalist, niemals überreden will. Ja, er will eigentlich nicht einmal überzeugen: Er bleibt sich stets dessen bewusst, dass er sich ja irren kann. Vor allem aber achtet er die Selbständigkeit, die geistige Unabhängigkeit des anderen zu hoch, als dass er ihn in wichtigen Dingen überzeugen wollte; viel eher will er seinen Widerspruch herausfordern, seine Kritik. Nicht überzeugen will er, sondern aufrütteln, zur freien Meinungsbildung auffordern. Die freie Meinungsbildung ist ihm wertvoll. Sie ist ihm nicht nur darum wertvoll, weil wir mit der freien Meinungsbildung der Wahrheit näher kommen können, sondern auch darum, weil er die freie Meinungsbildung als solche respektiert. Er respektiert sie auch dann, wenn er eine Meinung für grundfalsch hält.
    .
    Einer der Gründe, warum der Aufklärer nicht überreden und nicht einmal überzeugen will, ist der folgende: Er weiß, dass es außerhalb des engen Gebietes der Logik und vielleicht der Mathematik keine Beweise gibt. Um es kurz zu sagen, beweisen kann man nichts. Man kann wohl Argumente voranbringen und man kann Ansichten kritisch untersuchen. Aber außerhalb der Mathematik ist unsere Argumentierung niemals lückenlos. Wir müssen immer die Gründe abwägen; wir müssen immer entscheiden, welche Gründe mehr Gewicht haben: die Gründe, die für eine Ansicht sprechen, oder die, die gegen sie sprechen. So enthalten die Wahrheitssuche und die Meinungsbildung immer ein Element der freien Entscheidung. Und es ist die freie Entscheidung, die eine Meinung menschlich wertvoll macht.

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    Kurz: Wer Meinungen verbieten oder entfernen will, der tut dies aus einem Mangel an Respekt vor seinen Mitmenschen, und zwar vor allem vor den Mitmenschen, die nicht Urheber der entfernten oder verbotenen Meinungen sind. Er schränkt deren Freiheit ein (oder beseitigt sie), sich über eine eigene freie Entscheidung eine eigene Meinung zu bilden, erhebt sich über sie, macht sich zum Richter über wahr und falsch und gibt damit zu erkennen, dass er dumm ist, denn er hat die Grundlage der Realität nicht erkannt: Argumente sind niemals lückenlos und Wissen niemals Wahrheit, denn: beweisen kann man nichts. Wer dies bestreitet, der will entweder als Prophet (oder Scharlatan) verehrt werden, dem sich die Wahrheit offenbart hat, oder er ist dumm, sehr dumm.

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    glG Babette

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