Ist scho mal jemand aufgefallen?   1 comment

eingestellt von Babette (da meine Mama mit Lehrgangsteilnehmern unterwegs ist)

ERGÄNZUNG zu:

Ist Euch eigentlich aufgefallen?
Seit das „Trump-Basing“ läuft –
vermisse ich Berichte in den Propaganda-Leit-Medien –
über vom absaufen gerettete Flüchtlinge im Mittelmeer!

Da ich mir nicht vorstellen kann, dass die das schlagartig aufgegeben haben, ist es naheliegend, dass der ganze Rummel um Trump nur ein Vorwand ist um das Schleusertum der EU aus den Schlagzeilen zu nehmen.
So wie mit Pegida: Die auch nach wie vor jeden Montag Abend spazieren gehen. Da hört man in den gebührenfinanzierten Probagandainstitutionen auch nichts mehr davon.

Wieder mal hat man ein neues Feindbild kreiert, (Zu Putin ist Trump hinzugekommen) um von etwas abzulenken.

Womöglich holt man die als Flüchtlinge bezeichneten . . . jetzt gleich mit Shuttle-Fähren und Charterflügen aus Afrika ab?

Ich frage trotzdem mal, Wie viele von den vermeintlichen Fachkräften hat man in den letzten Wochen in die EU verbracht?

Alles andere, worüber beriechet wird, ist für mich sekundär, da ich hiervon direkt betroffen bin.
Mir ist das scheiß egal wer Bundespräsident wird, ob Merkel Trump belehrt, oder Putin oder die Chinesen, oder . . . Merkel macht sich da zum Clown, mehr nicht.

Unsere Zukunft hängt davon ab, was aus Deutschland werden wird. Und das wiederum hängt mit der Ansiedlung von Millionen fremder Menschen zusammen, die durchweg dem ISLAM angehören.

So langsam müsste das jetzt auch für den Dümmsten offenkundig sein was damit bezweckt wird. –  Deutschland und letzten Endes damit Europa, dem ISLAM zu übergeben.
Anders kann auch Merkels abermalige Kanzlerkandidatur nicht gesehen werden. Das ist nicht mehr nur Machtgeil – Merkel hat eine Mission zu erfüllen – Deutschland dem ISLAM zu übergeben.

Und auch wen ich mich zum 99. Mal wiederhole – EURABIA ist das Ziel. Der ISLAM strebt nach der Weltherrschaft!

Statt ihm Widerstand zu leisten und zurückzudrängen, soll die Machtübernahme durch den ISLAM jetzt sogar im Grundgesetz verankert werden.
Multikulturell soll als Staatsziel erklärt werden. Was nicht anderes bedeutet, als die eigen Kultur aufzugeben. Denn dem ISLAM ist es eigen, keine anderen Kulturen tolerieren zu dürfen. Womit wir für den ISLAM allesamt Ungläubige sind – mit allen Optionen die der Koran da vorsieht.

Option-1 zum ISLAM konvertieren!
Option-2 im günstigsten Fall: Rübe ab, geschächtet, gesteinigt, lebendig verbrannt . . .zu werden.
Während Frauen und Mädchen zu Sklaven werden. Ohne jede Rechte – nach Belieben verkauft benutzt und misshandelt werden können. Sie sind Kriegsbeute und damit Eigentum, nichts weiter, kein Individuum mit irgend welchen Rechten.

Das wird unsere Zukunft sein! Sansal hat in seinem Buch 2084 darüber geschrieben.
Man sollte es mehrmals lesen um das zu begreifen.

In „2084 – Das Ende der Welt“

entwirft Boualem Sansal die Vision einer religiösen Diktatur. Dystopischer Horror, der leider vor dem Schrecken der Gegenwart verblasst.

Boualem Sansal riskiert viel. Seit Jahren warnt der algerische Schriftsteller in Büchern und Reden vor dem Vormarsch des Islamismus. Er kritisiert die religiösen Eiferer in der arabischen Welt und das „ohrenbetäubende Schweigen“ muslimischer Intellektueller.
„2084“ avancierte zum meistdiskutierten Buch der Rentrée 2015. Heftig diskutiert auf allen Kanälen, verkaufte sich dieser Gruselbericht über das fiktive Land Abistan fast dreihunderttausendmal. Jetzt ist „2084 – Das Ende der Welt“ in der Übersetzung von Vincent von Wroblewsky auch auf Deutsch zu lesen.

Der in vier Bücher und einen Epilog unterteilte Roman begleitet den lungenkranken Mittdreißiger Ati, der nach einem Sanatoriumsaufenthalt im entlegenen Ouâ-Gebirge in seine Heimatstadt zurückkehrt und dort plötzlich begreift, dass er tatsächlich in einem Gefängnis lebt. Abistan heißt dieses „Land der Gläubigen“, das in einer unbestimmten Zukunft aus den Trümmern des „Großen Heiligen Krieges“ hervorging und dem allmächtigen Gott Yölah huldigt. Dessen Statthalter auf Erden ist Abi. Zwar hat kein Abistaner diesen „höchsten Führer der Welt“ je gesehen. „Ihn dem Blick des gemeinen Mannes auszusetzen war undenkbar“, weiß der Erzähler zu berichten. Doch soll Abi, munkelt man, einäugig sein und außerdem unsterblich. Abgeschirmt von der Welt, lebt er angeblich in einem Palast, der von Männern kontrolliert wird, denen bei der Geburt das Gehirn entfernt wurde. Jede menschliche Regung ist ihnen fremd, ihre Grausamkeit kennt keine Grenzen.

Überhaupt wacht der Staatsapparat mit unerbittlicher Härte über seine Bürger. Die drei Leitsätze der Regierung lauten: Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit Stärke. Schon mit dem Titel zeigt Sansal, an wem sich sein Tableau einer totalitären Gesellschaft orientiert: an Orwells Roman „1984“, der, 1948 unter dem Eindruck von Nationalsozialismus und Stalinismus entstanden, zum Kanon der Weltliteratur zählt. Anspielungen auf Orwells Überwachungsstaat, der seine Untertanen bis in ihre geheimsten Gedanken kontrolliert, finden sich bei Sansal zuhauf. Das Orwellsche „Neusprech“ heißt hier Abilang. Die Nachfahren des Großen Bruders sind „V“ genannte Wesen, die sich auf die Kunst der Telepathie verstehen und das Land unablässig nach Lügnern abscannen. „Big Brother is watching you“ lautet der eine Satz bei Orwell, den wohl jedes Schulkind kennt: „Bigaye beobachtet Euch!“, heißt es bei Sansal.
In dieser buchstabengetreuen Übernahme liegt eines der Probleme von „2084“, schon allein deshalb, weil Orwell heute als Metapher für nahezu jede kulturpolitische Debatte von der Datenüberwachung bis zur Diktatur herhalten muss. Boualem Sansal buchstabiert seine Parabel indes mit grimmiger Wut eins zu eins durch. Das führt dazu, dass seine Figuren, allen voran Ati, kaum Kontur erhalten. Weil sie von ihrem Erzähler zu sehr dafür in Anspruch genommen werden, bestimmte Haltungen und Meinungen zu transportieren. Wie aber lässt sich der Welt von heute mit Google und „Islamischem Staat“ und all den daraus entstehenden Herausforderungen literarisch überhaupt beikommen?

Bei Sansal gibt es keine Zwischentöne und auch keine Transformation. Das Böse ist längst da und etabliert, es ist allgegenwärtig. Die Männer tragen Bärte, die Frauen Schleier und bodenlange Burniqabs, Sklaven – die Beute aus dem „Großen Heiligen Krieg“ (Mädchen und Frauen weißer Hautfarbe) – die einstigen Bewohner des Kontinents der jetzt EURABIA heißt, dürfen keine Kleidung tragen – Sie müssen immer vollkommen nackt sein. Womit sie als Sklaven zu erkennen sind. Gebetet wird neunmal am Tag. Gepredigt werden Geduld, Gehorsam und Unterwerfung, Museen sind verboten, ebenso Musik und Literatur. Die einzige erlaubte Schrift ist das heilige Buch Gkabul, zu Deutsch: Zustimmung.
Wer die Gesetze missachtet, seine Nachbarn nicht ausspioniert, seine Kinder nicht züchtigt oder öffentliche Hinrichtungen schwänzt, wird vom Komitee für Moralische Gesundheit aufs grausamste bestraft. Deshalb befindet sich auch Ati bald schon auf der Flucht. Denn einmal mit dem Gedanken der Freiheit infiziert, entlarvt er Schritt für Schritt das politische System als riesiges Lügengespinst: Abistans Religion ist Fiktion, ausgedacht von zynischen Clans, die sich in einem erbitterten Machtkampf befinden. Woher allerdings dem schüchternen Ati in einer Welt der totalen Kontrolle ein Gedanke wie Freiheit überhaupt in den Sinn kommt, bleibt ungeklärt.

Boualem Sansal will dem Horror der Gegenwart mit seiner apokalyptischen Vision literarisch entgegentreten. Das ist gerade bei einem so kenntnisreichen Autor wie ihm allemal legitim. Doch das böse Märchen verblasst vor einer Wirklichkeit, die längst ihre eigenen Dystopien schreibt.

2084 – Europa hat keine Zukunft mehr (YXY)


http://www.4shared.com/video/zKjHZ39zba/2084_-_Europa_ha_keine_Zukunft.html
http://www.4shared.com/web/embed/file/zKjHZ39zba




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glG Babette

Veröffentlicht 16. November 2016 von sabnsn in Islam, Politik

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Eine Antwort zu “Ist scho mal jemand aufgefallen?

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  1. Seit wenigen Wochen wird von Tag zu Tag klarer, welch übles Spiel die Leitmedien mit den Menschen da draußen spielen. Denn sie sind ganz offenkundig auf einem Auge blind. Während Kambouri und der Gewerkschafter Wendt sich kaum vor Interviewanfragen retten konnten, sieht es im Falle eines neuen Enthüllungsbuches zu unserer Sicherheit völlig anders aus.
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    Geschrieben haben es zwei Insider – der Ex-Polizist Torsten Groß und Christian Jung, ein für Ausländerabschiebungen zuständiger Beamter. Auf mehr als 300 Seiten haben sie in Der Links-Staat das aufgeschrieben, was vor ihnen noch kein Beamter zu kritisieren wagte: Das Wegschauen des Staates bei der Kriminalität linker Gewalttäter. Mehr noch: Die Unterstützung des Staates solcher bundesweit aktiven Gruppen durch unsere Steuergelder.
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    Schon im Vorwort wird klar, warum unsere Leitmedien das Thema nicht anpacken wollen: Der Mainstream ist links. Und wer mit unbequemen Fakten über diese unheilvolle Entwicklung aufklären möchte, der wird mit allen Mitteln fertiggemacht. Denn dann kommt eine Schlägertruppe, von welcher der Durchschnittsbürger eher selten etwas hört: die Antifa. Das Wort steht für Antifaschismus. Es ist eine linke Bewegung, deren Vorläufer in Deutschland jene Sponti-Gruppen waren, mit denen auch Joschka Fischer einst den Marsch durch die Institutionen angetreten hat.
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    Heute kämpfen die überall in Ministerien, der Verwaltung und in Redaktionen sitzenden Gesinnungsgenossen dieser linken Gruppierung dafür, dass Freiheit schon bald nur noch die Freiheit ist, alle Vorstellungen der extremen Linken propagieren zu dürfen.
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    Abweichende Meinungen und politische Gegner werden bekämpft und sozial oder wirtschaftlich in ihrer Existenz vernichtet. Torsten Groß und Christian Jung erklären die Arbeit der Antifa und der zu ihrem Umfeld gehörenden Gruppen erst anschaulich mit vielen Beispielen aus Bayern und an der Münchner Stadt-Stasi, die mit der dort regierenden SPD eine untrennbare Einheit bildet, später auch am Beispiel Berlins. Nicht nur in München wird der Kampf gegen rechts bis in die kleinste Verästelung geführt.
    Die Autoren haben in akribischer Kleinarbeit eine Fülle von Fakten und bislang unbekannten Arbeitspapieren, Listen und Hintergründen zuammengetragen, die es allesamt verdient hätten, der Öffentlichkeit auch in den Leitmedien präsentiert zu werden. Doch die schweigen zu dem lesenswerten Sachbuch. Denn wenn der Bürger erfährt, wie mit seinen Steuergeldern linke Gruppen finanziert werden, dann könnte das einen Aufschrei in der Bevölkerung zur Folge haben.
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    Eine ganze Armada von antifaschistischen, antirassistischen und migrationsfreundlichen Gruppen lebt davon, die Bürger zu indoktrinieren und ihre linken Vorstellungen von einer Welt ohne Grenzen endlich verwirklichen zu können.
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    Wer das Buch in Ruhe liest, der kommt spätestens dann aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn die Autoren sich an die Fersen jener von uns Steuerzahlern finanzierten Linksextremisten heften, die zum bewaffneten Kampf ins Ausland aufbrechen. Während die Sicherheitsbehörden jeden islamistischen Syrien-Heimkehrer mit Argwohn betrachten, haben jene, die im Kurdengebiet den Umgang mit Waffen und auch das Mordhandwerk erlernen, in Deutschland freie Fahrt und vollste Unterstützung der Behörden. Am Ende sehen die Autoren von Der Links-Staat rot für Deutschlands Zukunft. Denn viele etablierte Politiker arbeiten mit den Linksextremisten zusammen, als ob es selbstverständlich wäre. Und selbst der Bundesjustizminister gratuliert jenen, die »Deutschland verrecke« skandieren.
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    Am Ende schreiben die Autoren, es liege an uns, ob die nachfolgende Generation weiter den Lichtschein der Freiheitsfackel sehen wird – oder die Dunkelheit des Totalitarismus (diesmal linker Prägung).
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    Weit mehr als 90 Prozent der Durchschnittsbürger werden von dem, was die Autoren hier zusammengetragen haben, nicht die geringste Kenntnis haben. Ihnen allen sollte man dringend die Lektüre des neuen Sachbuches Der Links-Staat empfehlen. Denn die Leitmedien werden sie über diese Entwicklung ganz sicher nicht objektiv aufklären. Sie sind schließlich mit diesen Zuständen schon längst zu einer linken Interessengemeinschaft verschmolzen.

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    Was die Deutschen nicht wissen sollen

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    Bereits im Januar wurde bekannt, dass ein Polizei-Dokument für Kiel den Beamten vorschreibt, keine kriminellen Flüchtlinge zu verfolgen. Darüber hinaus wurden die Polizisten in Schleswig-Holstein dazu angewiesen eingeschränkte bis gar keine Ermittlungen bei Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht, wie zum Beispiel bei illegaler Einreise, durchzuführen.
    „Ein Personenfeststellungsverfahren oder erkennungsdienstliche Behandlung scheidet in Ermangelung der Verhältnismäßigkeit und aus tatsächlichen Gründen (Identität kann nicht zeitgerecht festgestellt werden und Merkblattfertigung wäre unzulässig) bei einfachen/niedrigschwelligen Delikten (Ladendiebstahl/Sachbeschädigung) regelmäßig aus,“ heißt es in einem internen Polizei-Papier, berichtete die „Bild-Zeitung“.
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    Diese Vorgabe erhielt die Polizei im Oktober 2015. Dadurch ist die Polizeidirektion Kiel massiv eingeschränkt wenn es um die Aufklärung von Diebstahl beziehungsweise Sachbeschädigung – ausgeführt von Migranten – geht, und deren Personalien nicht eindeutig feststehen oder nicht (wie vorgeschrieben) binnen zwölf Stunden geklärt werden können.
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    Und das kommt durch die massenhafte illegale Einwanderung oftmals vor. Die Tatverdächtigen verfügen oft über keinen Reisepass oder Personaldokumente, und können somit auch nicht erfasst oder rechtzeitig ausgeforscht werden. Tatsächlich ist es so, dass die Flüchtlinge Ladendiebstähle, mit dem Wissen begehen, dass sie sich nicht ausweisen müssen und somit auch kein Strafverfahren eingeleitet wird.
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    Durch die interne Anordnung versucht die Polizei oft gar nicht mehr die Identität der Täter festzustellen und gegen die Verdächtigen zu ermitteln. Der Aufwand wäre viel zu hoch und die Erfolgsaussichten zu gering. Hinzu kommt auch, dass die Polizisten oftmals überfordert sind um den zusätzlichen Arbeitsaufwand zu bewältigen.
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    Bei schwereren Straftaten soll jedoch konsequenter ermittelt werden: „Bei höherwertigen Straftaten, ab Körperverletzung und besonders schwerer Fall des Diebstahls sollen die Personalien jedoch in der Regel ermittelt werden,“ so der O-Ton der Regelung, berichtet die „Bild“.
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    Dem Bericht zufolge galt die Regelung nicht nur für Kiel sondern für ganz Schleswig-Holstein und zwar solange, bis eine umfassende Lösung für das Problem gefunden wurde. Die Polizei Kiel gab bereits bekannt, dass die Regelung nicht mehr aktuell sei und durch ein Rundschreiben vom 23. Dezember ersetzt wurde. Die Bild-Zeitung berichtet jedoch, dass in dem aktuelleren Dokument vom Umgang mit Kleinkriminalität in Bezug auf Flüchtlinge überhaupt nichts zu lesen sei.
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    Für Aufsehen sorgte auch die Nachricht, dass die Polizei in Schleswig-Holstein eingeschränkte bis gar keine Ermittlungen bei Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht, wie zum Beispiel bei illegaler Einreise, führen soll.

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    Die Reaktionen des deutschen Mainstreams auf den Wahlsieg von Donald Trump sind bezeichnend. Es hat sich gezeigt: Deutschland ist nicht einfach ein Vasall der USA, sondern ein wesentlicher Motor des Neoliberalismus. Doch damit steht das Land im Herzen Europas zunehmend alleine da.
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    Jean-Jacques Rousseau, einer der großen europäischen Aufklärer war es, der der letzten französischen Königin Marie Antoinette den Ausspruch in den Mund gelegt hat, “Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann keinen Kuchen?” Sie soll dies am Vorabend der französischen Revolution gesagt haben.
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    Der Satz ist zum sprachlichen Sinnbild für einen Zustand der Entfremdung der Eliten und dem von ihr regierten Volk geworden. Er steht für die völlige Ignoranz gegenüber Bedürfnissen und Fakten einer sich in Selbstbezüglichkeit ergehenden Führungsschicht, durch die das historische Ereignis der Revolution überhaupt erst möglich wurde.
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    Was nicht in den Bereich der Legenden gehört, ist, dass es Marie-Antoinette war, die sich für eine militärische Lösung entschieden hatte und die Ständeversammlung in einem Staatsstreich auseinandertreiben ließ. Das Ergebnis war ein verstärktes Aufbäumen, das den raschen Untergang des Ancien Régime bedeutete. Auch heute glaubt die politische Elite mit einem kräftigen militärischen Einsatz, könne wieder Ruhe (nicht zu verwechseln mit Frieden) hergestellt werden. Wobei mit jedem Tag offensichtlicher wird, wie diese Strategie genau das Gegenteil bewirkt. Man muss keine zehn Semester Psychologie studiert haben, um den Mechanismus zu verstehen.
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    Doch auch wenn die Parallelen zur Gegenwart offenkundig sind, Geschichte wiederholt sich nicht, jedenfalls nicht eins zu eins. Das Wissen darum, dass sich die westlichen Eliten völlig von der Lebensrealität der Mehrheit entkoppelt haben, ist jedoch auch heute wieder das bestimmende Thema. Und das Gefühl, am Vorabend der Neuordnung von Welt zu leben, wurde mit der Wahl Trumps zum Präsidenten der USA noch einmal verstärkt. In diesen Momenten der Erschütterung der bestehenden Ordnung zeigen sich ganz deutlich die Gestelle und Gerüste, auf denen diese Ordnung aufbaut. Für einen Moment funktioniert die Bühnenmechanik nicht und die Technik wird sichtbar, die eigentlich eine Realität vorgauckeln soll. Das ist am Mittwochmorgen passiert, als das Ergebnis der Wahl in den USA feststand. Diese Momente der Erschütterung der Mechanik ereignen sich immer häufiger. Ihre Frequenz nimmt zu. Das bedeutet, es stimmt was ganz grundlegend nicht.
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    Durch die Erschütterung im allgemeinen Gefüge der Politik, die von der Präsidentenwahl ausging, konnte man für einen Moment das wahre Gesicht des deutschen Establishments erkennen. Der häufig erhobene Vorwurf, Deutschland sei ein Vasallenstaat, muss angesichts der aggressiven Reaktionen in Politik und den Mainstreammedien fallengelassen werden.
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    Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert ein Bekenntnis Trumps zur Bündnistreue und zur NATO, Merkel mahnt die Achtung der Menschenrechte an und mischt gleich noch die sexuelle Identität mit unter, die gar nicht zu den Menschenrechten gehört, und verrät damit ihre Unkenntnis. Der ökonomische Populist und deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sorgt sich um die Unabhängigkeit der FED, der US-Zentralbank und warnt seinerseits vor Populisten. Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der gerade für das Bundespräsidentenamt als Kandidat gehandelt wird, verliert jeden diplomatischen Anstand und gratuliert gar nicht erst zur Wahl. Damit disqualifiziert er sich für jede Aufgabe, die diplomatisches Feingefühl erfordert. Vermutlich wird er dennoch ins Amt gehievt, schließlich entscheidet in einem Ancien Regime nicht die Qualifikation, sondern das Netzwerk.

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    Doch was erklärt diese politischen Amokläufe?

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    Auf dem neuen Spiegel-Cover sieht man Trump als Meteor auf die Erde zurasen und das Ende der Welt (wie wir sie kannten) wird verkündet, der Stern malt die Zukunft in düsteren Bildern, die Zeit beschimpft wieder einmal die Wähler und die SZ macht in Schnappatmung. Der Springer Verlag braucht tatsächlich einen halben Tag, um sich zu ordnen, aber dann geht das Bashing dort auch los.
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    Nach einer fast einjährigen katastrophalen Berichterstattung zur US-Wahl, die in einem prognostischen Desaster ihren Höhepunkt fand, halten die Medien des Mainstreams nicht eine Sekunde lang inne, sondern halten am Niedergang ihrer Qualität fest und versuchen, das ohnehin schon niedrige journalistische Niveau noch weiter zu unterbieten.
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    Was erklärt diesen medialen Wahnsinn?

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    Plötzlich fallen Vertretern aus Politik und Medien Fakten zu den USA ein, die, wären sie vor zwei Wochen geäußert worden, man als völlig verirrten Antiamierkanismus abgetan hätte.

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    Was ist passiert?
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    Belastbares an Fakten, was sich ereignen und was Trump tun wird, gibt es kaum, schließlich wurde der Wahlkampf schmutzig und nicht als Diskussion und argumentativer Austausch geführt. Es gibt das Programm und ein recht kurzes Statement nach der Wahl, in dem sich Trump bei seinen Wählern und auch bei Hillary Clinton für ihr Engagement für die USA bedankt, seinen Willen bekundet, die Parteien zu versöhnen und Präsident aller Amerikaner zu sein.

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    Video

    Donald Trump wird US-Präsident: Vollständige Siegesrede mit deutscher Übersetzung


    https://www.4shared.com/video/CW55-KABce/Donald_Trump_wird_US-Prsident_.html
    http://www.4shared.com/web/embed/file/CW55-KABce
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    Er bekennt sich dazu, eine Regierung bilden zu wollen, die den Bürgern dient und er kündigt ein groß angelegten Infrastrukturprogramm an, ein Projekt des nationalen Wachstums. Außenpolitisch setzt er ebenfalls auf Versöhnung. Trump will zwar US-Interessen verfolgen, anderen Ländern aber partnerschaftlich und nicht konfrontativ begegnen. Das war es eigentlich auch schon. Klingt erstmal nicht nach dem durchgeknallten Psychopathen, als der er dargestellt wurde sondern recht vernünftig. “Die vergessen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht länger vergessen sein”, ist der emotionale Höhepunkt seiner kurzen Rede.
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    Was löst da den politisch-medialen Amoklauf in Deutschland aus? Was verleitet Nachrichtenformate wie die Tagesschau, welche die US-Wahl grotesk schlecht begleitet haben, vier Tage nach der Wahl einen Artikel einzustellen, in dem von einem Anstieg rassistischer Gewalt in den USA nach der Wahl Trumps die Rede ist, mit grotesk schlechtem Journalismus also einfach weiter gemacht wird. Kein seriös zu nennendes Nachrichtenmagazin würde sich zu so einer Aussage hinreißen lassen, denn keine seriös zu nennende Quelle könnte das belegen.
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    Die Spurensuche führt wie so oft über das, was nicht gesagt wurde. Über einen wichtigen Aspekt in Trumps Wahlkampf wurde hierzulande praktisch nicht diskutiert. Trump hat angekündigt, Arbeitsplätze wieder in die USA zurückholen zu wollen. In diesem Zusammenhang sagte Trump China den Kampf an. Schutzzölle stehen auf Trumps politischer Agenda. China, das ist bekannt, produziert mehr, als es konsumiert. Es exportiert und hat sein enormes Wachstum in den letzten Jahren zum großen Teil dadurch erzielt. Allerdings setzt China inzwischen vermehrt auf den eigenen, riesigen Binnenmarkt und verabschiedet sich zunehmend von dem Modell des Exports als Basis für das eigene Wachstum.
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    Doch es gibt ein Land in dieser Welt, das genau dieses Modell zum Non-Plus-Ultra erklärt hat und in dessen Medien der Titel “Exportweltmeister” wie das goldene Kalb vergöttert wird. Trump, und das hat noch kein amerikanischer Präsident nach dem zweiten Weltkrieg gewagt, gefährdet das für den Rest der Welt asoziale deutsche Geschäftsmodell, das kurz gesagt darin besteht, die hiesige Arbeitnehmerschaft unter der Knute geringer Löhne bei hoher Produktivität zu halten, damit im Ausland billig verkauft werden kann. Das führt dazu, dass dort die Arbeitslosigkeit steigt. Deutschland betreibt die Destruktion der Europäischen Union, insbesondere der Eurozone und sitzt international wegen seiner Überschüsse immer wieder auf der Anklagebank, über die es Wachstum auf Kosten des Wohlstandes in anderen Ländern generiert, an dem aber die lohnabhängig Beschäftigten nicht angemessen teilhaben dürfen. Sonst bricht das deutsche Geschäfts-Modell in sich zusammen.

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    Internationale Liberalisierungsabkommen wie TTIP sind mit Trump dankenswerterweise tot.

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    Mit Trump wird plötzlich aber auch etwas sichtbar, was bisher verdeckt geblieben ist. Die Eliten Deutschlands sind eben nicht einfach ein Vasall der USA, sondern ein wesentlicher Motor, die die aktuelle Spielart des Neoliberalismus weltweit verankern möchten, wie sie die damit notwendige einhergehende Militarisierung und das Auseinanderdriften von Gesellschaft begrüßen. Der Konsens hierzu erstreckt sich dabei über alle Parteien und über das gesamte mediale Spektrum. Es gibt in allen Parteien und in vielen Medien einzelne Protagonisten, die für eine andere Politik stehen, in ihrer Gesamtheit tragen alle Parteien und die gesamte Medienlandschaft die neoliberale Agenda mit.
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    Mit Trump zeigt sich auch, wie sehr die deutschen Eliten politisches Denken zugunsten von PR und Marketing aufgegeben haben. Es geht, jeder fühlt und weiß das, längst nicht mehr um die Suche nach Alternativen und einen Ausgleich der Interessen der gesellschaftlichen Gruppen im Kompromiss, sondern nur noch um die möglichst positive Vermarktung einer angeblichen Alternativlosigkeit, die zulasten der Mehrheit geht. Das kann nicht gut gehen.
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    Die durch Trump ausgelöste Erschütterung zeigt aber auch, es gibt in Deutschland keine linke Alternative zu einem Donald Trump. Die Linke hat unter dem Eindruck des Zerfalls der Sowjetunion in den 90er Jahren aufgehört, die Verteilungsfrage zu stellen und sie durch Fragen der der Partizipation und Inklusion ersetzt. Regenbogenflagge statt roter Fahne sozusagen. Das war ein historischer Fehler, wie sich jetzt zeigt. Die Antifa schwingt in einer Anti-Trump-Demo Fahnen vor der US-Botschaft in Berlin fordert Frieden und die Einhaltung des Völkerrechts. Die Peinlichkeit, die Hilflosigkeit und das politische Unwissen, die sich darin ausdrücken, schmerzt schon physisch. Die Linke in Deutschland ist ein kleiner Haufen Systemkonformlinge. Mit Trump werden sich mehr Forderungen gerade linker Strömungen erfüllen als sie es unter Obama taten und mit Clinton tun würden.
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    Deutschland, seine Parteien und Gruppierungen sind ein zentraler Motor des neoliberalen Projekts der Umgestaltung der Welt. So ist die Reaktion auf die Wahl Trumps stimmig zu erklären. So ist zu erklären, warum es Schrecken auslöst, wenn der angehende amerikanische Präsident Versöhnung mit Russland ins Aussicht stellt. Für einen Moment wurde der Vorhang weggerissen. Friede und Versöhnung mit Russland? Ein für die deutsche Verteidigungsministerin, für Politiker aller Parteien und Feuilletonisten, für die Antifa und linke Gruppen ein furchtbarer Gedanke. Besser lässt sich strukturelle Aggression nicht entlarven.
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    Das Bild vom bösen Russen, der seine gierige Hand in Richtung friedliebendes Europa ausstreckt wird beschworen. Dabei muss man schon ausgesprochen kenntnisarm im Hinblick auf die Entwicklungen in der Russischen Föderation gehalten worden sein, um irgendwie sowas wie eine russische Bedrohung erkennen zu können. Russland entwickelt gemeinsam mit anderen Staaten riesige Projekte der Vernetzung und des Austauschs. BRICS, neue Seidenstraßen, Zollunion und Shanghai-Group sollen hier nur als Stichworte genannt sein. Angesichts dieser riesigen Projekte zu glauben, Russland könnte auf die Idee kommen, Litauen zu überfallen und dort einzumarschieren, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Aber von dieser Lächerlichkeit ist der politische Diskurs in Deutschland geprägt.
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    Im Grunde müssten gerade die Deutschen einen US-Präsidenten begrüßen, der nicht bereit ist, Europa in nuklearen Staub zu verwandeln. Clinton wäre dazu bereit gewesen. Die TTIP-Gegner müssten ihn begrüßen. Clinton hätte an TTIP festgehalten. Die Kriegsgegner müssten ihn begrüßen. Clinton hätte wie auch Obama jedes Völkerrecht gebrochen und an der Idee einer Idee der USA, über allen anderen Völkern und Nationen zu stehen festgehalten.
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    Dass das nicht passiert, zeugt von einer politischen Unbildung der Deutschen, die erschreckend ist.
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    Die letzte französische Königin Marie-Antoinette war in ihrer Herkunft Deutsche. Die russische Zarin Katharina die Große übrigens auch. Ihr Name steht für das Aufblühen der russischen Kultur und Nation. Deutschland, das hat diese Präsidenten-Wahl auch gezeigt, muss sich entscheiden. Im Moment steht Deutschland für ein Festhalten an der neoliberalen Agenda und damit ganz explizit gegen jedes Projekt, das auf Befriedung abzielt. Aber Deutschland steht damit auch zunehmend allein. Sollen wir daran festhalten? Deutschland wieder über alles? Das kann nicht gut gehen.

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    glG Sabine und Babette

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