immer wenn man denkt . . .   2 comments

Die Massenmigration nach Europa ist in vollem Gange. Nun zeichnet ab, wie der nächste Schritt der Globalisten im Kampf gegen die Nationen aussieht. Im Abseits zahlreicher Volksberuhigungspillen in Form von milliardenschweren Integrationsprogrammen, haben globale Denkfabriken längst die Idee dauerhafter Parallelgesellschaften akzeptiert. Bereits im Oktober 2015 berichtete die Welt vom Konzept, in Deutschland reißbrettartig Flüchtlingsstädte zu errichten, inklusive „Wohnungen, Supermärkte, Schulen und Krankenhäuser, Sportplätze, Kinos und Werkstätten, viel Grün und vor allem einen zentralen Platz mit einer Moschee“. Der Grünen-Politiker Kurt Edler ist schon einen Schritt weiter. Er will „Neu-Aleppo“ in Mecklenburg-Vorpommern errichten.

Manchmal denkt man, in dieser irren Republik kann es nicht noch irrer werden, und siehe da: Im Handumdrehen wird man wieder eines Besseren belehrt. So hat auch ein Herr Kurt Edler von den Grünen meinen Glauben an die Vernunft und die Menschheit aufs Neue erschüttert. Der Grünenpolitiker gab der Welt am Sonntag ein Interview, das den Boden der Realität bis in die schwindelerregendsten Höhen verlässt. Aber der Reihe nach.

Laut der Welt ist Edler ein „Querdenker“, der „den Finger gerne in die Wunde legt“. Nun gut, man kann eine solche Realitätsentfremdung auch als Querdenken bezeichnen – ich würde andere Worte wählen. Vielleicht legen wir aber nun mal bei Herrn Edler den Finger in die Wunde und analysieren einige seine Thesen.

Welt am Sonntag:

„Herr Edler, die Flüchtlingsproblematik sorgt für großen Unmut. Immer mehr Bürger glauben, dass Islamismus und Integration ein zwangsläufiger Gegensatz in Deutschland sind.“

Edler dazu:

„Ja, aber das ist Quatsch. Integration ist aus Sicht der deutschen Lebenswelt kein elementares Bedürfnis, weil sich die Stammbevölkerung selber völlig desintegriert hat.“

Ach, so ist das. Die Stammbevölkerung hat sich desintegriert. Nun frage ich mich, wie so etwas überhaupt geht. Wie kann sich eine Stammbevölkerung, also die einheimische Bevölkerung, desintegrieren? Mal davon abgesehen, dass sich eine einheimische Bevölkerung überhaupt nicht integrieren muss, da sie Heimrecht besitzt, ist die Aussage von Herrn Edler völlig sinnbefreit.

Die Deutschen können sich gar nicht desintegrieren, weil sie sich erst gar nicht integrieren müssen. Das ist nun mal die Wahrheit. Die Deutschen haben in Deutschland Hausrecht! Auch wenn das Grünutopisten nicht gerne wahrhaben wollen.

Gehen wir weiter. Edler hat nämlich eine hervorragende Idee, wie wir all unsere Probleme ganz einfach lösen können: „Warum richten wir nicht in Vorpommern ein Neu-Aleppo ein? Mit vielen fähigen Leuten aus unserem Land und aus Syrien. Dann zeigen wir, dass das, was die britischen und irischen Auswanderer im Nordosten der USA geschafft haben, auch bei uns möglich ist.“

Ja, warum denn eigentlich nicht? Ein Neu-Aleppo ist doch genau das, was uns in der irren BRD noch fehlt. Am besten wird dann gleich der Bundestag dorthin verlegt und Neu-Aleppo wird die neue Hauptstadt. Das wäre doch ein Zeichen für „Integration“. Hilfe, ich bin in einem Alptraum! Wer weckt mich auf?

Doch der Alptraum ist leider Realität. Abgehobene Gutmenschen versuchen eine neue Welt zu bauen, und dabei kommt es immer zu den gleichen, inhaltlichen Fehlern – so wie der erneute Vergleich zwischen den USA und Deutschland. Ganz ehrlich: Ich kann diesen blödsinnigen Vergleich, dem ich schon im Naziwahn einige Zeilen widmete, nicht mehr hören oder lesen.

Die USA sind ein Land, das den Ureinwohnern auf gewaltsame Weise geraubt wurde und in der heute eine Mischbevölkerung – bestehend aus den Nachfahren der Einwanderer und neuen Einwanderern – lebt. Es handelt sich um ein reines Einwanderungsland. Deutschland ist hingegen ein Land, das seiner Urbevölkerung (noch) gehört, also mit den USA keineswegs vergleichbar.

Das ist wie ein Vergleich von Erbsen mit Melonen – mal davon abgesehen, dass in Deutschland auch flächenmäßig viel weniger Platz vorhanden ist und die Einwanderer in die USA von damals nicht mit den Einwanderern nach Deutschland von heute vergleichbar sind. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Aber von solchen Überlegungen will ein visionärer Grünenpolitiker wohl eher nichts wissen. Richtigerweise stellt Edler in dem Interview weiterhin fest, dass sich zunehmend mehr Menschen einsam fühlen. Daraus entstehe eine „Sehnsucht nach Vertrautheit“. Soweit stimme ich voll zu, doch dann wird es schlagartig wieder abstrus, denn er sagt: „Und daran binden sich so Pseudo-Utopien wie Heimat, Vaterland oder Abendland. Wie albern ist allein das Wort? Das Abendland ist längst untergegangen.“

Heimat, Vaterland und Abendland sind also Pseudo-Utopien, ein Neu-Aleppo mitten in Deutschland hingegen aber nicht. Diese „Logik“ ist wirklich verblüffend. Und das Abendland ist sowieso schon längst untergegangen… Es ist also gar nicht im Niedergang, sondern schon längst hinweggefegt, lässt uns Edler wissen.

Nun ja, wenn wir uns mit all den abendländischen Errungenschaften – vor allem in den Bereichen des technischen und kulturellen Fortschritts – beschäftigen und uns hingegen Herrn Edlers Ausführungen ansehen, so könnte man ihm tatsächlich Glauben schenken. Die Fantasien des Grünenpolitikers haben nun wirklich nichts mit den geistigen Errungenschaften des Abendlandes gemein. Man erkennt einen deutlichen Qualitätsunterschied.

Wir wissen nun immerhin, dass Herr Edler kein großer Anhänger von althergebrachten Wertvorstellungen ist, und folgerichtig glaubt der „Islamismus-Experte“ ebenfalls nicht, dass die zukünftigen Konflikte durch verschiedene kulturelle Prägungen oder Religionen entstehen könnten.

Er vertritt dazu folgende Meinung: „Die neuen Konfliktlinien werden aber weder entlang der nationalen Herkunft noch entlang der Religionszugehörigkeit laufen, sondern entlang eines viel mächtigeren Musters, und das ist der Lebensstil. Der Lebensstil tangiert den Kern der menschlichen Freiheit und Selbstbestimmung. Die Zugehörigkeit zu einer Lebensstilgruppe wird den Ausschlag geben. Leitkultur für alle ist demgegenüber eine reaktionäre Uniformitätsvorstellung, der man nicht anhängen sollte. Leitkultur ist ein diskriminierender Begriff, der nur dazu dient, jemandem zu sagen, dass er dazu gehört oder, dass er „kulturfremd“ ist – so, wie es von der AfD als Wort benutzt wird. Damit wird auch die Nazivokabel von der Artfremdheit bewusst aufgerufen.“

Ob der Lebensstil tatsächlich das mächtigere Mustert ist, darf bezweifelt werden. Ideologien und Lebensstile sind meist nicht langlebig, Kultur und Zugehörigkeitsgefühle hingegen schon. Und natürlich bedarf es einer Leitkultur, damit Integration überhaupt gelingen kann, sonst ist es ja logischerweise keine Integration. Aber Herr Edler will davon nichts wissen und schmeißt dann lieber noch mit linken Kampfbegriffen wie „Nazivokabel“ um sich.

Ohne eine Integrationspflicht und eine Leitkultur wird es auf Dauer nicht gehen. Auch das in diesem Zusammenhang immer wieder beschworene Grundgesetz kann das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Kultur nicht ersetzen.

Natürlich werden das einige Menschen – vornehmlich linksgrün angehaucht – anders sehen. Laut Herrn Edler sind es ja wir Deutschen selbst, die sich desintegrieren und in ihrer Sturheit an überholten Werten wie Heimat und Vaterland (in anderen Ländern selbstverständliche Werte) festhalten, anstatt endlich damit anzufangen, Neu-Aleppo aufzubauen. Aber ob diese spezielle Meinung wirklich etwas mit der Realität zu tun hat? Ich glaube nicht!

Am Ende müssen wir feststellen, dass Herr Edler in einer Fantasiewelt lebt. Identitätsstiftende Größen wie Heimat und Kultur werden weder die Deutschen noch die Zuwanderer wirklich aufgeben. So ist der Mensch nun mal. Die Ausnahme bilden lediglich ein paar schräge Vögel, die in ihrem eigenen geistigen Parallel-Universum leben und meinen, dieses der Allgemeinheit überstülpen zu müssen.

Sollten dann dort Sunniten und Schiiten zugleich angesiedet werden – oder wie gedenkt man die zu trennen?

Ansonsten wird es nicht lange dauern, dass die ihre Häuser gegenseitig in die Luft sprengen.

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https://www.welt.de/politik/deutschland/article147740932/Willkommen-in-Neu-Aleppo-der-Stadt-fuer-Fluechtlinge.html


https://www.4shared.com/video/C9yUkAIHca/Flchtlinge_Architekten_wollen_.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/C9yUkAIHca

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glG Sabine und Babete

Veröffentlicht 22. März 2017 von sabnsn in Islam, Politik

Getaggt mit , , , ,

2 Antworten zu “immer wenn man denkt . . .

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    https://www.4shared.com/video/dGE-Orazca/unsere_Heimat_index__1_.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/dGE-Orazca
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    https://www.4shared.com/video/qf-P1jBCei/Unsere_Heimat_-_3__S_.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/qf-P1jBCei
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    Wir sind hier in
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    und nicht in MEKKA oder Saudi-Arabien.
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    Die als Protest gegen den geplanten Bau einer Moschee im Erfurter Stadtteil Marbach aufgestellten Kreuze sind nun endgültig abgerissen worden, berichtet die Bürgerinitiative Ein Prozent für unser Land. Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow bejubelte die Aktion auf Twitter und bezeichnete protestierende Bürger als „braune Kreuzritter“.

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    Astrid Rothe-Beinlich, Abgeordnete der Grünen im Thüringer Landtag freut sich:

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    Die elf von der Vereinigung „Bürger für Erfurt“ aufgestellten Holzkreuze seien im Auftrag des Grundstückseigentümers, der Mainzer Aufbaugesellschaft, von einem Abrissbagger entfernt worden.

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    Die Aktivisten hatten mit den Kreuzen eigenen Angaben zufolge gegen die Pläne der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde protestiert, auf dem Grundstück eine Mosche zu errichten. Die am Mittwoch stattgefundene Beseitigung der Kreuze sei von der Polizei abgesichert worden.

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    In Thüringen wäre der geplante Bau die erste Moschee überhaupt, deshalb befürchten viele Bürger, dass sich hier in Zukunft zahlreiche Religionsfanatiker einfinden könnten.
    Die Kreuz-Aktion der Gruppe „Bürger für Erfurt“ ist Ausdruck eines Konfliktes, der schon seit etwa einem Jahr läuft und auch internationale Aufmerksamkeit bekam. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hatte sich zuvor gemeinsam mit dem katholischen Bistum Erfurt gegen den „Missbrauch des Kreuzes als Kampfzeichen“ gewandt. Die Stadt sei dem Moscheebau gegenüber „aufgeschlossen“, hatte der Oberbürgermeister von Erfurt, Andreas Bausewein, bereits 2016 erklärt.
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    Auch Bodo Ramelow (Die Linke) konnte seine Freude über den Abriss nicht verbergen. Im sozialen Netzwerk Twitter bejubelte der Thüringer Ministerpräsident, die brachiale Zerstörung der christlichen Symbole, regelrecht:

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    NIE WIEDER LINKS
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    glG Sabine und Babette

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