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Das große Sterben   Leave a comment


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Solche Bilder stehen heute auf demn Index weil das Heimat ist – wie sie einmal war – vor noch nicht all zu langer Zeit. Einfach bunte Vielfalt – unverfälscht und nicht abgemäht, an einem Wegesrand.

Wie Arm ist unser Leben doch geworden. Und das in nur wenigen Jahzehnten.

Wir haben uns auch Gedanken über den Rückgang der INSEKTEN-Population in Deutschland gemacht, was ja die Ursachen für das Vogelsterben ist.
Und da sind wir zu anderen Schlussfolgerungen gekommen als allgemein dafür genannt werden.


https://www.nabu.de/news/2017/10/23284.html

Man spricht davon, dass der Insektenbestand seit 27 Jahren um über 75 % zurückgegangen ist.

Und da habe wir uns die Frage gestellt was jetzt andes ist als die Jahre davor. Wen man das zurückrechnet kommt man auf das Jahr 1990 bzw. 1989. Was auch interessant sein dürfte.
Es fällt zusammen mit der Abwicklung des Ostblocks. Während zuvor noch alles in Ordnung schien. Trotz massenhaftem Einsatz von Kunstdünger und Pestizide im Osten. Zumindest laut westlicher Propaganda.

Was ist heute nun aber anders seit 10 oder 20 Jahren?
Pestizide und Dünger scheinen auszuscheiden, da dies früher viel intensiver in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt wurde. Pestizide sogar mit Flugzeugen versprüht wurden.
Und die Luft war um ein Vielfaches schadstoffbelasteter als heute. Wohnungen hatten noch Ofenheizung, Die Industrie erzeugte wesentlich mehr Feinstaub und Stickoxyde als heute. Auch der Autoverkehr war um ein Vierfaches schadstoffbelasteter als heute. Es gab weder Katalysatoren noch Feinstaubfilter und darüber hinaus war der Zweitaktmotor zumindest in der DDR weit verbreitet.
Selbst der „saure Regen“ der in den 70jahren für das Waldsterben verantwortlich gemacht wurde hat der Insektenpopulation nicht geschadet.

Bemerkung am Rande:
Und plötzlich soll über Nacht die Luft so schlecht sein dass der Verbrennungsmotor verboten werden muss. Da stimmt doch was nicht! Hier gibt es ganz andere Interessen. Dass soll jetzt aber nicht mein Thema sein.
Dass die Luft heute schlechter sein soll als vor 20 Jahren ist einfach gelogen.
Das heutige Insektensterben ist aber REAL.

Was ist nun aber wirklich anders:
1. Der Weltluftverkehr hat seitdem extrem zugenommen
2. Eine Vervielfachung von Elektro-Smog durch hochfrequente elektromagnetische Wellen.

Und bei weiteren Recherchen stößt man dann auf Chemtrail und auf Haarp.
Beides wird als Verschwörungstheorie abgetan!

Ich will jetzt nicht einmal auf Chemtrail verweisen, da ich deren Existenz nicht beweisen kann. Stattdessen aber auf andere Dinge hinweisen.
Die Kondenssteifen kann jeder sehen. Und die Zunahme das Weltluftverkehrs, besonders in den letzten Jahren – auch durch die Billigflieger – ist ebenfalls Fakt.

Ein Flugzeug erzeugt nicht immer einen Kondenssteifen, (nur in einer bestimmten Flughöhe) aber Unmengen ABGASE in allen Flughöhen, auch wenn man sie nicht sieht. Darin sind auch NANO-PARTIKEL enthalten . . . die verschwiegen werden, die aber das Leben auf der Erde beeinträchtigen. So ist der Aluminiumgehalt im Erdboden in den letzten Jahren um 300% gestiegen. Stellenweise gibt es 10.000fache Grenzwertüberschreitungen.
Wo kommt das Aluminium her?

Das ist real:
EXTREM hohe Aluminiumwerte im Erdboden, Zunahme von Wetterextemen, Waldbrände werden immer unkalkulierbarer, die Zunahme von Alsheimer und COPD, der nachweisbar sinkende IQ und natürlich das Insektensterben, das auch noch weitere Folgen hat, denn auch andere Tiere (Vögel, Amphibien . . .) verschwinden, die sich von Insekten ernähren.

In offiziellen Berichten wird als Ursache für das Insektensterben an
1 Stelle der Einsatz von Pestizide genannt und an
2. Stelle Monokultur der Landwirtschaft.

Beides scheint oberflächlich betrachtet plausibel zu sein.
Das trifft aber nur auf Agrarflächen zu und nicht in bewohnten Ortschaften, Gemeinden, Städten. Dort müsste es dann ja Insekten in Hülle und Fülle geben. Gibt es aber nicht.
Bienen haben ein zu Hause ihren Bienestock und von dort entfernen sie sich nicht unendlich weit, (Honigbienen 1 km in Ausnahmefällen 3 km). So dass es unwahrscheinlich ist, dass sie in Massen auf pestizid belastetes Gebiet gelangen.

Der Aktionsradius der solitären Bienenarten ist mit meist 70 bis 300 Metern sehr viel geringer als der von Honigbienen.
Ich kann aber auch auf eigene Erfahrungen zurückgreifen:
Vergangenes Jahr hab ich noch Maikäfer im Park gesehen, dieses Jahr nicht einen einzigen.
Die Jahre davor hatte ich noch Tomatenpflanzen auf dem Balkon um Fliegen abzuhalten. Heute kann ich die Fliegen an einer Hand abzählen die ich ohne Tomatenpflanzen auf dem Balkon, bis jetzt in der Wohnung hatte.
Durch den Teich im Park hatten wir im Sommer immer eine Mückenplage. Davon sind wir in diesem Jahr weit entfernt. Man kann die Fenster abends offen lassen, auch wenn das Licht im Zimmer brennt. Keine Mücke verirrt sich ins Licht der Lampe.
Ohne Brille Motorrad fahren war noch voriges Jahr unmöglich. In diesem Jahr kein Problem in Berlin.
Man will uns wieder mal verblöden, wie mit dem Klimawandel und dem CO2.

UND noch etwas ist heute anders als vor 10 oder 20 Jahren:

Hochfrequenz Elektro-Smok durch Mobilfunk, WLAN . . . Funk-Fernsteuerungen, zivile und militärische Radaranlagen und eben Haarp.

Es KÖNNTEN doch durchaus möglich sein, dass das ebenfalls für das Insektensterben verantwortlich ist. Da es dies in diesem Ausmaß, vor 20 Jahren noch nicht gab.

Wer das Leugnet hat ein ernstes Problem mit der Wahrnehmung.
Das hat nichts mit politischer Überzeugung oder dem Weltbild zu tun.
Der ist ernsthaft krank. Ich bin kein Mediziner und vermag nicht zu sagen ob da ein Psychiater noch helfen kann. Oder ob dessen Gehirnzellen (eben durch Haarp und Chemtrail) schon irreparabel geschädigt sind. Wozu es länderübergreifend Anzeichen gibt. Nicht zuletzt im rapide zurückgehenden IQ in den westlichen Industrieländern. Die Menschen handeln durchweg irrational. Man sieht das auch an den Wahlergebnissen der letzten Jahre. Als würden sie ferngesteuert – hypnotisiert sind. Entscheiden sie sich nicht nur für die Zerstörung ihrer Kultur, Sitten und Bräche, auch ihrer Gene.

Ich kann das alles nicht beweisen, aber was damit in Zusammenhang gebracht werden kann,
vom Insektensterben, der Zunahme der Gefährlichkeit von Waldbränden, Wetterextreme bis zu spezifischen Auswirkungen von Nano-Partikel und hochfrequenten elektromagnetischen Wellen – auf das Leben allgemein auf unserem Planeten.
Krankheiten, wie Alsheimer, eine langsam fortschreitende irreparable Gehirnschädigung, treten auch erst verstärkt in den letzten Jahren auf, wie auch COPD eine nicht heilbare Lungenschädigung. Und auch der IQ-Rückgang in westlichen Ländern fällt damit zusammen.

ALLES ZUFALL ???

Dazu kommt, dass jede Diskussion darüber als Verschwörungstheorie abgetan wird. Obwohl es nicht zu leugnen ist.

https://www.4shared.com/web/embed/file/HnxVxNnAei

https://www.4shared.com/web/embed/file/qUQAoC4Nca

https://www.4shared.com/web/embed/file/ai3YAL-6ca

Ein tolles Bild das die Ursache für das Insektensterben suggerieren soll.
Intensive Landwirtschaft könnte man erst einmal ohne jede Wertung dazu sagen. Da daraus nicht hervorgeht was versprüht wird.
Und selbst wenn es so wäre, wen will man damit an den Pranger stellen.
Den einzelnen Landwirt, der um seine Existenz – dazu gezwungen ist . . .
Die Industrie, die diese Stoffe wie Pflanzenschutzmittel / Pestizide / Dünger produziert.
Oder gibt es da noch ganz andere Interessengruppen . . . die den Einsatz womöglich vorschreiben.

Intensive Landwirtschaft, wozu auch Monokultur zählt, findet nicht flächendeckend statt. Es betrifft lokale Bereiche innerhalb eines größeren Territoriums.
Das Insektensterben findet aber nicht lokal statt sondern europaweit.

Untersuchungen verendeter Bienen ergab, dass deren Nervensystem unreparabel geschädigt war. Sie konnten sich nicht mehr orientieren – haben nicht mehr nach Hause gefunden und sind so verendet.

Dazu kommt, das der Aktionsradius von Insekten begrenzt ist, der zwischen 300 m und max. 3 km liegt. Es gibt aber flächendeckend keine Insekten mehr. Zumindest in besiedelten Gebieten / Städten müsste es da noch Insekten geben wo KEINE Pestizide ausgebracht werden.

Deshalb fahren Imker ihre Bienenstöcke ja durch die Gegend. Weil ihre Bienen nicht 20 km weit fliegen. Und sie werden diese auch nicht in Gegenden abstellen, die offensichtlich mit Chemikalien behandelt wurden. Und trotzdem sterben die Bienen.

Eigene Erfahrungen:

Ich wohne in einem Hochhaus mitten in einem Park. Auch einen Teich gibt es da.
Noch vor wenigen Jahren konnte ich abends nicht die Balkontür offen lassen wenn Licht im Zimmer brannte. Ohne dass dann unzählige Insekten um die Lampe schwirrten. In diesem Jahr keine einzige Mücke oder Stubenfliege.
Am Teich gab es einst ein Froschkonzert, heute beängstigende Stille. Auch kein Vogelgezwitscher mehr. Es gibt kaum noch Spatzen in der Stadt, Singvögel schon einige Jahre nicht mehr. Auch Fledermäuse gab es mal die abends um den Wohnblock flogen. Auch die sind verschwunden.
Wenn ich früher mit dem Auto von Berlin nach München gefahren bin oder umgekehrt, musste ich am Ziel die Frontscheibe mit Insektenentferner reinigen . . . Heute ist das nicht mehr erforderlich.
Nach der offiziellen Erklärung müssten (unter dem Aspekt des Aktionsradius von Insekten) da ja entlang der gesamten Strecke, ca. 600 km, auf einer Breite von 3 km, Pestizide versprüht worden sein.
Was ich wiederum für unwahrscheinlich halte.

Während andererseits eine 10.000fache Grenzwertüberschreitung von Aluminium im Erdboden, einfach ignoriert wird.

Apropos Geoengineering:

Was ja nur der Sammelbegriff für Haarp und Chemtrail ist.
Wo liegt da deren Problem – dass man das als Verschwörungstheorie abtut?
Hält man diese Technologien grundsätzlich für eine Verschwörungstheorie und damit für nicht real vorhanden. Oder leugnet man nur deren Auswirkungen . . . Und damit alle Messergebnisse für gefälscht und gelogen?

Eine kleine Ergänzung:
Ich gehe nicht auf spekulatives ein, nur das was ich selbst wahrnehmen kann.
Einen richtigen tiefblauen Himmel wie ich ihn noch vor einigen Jahren kannte, scheint es nicht mehr zu geben. Selbst bei schönstem Wetter “und ohne Kondensstreifen“ ist er milchig hellblau. Das muss doch Ursachen haben?


https://www.4shared.com/web/embed/file/qGQq7cLSee


https://www.4shared.com/web/embed/file/4WqiY_c6ee


https://www.4shared.com/web/embed/file/CPYW6b7Bda

geoengineering-dokumentation-2017-die-große-klimalüge-chemtrails-germany-berlin


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Veröffentlicht 8. Juli 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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CORONA – keine Pandemie sondern normale Grippewelle   1 comment

eingestellt von Babette

Die “Corona”-Pandemie” war keine. Sie ist eine normale Grippewelle, die allerdings bestens ins Konzept der Macher der Neuen Weltordnung (NWO) passte, um sie als (die seit Jahrzehnten geplante) “große Krise” dafür zu nutzen, um in ihrem Windschatten eine globale NWO-Diktatur zu errichten.

Corona hatte – wenige haben das bemerkt – quasi über Nacht die bis dato rund-um-die-Uhr geführte NWO-Klima-Kampagne abgelöst. Zu viele Klimawissenschaftler, die noch nicht von den Hintermännern der NWO (Bill Gates, Soros, Rockefeller, Rothschild u.a.) gekauft oder anderweitig bestochen wurden, haben die alltäglichen Kassandra-Rufe der globalen NWO-Medien als eine wissenschaftliche Lüge entlarvt.

Denn das Klima war nie konstant und hat sich in den zurückliegenden 4,7 Milliarden Erdjahren stets geändert. Allein seit der vergangenen Eiszeit vor 20.000 Jahren gab es 5 größere Klimaschwankungen, in welchen die globale Jahresdurchschnittstemperatur höher lag als zur Zeit – und all dies zweifelsfrei ohne jeden menschlichen Einfluss. Und der CO2-Gehalt der Luft – von den NWO-Machern als “Klimakiller verfemt – war im Tertiär (dem Dinosaurier-Zeitalter) bis zu achtmal höher als gegenwärtig – mit der folge, dass es zu keiner Erdzeit mehr pflanzliches und tierisches Leben gab als damals. (Ich berichtete umfassend).

Warum die Corona-Lüge erfolgreicher als die Klima-Lüge ist

Nun kam die Corona-Grippe zur rechten Zeit und löste die sich als wirkungslos entpuppende Klimakrise ab. Die Aussicht, bei einer Klimakrise in vielleicht ein paar Jahrzehnten zu versterben, packt die Menschen eben nicht so existentiell wie ein möglicher Tod durch einen Virus innerhalb der nächsten Tage, Wochen oder Monate. Mittels einer massiv und präzedenzlos geführten weltweiten Medien-Kampagne wurde dieser Virus in wenigen Tagen zur Apokalypse für die Menschheit hochgehypt – obwohl sich fast alle Daten, die man zum angeblichen Beweis für die angebliche Supergefährlichkeit dieses Virus erbrachte, sich als falsch oder völlig überzogen erwiesen.

Im Gegenteil. Neueste wissenschaftliche Zahlen bewiesen, dass es nie eine Pandemie gab. Dass es 2020 keine zu erwartende “Übersterblichkeit” im Verhältnis zu zurückliegenden Jahren gab. Dass, in Deutschland, einem der Hotspots der Errichtung der NWO, die Grippewelle 2018 deutlich höhere Todeszahlen aufwies als Corona 2020. Und dass die Corona-Grippe längst abebbt (Prof. Homburg: “Von Corona ist nichts mehr zu sehen”). Ja ich weiß: Alles schlechte Nachrichten für jene Millionen Menschen, die auf ihrer Corona-Paranoia beharren – und schlechte Nachrichten für die NWO, die sich immer mehr in ihren kriminellen Täuschungsmanövern entlarvt sieht. Wo doch ihre Unsichtbarkeit als wahrer Steuermann der Weltkrisen stets oberstes Gebot und Voraussetzung für ihren Erfolg war und ist. Intrigen stehen und fallen eben schon seit jeher mit Aufgedecktwerden der Intriganten.

Doch ist die NWO schon sehr weit sie mit ihrer Welt-Diktatur gekommen. Und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass sie von wesentlichen Errungenschaften nicht mehr loslassen wird: Die Zwangsimpfungen werden sehr wahrscheinlich kommen, das Zwangs-Chippen ebenfalls, und auch das Bargeld – welches viel mehr als nur Geld, sondern gedruckte Freiheit ist – werden sie abschaffen.

Lesen Sie in der Folge die Aufarbeitung der Corona-Lüge durch einen renommierten Schweizer Immunologen. Professor Dr. Beda M. Stadler ist emeritierter Professor für Immunologie und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie an der Universität Bern. Als emeritierter und daher von niemandem mehr abhängiger Wissenschaftler entspricht er exakt jenen Voraussetzungen, die ich in vorigen Artikel als Bedingung beschrieb, nach welcher man die Wahrheit einer Aussage als glaubwürdig oder weniger glaubwürdig klassifizieren kann.

Als weniger bis unglaubwürdig haben sich sämtliche Aussagen etwa des Veterinärmediziners Lothar Wieler, dem Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) erwiesen, jenem Institut, das einstmals Weltruf genoss, sich aber nach Merkels Machtübernahme wie ein abkommandierter Regierungssprecher verhält.

Kein Wunder: Ist das RKI doch eine Bundesbehörde und untersteht direkt dem Bundesministerium für Gesundheit und damit dem gelernten Bankkaufmann und “Politologen” Jens Georg Spahn (CDU). Über dessen unrühmliche Rolle bei der Verbreitung von Panik und Falschnachrichten zum Coronavirus muss hier nicht näher eingegangen werden.

Warum alle falsch lagen

Von Professor Dr. Beda M. Stadler
12.06.2020

Professor Dr. Beda M. Stadler ist emeritierter Professor für Immunologie und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie an der Universität Bern. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit ist er auch publizistisch tätig. Dieser Beitrag erschien auch in der Schweizer Weltwoche.

Das Coronavirus verzieht sich allmählich. Was hat sich in den vergangenen Wochen eigentlich abgespielt? Die Experten haben grundlegende Zusammenhänge übersehen. Die Immunantwort gegen das Virus ist viel stärker, als man dachte. 

Dies ist keine Anklageschrift, aber eine schonungslose Bilanz. Ich könnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus SARS-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe. Ein wenig ärgere ich mich auch über viele meiner Immunologen-Kollegen, die bislang die Diskussion rund um Covid-19 den Virologen und Epidemiologen überlassen haben. Mir scheint, es wäre Zeit, einige der hauptsächlichen und komplett falschen Aussagen rund um dieses Virus in der Öffentlichkeit zu kritisieren.

  • Erstens: Es war falsch, zu behaupten, das Virus sei neu.

  • Zweitens: Noch falscher war es, zu behaupten, es bestünde in der Bevölkerung keine Immunität gegen dieses Virus.

  • Drittens: Es war sozusagen die Krönung der Dummheit, zu behaupten, man könne die Krankheit Covid-19 symptomlos durchmachen oder andere gar ohne Symptome anstecken.

Nun aber der Reihe nach:

1. Ein neues Virus?

Ende 2019 tauchte in China das Coronavirus auf, das man als neuartig ansah. Nachdem aber die Gensequenz, also der Bauplan für das Coronavirus, identifiziert war und dieses einen verwandten Namen zu dem 2002 aufgetauchten SARS erhalten hatte, nämlich SARS-Cov-2, hätte man eigentlich bereits fragen sollen, wie weit diese Verwandtschaft eventuell bis zu anderen Coronaviren, die auch uns Menschen krank machen, reichen könnte. Nein, stattdessen hat man diskutiert, von welchem Vieh, das zugleich auch auf dem chinesischen Speiseplan existiert, das Virus wohl abstammen könnte. Inzwischen glauben allerdings viel mehr Menschen sogar daran, die Chinesen seien so dumm, dieses Virus im eigenen Land auf sich selber losgelassen zu haben.

Jetzt, da es darum geht, Impfstoffe gegen das Virus herzustellen, tauchen hingegen wissenschaftliche Arbeiten auf, die aufzeigen, dass dieses sogenannte neue Virus stark verwandt ist mit SARS sowie mit anderen Beta-Coronaviren, unter denen wir jedes Jahr in der Form von Erkältungen leiden. Neben den reinen Sequenzhomologien, zwischen den verschiedenen für Menschen krankheitserregenden Coronaviren werden derzeit diverse Bereiche auf den Viren definiert, wie sie von den menschlichen Immunzellen erkannt werden. Dabei geht es also nicht mehr bloß um die genetische Verwandschaft, sondern wie das Virus für das Immunsystem aussieht, also welche Teile von SARS-Cov-2 aber auch anderen Coronaviren allenfalls als Impfstoff verwendet werden könnten.

Also: SARS-Cov-2 ist gar nicht so neu, sondern eben ein saisonales Erkältungsvirus, das mutiert ist und wie alle anderen Erkältungsviren im Sommer verschwindet – was jetzt auch fast überall auf der Welt beobachtbar ist. Grippeviren mutieren übrigens in einem wesentlich höheren Masse, und niemand würde behaupten, ein neuer Grippevirus-Stamm sei etwas komplett Neues. Viele Tierärzte haben sich denn auch über die Behauptung vom komplett neuen Virus geärgert, schließlich verwenden sie seit Jahren Impfstoffe gegen Coronaviren bei Katzen, Hunden, Schweinen und Rindern.

2. Die Mär von der fehlenden Immunität

Von der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu den Facebook-Virologen haben alle behauptet, das Virus sei besonders gefährlich, weil keine Immunität dagegen vorherrsche, da es ein neues Virus sei. Sogar Anthony Fauci, der wichtigste Berater der Trump-Regierung, betonte anfänglich bei öffentlichen Auftritten jedes Mal, die Gefahr des Virus bestünde darin, dass es dagegen keine Immunität gebe. Tony und ich hatten seinerzeit in den USA oft nebeneinander gesessen in Immunologie-Seminaren am National Institute of Health in Bethesda, weil wir damals auf verwandten Gebieten arbeiteten. Also war ich eine Zeit lang seiner Aussage gegenüber ziemlich unkritisch, schließlich stammte sie von einem respektablen Kollegen.

Der Groschen fiel bei mir erst, als ich realisierte, dass der erste kommerzielle Antikörpertest aus einem alten Antikörper bestand, der eigentlich SARS erkannte. Bei dieser Art von Test schaut man, ob im Blut Antikörper vorhanden sind und die in einem früheren Kampf gegen das Virus so entstanden sind. Aus einem Lama wurden sogar Antikörper isoliert, die gleichermaßen SARS, SARS-Cov-2 und MERS erkennen. Zudem wurde bekannt, dass in China an Orten, wo SARS gewütet hatte, SARS-Cov-2 weniger Unheil anrichtete. Das sind klare Befunde, die zwingend nahelegen, dass unser Immunsystem zumindest SARS und SARS-Cov-2 als teilweise identisch betrachtet und wahrscheinlich das eine Virus uns vor dem anderen schützen könnte.

Ich realisierte da, dass die ganze Welt einfach behauptete, es gebe keine Immunität, aber in Wirklichkeit hatte gar niemand einen Test zur Hand, um eine solche Behauptung zu belegen. Das war keine Wissenschaft, sondern bloß eine Spekulation aus dem Bauchgefühl, die von allen nachgeplappert wurde. Bis heute gibt es nämlich keine Antikörper-Tests, die all die verschiedenen möglichen immunologischen Situationen beschreiben, wie etwa: Ob man immun ist, seit wann, wogegen die neutralisierenden Antikörper gerichtet sind und wie viele Strukturen auf anderen Corona Viren existieren, die ebenfalls zu Immunität führen.

Mitte April erschien dann eine Arbeit aus der Gruppe von Andreas Thiel von der Charité in Berlin. Es war eine Arbeit mit dreißig Autoren, unter anderem auch mit dem Virologen Christian Drosten. Darin wurde gezeigt, dass bei 34 Prozent der Berliner, die nie Kontakt gehabt hatten mit dem SARS-Cov-2 Virus, trotzdem eine T-Zellen-Immunität (eine andere Art der Immunreaktion, siehe unten) dagegen festgestellt werden konnte. Das heißt, unsere T-Zellen, also weiße Blutkörper, erkennen gemeinsame Strukturen auf SARS-Cov-2 und den normalen Erkältungsviren und bekämpfen somit beide.

Eine Studie von John P. A. Ioannidis an der Stanford University, gemäß der Einstein Stiftung in Berlin einer der zehn meistzitierten Wissenschaftler auf der Welt, zeigte zudem auf, dass die Immunität gegen SARS-Cov-2, gemessen mit Antikörpern, wesentlich höher ist als bislang angenommen. Ioannidis ist sicher kein Verschwörungstheoretiker, der bloß gegen den Strom schwimmt, er wird jetzt trotzdem kritisiert, weil keine wirklich präzisen Antikörperteste verwendet worden seien. Die Kritiker geben damit zu, dass auch sie keine solchen Tests haben. Im Übrigen ist John P. A. Ioannidis ein derartiges wissenschaftliches Schwergewicht, dass alle deutschen Virologen zusammengenommen dagegen ein Leichtgewicht sind.

3. Das Versagen der Modellbauer

Die Epidemiologen gingen dem falschen Glauben, es gebe keine Immunität im Volk, ebenfalls auf den Leim. Zudem wollten sie auch nicht wahrhaben, dass Coronaviren eben saisonale Erkältungsviren sind und im Sommer verschwinden. Sonst wären ihre Kurvenmodelle anders ausgefallen. Nachdem die anfänglichen Worst-Case-Szenarien nirgendwo aufgetreten sind, klammern sich manche nun noch an Computer-Modelle, die das Auftreten einer zweiten Welle voraussagen. Lassen wir ihnen diese Hoffnung, ich habe noch nie einen Wissenschaftszweig gesehen, der sich selber derart ins Abseits manövriert hat. Ich habe auch nicht verstanden, weshalb Epidemiologen derart interessiert sind an der Anzahl der Todesfälle anstatt daran, wie viele Leben zu retten wären.

4. Die Immunologie des gesunden Menschenverstandes.

Als Immunologe vertraue ich einem natürlichen Modell, nämlich dem menschlichen Organismus, der ein erprobtes und lernfähiges Immunsystem ausgebildet hat. Ende Februar auf der Rückfahrt nach einer SRF-Arena-Sendung äußerte ich, eingeklemmt im Fiat 500 von Daniel Koch, ihm gegenüber meine Vermutung, dass es im Volk eine Grundimmunität gegen SARS-Cov-2 gibt. Er bestritt diese Ansicht. Ich habe ihn trotzdem später verteidigt, als er darlegte, Kinder seien kein treibendes Moment für diese Pandemie. Er vermutete, Kinder hätten keinen Rezeptor für das Virus, was natürlich Unsinn ist. Aber man muss ihm zugutehalten, dass seine Beobachtung richtig war. Dass ihm dann jedoch Wissenschaftler an den Karren fuhren und entsprechende Studien verlangten, birgt doch eine gewisse Ironie. Schließlich verlangte man auch keine Studien, um zu demonstrieren, dass Menschen aus der Risikogruppe sterben.

Als nach den ersten Statistiken aus China und dann auch aus der weltweiten Datenlage ebenfalls der gleiche Trend zu beobachten war, dass nämlich praktisch nie ein Kind unter zehn Jahren erkrankt, hätte eigentlich jedermann aufs Argument kommen müssen, dass Kinder offensichtlich immun sind. Bei jeder anderen Krankheit, bei der eine bestimmte Gruppe von Menschen nicht krank wird, würde man davon ausgehen, dass diese Gruppe immun ist. Wenn in einem Altersheim Menschen leider sterben, aber am gleichen Ort Pensionäre mit den gleichen Risikofaktoren völlig unbehelligt bleiben, sollte man eigentlich ebenfalls davon ausgehen, dass diese eben immun waren.

Dieser gesunde Menschenverstand ist aber einigen Menschen abhandengekommen, also nennen wir sie hier spaßeshalber „Immunitätsleugner“. Diese neue Gattung der Leugner musste beobachten, dass der allergrößte Teil der Menschen, die positiv auf dieses Virus getestet wurden, denen also Viren im Rachen nachgewiesen wurden, gar nicht krank werden. Man hat dafür den Begriff „silent Carrier“ aus dem Hut gezaubert, „stille Träger“, und behauptet, man könne krank sein, ohne Symptome zu haben. Das wäre ja pikant. Sollte sich dieses Prinzip in der Medizin von nun an einbürgern, hätten die Krankenkassen ein Problem, aber auch etwa Lehrer, da von nun an Schüler jede Krankheit vorgaukeln können, um die Schule zu schwänzen, schließlich braucht es ja gar keine Symptome mehr, um krank zu sein.

Der nächste Witz, den gewisse Virologen verbreitet haben, war die Behauptung, dass diese symptomlos Kranken trotzdem andere Menschen anstecken könnten. Diese „gesunden“ Kranken würden im Rachenraum so viele Viren beherbergen, dass bei einer normalen Unterhaltung zwischen zwei Menschen der eine „Gesunde“ den anderen Gesunden anstecke. Nun muss man sich vergegenwärtigen, was da alles abläuft. Falls sich irgendwo im Körper, eben auch im Rachen, Viren bilden, heißt das, dass menschliche Zellen zugrunde gehen. Wenn Zellen sterben, wird sogleich das Immunsystem alarmiert, und es entsteht eine Entzündung. Eines der fünf Kardinalsymptome einer Entzündung ist der Schmerz. Es ist verständlich, dass leidende Covid-19-Patienten sich nicht mehr an das anfängliche Kratzen im Hals erinnern können und dann allenfalls behaupten, sie hätten vor ein paar Tagen noch keine Symptome gehabt. Daraus als Arzt oder Virologe eine Story von „gesunden“ Kranken zu machen, die Panik verursacht und oft ein Grund war für strengere Lockdown-Massnahmen, zeigt, wie schlecht der Witz in Wirklichkeit war. Wenigstens hat die WHO die Behauptung der asymptomatischen Ansteckung nicht übernommen und zweifelt diese Behauptung sogar auf ihrer Webpage an.

Hierauf griffige Art und speziell für die Immunitätsleugner nochmals eine ganz kurze Zusammenfassung, wie wir Menschen von Keimen angegriffen werden und reagieren: Hat es in unserer Umgebung krank machende Viren, so werden alle Menschen, egal ob immun oder nicht, vom Virus befallen. Ist man immun, beginnt jetzt der Zweikampf mit dem Virus. Als erstes versuchen wir mit Antikörpern zu verhindern, dass sich das Virus an unsere Zellen bindet. Dies gelingt natürlich nur teilweise, nicht alle werden blockiert, und viele Viren werden sich in den geeigneten Zellen einnisten. Das muss nicht zu Symptomen führen, ist aber eben auch keine Krankheit. Denn die zweite Garde des Immunsystems kommt jetzt zur Hilfe. Das sind die oben bereits erwähnten sogenannten T-Zellen, weiße Blutzellen, die von außen feststellen können, in welchen anderen Zellen sich die Viren verstecken, um sich dort zu vermehren. Solche Zellen, die quasi Viren ausbrüten, werden dann im ganzen Körper gesucht und von den T-Zellen umgebracht, bis das letzte Virus ausgerottet ist.

Macht man also bei einem immunen Menschen einen PCR-Corona-Test, wird ja kein Virus detektiert, sondern nur ein kleines Stück des viralen Genoms. Der Test wird so lange positiv sein, bis keine Trümmer des Virus mehr vorhanden sind. Richtig, auch wenn längst keine infektiösen Viren mehr vorhanden sind, kann ein Corona-Test also noch positiv ausfallen, weil durch die PCR-Methode selbst ein kleines Stück des viralen Genmaterials im Test genügend vervielfältigt wird. So geschehen, als aus Korea die Meldung rund um den Globus ging und von der WHO übernommen wurde, dass mehr als zweihundert Koreaner, die Covid-19 durchgemacht hatten, wieder angesteckt worden seien, dass also wahrscheinlich keine Immunität gegen dieses Virus entstehe. Die Erklärung des wahren Sachverhalts und die Entschuldigung kamen erst etwas später, als man feststellte, dass die immunen Koreaner alle kerngesund seien und nur einen kurzen Zweikampf mit dem Virus hatten. Der Haken war eben, dass die Virustrümmer mit dem allzu sensitiven Test noch erfasst wurden und das Signal „positiv“ auslösten. Wahrscheinlich beruhen bei uns eine Großzahl der täglich rapportierten Ansteckungen bloß auf solchen Virustrümmern.

Der PCR Test mit seiner enormen Empfindlichkeit war also am Anfang goldrichtig, um herauszufinden, wo das Virus sein könnte. Der Test kann aber nicht feststellen, ob die Viren noch intakt, also noch ansteckend sind. Leider hat dies auch dazu geführt, dass einige Virologen die Stärke des Test-Signals mit der Viruslast, also der Menge an Viren, gleichgesetzt haben, die man ausatmen könne. Zum Glück blieben unsere Kitas trotzdem offen. Da deutsche Virologen wahrscheinlich aus Prinzip nicht in andere Länder blicken, in den die Fallzahlen schneller sinken als zu Hause, ging das an ihnen vorbei.

5. Corona-Immunität als Problem.

Was heißt das für die Praxis? Die überaus lange Inkubationsperiode von 2 bis 14 Tagen und Berichte über 22 bis 27 Tage sollte jeden Immunologen aufschrecken. Genauso wie die Behauptung, die meisten Patienten würden nach 5 Tagen kein Virus mehr ausscheiden. Beides legt nämlich wiederum den Schluss nahe, dass es – quasi im Hintergrund – eine Grundimmunität geben muss, die zu einer Verzerrung der Vorgänge führt, wie man sie normalerweise erwarten würde – eben zu langen Inkubationszeiten und zu rascher Immunität.

Genau diese Immunität scheint auch bei den Patienten mit ernsthaftem Verlauf das Problem zu sein. Unsere Antikörpertiter, also die Treffsicherheit des Abwehrsystems, nehmen nämlich mit zunehmendem Alter ab. Aber auch bei Menschen, die falsch oder unterernährt sind, kommt es zu einer Immunschwächung, weshalb das Virus ja nicht nur die medizinischen Probleme eines Landes aufzeigt, sondern auch einen Teil der sozialen Missstände.

Hat ein Angesteckter also zu wenig Antikörper, also eine zu schwache Immunabwehr, wird sich das Virus langsam, aber stetig über den ganzen Körper verteilen. Jetzt da nicht mehr genügend Antikörper vorhanden sind, bleibt nur noch das zweite Bein der Immunantwort übrig: Die T-Zellen beginnen überall im Körper gegen die vom Virus befallenen Zellen zu kämpfen. Dies kann zu einer überschießenden Immunreaktion führen, quasi zu einem gewaltigen Gemetzel, das wird dann Zytokin-Sturm genannt. Ganz selten kann dies auch bei Kleinkindern passieren und wird dann als Kawasaki Syndrom bezeichnet. Mit diesem Spezialfall bei Kindern hat man auch bei uns versucht, Panik zu schüren. Interessant ist allerdings, dass dieses Syndrom einfach und gut zu behandeln ist. Den Kindern werden nämlich Antikörper von gesunden Blutspendern verabreicht, also von Menschen, die Coronavirus-Erkältungen durchgemacht haben. Somit wird hier die totgeschwiegene Immunität in der Bevölkerung trotzdem therapeutisch eingesetzt.

Was nun?

Das Virus ist erst mal weg. Wahrscheinlich wird es im Winter zurückkommen, das wird aber keine zweite Welle sein, sondern eben eine Erkältung. Wer als gesunder junger Mensch derzeit mit einer Maske herumläuft, sollte deshalb gescheiter einen Helm tragen, da das Risiko, dass einem etwas auf den Kopf fallen könnte, größer ist als eine schwere Erkrankung mit Covid-19.

Sollte in vierzehn Tagen nun trotzdem ein signifikanter Anstieg an Ansteckungen zu beobachten sein, wüssten wir wenigstens, dass eine der Lockerungsmaßnahmen von vorher eine sinnvolle Einschränkung war. Ansonsten empfehle ich allen die Lektüre von John P. A. Ioannidis‘ neuester Arbeit, in der er die Situation bezogen auf die weltweite Datenlage vom 1. Mai 2020 beschreibt: Unter 65-Jährige ohne Vorerkrankung machten demnach bloß 0,7 bis 2,6 Prozent aller Covid-19-Todesfälle aus. Um der Pandemie Herr zu werden, reiche eine Strategie aus, die sich auf den Schutz der über 65-jährigen Risikopersonen beschränke. Wenn ein Top Experte dieser Ansicht ist, wird ein erneuter Shut-Down zu einem No-Go.

Zurück auf dem Weg zur Normalität, würde es uns Bürgern jetzt guttun, wenn sich einige Panikmacher entschuldigen würden. Etwa Ärzte, die eine Triage der über 80-jährigen Covid-19-Patienten forderten, damit diese nicht mehr beatmet werden. Auch Medien, die mehrmals Panik-Videos aus italienischen Spitälern gezeigt haben, um damit etwas zu illustrieren, das so nie existiert hat. Alle Politiker, die TESTEN, TESTEN, TESTEN forderten, ohne überhaupt zu wissen, was der Test misst. Oder der Bund für eine App, die nie funktionieren wird und mich auch dann warnen wird, wenn jemand in meiner Nähe positiv, aber nicht ansteckend ist.

Im Winter, wenn dann die Grippe und andere Erkältungen wieder grassieren werden, können wir uns dann etwas weniger oft küssen, aber die Hände waschen sollte man ja auch ohne Viren. Und Menschen, die trotzdem etwas aufgelesen haben, sollen dann die Masken hervornehmen und allen zeigen, wie viel sie aus dieser Pandemie gelernt haben. Und falls wir immer noch nicht gelernt haben, unsere Risikogruppen zu schützen, müssen wir auf einen Impfstoff warten, der hoffentlich auch bei den Risikopersonen funktionieren wird.

* * *

Nach eigenen Angaben scheint Russland im Rennen um einen Impfstoff vorn zu liegen – schon im August soll dieser zugelassen werden, im September die Massenproduktion starten, sagte Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa der Staatsagentur Tass zufolge. Bereits im Mai hatte das staatliche Gamalaja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau mitgeteilt, einen Impfstoff entwickelt zu haben. Dieser habe eine Immunität gegen Corona erzeugt – ohne negative Nebenwirkungen, sagte Institutsdirektor Alexander Ginsburg.

Demnach hatten Wissenschaftler den Stoff an sich selbst und an Tieren getestet. Eine Studie zu dem anscheinend in Rekordzeit entwickelten Impfstoff haben die Forscher bisher nicht vorgelegt. Es gibt deshalb keine unabhängige Bewertung der Aussagen von Regierung und Wissenschaftlern.

 

Veröffentlicht 13. Juni 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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ich bin ich und nicht wir   2 comments

eingestellt von Babette

Ich bin nach 1945 geboren.

Alles was ich über den Holocaust weiß wurde mir, wurde uns propagandamäßig, regelrecht eingebläut. Und gleichzeitig wurde und ist es bei höchsten Strafen verboten bestimmte Dinge zu hinterfragen, so dass für mich Zweifel berechtig sind, ob es tatsächlich so war. Zeitzeugen, Personen aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, haben mir da etwas anderes erzählt.

Ich will jetzt keine Diskussion oder Wertung über die NS-Zeit führen, nur auf einen Fakt im Zusammenhang mit dem Holocaust hinweisen, womit für mich viele offene Fragen verbunden sind.

Es geht um die Zahl 6 Millionen.

Diese Zahl soll ja dem Holocaust zu Grunde liegen –
6 Millionen von den Deutschen, industriell getötete / vergaste Juden. Vergast mit Cyklon B. Ich komme noch einmal darauf.
Wie ist diese Zahl zustande gekommen? Zumal das zu überprüfen verboten ist.
Diese Zahl, 6 Millionen getötete Juden in Europa, wurde nachweislich – bereits 1915 in renommierten US-Amerikanischen Zeitungen (New York Times z.B.) genannt. Viele Jahre bevor Hitler in Deutschland an die Macht gekommen ist.

Wie entstand die Festlegung von 6 Millionen getöteten Juden


http://www.4shared.com/web/embed/file/Pg5SZjbNba

Legt man diese Zahl zu Grunde, wäre die nächste Frage:

Wie war es technisch und logistisch möglich 6 Millionen Menschen in 3 Jahren in 4 Lagern (Nur 4 Lager besaßen vermeintliche Gaskammern) mit Zyklon B zu töten und rückstandslos zu entsorgen?

Rein mathematisch hätten in jedem dieser Lagern täglich über 1000 Juden getötet werde müssen.
Was weitere ungelöste Fragen aufwirft.

Der Antransport von täglich 1000 Juden in jedes der 4 Lager.
Die Kapazität der als Duschräume getarnten vermeintlichen Gaskammern lag bei 100 bis 200 Personen. Die Menschen mussten also in Gruppen zu 100 bis 200 Personen dort eingebracht werden. Dann mittels Zyklon B getötet, anschließend der Raum dekontaminiert und die Leichen entfernt werden. Bevor die nächste Gruppe in den Raum verbracht werden kann.

(Ein solcher Zyklus kann mit 3 bis 4 Stunden veranschlagt werden. Mehr als 2 Durchgänge pro Tag sind aber sehr unwahrscheinlich. So dass man nicht einmal auf die Hälfte der notwendigen Zahl von 1000 Tötungen pro Tag kommt . . . um insgesamt, im veranschlagten Zeitraum 6 Millionen Juden zu töten.)

Bedingt durch die Größe der Gaskammer ist es unwahrscheinlich, dass das Gift bei allen Opfern gleichzeitig gewirkt hat. Bei geringerer Konzentration könne der Todeskampf 30 bis 60 Minuten gedauert haben.
Und anschließend ist die Gaskammer noch zu dekontaminieren bevor die Leichen entfernt werden können.

Wie das erfolgt sein soll, darüber ist grundsätzlich nichts bekannt. Wohin mit dem Gas? Die Räume einfach belüften und das Gas über einen Schornstein abblasen? Zyklon B ist schwerer als Luft. Die gesamte Umgebung wäre dann kontaminiert. Davon ist aber nichts bekannt.
Dagegen sind die Leichen hochgradig kontaminiert. Deren Lungen sind voll mit Zyklon B. dass deren sofortige Verbrennung in einem Krematorium unmöglich ist.

Auf keinem mir bekannten Bild, das das darstellen soll, tragen die dort tätigen Personen Schutzkleidung.
Darüber hinaus scheint es mir an Hand von Bildern auf denen vermeintliche Verbrennungsöfen zu sehen sind, unmöglich zu sein, damit täglich 1000 Leichen zu verbrennen. Das wäre heute selbst in Hochmodernen Krematorien kaum möglich.

Außerdem scheinen mir diese Öfen auch temperaturmäßig zur Verbrennung von Leichen überhaupt nicht geeignet zu sein. Sie machen eher den Eindruck von Backöfen. Und nicht zur rückstandslosen Entsorgung von Leichen.

Mit was wurden die Öfen beheizt um auf diese Temperatur zu kommen? Die Leichen sind ja nicht das Brennmaterial. Darüber ist auch nichts bekannt.
6 Millionen Leichen zu verbrennen hinterlassen einen gewaltigen Berg Asche und sonstige Rückstände.

Mir ist nicht bekannt dass derartiges irgendwo gefunden wurde. Das wäre dann der richtige Standort für ein Holocaust Mahnmal.

Wie ich einleitend schon schrieb, ich weiß nicht wie es war. Aber diese Fragen lassen Zweifel an dem aufkommen, was uns da als Holocaust erzähl wird. Zumal es verboten ist das zu untersuchen. Dass man unterstellen kann, dass eine Untersuchng zu einem anderen Ergebis kommen würde.

Mit weitreichenden politischen Folgen. Bis hin zur Existenzberechtigung von Israel, welche ja auf dem Holocaust beruht.

Ich stoße mich an der Zahl 6 Millionen.
Dass auch Juden im 2. Weltkrieg zu Tode gekommen sind und auch in Internierungslagern (KZ), wird nicht bestritten. Wissenschaftler gehen an Hand der verfügbaren Technik und Logistik, von max. 1,2 Millionen aus. Immer noch eine goße Zahl, aber weit entfernt von 6 Millionen.

Und noch ein Aspekt:
Viele in Internierungslagern ums Leben gekommenen Juden sind verhungert oder in Folge von Kriegshandlungen / alliierte Luftangriffe, getötet worden.
Es war Krieg . . . ein Krieg, der von Deutschland nicht gewollt war. Der Deutschland von den Alliierten aufgezwungen wurde. Frankreich und England haben Deutschland den Krieg erklärt, nicht umgedreht. Das Kräfteverhältnis in Europa zu Kriegsbeginn war 20:1 gegen Deutschland. Deutschland wäre ja blöd da eine Krieg anzufangen.

Auch darüber habe ich, haben wir hier ausführlich geschrieben. Das soll jatzt aber nicht Gegenstand sein. Mir geht es hier um Ungereimtheiten den Holocaust betreffend.

Der von den Alliierten inszenierte totale Krieg gegen die Deutsche Zivilbevölkerung hatte zur Folge, dass durch die Zerstörung der Infrastruktur, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahungsmitteln stark eingeschränkt war. Um dies dennoch zu gewährleisten, wurde zwangsläufig die Versorgung der Interneierungslager mit Nahrungsmittel eingeschränkt bis eingestellt. Es war also die unmittelbare Folge der alliierten Luftangriffe auf zivile Ziele in Deutschland.

Und noch ein Nachsatz – der das Geschehene in keiner Weise rechtfertigen soll.
Worüber man aber auch mal nachdenken soll:
Juden wurden und werden in der Geschichte seit der Antike bis heute in nahezu allen Kulturen verfolgt – WARUM ?
Und was noch schizophrener ist, den Holocaust unter Denkmalschutz zu stellen und zugleich den größten Feind des Judentums – den ISLAM – in unser Land zu holen und jeden und alles nieder zu machen, die das kritisieren.

* * *

Das deutsche Volk wird seit 70 Jahren wie kein anderes mittels der Auschwitz-Saga drangsaliert

  • Allein eine einzige der zahllosen Säuberungswellen von Stalin kostete mehr als 6 Millionen Russen das Leben. Wird Russland deswegen an den internationalen Pranger gestellt? Nein.

  • Die gesamten Säuberungsaktionen von Mao kosteten über 65 Millionen Chinesen das Leben. Steht China deswegen am interntionalen Prager. Wie wir wissen, ist auch dies nicht der Fall.

  • Die USA tötete Millionen Indianer Nordamerikas. Hat die USA deswegen ein Problem? Nicht die Spur.

Doch Deutschland soll die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte durchgeführt haben.

Wer dies behauptet, kennt nicht die etwa 20 Millionen Toten von Dschingis Khan, die 300 millionen Toten des Islam, und hat keine Ahnung, dass der Sozialismus der schlimmste, weil effektivste Völkermord-Maschinerie der Weltgeschichte ist: Binnen 90 Jahren töteten Sozialisten im Namen von Marx, Lenin und Stalin über 130 Mio Menschen.

Steht der Sozialismus deswegen am Pranger? Im Gegenteil: Wie nie zuvor in der Geschichte regieren und dominieren Linke die politischen Geschicke Europas und führen gerade in unserem Kontinent den größten Genozid der Menschheitsgeschichte durch- und sind sich keiner Schuld bewusst.

Die deutsche Geschichte, weit über 1500 jahr alt, wird jedoch seitens der Medien, Politik und im Schulunterricht auf die 12 Jahre der Nazidiktatur zusammengezogen. Davor gab´s offenbar nichts – und danach auch nichts.

So lernen es die Schüler, die sich in Scharen, dumm wie sie gehalten werden, dann der Antifa anschließen.

Der jüdische Lügner Joseph Hirt: Jahrzehntelang erzählte er seine Auschwitzerlebnisse, ohne jemals in diesem Lager gewesen zu sein.

Dass nun ein Joseph Hirt, ein Jude, über Jahrzehnte durch die Lande tingelte und tausenden Schülern und sonstigen Interessierten frei erfundene Geschichten über sein Leben in Auschwitz berichtete (wo er nie war, und über Mengele berichtet,  den er angeblich getroffen haben will – was aber niemals geschehen ist) wirft nur einen winzigen Lichtstrahl auf die vielleicht größte Menschheitslüge, mit der ein Volk jemals konfrontiert wurde.

Wir haben es dem Geschichtslehrer Andrew Reid zu verdanken, dass die Wahrheit ans Licht kam: Diesem fielen große Widersprüche in den Erzählungen Hirts auf, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:

Folgendes hatte Andrew Reid bei seinen Nachforschungen herausgefunden:

·         In der Zeit, in der Hirt nach eigener Aussage in Auschwitz war, wurden noch gar keine Gefangenennummern tätowiert

·         Stattdessen gehörte die von Hirt angegebene Nummer zu dem Auschwitz-Überlebenden Primo Levi

·         In den Dokumentationen des KZs tauchte Hirt nicht auf

·         KZ-Arzt Joseph Mengele kam erst nach Hirts angeblicher Flucht nach Auschwitz

·         Zudem wurde in dem von Hirt genannten Zeitraum nur ein Flüchtiger registriert, und dieser sei nicht Hirt gewesen

Nicht zu vergessen: die Tafel über die wahre Anzahl der toten in Auschwitz wurde mehrmals ausgewechselt. Zuerst standen dort 6 Millionen Opfer. Heute erinnert die Tafel an angeblich 1,5 Millione Opfer, die in Auschwitz ihr Leben ließen:

* * *

Namhafte Persönlichkeiten, darunter Putin, Falin, Weizsäcker . . . vertreten den Standpunkt, dass die Geschichte des 20. Jahrhunderts, ins Besondere die des 2. Weltkrieges, NEU geschrieben werden muss.

Siehe dazu auch die Dokumentation von Generalmajor AD, Gerd Schultze-Rohnhof:


https://www.4shared.com/web/embed/file/Gth_3Yzzea

https://www.4shared.com/web/embed/file/hZH6aOORea

https://www.4shared.com/web/embed/file/u3jYIHgeea

https://www.4shared.com/web/embed/file/Wv3-LS50ea

https://www.4shared.com/web/embed/file/XzXBU-axea

Alles Lüge – die echten Kriegsursachen von 1939 (G)


https://www.4shared.com/web/embed/file/Qh-9B_1Rca

der 2. Weltkrieg – am Ende war Barbarossa (G)


https://www.4shared.com/web/embed/file/QnHPDnEmca

die echten Kriegsursachen von 1939 (G) [auszug-1]


https://www.4shared.com/web/embed/file/bTk8JZYTca

die echten Kriegsursachen von 1939 (G) [auszug-2]


https://www.4shared.com/web/embed/file/5dqMqrnjei

die echten Kriegsursachen von 1939 (G) [auszug-3]


https://www.4shared.com/web/embed/file/D20MUBTWei

die echten Kriegsursachen von 1939 (G) [auszug-4]


https://www.4shared.com/web/embed/file/0c2NdP9fca

Richtigstellung (G)


https://www.4shared.com/web/embed/file/dhxii5fhca

Die wahren Schuldigen am 2. Weltkrieg (G) [Auszug]


https://www.4shared.com/web/embed/file/FSiNt1E7ca

Zahlreiche Videos zum Thema, sind mit der Löschung meines Google-Kontos (insgesamt 4000 Videos) verloren gegangen. Die Wahrheit können sie mit solchen Aktionen aber nicht aus der Welt schaffen. Es ist erbärmlich was da in ROTEN Hirnen vor sich geht. Ich muss dessen Namen nicht nennen auf dessen Konto das geht. Es wird der Tag kommen . . . Dann gnade denen Gott.


lG Babette

Veröffentlicht 7. Juni 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Uncategorized, Wissenschaft / Politik

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Wir brauchen keinen Krieg um Deutschland zu zerstören   Leave a comment

eingestellt von Babette

Franzosen und Russen gehört das Land

Das Meer gehört den Briten

Wir aber besitzen im Luftreich des Traums die Herrschaft unbestritten.

Das wusste schon Heinrich Heine, als er 1843 „Deutschland. Ein Wintermärchen“ schrieb.

Das „Luftreich des Traums“ steht immer noch, genauso wie sein Pendant, das „Luftreich des Albtraums“. Träume und Alpträume sind aus demselben Stoff, der Abwendung von der Wirklichkeit. Irrationalität ist geradezu das Kennzeichen der Gegenwart geworden, im Land der Träumer und Alpträumer.

* * *

Das Vorhaben, Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten, bevor der Ersatz gesichert ist, gleicht einem Flugzeug, das abhebt, obwohl noch keine Landebahn existiert.

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https://www.4shared.com/web/embed/file/HvkOEeG9ea


https://www.4shared.com/web/embed/file/ushdnwgzea


https://www.4shared.com/web/embed/file/bgVlvrnlea

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ca.100 NEUE Atomreaktoren

Das Kabinett Merkel legt sich fest: Deutschland steigt als erstes und einziges Land aus Atomenergie und Kohleverstromung aus. Die Folgen für das Klima sind überschaubar. Dafür sind die Risiken und Kosten enorm – auch bei der Versorgungssicherheit.

Das Kohleausstiegsgesetz, das das Bundeskabinett beschlossen hat, verdient zu Recht das Attribut „historisch“. Dass ein Staat in weniger als 20 Jahren fast die Hälfte seiner Stromerzeugung aus freien Stücken abschalten will, hat es so auf der Welt noch nicht gegeben.

Atom- und Kohlekraftwerke standen 2018 noch für 47 Prozent der deutschen Bruttostromerzeugung. Das alles soll jetzt weg – und vieles davon recht bald.

Deutschland ist zwar nur für zwei Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich – und für null Prozent des globalen CO2-Wachstums der vergangenen Dekade. Dennoch soll mithilfe des Kohleausstiegs der gesamte deutsche CO2-Ausstoß um ein Viertel gesenkt werden.

Anders als in vielen anderen Ländern soll dies ohne Hilfe der fast CO2-freien Kernenergie gelingen, die ebenfalls abgeschaltet wird.

Ob das Vorhaben visionär, mutig, vorbildlich, riskant, tollkühn, wahnsinnig oder schlicht notwendig ist, liegt im Auge des Betrachters: Bei der Bewertung der Energiewende gehen die Meinungen auseinander.

Die Bundesregierung ist der Überzeugung, einen guten Kompromiss zwischen den Erfordernissen des Klimaschutzes, der Wirtschaftlichkeit und der Versorgungssicherheit gefunden zu haben. Dennoch sind die Schwächen und Risiken des Kohleausstiegsplans erheblich.

1. Kein zusätzlicher Klimanutzen

Die schärfste Kritik am deutschen Kohleausstieg ist grundsätzlicher Natur: Der deutsche Markteingriff ist aus klimapolitischer Sicht völlig unnötig.

Eine ganze Reihe hochkarätiger Ökonomen ist der Überzeugung, dass der nationale Eingriff in Deutschland keinen Zusatznutzen erzeugt, der über das Wirken des EU-Instruments hinausginge.

2. Luftbuchungen beim Ersatz-Strom

Unklar ist, wie Deutschland künftig seinen Strombedarf decken kann. Beobachter wie Michael Vassiliadis von der Energie-Gewerkschaft IG BCE geben zu bedenken, dass in Deutschland nur noch vom Abschalten geredet wird, nicht aber vom Einschalten.

Nach den Ergebnissen der Regierungskommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ (WSB- oder Kohlekommission) soll Ökostrom, insbesondere aus Wind- und Solarkraft, die Lücke füllen. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien von heute rund 43 Prozent auf 65 Prozent ausgebaut werden.

Ob dieses Ziel erreicht wird, ist allerdings höchst fraglich. Der Bau neuer Windräder ist stark zurückgegangen. Ob die nötigen Ausbauzahlen gegen die Widerstände von Naturschützern und Anwohnern durchgesetzt werden können, ist offen. Denn erschwerend kommt hinzu, dass in den kommenden Jahren viele Windräder das Ende der 20-jährigen EEG-Förderung erreichen und vor dem Abbau stehen.

Die Leistung der Windkraft droht deshalb nicht nur nicht zu wachsen, sondern sogar zu schrumpfen. Fotovoltaik boomt zwar, doch fällt diese Stromquelle in der dunklen Jahreszeit fast völlig aus.

Studien, die eine Vollversorgung durch erneuerbare Energien behaupten, basieren fast ausnahmslos auf der Annahme, den Strombedarf der Volkswirtschaft durch Effizienzgewinne radikal senken zu können. Allerdings zeichnen sich Effizienzsteigerungen in der nötigen Größenordnung noch immer nicht ab.

Zugleich steigt der Strombedarf vieler volkswirtschaftlicher Sektoren. Allein die Umstellung der Stahlproduktion von Kokskohle auf das klimaneutrale Reduktionsmittel Wasserstoff würde fast die gesamte heutige Ökostromproduktion auffressen.

Hinzu kommt die Umstellung des Luft-, Wasser- und Schwerlastverkehrs auf synthetische Kraftstoffe, deren Herstellung bislang ebenfalls auf dem stromintensiven Elektrolyseprozess beruht. Wie der nötige Ökostrom für die Elektrolyse beschafft werden soll, ist unklar.

Im Jahr 2018 betrug der Primärenergieverbrauch Deutschlands 13.000 Petajoule. Die Windkraft lieferte jedoch nur 396 Petajoule, also gerade einmal drei Prozent. Fotovoltaik spielte mit 165 Petajoule eine noch geringere Rolle. Der Plan, die Energieversorgung der größten europäischen Volkswirtschaft fast ausschließlich auf Wind- und Solarkraft aufzubauen, erscheint daher gewagt.

Gaskraftwerke dürften vorerst stärker ausgelastet werden, allerdings machen Umweltverbände und Klimapolitiker inzwischen auch schon gegen die Nutzung von Erdgas mobil. Ob die Versorgung durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden kann, ist wegen der dort ebenfalls sinkenden Kapazitäten offen.

Das Vorhaben, Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten, bevor der Ersatz gesichert ist, gleicht einem Flugzeug, das abhebt, obwohl noch keine Landebahn existiert.

3. Fehlende Vorbildfunktion

Der Kohleausstieg hat global nur geringe direkte Effekte aufs Klima. Deshalb wird die beschleunigte CO2-Minderung eher mit der internationalen Vorbildfunktion begründet. Wenn ein führendes Industrieland beweist, dass eine Versorgung ohne Kohle- und Atomstrom möglich ist, soll das Nachahmer ermuntern.

Allerdings halten nach einer Umfrage des Weltenergierats nur elf Prozent der befragten Experten in Europa die deutsche Energiewende für ein Vorbild, mehr als 50 Prozent tun dies ausdrücklich nicht. Insbesondere die hohen Kosten von geschätzt 50 Milliarden Euro für den Kohleausstieg, die zusätzlich zu den Ökostrom-Beihilfen von jährlich rund 25 Milliarden Euro anfallen, dürften kaum Nachahmer ermuntern.

Hinzu kommen die höchsten Strompreise Europas und erhebliche Unsicherheiten für industrielle Planungen.

4. Rechtliche Unsicherheiten

Der Ausstieg aus der Steinkohleverstromung soll ab 2026 entschädigungslos erfolgen. Das Bundeswirtschaftsministerium macht geltend, den Kraftwerksbetreibern genügend Vorlauf gegeben zu haben, sodass eine Kompensation für entgangene Gewinne oder gestrandete Investitionen nicht mehr gezahlt werden müsse.

Insbesondere börsennotierte Kraftwerksbetreiber dürften allerdings dagegen klagen. Steinkohlekraftwerke werden insbesondere von Stadtwerken betrieben, die für die kommunalen Finanzen wichtig sind. Durch die weitgehend entschädigungslose Abschaltung der Anlagen drohen hoher Abschreibungsbedarf und entsprechende Belastungen für kommunale Haushalte.

5. Belastung für die Industrie

Das Kohleausstiegsgesetz weicht von den Empfehlungen der WSB-Kommission aus dem vergangenen Jahr ab: Die Wirtschaft kann jetzt nicht mehr fest mit einer Kompensation für etwaige Strompreiserhöhungen rechnen. Das Gesetz formuliert hier nur eine Kann-Bestimmung, die, wenn überhaupt, auch erst in einigen Jahren umgesetzt werden soll.

Für die Industrie, die im internationalen Wettbewerb steht, ergeben sich daraus ab sofort Planungsunsicherheiten, die Investitionsentscheidungen blockieren. In energieintensiven Industrien werden bereits Berechnungen über Betriebsverlagerungen angestellt, weil nicht nur Elektrizität, sondern auch der Energieträger Wasserstoff in sonnen- und windreichen Flächenstaaten billiger produziert werden kann, als in Deutschland.

6. Versorgungssicherheit unklar

Anders als von der Kohlekommission vorgeschlagen, soll jetzt bereits im Jahr 2022 überprüft werden, ob der Atomausstieg und die Abschaltung der ersten Kohleblöcke die Versorgungssicherheit gefährden. Allerdings ist diese nicht definiert.

Theoretisch lässt sich die Stromversorgung Deutschlands auch durch große Importmengen darstellen. Auch könnte eine temporäre Abschaltung industrieller Stromverbraucher als Beitrag zur Sicherung der Stromversorgung interpretiert werden. Die Frage, was als sichere Versorgung zählt, ist politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich noch nicht diskutiert.

Der Energieverband BDEW warnt auch vor Auswirkungen des Steinkohleausstiegs für die kommunale Wärmeversorgung, da viele Kraftwerke bislang Prozesswärme in Fernwärmenetze einspeisen. Dass überall rechtzeitig die Umrüstung auf den Brennstoff Erdgas gelingt, wird bezweifelt.

Nun haben Politiker beschlossen 1 Million Ladestationen zu bauen.

Was eine Leistung von 350 GW entspricht.

Erforderliche Leistung für 1.000.000 Ladestationen

Um sich das vorstellen zu können muss man wissen, dass Deutschland insgesamt 68,5 GW Strom produziert. (Die Summe aller Kraftwerke plus Ökostrom)

Um den Strom für 1.000.000 Ladesäulen vorzuhalten, wird zusätzlich die fünffache Strommenge benötig wie gegenwärtig in Deutschland produziert wird!

An Hand dieses Beispieles ist zu sehen wie dumm Politiker und all jene sind, die Elektromobilität fordern.

Dazu bitte unbedingt das nachstehende Video ansehen! Insbesondere die zweite Hälfte.


https://www.4shared.com/web/embed/file/RKEkGrBzee


https://www.4shared.com/web/embed/file/qqNWuRxmgm


https://www.4shared.com/web/embed/file/n3Eo6B1ree

 

 


lG Babette

Veröffentlicht 30. Mai 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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Wer vom Ursprung redet . . .   1 comment

Wolfgang Wodarg (* 2. März 1947 in Itzehoe) ist ein deutscher Arzt und Politiker der SPD. Er war viele Jahre als Mitglied des Deutschen Bundestages und Europarates für Fragen der Sicherheit, Medizin und Gesundheit zuständig. Er war der Initiator der Untersuchungen des Europarates zur Pandemie H1N1 2009/10 zur Rolle der Impfstoff-Hersteller und der WHO. Seine Äußerungen zur COVID-19-Pandemie in Deutschland stießen auf Kritik bei Wissenschaftlern, Politikern und Medien.”

Bei allen sonstigen unwiderlegbaren Ausführungen Wodargs stand (für mich) eine im Mittelpunkt seiner Ausführungen, die in dieser Evidenz bislang von keiner anderen mir bekannten Stelle in Betracht gezogen wurde:

“Die Evolution läuft schon Millionen Jahre und in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3-5 Jahre neue “Todesviren” herausgesucht, welche die Menschheit angeblich schwer bedrohen sollen?”

Seit Beginn der Evolution vor etwa 3,8 Milliarden Jahren (Quelle) tobt ein unentwegter Kampf zwischen Makro- und Mikro-Organismen. Die Erde hat dies überlebt und ist zu dem geworden, wie wir sie heute kennen. Dieser Kampf hat nie aufgehört und wird auch niemals aufhören. Mikro-Organismen (Bakterien, Viren, Pilze, Algen Protozoen u.a.) waren stets eine Gefahr für Makro-Organismen, aber erwiesen sich auch als Hilfe bei deren Überlebenskampf.

Der Darm des Menschen etwa wird von Bakterien, Archaeen und Eukaryoten besiedelt. Allein die dort hausenden anaeroben Bakterien kommen in einer Gesamtzahl von 10 bis 100 Billionen vor – eine Größenordnung, die höher ist als sämtliche Sterne des Universums. Ohne diese Bakterien wäre eine Verdauung nicht möglich und der Mensch müsstet sterben. (Quelle; J. Müller, R. Ottenjann, J. Seifert (Hrsg.): Ökosystem Darm – Morphologie. Mikrobiologie. Immunologie. Springer-Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-540-51707-3.)

Alle, auch die für makrobiotische Lebewesen wie dem Menschen gefährlichen Viren und Bakterien sind einer unentwegten Wandlung unterworfen. Menschen, die von ihnen befallen werden, entwickeln eine Immunität – oder sterben an ihnen. Dass dieser Kampf bislang nicht zur Extinktion der Menschheit geführt hat, sieht man daran, dass es uns immer noch gibt. Wenn nun eine Computer-Nerd* wie Bill Gates und von Medizin und Evolution keine Ahnung habende Politiker meinen, dass dieser uralte Kampf ausgerechnet beim Coronavirus mittels einer Impfpflicht für 8 Milliarden Menschen unterstützt werden müsse, wenn diese darüber hinaus diese Impfpflicht mit geradezu tyrannischen Methoden durchsetzen wollen, so gibt es nur folgende Schlussfolgerungen zu diesem Vorgang, der präzedenzlos ist der Menschheitsgeschichte:

  1. Die Leute um Bill Gates (Politiker, Medien, gekaufte Wissenschaftler) sind vom Wahnsinn befallen

  2. Die Impfpflicht dient einem ganz andern Zweck

Möglichkeit 1 kann (von Ausnahmen abgesehen) ausgeschlossen werden. Es bleibt Möglichkeit 2. Der Zweck dieser Impfung ist jenen Menschen längst bekannt, die sich mit der Neuen Weltordnung (NWO) befasst haben. Für jene, die noch nichts davon gehört haben, zitiere ich (als Atheist) – nicht von der NWO gekaufte – katholische Kardinäle, die die Gefahr ebenfalls erkannt haben, mit folgenden Worten:

Lassen wir nicht zu, dass Jahrhunderte christlicher Zivilisation mit der Ausrede eines Virus ausgelöscht werden, um eine abscheuliche technologische Tyrannei zu errichten, in der namenlose und gesichtslose Menschen über das Schicksal der Welt entscheiden, indem sie uns in eine virtuelle Realität verbannen.

Die Kriminalisierung persönlicher und sozialer Beziehungen muss als inakzeptabler Teil des Projekts jener angesehen werden, die die Isolation von Menschen fördert, um sie besser manipulieren und dominieren zu können.

Quelle

* Nerd ist eine Bezeichnung für an Spezialinteressen hängende Menschen mit sozialen Defiziten.

Lesen Sie in der Folge die Ausführungen eines mutigen deutschen Wissenschaftlers, der sich mit seiner Kritik an den tyrannischen Anticorona-Maßnahmen ins lebensgefährliche Fadenkreuz der Merkel-Tyrannei begeben hat. Wodarg zeigt auf, wie sinnlos eine Corona-Impfung ist. Es liegt nun an uns allen, aus seinen Darlegungen die richtigen Schlussfolgerungen für unseren Überlebenskampf zu ziehen….

Die Pharma-Industrie und ihre Virologen versuchen derzeit, aus durchsichtigen Gründen, den Erreger SARS-CoV2 als stabilen Feind zu definieren. Für den “Krieg gegen das Virus” braucht man die Gefahr in Form einer Stachelkugel. Eine “coronafreie Welt” ist das erklärte Ziel des impf-besessenen Bill Gates und seiner politischen Freunde. Auch in Hinblick auf eine mögliche Impfung versucht man, uns die Illusion eines klar definierbaren Gegners in der Welt der Viren einzureden. Denn das ist die Voraussetzung für das Geschäft mit der Testerei und die staatliche Durchsetzung einer weltweiten und für die Impfstoffhersteller risikolosen Impforgie. Heute, am 4.5.2020 findet eine Online-Geberkonferenz zur “Schaffung einer coronafreien Welt” (ARD-Tagesschau) statt und Kanzlerin Merkel verspricht Milliarden unserer Steuergelder dafür hinzugeben.

Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei allen diesen Bemühungen -schonend ausgedrückt- um gefährliche Irrwege. Ich spreche hier noch nicht von den Profiteuren dieses Irrsinns.

Leben ist nicht trivial und kalkulierbar

Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat?

Auch unser Immunsystem reagiert unvorhersehbar. Kreuzimmunitäten? Immungedächtnis?  Die Spezifität und Aussagekraft von Tests ist schnell vergänglich. Ebenso die Wirkung eines Impfstoffes.

Deshalb sind Immunitätsnachweise eine Farce und wenn sie Gesetz werden sollten, eine gesundheitlich nicht begründbare Schikane.

Aus dem gleichen Grund sind Massenimpfungen gegen respiratorische Viren eine riskanter Nonsens und ggf. Körperververletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist -wie bei der Influenza-Impfung der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften. Das bleibt ein gutes Geschäft, da eine evidenzbasierte vorherige Nutzenprüfung natürlich nie möglich sein wird. Bisher war es ausserdem so, dass sich andere Viren freuen und ausbreiten, wo einer Virusart durch Impfung das Leben schwerer gemacht wurde.

Die Wuhan -Viren sind längst Schnee von gestern.

Es geht um die extrem hohe Mutationsrate von RNA Viren, zu denen auch SARS-CoV2 gehört.

Die Rate wird eindrucksvoll von der Webseite CoV-Glue, „ Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“ demonstriert, die für SARS-CoV2 in einen sehr kurzen Zeitraum von ca. 4 Monaten

  • 7237 nicht-synonyme, d.h. Aminosäure verändernde Mutationen (replacements),

  •  6 Insertions (Einfügen von zusätzlichen Basen) und

  • 87 Deletions (Wegfall von Basen in der Gensequenz) in gefundenen Gen-Sequenzen beschreibt. .

Das ist für ein Genom, dass selbst nur aus ca. 30.000 Basen besteht eine enorme Anzahl von Mutationen, Insertionen und Deletionen in kürzester Zeit. Und das sind nur die Daten von ein paar Tausend SARS-CoV2 Viren, die man sequenziert hat. Die Natur kennt viele, viele weitere.

Nicht-synonyme Mutationen führen dazu, dass andere Aminosäuren in die Proteine des Virus eingebaut werden. Diese verändern so die chemischen Eigenschaften dieser Proteine. Diese Mutationen akkumulieren innerhalb von Wochen(!), wie die Daten zeigen.

Insertions und Deletions sind von besonderer Bedeutung, da sie u.a. zu einem Frameshift führen können, bei dem die gesamte nachfolgende Kette anders gelesen wird. Es kommen synonyme Mutationen hinzu, die zwar die Primärstruktur der SARS-CoV2 Proteine nicht ändern, aber dennoch eine Rolle in der Diagnostik spielen können. Es gibt ausserdem noch viele offene Fragen zu weiteren Effekten von synonymen Mutationen.

Zweifeln am PCR Test, bestanden von Anfang an: Li et al., “Stability Issues of RT-PCR Testing of SARS-CoV-2 for Hospitalized Patients Clinically Diagnosed with COVID-19.”, J Med Virol. 2020 Mar 26. doi: 10.1002/jmv.25786,

Momentaufnahmen einer unendlichen Geschichte

Ein wesentliche Punkt ist auch, dass die bislang sequenzierten SARS-CoV2 Viren einen extrem kleinen Ausschnitt der Natur zeigen. Im Verhältnis zum Gesamtgenom aller Coronaviren in allen Menschen fällt dieser Ausschnitt kaum ins Gewicht. Man darf auch nicht vergessen, es gibt nicht nur SARS-CoV2, sondern weiterhin auch andere humane Coronaviren – und die mutieren auch. Sonst wäre man ja nicht irgendwann beim SARS-CoV2 Virus gelandet.

Computer-Analysen, z.B. zu Stammbaum von SARS-CoV2 (phylogenetische Analyse), sind auf Basis dieses extrem kleinen Ausschnitts der Natur, wie sie heute existiert, sehr problematisch. Die letzten 15 Jahre hat man Coronaviren kaum betrachtet, weder beim Mensch noch beim Tier. Der weitaus überwiegende Teil der Coronavirus Gensequenzen in den Datenbanken stammt aus den letzten 4 Monaten oder ist 15 Jahre alt.

Die Kritik daran ist nicht neu, insbesondere an der sehr inhomogenen geographischen Verteilung der gefundenen Gensequenzen, vgl. Mavian et al, “Regaining perspective on SARS-CoV-2 molecular tracing and its implications”, medrxiv, 20.3.2020, : “However, in a new tree inferred just one week later, when more than 135 new full genome sequences were made available on GISAID (Figure S2), the direct link between Germany and Italy has disappeared due to the additional clustering of previously unsampled sequences from Portugal, Brazil, Wales and Netherland (Figure 2b).”

Zoonose? Ein überflüssiger Kampfbegriff, denn der Mensch ist auch ein Zoon.

Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV2 schon wieder verschwunden sind, d.h. nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS(1) ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?

Doch die Virologie tut das, was sie die letzten 30 Jahre gemacht hat. Sie findet eine virale Gensequenz, die sie noch nicht kannte und erklärt das neu entdeckte Virus zum Todesvirus. Damit das funktioniert braucht sie die Zoonose-Hypothese. Ohne die geht es nicht!

Denn nur dank dieser Hypothese, dass ein Erreger Ende 2019 neu von einem tierischen Wirt auf den Menschen in Wuhan auf dem Fischmarkt übergegangen sei, kann man pauschal eine erhöhte Pathogenität (= ein erhöhtes Potential krank zu machen) unterstellen. Der Erreger sei für den Menschen neu, deshalb hätten die Menschen, im Gegensatz zu den ursprünglichen Wirttieren, keine Gelegenheit gehabt, sich an den neuen Erreger zu adaptieren.

Dieses Vorgehen funktioniert auch deshalb so gut, weil man immer von schwerstkranken Patienten ausgeht, die dann auch zumeist an mehreren Krankheiten leiden (multimorbid), und Menschen ohne oder mit schwachen Symptomen nicht testet. Und sofort hat man den scheinbaren Beweis, dass positiver Test und Tod Hand in Hand gehen.

Als Beweis dafür halten Drosten, Wieler & Co. zwei Gensequenzen hoch, eine von einem tierischen Coronavirus und eine von einem humanen Coronavirus und verweisen auf den großen genetischen Abstand. Diese Behauptung kann man deshalb so einfach aufstellen, da es für alles was dazwischen liegt keine Daten gibt. Niemand hat in der notwendigen Dichte tierische und humane Coronaviren in den letzten 15 Jahren vermessen.

Eine sehr großen Anzahl an SARS-CoV2 positiven Menschen zeigen keine oder nur milde Symptome. Als Anteil asymptomatischer Menschen, die keine Symptome zeigen, werden 50 – 70% genannt. Das geht nicht, ohne dass das Immunsystem auf das Virus vorbereitet gewesen ist. Das legt eine kontinuierliche Entwicklung bis zu SARS-CoV2 (und seiner vielen Varianten) nahe.

Wer von Ursprung redet, zeigt damit nur, wo er angefangen hat zu denken.

Es gibt zunehmend auch phylogenetischen Analysen, die versuchen, aus den zahlreichen unterschiedlichen Gensequenzen einen anderen Stammbaum aufzubauen, gegen die Hypothese SARS-CoV2 sei Ende 2019 neu durch Zoonose entstanden.

Analysen dieser Art sind aufgrund des sehr kurzen Sample-Zeitraums problematisch. Jedoch mehr hat man derzeit nicht. Dazu kommt, dass der Nullpunkt, also die Referenzsequenz gegen die man Mutationen bewertet, beliebig gewählt ist. Man hat lediglich in China mit dem neuen PCR Test angefangen zu messen und dort auch die ersten Gensequenzen generiert. Erst danach hat man das in anderen Teilen der Welt getan. Was eine Vorwärts- und was eine Rückmutation ist, ist eine relative Aussage im Verhältnis zur Referenzsequenz. Die vermeintliche Ausbreitung spiegelt nur die geographische Abfolge der Tests wieder. Das nutzen die Panikmacher bei Johns Hopkins und anderswo trotzdem weiterhin.

Man sollte das Bild eines “Stammbaumes” endlich aufgeben – das Bild rekursiver Netze erscheint passender.

Die Diversität von SARS-CoV2 ist so groß, dass sich schon in kleinen Samples Cluster bilden. Eine eindeutige Zuordnung, wie der Virus nach New York gekommen ist, ist nicht mehr möglich. Vgl.

Gonzalez-Reiche et al., “Introductions and early spread of SARS-CoV-2 in the New York City area”, April 16, 2020., medxriv: “Phylogenetic analysis of 84 distinct SARS-CoV2 genomes indicates multiple, independent but isolated introductions mainly from Europe and other parts of the United States. Moreover, we find evidence for community transmission of SARS-CoV2 as suggested by clusters of related viruses found in patients living in different neighborhoods of the city.”

Diese Cluster müssen sich in den USA in den letzten 3 Monaten gebildet haben. Es sei denn, SARS-CoV2 und alles was zu SARS-CoV2 führte, ist wesentlich älter.

Alternative Interpretationen derselben Daten(!) aus den Gen-Datenbanken legen nahe, dass SARS-CoV2 sich schon seit 40+ Jahren beim Menschen verbreitet. Vgl. Chaw et al., “The origin and underlying driving forces of the SARS-CoV-2 outbreak”, April 14, 2020, bioxriv:

“We have to point out that the TMRCA estimation is strongly influenced by the genome sampling scheme. Since the earliest available genome was sampled on 12/24/2019 almost one month after the outbreak, the real origin of the current outbreak may actually be earlier than our estimation.”

“Assuming a synonymous substitution rate of 2.9×10-3/site/year, the recombination was estimated to have occurred approximately 40 years ago (95% HPD : 31-69 years; divergence time (t) = divergence (dS)/(substitution rate x 2 x 3), considering dS in RBD is 3-fold of genome average). The amino acids in the RBD region of the two genomes have been maintained by natural selection ever since, while synonymous substitutions have been accumulated. If this is true, SARS-CoV-2 may have circulated cryptically among humans for years before being recently noticed.”

Das sind sehr aktuelle Auswertungen und es bleibt abzuwarten, ob dieses Preprint es durch den vielgerühmten Peer-Review Prozess schafft, mit dem die Wissenschaft sich selbst und den Stand der Kenntnis „reguliert”.

Was Glyphosat für die Felder sind Virostatika für den Menschen

Viren sind vermutlich genauso alt wie Bakterien. Das Immunsystem der Wirbeltiere ist als Einziges in der Lage den Körper mit den immer neuen Virenvarianten zu harmonisieren. Genau dazu ist es im Rahmen der Evolution entstanden. Die Gruppe der Wirbeltiere entstand vor etwa 500 Millionen Jahren und das Konzept des Immunsystems ist möglichweise noch älter. 500 Millionen Jahre entwickelte sich das Immunsystem der Wirbeltiere, an dessen vorläufigen Endpunkt der Mensch steht, in engstem Kontakt mit den Viren. Doch die moderne Medizin regelt die Immunantwort mit Hilfe von Corticosteroiden herunter, wie viele COVID-19 Behandlungsprotokolle, vor allem aus den USA, zeigen.

Inzwischen bewirbt die Industrie immer neue Medikamente. Wo werden diese angewendet? 98% der Test-Positiven zeigen keine oder nur milde Symptome. Aber die Medien mischen unkritisch Test und Infektion, Infektion und symptomatische Erkrankung, symptomatische Erkrankung und Tod. Die Schwerbetroffenen sind im Schnitt 80+ und leiden in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle unter schweren Vorerkrankungen. Wie viele davon an den Folgen der voreiligen Beatmung gestorben sind, kann niemand sagen. Inzwischen wird weiterhin den Intensivpatienten u.a. mit Fentanyl das Atmen abgewöhnt, sonst funktioniert künstliche Beatmung nicht. Diese Patienten wachen, wenn überhaupt, als Junkies auf. Katherine Ellen Foley, „Some drugs used to keep coronavirus patients on ventilators are in short supply”, Quartz, March 31, 2020,

Die Angst kommt aus den Intensivstationen,  doch was ist da los?

Die Intensivmedizin zeigt, was sie kann. Dazu kommen Medikamente wie Remdesivir, das für die Ebola-Therapie zu giftig gewesen ist und in weiteren Tests durchfällt.

Josh Farkas. „PulmCrit – Eleven reasons the NEJM paper on remdesivir reveals nothing”, April 11, 2020,

Alle Zweifel haben nicht daran gehindert, Remdesivir in den USA im Blitzverfahren für den Gebrauch freizugeben.

Oder Chloroquin und Azithromycin Kombinationstherapien, die bei Menschen mit cardiovaskulären Vorerkrankungen zum Herzstillstand führen können. Oder eine Chloroquin Monotherapie, die bei Menschen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel zur Schädigung der roten Blutkörperchen führt. Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel ist der weltweit häufigste erbliche Gendefekt mit eine Häufigkeit in Afrika von bis zu 20 – 30%. Besonders betroffen sind auch Länder mit einem hohen Anteil afrikanisch stämmiger Menschen.

Falsche Prioritäten und täuschende Zahlen

Alles wurde initiiert durch einen maroden Test, überhastete Maßnahmen und ein durch nichts zu rechtfertigendes Vertrauen in den minimalen Ausschnitt aus der Evolutionsmaschine Natur, der in den Gendatenbanken abgelegt ist.

Die Wissenschaft und die von ihr beratene Politik werden weiterhin ihrer selbstgemachten Krise nachlaufen müssen. Obwohl es sehr zweifelhaft ist, dass ein Virus, das bei 50 – 70% der Infizierten keine(!) Symptome hervorruft, genau dann in Europa angekommen war als man die Tests gestartet hat, wie einige jetzt mit Hilfe der Kurven zur Übersterblichkeit glauben machen wollen. Und das bei einer Krankenpopulation, bei der 40% der Intensivpatienten schwerstpflegebedürftig direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation kamen. Vgl. Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020,

Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung meistens, um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt. 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten.“

Fehlalarme – eine soziale Autoimmunkrankheit

In dem derzeitigen medialen Klima und unter dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese und zu einer umsichtigen Risikoabschätzung noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden?

Die Evolution läuft schon Millionen Jahre und in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3-5 Jahre neue “Todesviren” herausgesucht, welche die Menschheit angeblich schwer bedrohen sollen?  MERS, SARS(1), SARS(2), Schweinegrippe, Vogelgrippe?  Sind wir wir wirklich so blind? Oder sehen wir, dass der Kaiser nackt ist?

Quelle:
https://www.wodarg.com/2020/05/04/corona-was-always-here/


https://sabnsn.wordpress.com/2020/05/12/corona-ist-ein-gross-angelegter-betrug/

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glG

Veröffentlicht 15. Mai 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Uncategorized, Wissenschaft / Politik

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COVID-19 / CONTAGION ?   1 comment

eingestellt von Babette


https://www.4shared.com/web/embed/file/fbBGrLFdiq

Ges. Film: 01:46:25


https://www.4shared.com/web/embed/file/_IAB769Diq


https://www.4shared.com/web/embed/file/Yl3dW9Zliq

Contagion zeigt, wie sich durch Luft übertragenes tödliches Virus rasend schnell in der ganzen Welt ausbreitet. Als Beth Emhoff von einer Geschäftsreise aus Hongkong nach Minneapolis zurückkehrt, führt sie ihr Unwohlsein auf Jetlag zurück. 2 Tage später stirbt sie an ansteckenden Virus. Ihr trauernder Ehemann erfährt fassungslos, dass die Ärzte Ursache nicht kennen. Die weltweite Pandemie breitet sich explosionsartig aus. In den amerikanischen Zentren zur Seuchenbekämpfung und Vorbeugung bemühen sich die Forscher fieberhaft, den Code außergewöhnlichen Erregers zu entschlüsseln, während er ständig weiter mutiert. Zahl der Todesopfer eskaliert — verzweifelt versuchen die Menschen, sich und ihre Familien zu schützen, doch sozialen Strukturen lösen sich im Chaos zunehmend auf. Ein Blogger & Aktivist behauptet, dass der Öffentlichkeit wahren Umstände der Katastrophe vorenthalten werden-was wiederum eine Epidemie der Paranoia & Angst auslöst, die noch ansteckender ist als eigentliche Virus.

Handlung

Mitch Emhoffs zweite Ehefrau Beth kehrt von einer Dienstreise aus Asien in die USA zurück. Sie wirkt gesundheitlich angeschlagen, hat Fieber und Hustenanfälle. Kurz nachdem sich ihr Bewusstsein eingetrübt hat, erleidet sie einen Kollaps und wird von Mitch ins Krankenhaus gebracht, wo sie stirbt. Auch Clark – ihr Sohn aus erster Ehe – stirbt, während Mitch bei Beth im Krankenhaus ist. Er selbst wird in Quarantäne genommen, erweist sich aber später als immun gegen den Erreger, an dem Beth – gemäß Verdachtsdiagnose der Ärzte – gestorben ist. Mitchs Tochter aus erster Ehe war nicht im Haus, als Beth von der Dienstreise nach Hause kam, und erkrankt deshalb nicht. Es bleibt offen, ob die Immunität von Mitch an seine Tochter weiter vererbt wurde.

Als eine Pandemie ausbricht, begibt sich die weltweite medizinische Gemeinde auf die Suche nach einem Impfstoff. In Atlanta treffen sich Mitarbeiter des Department of Homeland Security mit Dr. Ellis Cheever von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC), weil sie einen Biowaffenanschlag über das Thanksgiving-Wochenende befürchten. Cheever beauftragt Dr. Erin Mears damit, die Ausbreitungsgeschichte des Erregers zu ermitteln und die Kontaktpersonen festzustellen. Nebenbei machen es sich die Mediziner zur Aufgabe, die rasant um sich greifende Panik in der Bevölkerung unter Kontrolle zu bringen. Ein Scharlatan, Alan Krumwiede, versucht, die Besucherzahlen seines Blogs dadurch zu steigern, dass er ein unwirksames homöopathisches Präparat „Forsythia“ als Heilmittel anpreist.

Während sich das Virus schließlich weltweit ausbreitet, kämpfen die meisten einfachen Menschen nur noch um das nackte Überleben. Es ist offensichtlich, dass der Zerfall des Gemeinwesens immer näher rückt. Geschäfte und Häuser werden geplündert.

Dr. Mears infiziert sich und stirbt.

Inzwischen gelingt es, das Virus zu isolieren, zu analysieren und sogar nachzuzüchten. Dabei zeigt sich, dass das Virus Sequenzen des Erbguts von Schweine- und von Fledermausviren beinhaltet. Damit ist der Weg beschritten, um einen Impfstoff herzustellen. Die Mengen reichen jedoch nicht aus, um schnell eine große Anzahl von Menschen zu impfen. So kommt es überall auf der Welt zu Entführungen und Erpressungen, um eher an Impfstoff zu gelangen.

In den USA werden die Impftermine mit einer Tombola verlost.

Krumwiede wird vom Department of Homeland Security verhaftet, kommt aber wieder frei, als Leser seines Blogs die Kaution stellen.

Mitch Emhoff hat seine Tochter von allen Menschen isoliert gehalten. Nach der Impfung darf sie sich wieder mit ihrem Freund treffen.

Zum Ende des Films sieht man eine kurze Szene, die den Beginn der Epidemie erklärt. Eine Fledermaus wird von einem Bulldozer des amerikanischen Bergbauunternehmens, bei dem Beth Emhoff arbeitet, aufgeschreckt. Die Fledermaus fliegt mit einem Stück Banane in die Halle eines Schweinezüchters und lässt es dort fallen. Ein Schwein frisst das Bananenstück und wird später vom Küchenchef eines Casinos gekauft. Der Küchenchef bereitet das Schwein zu, wäscht sich aber nicht die Hände, bevor er Beth Emhoff im Casino die Hand gibt.


lG Babette

Veröffentlicht 22. April 2020 von sabnsn in Deutschland, NWO, Politik, Wissenschaft / Politik

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Intelligenz als Individuum und in der Masse   2 comments

eingestellt von Babette


https://sabnsn.wordpress.com/2019/07/15/menschliche-intelligenz-irrlaeufer-der-evolution/


https://sabnsn.wordpress.com/2020/02/10/wenn-mehrheit-siegt-und-unverstand-entscheidet/

Ein Mensch kann so intelligent, wissend und gut sein, aber 1000 Menschen zusammen sind meistens dumm, unwissend und oft bösartig. 1000 Menschen haben 1000 verschiedene Meinungen. Und 1000 Menschen können leichter dümmer gemacht werden, als man es bei einen einzigen je schaffen würde. Der Einzelne setzt vermutlich sein Wissen und seine Intelligenz zu jeder Zeit ein.

Das auffälligste Kennzeichen für die Krankheit unserer Spezies ist der Gegensatz zwischen ihren einzigartigen technologischen Errungenschaften und ihrer ebenso einzigartigen Unfähigkeit, ihre sozialen Probleme zu meistern.

Dass die meisten Menschen nicht in der Lage sind, dies zu erkennen, das liegt wohl in der Natur des Menschen begründet, der als Individuum genial sein kann, aber als Masse unendlich dumm ist.


lG Babette

Veröffentlicht 16. April 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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Cofid-19 = „5G-Syndrom“?   Leave a comment

 5G war schon vor der Corona-Krise ein Liebling der Verschwörungstheoretiker. Einige glauben, Covid-19 sei in Wahrheit das „5G-Syndrom“. Andere haben angeblich klare Belege dafür, dass der neue Mobilfunkstandard die Verbreitung der Viren begünstigt, „ein Brandbeschleuniger der Pandemie“ ist.

In jüngster Zeit geistert die Behauptung durchs Internet, 5G beschleunige die Ausbreitung des Virus. In Großbritannien hat dies laut „The Guardian“ schon dazu geführt, dass Antennenmasten in Brand gesteckt wurden.

In einem via Facebook verbreiteten Artikel heißt es, in Wuhan sei nicht das Coronavirus ausgebrochen, sondern durch die dort hohe Konzentration von 5G-Masten sei in Wahrheit das „5G-Syndrom explodiert“ und „die 5G-Meerschweinchen fielen buchstäblich wie Fliegen“. Dass Covid-19 vor allem in Ländern mit hohem 5G-Ausbau wütet, sei kein Zufall, man müsse nur die Karten mit Funk-Hotspots und mit solchen der Ausbreitung des Coronavirus vergleichen.

Ballungsräume sind von der Pandemie stärker betroffen, weil dort viele Menschen dicht zusammenleben. In Städten findet man auch am ehesten eine 5G-Infrastruktur. Schaut man genau hin, sind Corona-Hotspots und Antennen-Standorte aber nicht deckungsgleich.

„Brandbeschleuniger 5G“

Etwas glaubwürdiger und daher gefährlicher ist die Behauptung, 5G begünstige die Verbreitung des Coronavirus. Ein „Vordenker“ ist hier der deutsche Physiker Professor Doktor Klaus Buchner, der für die ÖDP im EU-Parlament sitzt. Mit seinem Background wirkt er sehr seriös und er belegt seine Behauptungen scheinbar auch mit wissenschaftlichen Studien.

Buchner räumt ein, dass man mit Sicherheit ausschließen kann, dass das Coronavirus in Wuhan durch Funk entstanden ist. Aber er betont: „Es liegt nahe, dass die Verbreitung von Viren durch Funkstrahlung gefördert wird. Mobilfunkstrahlung, insbesondere 5G ist ein Brandbeschleuniger der Pandemie.“ Zum einen schwäche längere Funkstrahlung das Immunsystem, zum anderen öffne Funk die Kalzium-Kanäle von Zellen und erzeuge oxidativen Stress.

Damit liegt für den Physik-Professor nahe, dass 5G die Replikation von Viren begünstigt. Schließlich öffneten sie ebenfalls Kalzium-Kanäle, um ihre Replikation zu ermöglichen. Daraus ergäbe sich auch gleich eine Therapiemöglichkeit durch Medikamente, die diese Kalzium-Kanäle blockieren, schreibt Buchner. Klinische Studien belegten, dass diese Methode auch zu Heilerfolgen bei Lungenentzündungen geführt hätten.

Ein wissenschaftliches Puzzle?

Schwächt die Strahlung von Mobilfunkmasten das Immunsystem?

Buchner muss zugeben, dass die beschleunigte Vermehrung von Viren durch Funkstrahlung noch durch kein Experiment nachgewiesen wurde. Man müsse aber einfach nur „die wissenschaftlichen Ergebnisse wie ein Puzzle zusammensetzen, um zu diesem Schluss zu kommen.“ Buchner fordert deshalb die Regierungen auf, „gerade jetzt in der Corona-Krise endlich die schädliche Wirkung der Funkstrahlung auf das Immunsystem zu berücksichtigen“.

Er stützt sich bei seinem „Puzzle“ vor allem auf Studien, die schon seit Jahren von Mobilfunk-Gegnern ins Feld geführt werden. Schon seit es Handys gibt, gibt es auch Berichte über eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlung. Belastbare Studien, die beispielsweise ein erhöhtes Krebsrisiko belegen könnten, gibt es laut dem Bundesamt für Strahlung (BfS) bis heute aber nicht.

Quelle: ntv.de


https://sabnsn.wordpress.com/2019/08/25/5g-und-sie-tun-es-trotzdem/

Bitte das / die nachstehenden Videos ansehen – und ggf. auch verbreiten – es ist wichtig


https://www.4shared.com/web/embed/file/QMOomkMNgm


https://www.4shared.com/web/embed/file/JsijmzJffi


https://www.4shared.com/web/embed/file/xH3-mAFvda

Bitte schaut Euch das Letzte Video an, beser noch alle drei Videos! Um dann eure Schlussfolgerungen daraus zu ziehen –

Es ist deprimierend was derzeit in Deutscland abgeht. Mehr kann ich nicht tun.

* * *

Tatsächlich gibt es eine Menge harter Beweise, je weiter wir vom Tatort entfernt sind… und wenn das Coronavirus in 5G-Hotspots auf der ganzen Welt auftaucht  .

Wie sich herausstellt, weisen die Länder mit den fortschrittlichsten 5G-Roll-outs die höchste Inzidenz von COVID-19-Fällen auf, sowohl die Krankheitsrate als auch die Sterblichkeitsrate.

In den Ländern, in denen IoT-Ausbauten zulässig sind, in denen die 5G-Stromnetze am weitesten entwickelt sind, hebt das Coronavirus ab.

Der Beweis ist in den Kreuzfahrtschiffen

Der beste Beweis für die offensichtliche 5G-Coronavirus-Verbindung sind die verschiedenen Kreuzfahrtschiffe, bei denen es unerklärlich zu einer Zunahme von Coronavirus-Fällen gekommen ist, selbst nachdem alle Passagiere unter Quarantäne gestellt wurden.

Viele der größten Kreuzfahrtunternehmen werben jetzt dafür, dass sie über die neuesten und besten 5G-Technologien verfügen. Die fortschrittlichsten Kreuzfahrtschiffe verfügen tatsächlich über die besten Beispiele dafür, wie das  Internet der Dinge  ( Internet of Things, IoT) in Zukunft aussehen wird… wenn die Ausbauten nicht durch die sehr ernsten Gesundheits- und Sicherheitsprobleme beeinträchtigt werden.

SCHLÜSSELPUNKT:  Kreuzfahrtgäste lieben es im Großen und Ganzen, mit den Leuten zu Hause in Verbindung zu bleiben. Sie genießen es besonders, ihre vielen Fotos per Smartphone an Familie und Freunde zurückzusenden. Geschäftsleute müssen mit dem Büro in Kontakt bleiben, da andere Passagiere über alle aktuellen Nachrichten im Jahr 2020 auf dem Laufenden bleiben möchten. Daher wird jedes Kreuzfahrtschiff bald zu einem 5G-IoT-Paradies, wenn sie es nicht bereits sind.

Was dort wirklich passiert ist, ist, dass diese Leute auf den Kreuzfahrtschiffen wahrscheinlich aus einer Vielzahl von Gründen ziemlich anfällig für die Grippe waren. Als sie dann den voll funktionsfähigen 5G-Raum auf den Schiffen betraten, war ihre Immunität stark geschwächt, so dass sie für jeden Influenzastamm anfällig waren, nicht nur für das Wuhan-Coronavirus – COVID-19.

5G Nationen

Es wurde auch scharfsinnig beobachtet, dass diejenigen Nationen mit den am weitesten verbreiteten und leistungsfähigsten 5G-Netzen, die voll funktionsfähig sind, die bislang größten Ausbrüche des Coronavirus erlitten haben. Warum sollte jemand über dieses völlig vorhersehbare Ergebnis überrascht sein?

Der folgende Auszug stammt von:  CORONAVIRUS BOMBSHELL: Dies beweist, dass er den Namen „5G COVID-19“ tragen sollte.

Die Bedeutung der Betrachtung des Coronavirus  COVID-19  als „ Telefonkrankheit “ besteht darin, dass dadurch einige verwirrende Geheimnisse über die Ausbreitung dieser Krankheit erklärt werden – beispielsweise, warum diese Krankheit die  Golfstaaten  und Monarchien in der  Region am  Persischen Golf getroffen hat. Dies wird jedoch erklärbar, wenn man  die anhaltende 5G-Revolution bemerkt – insbesondere im  Iran , wo dieses Land bis auf sein kleinstes Dorf mit 4G-  Technologiedeckung vollständig bedeckt ist  -, die aber jetzt  den letzten Schliff für die Einführung der 5G-Technologie in ihrem gesamten Land in den USA geben kommende Wochen – letzte Berührungen, zu denen auch der  Iran gehörte Die Aktivierung ihrer  Chinesen  kaufte die  5G-  Technologie für Tests – die sofort vom  Iran mit mehr Coronavirus-Fällen und Todesfällen einer Nation außerhalb Chinas beantwortet wurde – und deren  Vizepräsident einer von sieben der jetzt infizierten führenden Regierungsbeamten ist .

Der Ausbruch der Coronavirus-COVID-19-Krankheit beginnt sich in Ländern am Persischen Golf und in Monarchien zu verbreiten, die die 5G-Technologie aktivieren.

Sowohl 5G-Demonstrationszonen wie Wuhan, China als auch schwimmende 5G-Kreuzfahrtschiffe gelten zu Recht als  5G-Hotspots . Diese  5G-Hotspots sind für Uneingeweihte wirklich  KILL ZONES,  da viele Leute früh sterben werden, je länger sie sich in diesen gefährlich hohen 5G-Radiofrequenzen und Mikrowellenstrahlung aalen.

5G-Syndrom

Das 5G-Syndrom  ist eine relativ neue Krankheit, die sich noch nicht durchgesetzt hat, da ihre Erkennung die laufende Einführung von 5G sofort beenden würde.

Was genau sind die Symptome des 5G-Syndroms?

Es gibt viele, und sie manifestieren sich bei jedem Opfer dieser heimtückischen Krankheit unterschiedlich.

Natürlich ahmen viele typische Grippesymptome das  5G-Syndrom nach .

Am wichtigsten ist jedoch, dass sich diese beiden Krankheiten gegenseitig unterstützen. Auf diese Weise kann es ziemlich verwirrend sein, herauszufinden, welche Symptome mit welcher Krankheit verbunden sind.

Mit anderen Worten, wenn Sie die Grippe haben, wird Ihre Exposition gegenüber 5G es viel schlimmer machen. Wenn Sie an einem ausgewachsenen  5G-Syndrom leiden , sind Sie ebenfalls viel anfälliger für Grippe, und wenn Sie dies tun, ist dies erheblich schlimmer.

Zurück zu den primären Symptomen. Die beste medizinische Referenz, die wir zu diesem Zeitpunkt haben, da 5G noch ein relativ neues Phänomen ist, ist eine andere Krankheit, die als  EMF-Überempfindlichkeitskrankheit  und  Elektro-Überempfindlichkeit  (EHS) bekannt ist.

Was folgt, sind nur einige der häufigsten Symptome, die häufig bei Menschen auftreten, die wissen, dass sie an EHS leiden.

  • Übelkeit, Kopfschmerzen und Migräne

  • Klingeln in den Ohren

  • Taubheitsgefühl im Gesicht oder anderen Körperteilen

  • Trockene Augen und Sehstörungen

  • Konzentrationsunfähigkeit und ungeklärte Müdigkeit

  • Depression

  • Tachykardie und Herzrhythmusstörungen

  • Hyperaktivität und  Schlaflosigkeit

  • Rötung und Hautausschläge

  • Trockenheit in Hals und Mund

  • Geschwollene Nebenhöhlen und Symptome Rhinitis

    (Quelle:  Elektrohypersensitivität: Was Sie über die Allergie des 21. Jahrhunderts wissen müssen )

Es gibt mehrere andere Symptome, die auch als direkte Folge intensiver EMF- und Mikrowellenexpositionen erkannt werden. Wie folgt:

  • Kopfschmerzen, Migräne

  • Chronische Erschöpfung

  • Innere Erregung

  • Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit

  • Tinnitus

  • Anfälligkeit für Infektionen

Nerven- und Bindegewebsschmerzen, für die die üblichen Ursachen nicht einmal die auffälligsten Symptome erklären.
(Quelle:  Elektrohypersensitivität: Was Sie über die Allergie des 21. Jahrhunderts wissen müssen

Fazit

Die Wuhan-Coronavirus-Pandemie hat viele zur Realität des 5G-Syndroms erweckt  .

Vielleicht brauchte die ganze Menschheit, um von einem gruseligen Frankenvirus ausgeflippt zu werden, um uns alle für diese extreme und wachsende Gefahr in unserer Mitte zu wecken – 5G und das aufkommende IoT .

Mit diesem entscheidenden Verständnis wissen wir zumindest jetzt, womit wir es wirklich zu tun haben. Das Beste, was informierte Seelen tun können, ist, das Wort weiterzugeben:  Es ist 5G und Ihr Smartphone , nicht unbedingt das Coronavirus oder sogar eines der vielen Grippeviren, die seit Jahrhunderten auf dem Planeten verbreitet sind.

Jetzt werden viele Leute auch einen schlimmen Fall von einer der vielen Influenza oder sogar des Coronavirus selbst bekommen, und sie werden diese Krankheit / Krankheit sehr ernst nehmen müssen.

 

 

 

 


lG Babette

Veröffentlicht 6. April 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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dann geht alles von vorne los . . .   Leave a comment

tagesschau.de: Wie effektiv sind die momentanen Kontaktbeschränkungen?

Martin Eichner: Die aktuelle massive Kontaktbeschränkung führt dazu, dass sich deutlich weniger Leute anstecken. Das ist erstmal gut. Denn zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen exponentiell gewachsen, was innerhalb kürzester Zeit dazu führt, dass unser Gesundheitssystem völlig überfordert wäre.

Das Problem ist allerdings, wenn wir die Ansteckungen aufhalten, wird auch kaum jemand immun. Wir brauchen aber aus epidemiologischer Sicht wohl etwa zwei Drittel Immunität in der Bevölkerung oder etwas mehr, um die Epidemie dauerhaft in den Griff zu bekommen.

„Wenn wir zum normalen Leben zurückkehren, geht alles von vorne los“

tagesschau.de: Die aktuellen Kontaktvermeidungen bringen also gar nichts bei der Bekämpfung der Epidemie?

Eichner: Wir gewinnen Zeit, aber die momentane Kontaktvermeidung verschiebt das Problem nur. Wenn wir nach ein paar Wochen zum normalen Leben zurückkehren, ohne dass wir eine nennenswerte Immunität in der Bevölkerung aufgebaut haben, stehen wir genau am gleichen Punkt, an dem wir vorher standen.

Die Folge: Die gleiche Entwicklung würde wieder ihren Lauf nehmen: Ein Infizierter steckt drei weitere an. Diese dann wieder drei, das sind es schon neun. Und in kurzer Zeit wächst die Kurve wieder exponentiell. Wir haben also lediglich Zeit gewonnen. Aber wir haben die Kurve nicht abgeflacht, sondern verschoben.

tagesschau.de: Was würde passieren, wenn man die Kontaktbeschränkungen noch weiter verlängern würde?

Eichner: Dann schieben wir die epidemische Welle noch weiter vor uns her. Und das wird eine Gesellschaft kaum über einen sehr langen Zeitraum aufrechterhalten können. Jedenfalls nicht so lange, bis es einen Impfstoff gibt.

Die schnellste Variante: Infektionsausbreitung in Wellen

tagesschau.de: Was wäre die Alternative?

Eichner: Um schneller eine hohe Immunisierung der Gesellschaft zu erreichen, müsste man die Kontakte wieder zulassen und zwar so lange, bis die Infektionszahlen wieder so stark ansteigen, dass es gesellschaftlich und für das Gesundheitssystem fast untragbar wird. Dann, wenn die Infektionswelle in vollem Gange ist, müsste man noch einmal intervenieren und die Kontakte unterbrechen, vielleicht sogar noch stärker als jetzt.

Diese Welle wird sich dann nicht mehr ganz aufhalten lassen. Sie würde aber deutlich flacher und länger verlaufen, weil bis dahin durch die zusätzliche Zahl an Infektionen schon eine größere Immunität aufgebaut wäre. Die erneute Intervention müsste man wieder so lange aufrechterhalten, bis die Situation gesellschaftlich wieder erträglich ist.

Wenn die Immunität in der Bevölkerung dann aber noch nicht ausreicht, werden die Fallzahlen wieder wachsen und es kommt eine neue Welle. Und immer so weiter bis bei geschätzt zwei Dritteln der Menschen die Immunität aufgebaut ist.



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glG

Veröffentlicht 31. März 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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Corona und Korea   Leave a comment

Südkorea gilt weltweit als erfolgreiches Beispiel dafür, wie man die Coronavirus-Epidemie massiv verlangsamen kann. Die Anzahl der Neuinfektionen ist stark gesunken und hat sich in den vergangenen Tagen bei etwa 100 eingependelt. Die aktiven Infektionen sind sogar rückläufig, da mehr genesene Patienten aus den Krankenhäusern entlassen werden als Neuinfektionen gemeldet werden. Die Erfolge im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus haben weltweites Interesse geweckt, zumal die Situation vor wenigen Wochen noch ganz anders aussah. Da lag Südkorea nach China auf Platz 2 der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. Die Anzahl der Fälle war innerhalb kurzer Zeit auf mehr als 6.000 hochgeschnellt, nachdem es in einer christlichen Sekte in der Millionenstadt Daegu zu einer Masseninfektion gekommen war. Heute liegt Korea mit 9.241 Infektionen weltweit nur noch auf Platz 10 und es scheint, dass das Land die Epidemie weitgehend in den Griff bekommen hat – vorerst zumindest.

Südkoreas Erfolge sind noch aus zwei weiteren Gründen beachtenswert. Zum einen ist es Südkorea gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, ohne auf besonders drastische Maßnahmen wie die Abriegelung von Städten oder Ausgangssperren zurückzugreifen. Zum anderen muss sich die südkoreanische Regierung – anders als etwa die Volksrepublik China – bei der Krisenbewältigung an demokratische Standards und Verfahren halten. Das Argument, dass autoritäre Systeme wie China besser in der Lage seien, auf derartige Krisen zu reagieren, führt daher in die Irre. Südkorea beweist, dass auch Demokratien schnell, entschlossen und effektiv handeln können. Wie hat Südkorea das geschafft? Folgende Erfolgsfaktoren haben sich als entscheidend erwiesen:

Erfolgsfaktor 1:  Testen & Tracing

Schnelle, massenhafte Tests haben im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus eine Schlüsselrolle gespielt. Dadurch ist es gelungen, Infektionsherde zu identifizieren und einzudämmen. Südkorea hatte bereits in einem sehr frühen Stadium in großem Maßstab mit Virentests begonnen und als erstes Land sogenannte „drive-through-Teststationen“ eingeführt, in denen man sich testen lassen kann, ohne aus dem Auto auszusteigen. Die neueste Erfindung sind „walk-through-Teststationen“, etwa telefonzellengroße Kabinen, in denen Test durchgeführt werden können, ohne dass es zu einem direkten Kontakt zwischen Ärzt und Patient  kommt.

In keinem Land werden pro Einwohner so viele Tests durchgeführt wie in Südkorea. Das Land verfügt über sehr hohe Diagnosekapazitäten, so dass nicht nur Erkrankte, sondern auch Verdachtsfälle und symptomfreie Personen getestet werden können. Außerdem wird an Orten, die besonders sensitiv sind, vorsorglich getestet, z.B. in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Eine ebenso wichtige Rolle spielt das sogenannte Tracing, also die Rekonstruktion der Kontakt- und Infektionsketten. Südkoreas Strategie zielt darauf ab, die Verbreitung des Virus möglichst schon im Keim zu ersticken. Dies ist nur durch eine akribische Aufarbeitung der einzelnen Infektionsfälle und eine intensive Nachverfolgung der Infektionsketten möglich.

Erfolgsfaktor 2: Schnelle Versorgung der Bevölkerung mit Informationen

Südkorea setzt bei der Eindämmung des Virus auf moderne IT, um die Bevölkerung möglichst schnell mit Informationen zu versorgen. Dabei kommt der Regierung die Technikaffinität der Koreaner und die moderne IT-Infrastruktur des Landes zugute. Über das Mobiltelefon werden Bürger per SMS vor neuen Infektionsfällen in ihrer Umgebung gewarnt. Darüber hinaus wurden verschiedene Smartphone-Apps entwickelt, die darüber informieren, welche Orte zu welchem Zeitpunkt von infizierten Personen aufgesucht worden sind. Dadurch können die Menschen einschätzen, ob sie möglicherweise mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen sind und sich ggf. testen lassen.

Um diese Informationen bereit zu stellen, sammelt die Regierung in großem Umfang Daten, z.B. von Überwachungskameras, Mobiltelefonen und Kreditkartenzahlungen, und wertet diese aus, um damit detaillierte Bewegungsprofile von infizierten Personen zu erstellen. Die Daten werden zwar weitgehend anonymisiert, durch die Angabe der genauen Zeitangaben und Aufenthaltsorte lassen sich aber teilweise dennoch Rückschlüsse auf einzelne Personen ziehen. Beispielsweise lässt sich nachvollziehen, welchen Bus eine infizierte Person genommen hat und welches Restaurant sie zu welcher Tageszeit besucht hat. Kritiker halten dieses Vorgehen aus Datenschutzgründen für bedenklich, in der Bevölkerung trifft es jedoch weitgehend auf Zustimmung. Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, sind die Koreaner offensichtlich bereit, die damit verbundenen Eingriffe in den Datenschutz hinzunehmen.

Erfolgsfaktor 3: Beteiligung der Bürger an Präventionsmaßnahmen

Eine starke Orientierung am Gemeinwohl und die aktive Mitarbeit der Bevölkerung bei Präventionsmaßnahmen sind ebenfalls wichtig. Die meisten Menschen treffen von sich aus Präventionsmaßnahmen, viele tragen im öffentlichen Raum Atemschutzmasken. In vielen Unternehmen und Behörden werden täglich Fiebermessungen der Mitarbeiter vorgenommen, um erkrankte Personen zu identifizieren. Zudem stehen überall Desinfektionsmittel bereit, in Geschäften, Büros, Bussen und sogar in Fahrstühlen. Trotz alledem musste die Regierung Maßnahmen ergreifen, die das Alltagsleben der Koreaner erheblich einschränken. Schulen und Universitäten sind nach wie vor geschlossen, größere Veranstaltungen verboten. Noch drastischere Zwangsmaßnahmen konnten bisher jedoch vermieden werden. Noch wurden in Südkorea keine Städte abgeriegelt oder generelle Ausgangssperren verhängt. Behörden, Geschäfte, Restaurants und Cafés sind weiterhin geöffnet.

Was können andere Länder von Südkorea lernen?

Die Erfolge, die Südkorea bei der Eindämmung des Coronavirus erzielt hat, haben weltweit Interesse geweckt. Frühzeitiges, entschlossenes Handeln, umfangreiche Tests, die Nachverfolgung der Infektionsketten, der Einsatz moderner IT verbunden mit einer starken Gemeinwohlorientierung der Bürger haben sich als effektiv erwiesen. Die Übertragbarkeit des südkoreanischen Ansatzes auf andere Länder hat jedoch Grenzen. Große Testkapazitäten lassen sich nicht von heute auf morgen aufbauen. In Südkorea waren diese bereits vorhanden, weil man aus früheren Erfahrungen mit der Ausbreitung von Infektionskrankheiten (SARS im Jahr 2003 und MERS im Jahr 2015) gelernt hatte und dieses Mal besser vorbereitet war.

Auch das Problembewusstsein in der Bevölkerung und die Bereitschaft, sich an Präventionsmaßnahmen aktiv zu beteiligen, ist aufgrund dieser Erfahrungen stärker ausgeprägt als in anderen Ländern. Die starke Gemeinwohlorientierung ist zudem auch kulturell bedingt. Atemschutzmasken wurden in Südkorea wegen der hohen Feinstaubbelastung auch schon vor Ausbruch des Coronavirus von vielen Menschen getragen. Täglich werden Millionen von Masken für den heimischen Markt produziert, so dass das Land in weitaus geringerem Maße von Importen abhängig ist als andere Länder. Derartige Produktionskapazitäten lassen sich andernorts jedoch nicht kurzfristig aufbauen. Und auch die akribische Rekonstruktion der Infektionsketten wird in vielen Ländern nicht möglich sein. Zum einen ist dies mit einem sehr hohen Personalaufwand verbunden, zum anderen ist die Anzahl der infizierten Personen in manchen Ländern bereits so hoch, dass die einzelnen Infektionsketten nicht mehr nachvollzogen werden können. Schließlich dürften auch beim Sammeln und Auswerten von Daten in anderen Ländern weitaus größere datenschutzrechtliche Bedenken bestehen als in Südkorea.

Wie geht es weiter?

Auch in Südkorea ist keineswegs ausgemacht, dass der derzeitige Ansatz weiterhin erfolgreich sein wird. Immer wieder entstehen neue, kleinere Infektionsherde, die verdeutlichen, dass der Ausbruch noch nicht gestoppt ist. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, ob die hohe Disziplin der Koreaner langfristig aufrechterhalten werden kann. Am vergangenen Sonntag, einem der ersten wärmeren Frühlingstage, waren Restaurants und Cafés in Seoul erstaunlich gut besucht. Die Regierung ist besorgt, dass es zu einer neuen Infektionswelle kommen könnte, falls die Menschen nachlässig werden. Sie hat daher ihre „Kampagne für soziale Distanz“ in den vergangenen Tagen verschärft. Religiösen Einrichtungen, Sportstudios, Computerspiel-Cafés, Abendschulen und Nachtclubs wurde empfohlen zu schließen. Der Weiterbetrieb ist nur gestattet, wenn sehr strenge Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.

Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie schwierig ein schrittweiser Wiedereinstieg ins normale gesellschaftliche Leben sein wird. Wie können Einschränkungen gelockert werden, ohne einen neuen sprunghaften Anstieg von Infektionsfällen zu riskieren? Die größte Herausforderung besteht diesbezüglich in der geplanten Wiedereröffnung der Schulen, die derzeit für den 6.April vorgesehen ist. Der öffentliche Druck, die Schulen wieder zu öffnen, ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen, da Eltern zunehmend ungeduldig werden. Die Regierung zögert jedoch noch. Sie befürchtet einen Wiederanstieg der Infektionen, da gerade Schulen als mögliche Infektionsherde gelten. Vorbereitungen für eine mögliche Wiederaufnahme des Schulbetriebes laufen allerdings bereits. Millionen von Atemschutzmasken sollen für die Schüler bereitgestellt werden. Es wird nicht einfach sein, die richtige Balance zwischen fortbestehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und einer schrittweisen Rückkehr zur Normalität zu finden. Aber die Chancen stehen gut, dass Südkorea auch dies gelingen wird.

Globaler Kampf gegen die Pandemie

Singapur gegen Corona: testen, testen, testen

Testen, testen, testen

Eine jüngst veröffentliche Studie des Imperial College in London fasst den Hauptunterschied in den Ansätzen wie folgt zusammen: Während Europa sich auf Minderung (Mitigation) konzentriert, ist der Ansatz in Asien Unterdrückung (Suppression) – definiert als das konsequente Testen von so vielen Fällen wie möglich, auch Personen ohne Symptome und jenseits der Risikogruppen. Die wichtigste Formel der Rezepte in jenen asiatischen Ländern, die im Umgang mit Covid-19 erfolgreich sind, heißt: Testen, testen, testen!

Singapur hat aus der SARS-Krise 2003 und dem Ausbruch von H1N1 2009 viel gelernt. Trotz nachweislicher Erfolge und breitem internationalen Lob bleibt aber auch für Singapur der Ausgang der Coronakrise ungewiss.


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glG. Sabine

Veröffentlicht 28. März 2020 von sabnsn in Deutschland, Politik, Wissenschaft / Politik

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