Sozialismus – und wohin das führt   1 comment

eingestellt von Babette

Sie wissen ja, daß der Sozialismus nur die Vorstufe zum Kommunismus ist, jene Phase, in der die Opfer gebracht werden, um die Menschen endgültig zu befreien. Der Kommunismus ist das Paradies auf Erden, wo jeder nach seinen Bedürfnissen alles erhält und nach seinen Fähigkeiten gefördert und eingesetzt wird. Ich möchte deshalb mit dem Kommunismus und seinen Segnungen beginnen. Also nicht das Leben in kommunistischen Staaten beschreiben, sondern dessen Vollendung, das Leben der befreiten Menschheit. Es geht dabei um Johanna, die nach der Vorkämpferin für das Proletariat und aufrechten Volksheldin Jeanne d’Arc benannt wird, und Gisbert, der den Namen seines Großvaters trägt, der als Held der Arbeit bei ständig mindestens 250%iger Normerfüllung kürzlich einem Herzinfarkt erlegen ist.

Kommunismus

Johanna und Gisbert werden im Volkskrankenhaus ihrer jeweiligen Kleinstadt geboren. Anders als die großen Universitätskliniken haben die Volkskrankenhäuser keine Kaderetage, die nur hochrangigen Parteifunktionären vorbehalten ist. Sie sind gut ausgestattete Häuser der medizinischen Grundversorgung, die nach dem staatlichen Gesundheitsplan mindestens 90% der anfallenden Behandlungen durchführen können. Nur schwere Fälle werden an die nächste Universitätsklinik überstellt. Beide Kliniken haben im letzten Jahr mit 97% bzw. 94% ihr Plansoll übererfüllt. Es ist ein Zeichen für die fähigen Ärztinnen und Ärzte, daß sie einen derart hohen Planerfüllungsgrad erreichen. Sie sparen damit der proletarischen Gemeinschaft jene Kosten, die bei einer Überstellung in die Universitätsklinik entstünden.

Die Mütter der beiden verbleiben eine Woche zur medizinischen Nachsorge im Volkskrankenhaus. Sie liegen im komfortablen Zweibettzimmer, mit Radio, Fernsehen und Telephon. Die Behandlung ist vollkommen kostenfrei, sie hätten auch nichts, um diese zu bezahlen, denn das Geld ist abgeschafft. Die befreiten Arbeiter haben antiquierte Zahlungsmittel nicht nötig. Die Mütter wurden auf die Geburt gründlich vorbereitet, sie haben an den Mütterschulungen der Partei teilgenommen, wo ihnen erklärt wurde, wie Kinder versorgt werden. Es hat keinerlei medizinische Komplikationen gegeben.

Nach dem Klinikaufenthalt gehen die Mütter in den fünfwöchigen Mutterschaftsurlaub. Sie stillen ihre Kinder, und sie bringen ihre Kinder zur Pflichtuntersuchung, bei der die Kinder nach dem medizinischen Plan geimpft werden. Sechs Wochen nach der Geburt kehren die Mütter wieder an ihren Arbeitsplatz zurück, um zum Wohl der proletarischen Gemeinschaft beizutragen. Ihre abgestillten Kinder erfahren die bestmögliche Erziehung in den staatlichen Kindertagesstätten. Dort beginnen qualifizierte Erzieherinnen – es sind fast ausschließlich Frauen, die Planungsbehörde hat auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen festgestellt, daß dies vorteilhaft für die Kinder ist – mit der Heranbildung des neuen Menschen, des befreiten Proletariers, der die Beschränkungen der Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Die Erzieherinnen protokollieren die Entwicklung ihrer Schützlinge, halten deren Fähigkeiten und Neigungen fest. So kann die Planungsbehörde die bestmögliche Förderung der Entwicklung dieser Kinder festlegen. Auf diese Weise bleiben keine Fähigkeiten unentdeckt im Verborgenen.

Die eher ruhige, fürsorgliche Johanna geht in eine Kindergartengruppe, die Meerschweinchen versorgt und besonders viele Tierbücher im Regal stehen hat. Gisbert ist robuster, verfügt über einen starken Bewegungsdrang. Seine Kindergartengruppe trägt dem Rechnung, sie verbringt deutlich mehr Zeit in der Sporthalle und bei Geländespielen. Der Wettbewerb untereinander, zur optimalen Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, gehört zu den Prinzipien der proletarischen Gemeinschaft. Jedem Kind werden auf diese Weise die gleichen Chancen geboten. Während Johanna immer noch von Erzieherinnen betreut wird, hat Gisbert zwei Sportlehrer, die ihn bei Turnübungen und Geländespielen fördern.

Mit sechs Jahren werden Johanna und Gisbert bei den Jungen Pionieren aufgenommen. sie tragen stolz ihr rotes Halstuch und das weiße Hemd. Johanna lernt bei den Jungen Pionieren erste hauswirtschaftliche Fähigkeiten, Gisbert hat sich für die Judogruppe empfohlen. Die Grundschule bereitet die Kinder weiter aufs Leben vor. Beiden gefällt die Erzählstunde, die zweimal die Woche stattfindet. Dort erfahren die Kinder, wie das Leben früher gewesen war, als die Arbeiterklasse noch ausgebeutet wurde. Die Funktionärin, die diesen Unterricht erteilt, bringt gelegentlich sogar Geld mit. Damit können die Kinder einkaufen, doch es gibt immer zu wenig Geld, um sich die ganzen Süßigkeiten leisten zu können. Am Ende einer solchen Unterrichtsstunde wird immer der Kommunismus ausgerufen, das Geld wieder eingesammelt und die übrig gebliebenen Süßigkeiten gerecht verteilt.

Johannas Schulergebnisse rechtfertigen die Überstellung in ein Internat. In ihrer neuen Mittelschule bekommt sie sogar Reitunterricht, als Belohnung für ihren Einsatz für die proletarische Gemeinschaft. Wer außergewöhnliche Leistungen hervorbringt, darf auch außergewöhnliche Belohnungen erwarten. Gisbert hat weniger gut abgeschnitten. Die Hoffnungen, daß er sich zu einem herausragenden Sportler entwickelt, haben sich nicht erfüllt. Er tritt auf eine normale Mittelschule über, die ihn auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Er darf weiterhin an der Judogruppe teilnehmen, die jedoch nur zweimal pro Woche trainiert. In einem Sportinternat hätte er fünf Trainingseinheiten pro Woche absolviert. Mit zehn Jahren werden die beiden Junge Proletarier, die nächste Stufe der staatlichen Jugendorganisation. Die Erzählstunden werden vom Fach Geschichte des Proletariats abgelöst. In den Büchern hierzu finden die Kinder ausgewählte und kindgerecht aufbereitete Texte von Marx, Lenin und Mao Tse-Tung.

Mit 14 Jahren schließen Johanna und Gisbert die Mittelschule ab. Die proletarische Gemeinschaft kennt kein Sitzenbleiben oder das Wiederholen eines Schuljahres. Der Vertrauenslehrer, ein Parteifunktionär, betreut schwache Schüler und sorgt dafür, daß sie Nachhilfe bekommen, um das Klassenziel doch zu erreichen. Gisbert hatte dafür einmal einen Förderkurs bekommen, in den Sommerferien, um das zuvor Versäumte nachzuholen. Nun ist der große Tag der Jugendweihe gekommen. Die jungen Proletarier legen dabei das Gelöbnis ab, ihre ganze Kraft der Fortentwicklung der proletarischen Gemeinschaft zu widmen. Im Gegenzug werden sie freigesprochen, sind nunmehr Mitglieder der Freien Jugend.

Johanna hat sich für den sozialen Zweig empfohlen. Sie wechselt das Internat, besucht nun die Oberschule. Noch weiß Johanna nicht, ob sie Tierärztin oder Humanärztin werden soll. Sie spricht mit ihrem Vertrauenslehrer darüber, der für sie zwei Praktika organisiert, bei einer Tierärztin und in einem Volkskrankenhaus. Gisbert besucht das Polytechnikum in der Stadt, das ebenfalls ein Internat ist. Dort bereitet er sich im Orientierungsjahr auf seinen künftigen Beruf vor. Auch er bekommt zwei Praktika bei Handwerkern vermittelt. Nach dem Orientierungsjahr hat sich Johanna entschieden, Humanärztin zu werden, Gisbert wird Klempner. Sein Polytechnikum wird nun zur Berufsschule, parallel zum Unterricht beginnt Gisbert eine Klempnerlehre. Die Handwerkerausbildung der proletarischen Gemeinschaft dauert insgesamt vier Jahre, die ersten drei Jahre erhält der Lehrling Blockunterricht, im ersten Jahr abwechselnd sechs Wochen Schule und sechs Wochen Lehre, im zweiten und dritten Jahr vier Wochen Schule und acht Wochen Lehre. Im vierten Jahr arbeitet der Lehrling nur noch im Volkseigenen Betrieb. Sein Zimmer im Schülerheim bewohnt der Lehrling während der ganzen fünf Jahre.

Johanna absolviert die nächsten vier Jahre jeweils drei vierwöchige Praktika als Schwesterhelferin im Volkskrankenhaus. Auch sie erwirbt in diesen fünf Jahren einen ersten Abschluß als Krankenschwester. Bei der Freien Jugend erhält Johanna zusätzlich eine Ausbildung als Sanitäterin, Gisbert hingegen erhält eine erste Grundausbildung als Soldat, einschließlich des Dienstes an der Waffe. Die Freie Jugend rückt dazu an zwei Wochenenden im Monat in die Kasernen der Volksarmee ein, wo sie von ausgewählten Soldaten betreut und ausgebildet werden. Die Ausbildungssoldaten haben sich für diesen Dienst freiwillig gemeldet, es sind entweder Längerdienende oder Soldaten in ihrem zweiten Jahr.

Gisbert wird nach seinem Abschluß für zwei Jahre zur Armee eingezogen. Die proletarische Gemeinschaft muß wehrhaft sein, die Errungenschaften der kommunistischen Gesellschaft verteidigen. Wer wie Johanna die Universität besucht, wird vom Wehrdienst freigestellt. Universitätsabsolventen werden erst nach ihrem Studium eingezogen, für ein einziges Jahr. Wobei die Volksarmee jedoch hofft, daß sich die Absolventen für einen längeren Dienst als Offiziere verpflichten.

Für Johanna ist gesorgt, sie erhält ein großzügiges Studenten-Apartment. Ihr Studienplan ist durchorganisiert, es gibt keinerlei Leerlauf. Nach vier Jahren wird sie für ein Jahr Ärztin im Praktikum, danach dient sie als Ärztin in der Volksarmee. Nach einem weiteren Jahr als Assistenzärztin in einem Volkskrankenhaus kann sie an die Universität zurückkehren, um eine Facharzt-Ausbildung zu absolvieren. Für ihre Erfolge im Studium darf Johanna als Kandidatin der Partei beitreten. Gisbert wird von seinem Politoffizier wegen vorbildlicher kommunistischer Geisteshaltung ebenfalls der Partei empfohlen. Nach drei Jahren als Kandidaten wird die Partei über ihre endgültige Aufnahme entscheiden.

Einfache Parteimitglieder haben von ihrer Zugehörigkeit nur wenige Vorteile. Jeder Proletarier erhält eine modern ausgestattete Wohnung, die er nach Wunsch möblieren darf. Die Dinge des täglichen Bedarfs sind kostenfrei, ebenso Verkehrsmittel oder Urlaubsreisen. Allerdings stehen besondere Güter unter Bewirtschaftung, wer diese beziehen will, muß einen Antrag stellen. Parteimitglieder haben bei diesen Auswahlverfahren einen geringen Vorteil. Die Parteimitglieder sollen den Proletariern ein Vorbild geben. Wenn ein Proletarier durch schlechte Leistungen und Arbeitsverweigerung auffällt, zieht der Parteifunktionär, der die Probleme des Proletariers lösen soll, ein Parteimitglied heran, das ihm über den Problemfall Auskunft geben kann. Der Funktionär sucht das Gespräch und ergreift gegebenenfalls weitere Maßnahmen, um dem Betroffenen zu helfen, ein wertvolles Mitglied der proletarischen Gemeinschaft zu bleiben.

Der real existierende Sozialismus

Gefällt Ihnen die Zukunft im Kommunismus? Sie werden dort nicht allein gelassen, man kümmert sich um Sie. Das einfache Parteimitglied von nebenan ist ein hervorragender Nachbarschaftshelfer, wenn Sie Sorgen und Probleme haben, können Sie diesen Mann gerne aufsuchen. Er hilft Ihnen gerne als Seelsorger, denn die Religion gibt es nicht mehr. Die war eben nur Opium fürs Volk. Ob es Gott wirklich gibt, weiß niemand, doch die Partei, die gibt es. Und die Partei sieht alles.

Sozialismus propagiert die Gleichheit, doch diese ist nur Gleichmacherei. Wer mit 14 Jahren schon 80 Kilo wiegt, dürfte beim 100-Meter-Lauf nicht zu den Schnellsten gehören. Sozialismus wäre, wenn zwei sportlichere Schüler diesem etwas Beleibteren helfen, ihn also beim 100-Meter-Lauf ziehen, damit er eine halbwegs passable Zeit erzielt und eine bessere Note erhält. Leider bekommen die an sich guten Sportler deswegen eine etwas schlechtere Note. Wir sind eben alle gleich, oder?

Der Sozialismus kennt etwas, das nennt sich Gesinnung. Wobei die rechte Gesinnung natürlich die linke ist. Wer mehr hat, soll von diesem Mehr abgeben, und tut er das nicht freiwillig, wird er dazu gezwungen. Wenn jemand eine rechte Gesinnung hat, also nicht die rechte, im Sozialismus erwünschte linke, muß er auf Kurs gebracht werden. Der Sozialismus benutzt dafür mehr oder weniger subtile Methoden. Gleichgeschaltete Medien fördern eine Einheitsmeinung. Donald Trump ist eben ein durchgeknallter Hampelmann, der zum Pech der Welt gerade den US-Präsidenten spielt. Das ist die öffentlich verbreitete Meinung. Donald Trump hat einen Intelligenzquotienten von 155, dürfte damit den deutschen Schmierenjournalisten durch die Bank überlegen sein. Donald Trump ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, während die Schmierenjournalisten sich als Pressehuren verkaufen müssen, um überhaupt ihre Rechnungen bezahlen zu können. Die USA erlebt unter Donald Trump einen glänzenden wirtschaftlichen Aufschwung, während Merkeldeutschland sich mit Dumpinglöhnen unbeliebt macht.

Die Gesinnung soll immer gehobenen Zielen dienen. Der Befreiung der Menschheit zum Beispiel. Wir befreien die Menschheit, indem wir sie nach Deutschland holen. Afrika ist 30.370.000 Quadratkilometer groß und hatte 2016 1,216 Milliarden Bewohner. Das sind etwa 40 Menschen pro Quadratkilometer. Merkeldeutschland ist 357.376 Quadratkilometer groß und hatte 2016 82,67 Millionen Bewohner. Das sind 231 Menschen pro Quadratkilometer. Trotzdem soll ausgerechnet Deutschland ein Einwanderungsland sein, das den Menschenüberschuß aus Afrika aufnimmt. Das hat nichts mit Logik zu tun, sondern mit Ideologie. Oder besser, mit Idiotologie. Sozialismus ist nicht logisch.

Aktuell heißt das hehre Ziel „Toleranz“. Die Toleranz wird am besten mittels Null Toleranz gegen abweichende Gesinnung erreicht. Wir sind tolerant gegen andere Kulturen, erweisen den Menschen Respekt und nehmen Rücksicht auf deren Gefühle. Die eigene Kultur hingegen wird vernachlässigt, den Einheimischen wird kein Respekt erwiesen und auf unsere Gefühle braucht niemand Rücksicht zu nehmen.

Vor lauter Toleranz geben wir das auf, was uns als Volk ausmacht. Donald Trump hat – laut Propagandamedien – diverse Länder zu Drecklöchern erklärt. Drecklöchern kann man nur helfen, indem man sie vor Ort säubert. Wer den Dreck nach Deutschland holt, bewirkt nur, daß Deutschland ebenfalls zum Drecksloch wird.

Es ist Sozialismus, wenn man sich einbildet, „Verfolgten“ aus islamischen Ländern zu helfen, indem man die Ideologie, die dort für die Verfolgung gesorgt hat, nach Deutschland holt. Juden, die zwischen 1933 und 1945 in die USA geflüchtet sind, haben dort eben nicht den Nationalsozialismus praktiziert. Moslems hingegen praktizieren hier, im Land ihrer Zuflucht, genau den Islam, dem sie entkommen sind. Die einzige Begründung, wieso wir diese Menschen aufnehmen sollen, ist der „Holocaust“. Entschuldigung, der Holocaust liegt 73 Jahre zurück. Daran ändert sich nichts, wenn wir Deutschland in Trümmer legen und an allen Ecken anzünden.

Der Sozialismus ist auf Bespitzelung angewiesen. Denunzianten erleben in Deutschland eine neue Hochblüte. Denunziantentum gehört leider zu Deutschland. Das war zur Zeit der Hexenprozesse so, das war im nationalen Sozialismus so. Nichts dazugelernt, ewig gestrig, menschlich minderwertig – und natürlich intolerant. Denunzianten sind eine wahre Zierde der Menschheit.

Was passiert in einem Land mit Gesinnungskontrolle? Das Erfolgsmodell des VW-Konzerns ist der Golf. Den kennen Sie natürlich. Allerdings wissen viel weniger Leute, daß Sachsenring den Golf zuerst gehabt hatte. Der P760 hatte große Ähnlichkeit mit dem VW-Golf, der vier Jahre danach auf den Markt kam. Jedoch darf niemand einen Golf bauen, wenn die Leute mit der rechten Gesinnung auf den Trabant setzen. Deshalb belächeln wir heute arrogant das, was die DDR fabriziert hat.

Ich habe einmal eine Geschichte aus der Sowjetunion gehört. Es ging, soweit ich mich erinnere, um ein Turbinengehäuse. Das war derart groß, daß es auf einem Binnenschiff transportiert wurde. Für diesen Schiffstransport wurden Kanäle erweitert und Schleusen vergrößert, vielleicht sogar Brücken demontiert. Kurz vor dem Ziel wurde das Gehäuse abgeladen, um am Ufer zu verrotten. Warum? Weil der Plan geändert worden ist. Das Kraftwerk sollte woanders gebaut werden, und es war billiger, das Gehäuse dem Verfall preiszugeben, als es an die neue Baustelle zu transportieren. Bitte fragen Sie mich nicht nach der Quelle, ich habe das nur einmal gehört, im Fernsehen, und das auch noch vor Jahrzehnten.

Sozialismus ist immer schlecht für die Bildung. Der Sozialismus möchte „erziehen“, also seine Vorstellungen der neuen Generation einpflanzen. Dummerweise lassen sich Schulstunden nicht beliebig vermehren. Jede Stunde, in der „Toleranz“ vermittelt wird, muß anderweitig eingespart werden, an Mathematik, Chemie, Physik…, also an Fächern, die für die Indoktrination weniger wichtig sind. Gerade ROT / GRÜN regierte Läder schneiden da im negativen Sinne besonders gut ab. So könen Abituienten heute zwar Gendern, haben aber NULL Ahnung von Prozentrechnung. Und dann wundern wir uns, wenn bei Aufnahmeprüfungen an Universitäten 98% der Aspiranten duchfallen. Eine Klassenfahrt ins Konzentrationslager Dachau ist eine Klassenfahrt, die nicht ins Deutsche Museum geführt hat. Über den Wohlstand eines Landes entscheiden jedoch immer dessen Ingenieure, niemals dessen Ideologen.

Sozialismus mißt Bildung nach Produktionszahlen, nicht nach Qualität. Die menschliche Intelligenz hat eine bestimmte Verteilung, wer mehr Abiturienten will, als diese Verteilungskurve vorgibt, muß das Niveau nach unten schrauben. Diese Abiturienten haben danach eine formale Hochschulzugangsberechtigung, sind aber nur bedingt studierfähig. Wer Mathematik für schwarze Magie hält, wird kein Ingenieur. Aller Wahrscheinlichkeit wird so jemand nie etwas entwickeln, was den Wohlstand des Volkes mehrt, sondern dem Volk in irgendeiner Weise auf der Tasche liegen.

Der Sozialismus schafft Arbeitsplätze, nur sind diese nicht produktiv. Es sind Stellen, für die man das richtige Parteibuch benötigt, und natürlich die richtige Gesinnung. Ein bißchen Verwaltung, ein wenig Schnüffelei, Gesinnungskontrolle oder die bloße Repräsentation als Frühstücksdirektor, das hat der Sozialismus verdienten Funktionären als Austragstellen zu bieten. Solange diese Herrschaften nicht nur unfähig, sondern auch faul sind, richten sie keine Schäden an. Erst, wenn sie sich einmischen, entstehen Baustellen wie Stuttgart 21. oder noch Besser, der BER.

Der Sozialismus ist generell ein dunkles Zeitalter, in dem die Entwicklung eines Landes stagniert. Der Sozialismus führt in der Regel zu einem Zusammenbruch, dieser kann sowohl durch äußere (Krieg) als auch innere Umstände (Revolution) ausgelöst werden. Träger des Sozialismus ist die niedere Funktionärsebene, ob nun in der Partei oder nicht. Die Hexenprozesse wurden nicht durch die kleinen Richter beendet, die Hexen auf den Scheiterhaufen geschickt haben. Richter funktionieren, sie sind staatstreu bis zuletzt. Hans Filbinger ist dafür ein gutes Beispiel, er steht für alle Richter, auch für jene der DDR, die bis zu deren Zusammenbruch noch „Republikflüchtlinge“ verurteilt haben.

Die Richter und Beamten sind in diesem Fall die Frösche, die man nicht fragen darf, ob der Teich trocken gelegt werden soll.

Oh, wir sind schon weit gekommen auf dem Weg nach unten, in die Hölle des Sozialismus. Zwar hängen keine Hakenkreuzfahnen in den Straßen, und anders als in Hollywood-Filmen brüllt nirgendwo jemand „Heil Hitler!“ Aber sonst sind wir den Hollywood-Perversionen über das Dritte Reich schon sehr nahe gekommen. Die Blockwarte sind heute selbsternannt, sie überwachen ihnen völlig Unbekannte im Internet und schreiben fleißig Denunziationen. Die SA marschiert wieder auf den Straßen, sie nennt sich diesmal Antifa. Zwar haben deren Angehörige keine so schönen Uniformen, sie werden jedoch staatlich bezahlt, oft besser als die Polizisten, die Ausschreitungen der Antifa eindämmen sollen.

Die Presse ist in einem Maße gleichgeschaltet, von dem Josef Goebbels nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Der „Stürmer“ heißt heute Bild-Zeitung und hetzt nicht gegen Juden, sondern gegen „Reichsbürger“. Die sollen ganz, ganz böse sein, haben sich gegen den deutschen Staat verschworen und bereiten eine Revolution vor. Deshalb müssen Reichsbürgern aus dem Staatsdienst entfernt werden. Der Merkelstaat hat sich neue Juden geschaffen, die verfolgt und diskriminiert werden.

George Orwell hat meines Wissens das Wort „Gedankenverbrecher“ erfunden. Die BRD hat das aufgegriffen und veranstaltet eine Hexenjagd auf Gedankenverbrecher.

Die Kirche hat einst Ketzer, die sich zu ihren Sünden bekannt und bereut haben, wieder aufgenommen. Die BRD-Justiz kennt hingegen keine Gnade, da wird ein 96jähriger, der zu Kreuze gekrochen ist und alles gestanden hat, was man ihm aufnötigte, trotzdem einfach weggesperrt. Das Land der Richter und Henker hat schließlich einen Ruf zu verteidigen, und das mit dem Henken, das bekommen sie auch noch hin. Notfalls wird bei dem Verdacht, ein potentieller Reichsbürger könnte eine geladene Spielzeugpistole bei sich haben, in präventiver Notwehr scharf geschossen.

Wird das jemals enden? Wird der Sozialismus schließlich zusammenbrechen? Sicher! Der Sozialismus ist bisher immer zusammengebrochen, wenn er die Ressourcen eines Landes, die ihm in den Schoß gefallen sind, aufgebraucht hatte. Der Zustand der Schultoiletten sagt deutlich mehr über die Verhältnisse in einem Land aus als die Diäten der Abgeordneten. In den ersten drei Jahrzehnten ihrer Existenz hat die BRD ihr Geld mittels Innovationen verdient. Damals galt der menschliche Geist als der einzige Rohstoff, über den Deutschland verfügt. In der Kohl-Ära, der Zeit des bleiernen Kanzlers, verschob sich die Innovation zum Lohndumping. Das Geld, das an den Arbeitern eingespart wird, nehmen die großen Firmen den Völkern Europas weg.

Die großen Konzerne sind jedoch längst nicht mehr so deutsch, wie es ihre altehrwürdigen Namen versprechen. Sozialismus hat nichts mit Gleichstellung zu tun, sondern sehr viel mit Gleichmacherei. Das Ziel des Sozialismus ist erreicht, wenn die Masse des Volkes zum Lumpenproletariat verarmt ist. Der Sozialismus zeichnet sich dadurch aus, daß die Qualität der Funktionäre immer weiter nachläßt.

Die Unterdrückung des freien Geistes verhindert intellektuelle Auseinandersetzungen. Wer nicht mehr kämpfen muß, weil er seine Gegner ausmerzen oder vertreiben kann, wird zu dumm zum Kämpfen. Hören Sie doch einmal Angela Merkel genau zu, dann merken sie, daß diese Frau nicht einmal fähig ist, sich verständlich zu artikulieren.

Die Sowjetunion war ein sozialistischer Musterstaat. Die Mehrheit der Bevölkerung wurde in Armut gehalten, kam gerade so über die Runden. Die Spitzenfunktionäre lebten deutlich besser, doch sie hatten sich keine Paläste leisten können. Villen, Landhäuser – in etwa das, was ein erfolgreicher Unternehmer in Deutschland besitzt. Der Reichtum des Landes wurde von Anderen abgeschöpft, in der Sowjetunion eher verdeckt, in Merkeldeutschland ganz offen. Die „Heuschrecken“, die Betriebe übernehmen und ausschlachten, sind nur die Spitze des Eisbergs. Die wahren Profiteure sind wie Blutegel, die fortwährend die Unternehmen aussaugen, die Dividenden und Ausschüttungen verlangen.

Uns bleibt nur die Hoffnung in die alte Weisheit, wonach der Tod des Wirts das Ende der Parasiten bedeutet. Der Tod Deutschlands ist jedoch nicht das Ende. Würde unsere Bevölkerungsdichte im Lauf des Zusammenbruchs auf jene Afrikas reduziert, wären das immer noch fast 15 Millionen Menschen. So viele sind wir gewesen, hier, in diesem Land, als wir zum Volk der Dichter und Denker geworden sind. Für Richter und Henker hingegen wird dann kein Platz mehr sein.

Der Sozialismus ist und war immer schon ein Irrtum der Geschichte. Ein kostspieliger Irrtum für die Völker, die er befallen hat. Aber wenn es überhaupt ein Volk gibt, das sich aus der Asche des Sozialismus zu neuer Größe aufzuschwingen vermag, ist es das deutsche!

Quelle:angelehnt an Michael Winkler

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glG Babette

Veröffentlicht 6. Februar 2018 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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Eine Antwort zu “Sozialismus – und wohin das führt

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    Wer vor 90 Jahren ein paar demokratische Korrekturen am Staatsgefüge vornehmen wollte, wie damals die Herren Ernst Thälmann oder Adolf Hitler, der benötigte eine Organisation. Viele Leute, ob nun unter dem Namen Partei oder Bewegung, mußten sich zusammentun. Nur so konnte man eine eigene Zeitung herausgeben – das damals übliche Propagandamedium. Man benötigte Leute, um Plakate zu kleben und auf den Straßen zu demonstrieren. Und für den Fall, daß die Demokratie ein wenig direkter ausgeübt werden sollte, benötigte man ein paar Schlägertrupps und ein paar Waffenlager.

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    Solche Organisationen besaßen Parteifahnen und heroische Kampflieder, es gab eindrucksvolle Posten, wie Vorsitzender, Mitglied des Politbüros, Generalsekretär oder Ortsgruppenleiter. Ab einer gewissen Größe nährte die Partei ihren Mann, zumindest den an der Spitze. Der große Vorsitzende verfügte über Sekretärinnen und Dienstwagen, aus Auftritten im Hinterzimmer wurden Kundgebungen vor Zehntausenden.

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    So eine Organisation ist ein wunderbarer Dinosaurier. Sie hat ein bißchen Hirn, weil außer dem großen Vorsitzenden niemand zu denken, sondern nur zu gehorchen hat. Ehrliche Beitragszahler bilden das stützende Skelett, Kämpfer und Plakatekleber, die „Aktivisten“, stellen die Muskeln und die immer zahlreicher werdenden Funktionäre einen wunderbaren Verdauungstrakt. Begonnen haben solche Parteien oft als kleine, hochmobile, flinke Raubtiere, im Endstadium sind daraus große, plumpe, schwerfällige und zahnlose Pflanzenfresser geworden, so wie die CDU, die kaum noch ihr eigenes Gewicht fortschleppen kann.

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    Natürlich kann man auch heute noch Dino-Eier ausbrüten, Parteien und Bewegungen gründen. Es macht richtig Spaß, das Spiel der Demokraten zu spielen, nach den Regeln der Demokraten, unter Aufsicht der Demokraten. Laufen Sie als katzengroßer Dinosaurier in einer Herde 60-Tonner mit, suchen Sie am Boden zwischen den Exkrementen Ihr Futter und passen Sie auf, daß Sie nicht aus Versehen totgetreten werden. Oder setzen Sie sich mit einer 1.000-Euro-Börse an einen Pokertisch ohne Limit, an dem die anderen Mitspieler allesamt Millionenzocker sind. Ihr Royal Flush nutzt Ihnen nichts, wenn der Mitspieler ganz gelassen sagt: Ihre Tausend und noch mal Tausend!

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    In den deutschen Jagdvorschriften werden Sie vergeblich nach einem waidgerechten Kaliber und entsprechender Munition für die Jagd auf 60-Tonnen-Saurier suchen, doch 20mm Treibspiegel sollten ausreichen. Notfalls werden eben abwechselnd Treibspiegel- und Sprengmunition gegurtet. Jedenfalls reicht ein genügend großer Hammer, um so ein Tierchen plattzuschlagen. Und solange der Dinosaurier noch ganz klein ist, genügt sogar derjenige aus Ihrem Werkzeugkasten.

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    Ich weiß zwar nicht mehr, wann es war und wie der Mann geheißen hatte, doch an eine Aussage des Jugendoffiziers der Bundeswehr kann ich mich gut erinnern: Ein modernes Schnellboot habe die Kampfkraft des alten Schlachtschiffes Bismarck. Nun, die Bismarck hatte ich damals – so um 1972 – als Modellbausatz zusammengesetzt und Schnellboote waren mir von Quartett-Karten bekannt. Acht Kanonen Kaliber 38cm erschienen mir damals deutlich bessere Argumente als ein paar Torpedos und eine 40mm-Maschinenkanone, heute würde ich diese Aussage jedoch unterschreiben. Mit seinen Seeziel-Raketen würde so eine Nußschale tatsächlich die Hood versenken, den Stolz der damaligen britischen Marine.

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    Thälmann und Hitler haben die großen Kaliber gebraucht, die Riesenschlachtschiffe, um wehrhaft in die Schlacht zu ziehen. Heute baut keine Nation der Welt mehr solche Giganten, weil diese nur riesige, leicht zu treffende Ziele darstellen. Betrachten Sie die NPD als aktuelles Beispiel. In dieser Partei gibt es viele idealistische Menschen mit den allerbesten Absichten, jedoch auch V-Leute der Obrigkeit und „Muskeln“ mit locker sitzenden Fäusten. Wobei es diese „Muskeln“ genauso in und im Umfeld anderer Parteien gibt, nicht nur linke Autonome, auch gestandene CSU-Mitglieder packen schon mal zu, wenn sie es für nötig halten.

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    Jedenfalls finden wir bei der NPD zumindest den Anschein der Fremdsteuerung und das ständige Damoklesschwert des Parteiverbots. Die NPD ist den Etablierten auf den Leim gegangen und hat den Unterschied zwischen dem hehren Ideal der Demokratie und der abgründigen Niedertracht der Demokraten nicht beachtet. Eine Partei kann verboten, ihr Inventar und ihr Vermögen konfisziert, ihre Mitgliedslisten beschlagnahmt werden. Was eine feste Form hat, kann ausgeforscht, unterwandert und zerschlagen werden.

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    Genau das hat der alte Chinese gesagt, in jenem weisen Spruch, den ich an den Anfang dieses Textes gestellt habe. Die Erkenntnisse sind über 2.000 Jahre alt, Thälmanns KPD und Hitlers NSDAP konnten sie noch nicht nutzen. Sie brauchten es auch nicht, denn zu ihrer Zeit waren die Demokraten neu im Geschäft und gutwillig. Die heutigen Demokraten hingegen haben den Staat unter sich aufgeteilt und verhalten sich, wenn es um ihre Existenz und ihre Dienstwagen geht, ausgesprochen bösartig.

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    Der Demokraten-Staat ist ein Riese mit einem Vorschlaghammer, der nach langer Anlaufzeit brutal zuschlagen kann. Flexible, agile, selbständig denkende Menschen passen nicht in ein staatliches Gefüge aus Befehl und Gehorsam, in dem alles per Dienstvorschrift und Handlungsanweisung nach Parteitagsbeschluß geregelt wird. Denken darf in einer Demokraten-Partei nur das Politbüro, selbst wenn es Präsidium oder Vorstand heißen mag. Das einfache Parteimitglied, der Parteien-Untertan, hat den Dienstweg zu beachten, und nur, was von ganz oben abgesegnet worden ist, öffentlich zu vertreten. Für den Bürokraten-Untertan, den Beamten, gilt das gleiche.

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    Der Insektenschwarm

    Mit 30kg gehört ein Hund schon zu den größeren Exemplaren. Wenn Sie dieses Tierchen bekämpfen wollen, tun Sie gut daran, sich einen ausreichend großen Knüppel zuzulegen. Danach ist es wie beim Bierzapfen: Womöglich brauchen Sie mehr als einen Schlag, aber irgendwann ist der Zapfhahn im Faß und der Hund erlegt. Ein Insekt mit drei Gramm gehört ebenfalls zu den großen Exemplaren, das dürfte schon eine Hornisse sein. Wenn Sie nun statt einem einzelnen Hund 10.000 Hornissen gegenübertreten, nützt Ihnen Ihr Knüppel wenig. Natürlich überlebt keine Hornisse einen Knüppelhieb, den Schwarm beeindruckt das überhaupt nicht. Mögen es nun zehn oder hundert zerschlagene Hornissen sein, Tausende Stacheln stechen munter weiter.

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    Sun Tzu hat vom Formlosen gesprochen, genau das ist der Unterschied zwischen dem Hund und den Hornissen. Der Knüppel trifft nur die Form, den Hund, bei dem Schwarm geht der wuchtige Schlag ins Leere. Thälmann und Hitler haben es nicht anders gekannt, zu deren Zeiten war die Formlosigkeit nicht möglich, heute ist sie es.

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    Das Militär kennt die Befehls- und die Auftragstaktik. Ein Schlachtschiff läßt sich nur mittels Befehlen führen, vom Rudergänger über Maschinist und Geschützmannschaft bis hin zum Feuerleitoffizier muß alles als Einheit funktionieren, mehr als 2.000 Mann müssen eine Einheit bilden. 20 Mann auf einem Schnellboot sind da schon flexibler, ein Schwarm von 100 Schnellbooten mit der gleichen Anzahl Seeleuten kann weitgehend unabhängig seine Auftragsziele erreichen. Bei der Auftragstaktik wird nur das Ziel vorgegeben, nicht der General im Hauptquartier, 100 km entfernt, sondern der Feldwebel, der Unteroffizier vor Ort entscheidet, wie der Auftrag erfüllt wird.

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    Die Mittel des Kampfes sind heute ganz anderer Art als vor 90 Jahren. Thälmann befahl einen Generalstreik, Hitler eine Kundgebung, beides ist heute unnötig. Wir leben heute in einer Welt, die verdächtig den Beschreibungen in den ach so gefälschten Protokollen der Weisen von Zion gleicht. Dabei ist es unerheblich, ob die großen Meinungsmanipulatoren Rothschild und Rockefeller oder Bertelsmann und Springer heißen. Ob es nun echte Juden oder bloße Großkapitalisten sind, die den faschistischen Bund mit der Politik eingegangen sind, für den einzelnen Bürger, der sich dem Bombardement der Propaganda-Medien ausgesetzt sieht, ist kein Unterschied erkennbar.

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    Anders als in den Protokollen vorausgesehen, verfügt heute jeder Einzelne über die Macht, die Öffentlichkeit und seine Mitmenschen zu erreichen. Zu Zeiten Thälmanns und Hitlers kostete eine Druckerei-Einrichtung Zehntausende Reichsmark und es bedurfte einiger ausgebildeter Leute, um diese zu bedienen. Der Einstiegspreis heute liegt bei 50 Reichsmark, und für 250 Reichsmark bekommen Sie eine semiprofessionelle Ausstattung. Reichsmark? Hängen Sie eine Null an, und Sie haben die Preise in Euro!

    Für 500 Euro bekommen Sie einen internetfähigen Computer. Die nötige Software finden Sie kostenlos im Internet, und schon sind Sie nicht mehr bloßer Konsument, sondern Produzent! Ob Sie in Foren schreiben, die Meldungen der Tageszeitungen kommentieren oder eine eigene Internetseite aufsetzen – für diesen geringen Betrag sind Sie dabei, nicht mehr Zuschauer, sondern Mitspieler.

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    Für 2.500 Euro bekommen Sie einen leistungsfähigen Rechner, entsprechende Programme und einen guten Laserdrucker. Jetzt können Sie nicht nur elektronisch gestalten, sondern auch in die Offline-Welt hinaustreten. 500 Flugblätter sind schnell gedruckt. Fahren Sie zehn Kilometer und machen Sie einen kleinen Nachtspaziergang, und schon sind diese Flugblätter im Briefkasten. Wenn Ihnen partout kein Text einfällt, im Internet finden Sie genügend Vorlagen.

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    Der übliche Politiker ist eine Mischung aus Hanswurst und Papagei. Zum einflußlosen Hanswurst, der auf Handzeichen Männchen macht und Pfötchen gibt, degradiert ihn seine eigene Partei. Zum Papagei, der alles nachplappert, verurteilt ihn seine eigene Ideenlosigkeit, denn welcher charakterstarke, intelligente und kreative Mensch läßt sich von ein paar Parteifunktionären zum Hanswurst machen? Lesen Sie eine Stunde im Internet, und Sie verfügen über Informationen, die diesen Papageien-Hanswurst ins Schwitzen bringen!

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    Was in den Parlamenten sitzt, ist in der Regel dumm und frech. Als Journalisten die Abgeordneten nach den wichtigsten Entscheidungen der Legislaturperiode, dem Lissabon-Vertrag und dem dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM befragt haben, nicht nach Details, sondern nach dem, was jeder aufmerksame Zeitungsleser gewußt hätte, mußten diese Herrschaften passen. Die Partei hat immer recht, und wenn die Partei sagt, Männchen machen oder Pfötchen heben, wird gehorcht.

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    Machen Sie sich doch den Spaß und fragen Sie Ihren Abgeordneten auf einer öffentlichen Versammlung oder an seinem Stand im Wahlkampf nach diesen Dingen. Nicht nach den Parolen seiner Partei, die hat man ihm eindressiert. Ob die Straßenbahn durch das Oegg-Tor fahren soll, das weiß er auch, darauf hat man ihn vor dem Lokaltermin vorbereitet. Aber woher das Geld kommen soll, sobald eine dieser läppischen Bürgschaften für Griechenland fällig wird, das weiß er nicht, obwohl er sein Pfötchen gehoben hat, als diese Bürgschaft eingegangen wurde. Dann werden die Antworten dumm und schließlich frech, bis hin zur Wählerbeschimpfung. Filmen Sie das ruhig mit Ihrem Handy, solche Aufnahmen schauen sich die Leute gerne bei YouTube an. Und wenn Ihre Tochter noch als Unbeteiligte einen Leserbrief schreibt, in dem sie sich über das Verhalten des Abgeordneten entrüstet, wird dieser womöglich gedruckt.

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    Sie finden zahlreiche Möglichkeiten, als kleine Hornisse Ihren Stich zu setzen. Anonym, gefahrlos, kreativ, denn bis der Gestochene zum Knüppel greift, sind Sie bereits davongeflogen. Und schon stechen die nächsten Hornissen. Sie können das! Jeder kann das heute, die Mittel sind vorhanden! Sie entschwinden in die Formlosigkeit, und wo immer sich eine Blöße bietet, stechen Sie hinein, bleiben höchstens für ein paar Sekunden greifbar, dann entschwinden Sie wieder.

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    Und sollte Ihnen gar nichts einfallen, wählen Sie wenigstens destruktiv. Was immer die Parteifunktionäre Ihnen vorsetzen, ist dumm und frech. Also kreuzen Sie da an, wo es diese Funktionäre ärgert. Über Nichtwähler lachen die, wer ungültig wählt, ist genauso harmlos. Kommt jedoch die NPD in einen Landtag, dann entrüsten sich diese Herrschaften öffentlich, das tut ihnen weh. Hin und wieder ist es sogar destruktiv, eine der Sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands zu wählen. Eine Stimme für die SPD ist eine Stimme gegen Merkel, eine Stimme für die Grünen beschleunigt den Untergang dieser bürgerfeindlichen Republik.

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    Schwarmintelligenz

    Die Rezepte, die Thälmann und Hitler angewendet haben, sind überholt. Lenin und Mao waren Denker ihrer Zeit, nicht der heutigen. Und die 68er? Das waren und sind nur Sklaven eines fremden, gegen Deutschland gerichteten Denkens, die damals nur gegen die Herrschaften in den Dienstwägen protestiert haben, um dereinst selbst in diesen Dienstwägen zu sitzen. Wo immer die 68er selbst zu denken wagten, endete ihr Dilettieren im Chaos, und wo sie sich kein Chaos leisten konnten, benötigten sie Dritte, die für sie das Denken übernahmen. Die rot-grüne Schröder-Regierung hat uns den ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr beschert, geradezu widersinnig für Leute, die einstmals gegen den Vietnamkrieg protestiert hatten. Für die Arbeitsmarktreform benötigte diese Regierung den verurteilten Straftäter Peter Hartz, für ihre Praxisgebühr einen Horst Seehofer und für das Dosenpfand Jahre des Ausprobierens.

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    Ja, ich weiß, es steckt eine gewisse Ironie darin, das, was vor hundert oder auch nur fünfzig Jahren funktioniert hat, für vollständig überholt zu erklären und sich gleichzeitig auf Weisheiten zu berufen, die vor über 2.000 Jahren niedergeschrieben worden sind. Tatsächlich sind diese Weisheiten noch weitaus älter, älter als die Menschheit.

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    Auf den ersten Blick ähneln sich die Organisationsformen „Herde“ und „Schwarm“ sehr. In beiden Fällen handelt es sich um eine Gruppe von Tieren, die als Gemeinschaft auftritt. Die Herde hat jedoch eine Struktur, eine Hierarchie, eine Leitkuh. Diese Leitkuh bestimmt, in welche Richtung die Herde zieht. Bricht die Leitkuh auf, folgen alle, rennt die Leitkuh davon, folgt die ganze Herde. Angeblich genügte es, das Leittier als erstes zu erschießen, um danach eine stoisch wartende Büffelherde in aller Ruhe niederzumetzeln.

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    Die Herde nimmt dem Einzelnen das Denken ab. Er braucht nur mitzulaufen, das tun, was alle tun, das schreien, was alle schreien. Die Herde paradiert vor Honecker und findet, daß Merkel einen guten Job macht. Die Herde kreuzt CDU an, weil die unter Adenauer und Erhard das Wirtschaftswunder zuwege gebracht haben, oder SPD, weil das der Vater und der Großvater auch schon getan haben. Die Herde mäht am Samstag den Rasen, und sollte das verboten werden, freut sie sich, daß das Gras so hoch steht. Die Herde, das sind Thälmann und Hitler, Honecker und Kohl, Merkel und Trittin. Die fügsame Herde ist der Wunschtraum der Demokraten und das Ende der Demokratie.

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    Der Schwarm ist nicht hierarchisch, sondern anarchisch organisiert. Das einzelne Individuum beobachtet seine Mit-Individuen im Schwarm, nicht irgendeine Leitkuh. Wenn Schwarmmitglied 937 eine Gefahr erkennt und ihr ausweicht, weicht der gesamte Schwarm aus, bildet eine Lücke, durch die ein Angreifer hindurchschießt. Minuten später folgen alle Schwarmmitglied 418, das eine Futtergelegenheit gefunden hat. Dann ist es Schwarmmitglied 166, das den Schwarm zum Auffliegen veranlaßt. Es sieht nach Herdenverhalten aus, doch es ist in Wahrheit das genaue Gegenteil, die Entscheidung des Einzelnen, einem Vorbild zu folgen. Auf die gleiche Weise kann dieser Einzelne das Vorbild für den ganzen Schwarm werden, die Leitkuh für einige Sekunden, bis eine neue Leitkuh mehr Erfolg verspricht. Die Entscheidung fällt spontan, sie wird nicht durch eine Befehlskette erzwungen.

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    Damit sind wir bei Sun Tzu und bei der Auftragstaktik. Thälmanns und Hitlers Parteien waren nicht schwarmintelligent, sie wurden zentral geführt. Ein paar Zufälle, ein paar Weichenstellungen haben dazu geführt, daß nicht Thälmanns Revolution, sondern Hitlers Machtergreifung zum Zuge kam. Der Aufstieg des Einen führte zum Untergang des Anderen, ein Hammerschlag hat genügt, und die KPD versank in der Bedeutungslosigkeit.

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    Dem Schwarm macht es nichts aus, wenn er ein paar Mitglieder verliert, solange die Übrigen weiterhin dem Auftrag folgen. Natürlich bleibt es eine Frage der Moral, ob man für ein besseres Deutschland kämpft oder sich wegduckt, doch auch hier ist der Schwarm überlegen. Wer am 10. November 1923 die NSDAP verlassen hat, der war, wenn er im Februar 1933 wieder eingetreten ist, eben kein „alter Kämpfer“, der das goldene Parteiabzeichen und den Blutorden bekommen hat. Die Mitgliedschaft im Schwarm ist freiwillig, wer für Wochen, Monate oder Jahre aussetzen will, kann das von einem Tag auf den anderen tun. Ihn wird keine Abordnung der Partei besuchen und befragen, ob er noch zu Revolution oder Bewegung steht. Und wenn die Auszeit vorüber ist, wird der Schwarm ihn wieder willkommen heißen, so wie jedes andere neue Mitglied auch.

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    Der Schwarm hat keine wirklichen Führer, folglich gibt es dort keine Titel und keine Dienstwagen. Ob jemand aktiv an die Front geht oder nur passiv mitliest, ist für den Schwarm egal. Wer den Schwarm führt, tut dies für einige Augenblicke, nicht für alle Zeiten. Dieser Augenblicks-Führer hat in diesem, in seinem Augenblick recht, doch schon morgen kann er sich völlig verrennen. Der Schwarm ist gerade keine Partei mit Unfehlbarkeitsanspruch. Der Schwarm braucht Unterstützer, materiell wie ideell, aber keine Vereinsbeiträge.

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    Die neue Partei, die Piraten, sind gerade dabei, sich vom Schwarm zur Hierarchie umzubilden. Ich muß sie hier betrachten, auch wenn ich davon ausgehe, daß es sich um eine absichtsvoll gegründete und längst infiltrierte Gruppierung handelt. Die bewährten Rattenfänger-Methoden der Demokraten haben aus den friedensbewegten und konservativen Grünen eine Linkspartei der Besserverdienenden werden lassen, die sich um Posten und Dienstwagen streitet. Die „liquide Demokratie“ der Piraten ist eine Schwarmorganisation, wie lange diese fortbesteht, wenn nicht nur Mandate, sondern zusätzlich Posten und Dienstwagen verteilt werden, wird die Zeit zeigen.

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    Eines muß ich jedoch ganz klar zu den Piraten sagen: Sie sind bereits jetzt mehr Hund als Schwarm, und daraus, daß der große Hammer nicht auf sie herniederfährt, entnehme ich, daß die Partei von wem auch immer gewollt ist. Sie soll das Protestpotential an sich binden und von dort weglocken, wo es tatsächlich etwas bewirken könnte. Im Märchen vom tapferen Schneiderlein haben sich die Fliegen verlocken lassen, das Ergebnis hat sich der Titelheld auf den Gürtel gestickt: Sieben auf einen Streich.

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    Das Ziel: Überleben

    Thälmann und Hitler wollten die Macht im Staat. Ein solches Ziel hat zwar eine schlechte Presse, doch es ist trotzdem ein ehrliches und erstrebenswertes Ziel. Im Jahr 2012 geht es jedoch um mehr. Deutschland ist in seiner Existenz bedroht, mehr als jemals zuvor in seiner wechselvollen Geschichte. Weder die Pest noch der 30jährige Krieg haben so große Schäden in unserem Land hinterlassen, auch nicht Napoleon, die reichslose Zeit bis 1871 und die Besatzung nach dem zweiten Weltkrieg. Nicht die Besatzung, sondern die „Reeducation“, der fortgesetzte Propagandakrieg gegen alles, was deutsch ist, hat uns in diese Gefahr gebracht.

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    Wir werden nicht mehr von einer Elite regiert, sondern von Leuten, die ihre Seele einem Feind verkauft haben, der üblere Eigenschaften an den Tag legt als der Teufel des Mittelalters. Es geht nicht wie einst um das Seelenheil einiger Christenmenschen, es geht um die Seele einer ganzen Nation. Der Preis, der für die „Wiedervereinigung“ gezahlt wird, ist die Auflösung all dessen, was einst Deutschland gewesen war, in einem Europa jenseits der Vaterländer. Ein ganzes Volk wird enteignet, Fremde werden ins Land geholt, um auf Kosten der Deutschen ernährt zu werden. Der Dank an jene Deutschen besteht aus Aggression und Kriminalität, die aus den veröffentlichten Nachrichten getilgt wird, um ihr wahres Ausmaß zu verschleiern. Eine Justiz aus furchtbaren Juristen verfolgt gnadenlos jede abweichende Meinungsäußerung und verschließt zugleich beide Augen, wenn sich sogenannte Zuwanderer an Deutschen vergehen.

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    Es ist soweit gekommen, daß wir, die Deutschen, im eigenen Land Bürger minderen Rechts geworden sind. Wer das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer verteidigen will, muß sich gegen das stellen, was sich heute Deutschland nennt.

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    Wenn Deutschland, wenn das deutsche Volk überleben soll, dann gilt es, den Kampf aufzunehmen, nicht als Partei, nicht als Bewegung, sondern aus der Formlosigkeit heraus, jenseits dessen, was die Feinde des deutschen Volkes angreifen können. Wer immer als Soldat jenen Eid geleistet hat, sei hiermit zu der Truppe gerufen. Nicht zu den Waffen, denn diese würden wir ebenfalls auf die fehlgeleiteten deutschen Mitbürger richten, die wir beschützen und verteidigen wollen. Die Gewalt belassen wir bei Thälmann und Hitler, Honecker und Kohl, Merkel und Trittin. Es gilt nicht zu zerstören, sondern aufzubauen. Dafür eignen sich die Waffen des Geistes weitaus besser, denn genau das, den kreativen Geist, haben wir jenen Demokraten voraus, die sich dem Feind verkauft haben.

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    Wir fordern einen wehrlosen, einen geistlosen Riesen, der nichts weiter besitzt als einen großen Hammer. Die Dinosaurier sind ausgestorben, die Insekten haben ebenso überlebt wie die Fische. Die fernen Nachkommen der Dinosaurier, die Vögel, haben den Schwarm erlernt, den Aufstieg zu dessen Intelligenz gemeistert.

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    Und allen, die sich fragen, was geschehen soll, wenn der Schwarm gesiegt hat: Eine einmal gefestigte Bewegung, eine Partei, wird es niemals schaffen, sich in die Formlosigkeit aufzulösen und doch ihren Zusammenhalt zu behalten. Ein Schwarm hingegen kann sich allem anpassen. Die Truppen, die Sun Tzu in der Formlosigkeit geführt hatte, haben sich bei Bedarf zusammengeschlossen und den Feind mit überlegenen Kräften besiegt. Aus dem Schwarm heraus läßt sich eine Regierung bilden, ein neuer, besserer Staat organisieren. Der Schwarm hat die Ideen geprüft, er hat die Konzepte erarbeitet. Wo es den Revolutionären nur darum ging, selbst in den Schlössern und den Dienstwagen zu sitzen, ist der Schwarm in seiner Vielfalt daran interessiert, ein neues, ein besseres, ein gerechteres, ein wahrhaft freies Deutschland zu schaffen.

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    Wir im Schwarm denken nicht an die nächste Wahl, wir denken an und arbeiten für die nächsten Generationen!

    Quelle:angelehnt an Michael Winkler
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    glG

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