EVOLUTION – das Wunder des Lebens.   1 comment


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Sind wir alleine im Universum ?
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Um diese Frage zu beantworten, muss man im Vorfeld einige Prämissen setzen was darunter zu verstehen ist.

Wenn wir von fremden Lebensformen im Universum sprechen muss man davon ausgehen dass es sich dabei um Leben auf Kohlenstoffbasis wie dem unsrigen handelt. Andere Lebensformen (auf Siliziumbasis z.B.) kennen wir nicht. Daher ist es auch müßig darüber zu spekulieren. Weiterhin währe die Frage zu klären in wie weit ein möglicher Nachweis fremden Lebens überhaupt Einfluss auf uns hätte. Alleine ein solcher Nachweis ist kein Beweis über dessen noch Existenz.

Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit können wir sagen, dass wir im Umkreis von 10 Lichtjahren die einzigen sind. Eine Entfernung die für eine mögliche Kommunikation schon unüberwindlich ist. Würden wir auf eine hypothetische Frage, frühestens in 20 Jahren eine Antwort erhalten.
Hätte uns eine Nachricht einer fremden Zivilisation vor 100 Jahren erreicht, hätten wird diese gar nicht wahrnehmen können. Vor 100 Jahren hatten wir noch keine Radioastronomie. Und wenn diesen Fremde Zivilisation über einen höhere Intelligenz verfügen sollte als die unsrige, ist auch nicht auszuschließen dass sie mit Technologien arbeitet, die wir nicht kenne und daher ihre Signale nicht wahrnehmen. Wie der Buschmann im Urwald, der mittels Trommel oder Rauchzeichen kommuniziert, merkt auch nichts davon dass er von Radiowellen umgeben ist.

Und sollte es tatsächlich in den Tiefen des Universums, Millionen oder Milliarden Lichtjahre von uns entfernt intelligentes Leben geben, würden wir das nicht bemerken. Bestenfalls, dass es vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal intelligentes Leben dort gegeben hat. Erst wenn deren Signale bei uns eintreffen, würden wir das zur Kenntnis nehmen können. Nach einer Zeit wo es diese fremde Lebensform schon lange nicht mehr geben wird.

Es ist also schon vom Ansatz her falsch, anzunehmen mit außerirdischen Lebensformen kommunizieren zu können. Hinzu kommt auch noch eine gewisse Arroganz. Wir können noch nicht mal mit den Tieren unseres Planeten kommunizieren, aber wollen uns mit fremden Intelligenzen unterhalten.
Zur Entstehung von Leben auf einem Planeten sind ganz bestimmte Voraussetzungen einschließlich Zufälle notwendig, deren zweites zusammentreffen schier unmöglich ist.

Grundvoraussetzung:

Leben kann nur auf einem Planeten entstehen.
Ein Planet wiederum muss um ein Zentralgestirn kreisen.

Bedingungen Zentralstern:
Der Stern muss einer bestimmten Spektralklasse entsprechen, und eine ausreichend lange stabile Entwicklung durchläuft (wie unsere Sonne) was auf max. 3% aller bekannte Sterne zutrifft.
Darüber hinaus muss dieser Stern über ein Planetensystem, mindesten aber über einen Planeten verfügen.
Planeten außerhalb unseres Sonnensystems konnten bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. So dass deren Wahrscheinlichkeit als niedrig eingeschätzt werden muss. In Frage kommende Sterne müssen nicht zwangläufig auch über Planeten verfügen.

Bedingung Umlaufbahn des Planeten:
Die Umlaufbahn muss in einem bestimmten eng bemessenen Abstand erfolgen und darf nicht zu elliptisch sein. Was gem. Gravitationsgesetz und der Himmelsmechanik eher die Ausnahme als der Normalfall ist.
Im Vergleich zu unserem Sonnensystem, nur auf der Erde bestehen Lebensbedingungen. Der Mars ist von der Sonne zu weit entfernt, die Venus zu dicht dran.

Bedingungen an den Planeten:
Der Planet muss über eine erkaltete Oberfläche verfügen, was ein gewisses Alter voraussetzt.
Der Planet muss groß genug sein um durch seine Schwerkraft eine Atmosphäre halten zu können.
Die Temperaturverhältnisse müssen das Vorkommen von Wasser in flüssige Form ermöglichen.
Die Strahlungsintensität des Zentralgestirns muss auf der Oberfläche des Planeten die Existenz von Leben ermöglichen.

Alleine diese Bedingungen sind erst einmal zu erfüllen, damit Leben nach dem unsrigen entstehen könnte, aber nicht zwingend entstehen muß.
Man geht davon aus, wenn nicht ein Meteorit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt an einer ganz bestimmten Stelle auf der Erde eingeschlagen währe, währe womöglich kein Leben auf diesem Planeten entstanden. Bei diesem Einschlag wurde ein Molekül, eine Aminosäure so deformiert, dass daraus das erste Leben hervorging. Die Fähiggkeit der Materie sich selbst zu reprotuzieren.

Einmal entstandenes Leben muss sich dann aber auch weiterentwickelt haben. Leben alleine ist noch keine Intelligenz. Über den Zeitraum von Millionen von Jahren sind auf der Erde unzählige Spezies entstanden und wieder vergangen bis die Evolution den Homo Sapiens hervorgebracht hat. Während unser Sonnensystem vor ca. 10 Milliarden jähren entstanden ist, sprechen wir von einer Zivilisation seit ca. 4000 vor der Zeitrechnung. Ein absolut unbedeutender Abschnitt in der Geschichte des Universums.

Dabei ist die Zeit ein wichtiger Größe, die zur Entstehung von Leben und dessen Entwicklung zu Höherentwickelten Formen erforderlich ist. Die aber nicht unbegrenzt zur Verfügung stand, (das Universum hat einen zeitlichen Anfang – Urknall vor ca. 18 Mrd. Jahren) und auch nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Das Lebensalter jedes Sternes ist begrenzt. Auch der unserer Sonne.

Und noch ein Aspekt kommt hinzu. Einmal entstandenes Leben, welches sich bis zur Intelligenz entwickelt hat, Muss auch mögliche intenen Krisen, überwunden – sich nicht selbst wieder vernichtet zu haben. Auf Grund seiner Intelligent, gegen die eigen Art gerichtet, Systeme entwickelt hat, den Planeten vernichten zu können. Wovon wir gar nicht so weit entfernt sind.

Darüber hinaus gibt es keine Spezies in der Geschichte des Lebens auf diesem Planeten, welches 1 Million Jahre auf der Erde gelebt hat. So wird es auch den Menschen irgendwann nicht mehr auf der Erde geben, während die Evolution neue Lebensformen hervorbringt.

Das Klima auf dem Planeten Erde ist ein dynamischer Prozess. Im ständigen Wechsel folgen Warm- und Kaltzeiten. Warmzeiten waren immer ein Klimaoptimum. Beste Bedingungen für die Entwicklung von Leben. Während Kaltzeiten, Eiszeiten ein Ende dieser Entwicklung bewirkten. Auf der Erde sind keine Lebensformen, Spezies bekannt die eine mehrere Hunderttausend Jahre währende Eiszeit überlebt, vor der letzten Eiszeit den Planeten besiedelt hatten.
Und so wird es die Spezies Homo Sapiens nach der nächsten Eiszeit ebenfalls nicht mehr geben. Die Natur wird ganz einfach neue Lebensformen hervorbringen.
Klimatisch gesehen befinden wir uns immer noch in der letzten Eiszeit, lediglich in einer wärmeren Phase davon. Zu wirklich Eiszeitfreien Zeiten, also den Zeiten zwischen zwei Eiszeiten, waren die Pole der Erde immer eisfrei.

Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus.
Die Natur bedient sich der Evolution um ihren Fortbestand zu sichern.
Durch eine ständige Selektion wird unzweckmäßiges verworfen und bewährtes weiter verbreitet.
Triebkraft der Natur, der lebenden Materie, ist die Erhaltung der Art.

Intelligenz in unserem Sinne hat sich für die Natur als unzweckmäßig erwiesen, da diese die einzige Lebensform ist, welche sich selbst vernichtet.
(Vernichtung seiner Lebensgrundlage, unüberwindbare soziale Krisen / Konflikte, Kriege usw.)
Die Natur wird im Rahmen der Evolution, neue Formen finden und Intelligenz in unserem Sinne als eine Fehlentwicklung wieder verwerfen.

Ich sage wir sind alleine im Universum. Und schon aus dieser Tatsache heraus haben wir die Verpflichtung alles Leben auf diesem Planeten zu schützen.

Wunder des Lebens – EVOLUTION (S)


https://www.4shared.com/video/4M0QIJ-Qca/Wunder_des_Lebens_-_EVOLUTION_.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/4M0QIJ-Qca

Das Alter der Erde wird mit 4.5 Milliarden Jahren angenommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erde

Den Menschen gibt es seit ca. 200.000 Jahren auf dem Planeten

http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

Von einer Zivilisation sprechen wir seit 5.000 Jahren

http://www.geistigenahrung.org/ftopic19873.html

Und nun eine mathematische Spielerei:

4,5 Milliarden Jahre = 4.500.000.000
1 Jahr = 31.536.000 Sekunden

Wenn man das Alter der Erde auf 1 Jahr (365 Tage) festlegt
Würde es in diesem Modell den Menschen seit 1.401,6 sec. = 23 min. 21 sec. geben.
dto. Zivilisation seit 35 sec. / vor 14 sec. begann unsere Zeitrechnung / vor 1,1 sec. das techn. Zeitalter.

Die EU gibt es in diesem Modell seit 0,14 sec. !
Und was hat die da schon für Schaden angerichtet. Und will sogar die Erde rückwärts drehen.

Das erste direkte Leben ( erste einzellige Lebensformen ) entstanden vor 3,9728 Milliarden Jahren in flachen Ur – Ozeanen. Die Atmospäre war 80 % CO² mit etwas Stickstoff, Methan und Ammoniak und ohne jeden Sauerstoffgehalt.
Der erste Sauerstoff kam erst vor 2,9455 Milliarden Jahren, als Cyano – Bakterien ( besser bekannt als Blaualgen ) die Photosynthese entwickelten. Und auch dann war er nur im Wasser enthalten.

Allerdings gab es auch mehrere Massenausterben, mindestens bis heute 7 Stück. Das erste war im übrigen vor 2,1 Milliarden Jahren, als der erste freihe Sauerstoff in die Atmosphäre gelangte. Für die ersten Lebewesen ausser den Cyanobakterien war Sauerstoff absolutes Gift. Danach war im sogenannten Cryogenium ( 910 – 700 Millionen Jahren VNZ [ vor normaler Zeitrechnung ]), als es eine fast totale Abkühlung der Erde gab ( Schneeball Erde ), ein Massenausterben, im ZR der Grenze zwischen Ordovicium / Silur ( 448 Mio Jahre VNZ ), Devon ( 379 Mio J VNZ ), zum Ende des Perm vor 250 Mio J VNZ ( dem größten Massenausterben aller Zeitperioden ), in der Mitte der Trias
vor 220 Mio J VNZ und am bekanntesten, im Übergang Kreide / Tertiär vor 65,0 Millionen Jahren VNZ.
Also haben auch viele Arten wieder den Planeten mittlerweile verlassen, und heute arbeitet die Menschheit am nächsten Massenaussterben.

Wunder des Lebens – der lange Weg der Eizelle (S)


https://www.4shared.com/video/cF0CaxrIei/Wunder_des_Lebens_-_der_lange_.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/cF0CaxrIei

Wunder des Lebens – der Aufbau der Spermien (S)


https://www.4shared.com/video/r3aU4Cuaca/Wunder_des_Lebens_-_der_Aufbau.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/r3aU4Cuaca

Wunder des Lebens – ein Mensch entsteht 1 (S)


https://www.4shared.com/video/FA5R94Sbei/Wunder_des_Lebens_-_ein_Mensch.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/FA5R94Sbei

Wunder des Lebens – ein Mensch entsteht 2 (S)


https://www.4shared.com/video/SmYxS0x9ei/Wunder_des_Lebens_-_ein_Mensch.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/SmYxS0x9ei

Die Natur, oder wer auch immer sich das ausgedacht hat . . . Es hat sich bewährt!

Ansonsten würde es heute keine Menschen geben – die selbst Bestandteil der Natur sind – und nicht über ihr stehen.

Während LINKE, GRÜNE, Feministen und Gender-Fetischisten der Meinung sind:
Millionen Jahre erfolgreiche Evolution  korrigieren zu müssen!

Das Geschlecht in Frage stellen – auch Schwangerschaft für etwas Negatives anzusehen . . .
Die, die Frau / Mann Beziehung für überholt ansehen und für gleichgeschlechtliche Partnerschaften stehen

Auch wenn die Zivilisation daran zu Grunde geht. Denn ohne sich zu vermehren wird die Spezies Homo Sapiens aussterben.


glG Sabine

Veröffentlicht 19. Juli 2017 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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Eine Antwort zu “EVOLUTION – das Wunder des Lebens.

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    Ulrich Kutschera, Professor an der Uni Kassel – er bezeichnet sich selbst als „atheistischen Evolutionsforscher“ -, hat dem katholischen Nachrichten-Portal kath.net ein interessantes Interview gegeben. Dort erläutert er, warum er auf „biowissenschaftlichen Fakten“ gegründet, die „Ehe für alle“ ablehnt.

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    Ehe für alle? ‚Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht‘

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    Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera sagt nach der Bundestagsentscheidung für die „Ehe für alle“ im KATH.NET-Interview: „Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten.“

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    Kassel (kath.net) Am Freitag, den 30. Juni 2017, konnte man u. a. in der FAZ die Schlagzeile lesen „Gleichstellung: Bundestag beschließt Ehe für alle“. Der Schlüsselbegriff „Gleichstellung“ ist ein Reizwort für den Biologen Ulrich Kutschera, der im KATH.NET-Interview seine evolutionsbiologisch begründete Kritik an der sogenannten „Homo-Ehe“ darlegt. Der international tätige Evolutionsbiologe und Physiologe ist Professor am Institut für Biologie der Universität Kassel, außerdem Visiting Scientist in Stanford/Kalifornien.
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    kath.net: Herr Prof. Kutschera, wie bewerten Sie die Position der Katholiken zur Homo-Ehe?
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    Prof. Kutschera:
    Als atheistischer Evolutionsforscher bin ich dem christlichen Glauben gegenüber offen und tolerant eingestellt, ohne jedoch Schöpfungsmythen, über Adam und Eva als das erste Menschenpaar, in mein naturalistisches Weltbild aufnehmen zu können. Die offensichtliche Ablehnung der sogenannten „Ehe für alle“, eine Weiterführung des Begriffs „Homo-Ehe“, teile ich. Meine nachfolgend dargelegte Begründung basiert auf biowissenschaftlichen Fakten: mit Politik oder Religion hat diese naturalistische Anti-Gender-Agenda nichts zu tun.
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    kath.net: In Ihrem Fachbuch „Das Gender-Paradoxon“ sind Sie auf die Homo-Ehe eingegangen: Was hat das mit der Geschlechterfrage zu tun?
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    Kutschera:
    In Kapitel 7 werden ausführlich die biologischen Hintergründe und Ursachen homoerotischer Veranlagungen bei Männern und Frauen dargelegt, und in diesem Zusammenhang habe ich auch die sogenannte „Kinsey-Stufenskala der Homosexualitätsgrade“ angesprochen.

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    Diese „Regenbogen-Ideologie“ konnte 2015 definitiv als Fiktion entlarvt werden. Nach derzeitiger Faktenlage kommen männliche Homoerotiker mit dieser „Falschpolung“ auf die Welt und können nicht zu heteronormalen Bürgern umerzogen werden. Bei Frauen ist ebenfalls eine genetische Komponente nachgewiesen, die Neigung ist dort aber flexibler. Genauso wenig können Sie einen geborenen Rechtshänder zu einem Linkshändig-Schreiber umerziehen. Wir müssen daher homoerotisch veranlagte Männer und Frauen, die in der Regel eine Abscheu vor dem anderen Geschlecht empfinden (Heterophobie) so akzeptieren wie sie sind und sollten sie keineswegs diskriminieren. Da diese Menschen zur zweigeschlechtlichen Fortpflanzung unfähig sind (Befruchtungen, d. h. Sex-Akte, können die meisten Homoerotiker nicht vollziehen), werden sie in gewisser Weise von der Natur bestraft, denn ihr Erbgut wird über die natürliche Auslese aus dem Genpool verschwinden. In diesem Kontext habe ich dann auch die „Homo-Ehe“ thematisiert und mich dagegen ausgesprochen.

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    kath.net: Jetzt hat aber am letzten „schwarzen Freitag“ der Bundestag die Ehe für alle beschlossen: Überrascht Sie das?
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    Kutschera:
    Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht, denn sie ist eine konsequente Fortführung der von John Money (1921–2006) im Jahr 1955 begründeten Gender-Ideologie, die von der These ausgeht, es gäbe ein „psychosoziales Geschlecht“ (Gender), welches unabhängig von der biologisch-genetischen Veranlagung des Menschen existiert und wandelbar ist. Diese absurden Ansichten wollte Money mit seinem Baby-Kastrationsexperiment „beweisen“, was bekanntlich fehlgeschlagen ist (Doppelmord der Brüder Reimer). Diese perverse Kinderschänder-Ideologie liegt dem „Gleichstellungs- bzw. Frau-gleich-Mann-Dogma“ zugrunde, welches auf Grundlage biologischer Fakten ad absurdum geführt werden konnte. Da insbesondere unter rot-grünen Politikern die Moneyistische Irrlehre, welche auch „Homo-Ehen“ und Pädophilie befürwortet, verbreitet ist, kam es wenig überraschend zu dieser positiven Fehlabstimmung.
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    kath.net: Wie ist die deutsche Universal-Ehe aus Sicht der Evolutionsbiologie zu bewerten?
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    Kutschera:
    Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten. Bevölkerung heißt Population, und Populationen sind definiert als Fortpflanzungsgemeinschaften. Die auf deutschem Staatsgebiet lebende, religiös-kulturell relativ homogene deutsche Population ist somit ein Zusammenschluss von Menschen, die Nachkommen hinterlassen. Die wichtigste Aufgabe von Staatsführern besteht darin, die ihnen anvertraute Population aufrecht zu erhalten; daher ist die Ehe zwischen einem Mann (Spermien-Produzent) und einer Frau (Eizellen-Bereitstellerin mit Gebärfähigkeit) vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt. Obwohl ca. 15 % aller Männer und Frauen aus biologischen Gründen unfruchtbar sind, sind sie dennoch prinzipiell fortpflanzungsfähig (verantwortungsvolle assistierte Reproduktion). Homo-Paare, d. h. Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Verbindungen, sind sterile, a-sexuelle Erotik-Duos ohne Reproduktions-Potenzial. Das Problem künstlicher Befruchtungen lesbischer Pärchen, wobei nach Geburt eines Kindes eine Frau die Vater-Rolle übernimmt, kann hier nicht im Detail thematisiert werden. Das bemitleidenswerte Befruchtungs-Produkt muss dann z. B. im Kindergarten sagen: „Mein Papa ist meine zweite Mama“. Um das durchzuboxen, wird die von Kindesmisshandler John Money eingeführte, widernatürliche Früh-Sexualisierung betrieben, die ich als geistige Vergewaltigung Schutzbefohlener interpretiere. Diese Gender-Rechnung wird aber nicht aufgehen. Kurz formuliert: Der Staat hat nichts davon, wenn er sterile Homo-Pärchen privilegiert, denn die Rente dieser Menschen muss von den Kindern aus fertilen Mann-Frau-Ehen aufgebracht werden – eine Ungerechtigkeit ersten Ranges.
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    kath.net: Als nächster Schritt wird das Adoptionsrecht für Homo-Paare eingefordert. Wie bewerten Sie das?

    Kutschera: Im Moneyistischen Gleichstellungs-Wahn nehmen z. B. Homo-Männer-Duos die gleiche biologische Stellung ein wie ein fertiles Mann-Frau-Paar – und das in einer menschlichen „Bevölkerung“, d. h. Population. Diese ist aber definiert als Fortpflanzungsgemeinschaft, eine grün-rot-schwarze Absurdität! Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen. Der kinderlose Gender-Vater John Money hat diese Verhaltensweisen im Rahmen seiner absurden Geschlechter-Ideologie bereits vorgelebt.
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    kath.net: Pädophilie und schwerster Kindesmissbrauch. Wie begründen Sie das?
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    Kutschera: Im Lauf der Evolution der Säuger hat sich, über 150 Millionen Jahre hinweg, die Mutter-Kind-Bindung als stärkstes Band überhaupt herausgebildet. Entzieht man dem Kind somit vorsätzlich die Mutter als Bezugsperson (Homo-Männerpaare), oder versucht, den biologischen Erzeuger (Vater) durch eine Frau zu ersetzen, so ist das eine Verletzung des elementarsten Menschenrechts, das überhaupt existiert. Bei heteronormalen Elternpaaren mit Kindern sorgt ein genetisch verankertes Inzucht-Verbot, das man auch als „instinktives Tabu“ definieren kann, dafür, dass z. B. biologische Väter nicht ihre 20 bis 30 Jahre jüngeren Töchter heiraten und mit ihnen Nachwuchs zeugen – das wäre doch so einfach und effizient! Inzucht führt wegen Homozygotie (erbliche Einförmigkeit) zur Degeneration einer Population. Das Gegenteil davon ist der Heterosis-Effekt, das Zusammentreffen männlicher und weiblicher Gene aus verschiedenen Populationen, d. h. ethnischer Gruppen, sofern diese religiös-kulturell zusammenpassen. In San Francisco (Kalifornien, USA) ist ein Großteil Hetero-Paare aus einem weißen US-Mann (Kaukasier) und einer asiatischen Frau zusammengesetzt, was offensichtlich gut funktioniert.
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    kath.net: Wie sehen Sie die Rolle von Stiefvätern in der Homo-Ehe?

    Kutschera: Fehlt das genetische Band, z. B. Homo-Männerpaare mit adoptiertem Sohn, so kann hier in verstärkter Form der „Stiefvater-Effekt“ eintreten. Warum sollte ein 40jähriger Homo-Mann nicht z. B. den 15jährigen Adoptivling begehren, da zu diesem Kind überhaupt keine direkte erbliche Verwandtschaft besteht? Eine instinktive Inzucht-Abscheu existiert hier nicht. Betrachten wir ein Homo-Männerpaar mit Adoptivsohn im Detail. Mit 95 %iger Wahrscheinlichkeit ist der adoptierte Jüngling heteronormal veranlagt und daher mit einer erblich fixierten (instinktiven) Homophobie ausgestattet. Wie soll er dieses evolutionäre Erbe, verbunden mit einer massiven emotionalen Abscheu dessen, was er täglich mit ansehen muss, überwinden? Mit 4 %iger Wahrscheinlichkeit ist der Adoptivsohn, wie sein „Elter 1“ und „Elter 2“ ein geborener Homoerotiker. Möglicherweise werden sich beide Homo-Väter irgendwann einmal, analog einem Hetero-Stiefvater mit genetisch fremder Tochter im Haus, in ihren Adoptiv-Jüngling verlieben, der dann dieser „übersteigerten Elternliebe“ (John Moneys Definition für Pädophilie) schutzlos ausgeliefert ist. Es eröffnet sich ein mögliches Horror-Kinderschänder-Szenario, über das man nicht weiter nachdenken möchte – die „Ehe für alle drei“ wird dann kommen. Da lesbische Frauen in verstärktem Maße zur Pädophilie neigen, ergeben sich dort analoge Probleme.
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    kath.net: Wie kommen gebildete Bürger in politischen Ämtern dazu, derart absurde Gesetze zu befürworten?
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    Kutschera:
    Wie wir bereits im Zusammenhang mit der Meinungs-Unfreiheit bei kath.net dargelegt hatten (http://www.kath.net/news/59231), ist in Deutschland insbesondere unter den meist kinderlosen Politikern der Opportunismus zum Leitprinzip geworden. Mutige Personen, die ihre Ansicht darlegen und sachlich begründen, sind unerwünscht, z. B. wie die am „schwarzen Freitag“ vom Bundestagspräsidenten gleich einer Aussätzigen abqualifizierte ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach (https://philosophia-perennis.com/2017/07/02/offener-brief-lammert/). In ähnlicher Weise wird z. B. auch der aus Syrien stammende Göttinger Politikwissenschaftler Prof. Bassam Tibi ausgegrenzt, obwohl er der kompetenteste Fachberater der Bundesregierung in Zuwanderungsfragen wäre (http://www.bassamtibi.de/?p=3049). Eigenes, logisch-rationales Denken und Zivilcourage werden in Deutschland immer seltener, aber das passt sehr gut zur kompletten ideologischen „Gleichstellung“, wie sie Gender-Verkünder und Kindesmisshandler John Money gefordert hat.

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    glG Babette

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