Die Umerziehung . . . betreutes Denken   Leave a comment

eingestellt von Babette

„Die Deutschen verblöden immer mehr“, wetterte ein Facebook-Nutzer – sein Nutzerkonto wurde gesperrt, der Kommentar gelöscht. Nun ging ein Berliner Gericht mittels einstweiliger Verfügung dagegen vor.

Das Landgericht Berlin hat einem Nutzer Recht gegeben, der eine einstweilige Verfügung gegen die Löschung eines Kommentars und die Sperre seines Nutzerkontos beantragt hatte. Die Entscheidung ist ein juristischer Präzedenzfall in Deutschland.

Geklagt hatte eine Hamburger Anwaltskanzlei im Namen eines Facebook-Nutzers, der unter einen Artikel der „Basler Zeitung“ über eine Äußerung von Ungarns Premier Viktor Orban geschrieben hatte:

„Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake-News über ‚Facharbeiter‘, sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt.“

Kommentar von der Meinungsfreiheit gedeckt

„Man mag die Einschätzung des Kommentators teilen oder die Äußerung als polemisch und unsachlich erachten. Wichtig ist nur: Der Kommentar ist von der Meinungsfreiheit gedeckt“, sagte der Anwalt des Nutzers, Joachim Steinhöfel, in einer Mitteilung. Der Kommentar hatte nach Angaben der Kanzlei die meisten Likes erhalten.

Wenig später war er mit dem Verweis auf einen Verstoß gegen Facebooks Gemeinschaftsstandards gelöscht und das Konto des Nutzers für 30 Tage gesperrt worden.

Eine Bemerkung in eigener Sache:

Ich bin zwar blond, aber nicht blöd.

Ein Mensch mit eigenem Verstand, Wissen, Gefühlen und Erfahrungen.

Ich kann selber denken – und brauche keinen Vormund der mir vorschreibt was gut für mich ist – wer meine Freunde sind und wen ich hassen soll, was ich zu wollen habe und was nicht.

Ich entscheide selbst wer meine Freunde sind, von wem ich mich ficken lasse und von wem auf keinen Fall. Ich mache meine Fehler selbst und stehe auch dafür ein.

Ich weiß, dass ich die Welt nicht verändern kann  – aber ich habe es wenigstes versucht ein ganz klein wenig dazu beizutragen – das, was unsere Identität ausmacht, zu erhalten.

Damit künftige Generationen mir nicht mal vorwerfen können  –  „BABETTE – WARUM HAST DU DAS ZUGELASSEN ? !“

Leuten mit Ressentiments, denen der Bucheinband wichtiger ist als dessen Inhalt – auf die kann ich getrost verzichten. Das sind die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen. Die Moralapostel und Spießer.

Auch wenn ich immer nackt bin . . .  entweder man akzeptiert mich so wie ich bin, oder man sollte kommentarlos weitergehen. Ich lebe mein Leben so wie ich es für richtig halte und mich wohl dabei fühle ohne mich verbiegen zu müssen um anderen zugefallen.
Leute die sich darüber echauffieren – möglichst noch stellvertretend für andere – sollten bedenken: 1000 andere finden womöglich Gefalle daran.

Und wenn nur 10 % von denen etwas verweilen und einen Text lesen – ist das nachhaltiger als wenn das in der Zeitung gestanden häte. Denn so erinnern sie sich eventuell auch nach einem Jahr noch daran. (Wer weiß denn heute noch, was in der Zeitung von gestern stand.)

Kein Mensch würde diese Aphorismen lesen wen ich sie als reinen TEXT geschrieben hätte.
Man hat ja nichts gekonnt einen klugen Gedanken zu verbreiten – den keiner zur Kenntnis nimmt. Und noch nachhaltiger ist es, wenn dieser Gedanken über das Unterbewusstsein vermittelt wird . . .

.


glG Babette

Veröffentlicht 12. April 2018 von sabnsn in Deutschland, Politik

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