Digitaisierungswahn und seine Folgen   1 comment

eingestellt von Babette

Rund 1,5 Milliarden Dokumente mit sensiblen Daten befinden sich nach Erkenntnissen von Forschern weltweit leicht zugänglich im Internet. Diese von Privatpersonen und Unternehmen stammenden Daten seien für jedermann mit minimalen technischen Kenntnissen „frei zugänglich“, sagte der Vizechef der Firma, Rick Holland, der Nachrichtenagentur AFP. Hackern werde so der Job erheblich erleichtert.

Binnen drei Monaten wurden 760.000 Dokumente gefunden 4.000 x mehr als die „Panama Papers“

Insgesamt summierten sich die ungeschützten sensiblen Daten im Netz nach Angaben der Forscher auf eine Menge von 12 Petabyte – das ist eine 4.000 Mal größere Menge als die „Panama Papers“. Rund 36 Prozent der ungeschützten Informationen stammen laut Digital Shadows aus der EU.

Das Unternehmen veröffentlichte den Bericht zu einem Zeitpunkt, da vor dem Hintergrund des Facebook-Skandals verschärft über die Sicherheit privater Daten im Internet diskutiert wird.

Das Onlinenetzwerk hatte am Mittwoch eingeräumt, dass der Skandal eine deutlich größere Dimension hat als bislang angenommen. Insgesamt wurden demnach mutmaßlich die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern „unzulässig“ mit der britischen Datenanalysefirma Cambridge Analytica weitergegeben.

*  *  *

Was ist sensibel?

Damit fängt das doch schon an:

Wenn ich im Web was einstelle muss ich mir im Klaren sein was ich damit bezwecke.
Entweder ich mache es passwortgeschützt für einen mir bekannten Personenkreis zugänglich, oder öffentlich.

Und selbst Passwortgeschützt ist keine Garantie, dass es nicht doch an die Öffentlichkeit gelangt. Denn ich kann nicht garantieren dass eine Person der ich dass Passwort anvertraut habe, weitergibt. (Auf diese Art habe ich schon Bilder von mir und meiner Tochter im Web gefunden, wo ich die nie eingestellt habe. Ja noch nicht einmal die Plattformen kannte).

Das ist erst einmal ganz normal. Damit muss man leben, wenn man das Internet nutzt.

Und dann gib es ja noch die kriminelle Art an Daten zu kommen.

Man muss sich einfach im Klaren sein, „digital“ gibt es keine absolute Sicherheit.

Nicht umsonst hat man in sensiblen Bereichen den Computer verbannt und die Sekretärinnen schreiben wieder mit Schreibmaschinen. Mechanische Schreibmaschinen, keine elektronischen.

Wenn man sicher sein will nicht observiert zu werden, muss man mit seinem Gesprächspartner in den Wald gehen und aus den Handys zusätzlch den Akku noch herausnehmen.

Abgesehen von Trojanern

Alleine schon was von den Netzbetreiber im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung erfasst wird.

  • wann man im Web wie lang welche Seite besucht hat.

  • Wann man wie lange mit wem gechattet hat (Festnetz und mobil)

  • Wan man wie lange mit wem telefonier hat. (Festnetz und mobil)

  • Wann man wem eine E-Mail / SMS / MMS gedschrieben hat – oder auch einen Kommentar  zu etwas abgegeben hat.

Wer deine Kontakte einschließlich deren Kontakte sind. (Woraus man schlussfolgern kann, dass es sich bei diesem Personenkreis um Gleichgesinnte handelt.)

Über Mobilfunk wird ständig der Standort lokalisiert. Wann man sich wo wie lange aufgehalten hat.

Der neuste Pervesität auf diesem gebiet ist eCall. Womit ab April diesen Jahres alle Neuwagen ausgerüstet sein müssen. Man will wissen wann du wo herumfährst, wann und wo du tankst.

Im Kabel—TV-Netz wird von den Netzbetreibern registriert:  wann man wie lange welchen Sender gesehen hat.

Außerdem ist es nicht ausgeschlossen, dass es in deiner Wohnung auch noch Wanzen gibt. Jedes elektrische Gerät könnte da in Frage kommen.

Und die Digitalisierung wird immer weiter vorangetrieben und forciert.

elektronischer. . .

Personalausweis – Versicherungskarte – Geldkarte(n) Master, Visa, Euro etc. – Kunden/ Rabattkarten . . . bis hin, zum im Körper implementierter RFID Chip.

WAS SOLL DIESER IRRSINN. Ich brauche – NEIN ich will das nicht.

Zumal niemend garantieren kann, das diese Daten NICHT missbräuchlich verwendet werden. Und man selbst nicht einmal kontrollieren kann, was für Daten da  enthalten sind / ausgelesen werden können. Womöglich auch die politische Gesinnung, sexuellen Vorlieben etc. ?
Was im klassischen Personalausweis stand konnte die Menschen noch selbst lesen. Oder im Reisepass, in der Fahrerlaubnis . . .

Warum geht die Entwicklung so an den Bedürfnissen der Menschen vorbei?

Autonomes fahren, ebenfalls solcher IRRSINN. Keiner will das !!!
Ich würde niemals mit einem autonom fahrenden Auto oder Bus mitfahren.

Und dennoch wird uns von der Politik suggeriert, dass das unsere Zukunft sein wird. Darauf verzichte ich gerne. Nicht alles was machbar ist, ist auch sinnvoll.

Was soll der Blödsinn mit dem intelligenten Kühlschank, der von sich aus, über das internet  Waren nachbestellt. Zumal man dann ja zu Hause sein muss um diese entgegenzunahmen. (Oder muss die Wohnung dann für Jedermann zugänglich sein?)

Was soll der Blödsinn dass ich mit dem Handy von Australien aus – das Licht zu Hause in Berlin, in meimem Schlafzimmer ein und aus schalten kann?

Richtig pervers wird das dann, wenn Computer / Roboter den Menschen überflüssig machen.

Dann sollten auf Roboter Sozialabgeben erhoben werden – im gleichen Umfang wie durch sie Arbeitskräfte freigesetzt werden!
Um die Arbeitslosen zu finanzieren die damit geschaffen werden.

Ich halte diese Form von Technologiewahn sogar für menschenfeindlicher als Waffen zu ersinnen um Menschen möglichst effektiv zu töten.

Auch Roboter töten Menschen nur perverser! Menschen die durch den Einsatz von Robotern ihre Existenzgrundlage verleiern und dann bis zum Exitus mittellos dahinsiechen – bzw. aus Verzweiflung und Pespektivlosigkeit sich das Leben nehmen.


https://sabnsn.wordpress.com/2018/03/15/in-memoriam-hawking/

Auch Stephen Hawking hat vor der Entwicklung künstlicher Intelligenz gewarnt.

Wissenschaft / Erkenntnis soll der Menschheit dienen – nicht diese überflüssig zu machen.

Seine Letzten Worte…Nach dem wohl mehr oder weniger erlösenden Tod des Stephen Hawking fragen sich viele, wie viel Wahrheit in seinen Aussagen steckte und welche von ihnen sich noch bewahrheiten werden!?

Stephen Hawking Aliens als Gefahr sah, warnte mehrfach vor einem Kontakt mit den Außerirdischen Wesen! Ebenso warnte er vor der Künstlichen Intelligenz!


.

Die Perversität von Wissenschaftlern ist grenzenlos – ganz gleich ob im Ersinnen von Industrierobotern die den Menschen überflüssig machen, dessen Existenzgrundlage zerstören und ihn damit töten – und nun sogar Waffen ersimnen die autonom töten.

Mary Ellen O’Connell ist Rechtsprofessorin an der Universität von Notre Dame. Sie fordert neue Regeln, um den Einsatz solcher Roboter zu begrenzen: „Was passiert, wenn Computer über die bisherige künstliche Intelligenz hinausgehen und wirklich lernen können? Wenn Nanotechnologie dazu kommt? Oder Hacker die Entwicklungen der Militärforscher auf den Kopf stellen?“

Für O’Connell ist wichtig, dass am Ende ein Mensch über Leben und Tod entscheidet – und nicht ein autonomes System, wie ausgeklügelt es auch immer sein könnte.

.


glG Babette

Veröffentlicht 7. April 2018 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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Eine Antwort zu “Digitaisierungswahn und seine Folgen

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  1. Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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