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BER – Shanghai – Peking   3 comments


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Berliner müssen nun ganz stark sein: Während der BER zum Dauerwitz verkommt, entsteht in Peking in vier Jahren der weltgrößte Flughafen. Und das, so Experten, sei langsam für chinesische Verhältnisse.

Der Flughafen Shanghai Pudong, der schönsten Flughafen der Welt, etwa 4 Mal so groß wie der größte deutschen Flughafen Frankfurt am Main, wurde in 2 Jahren gebaut und den Transrapid gleich noch mit dazu.


>>http://img22.dreamies.de/img/800/b/qi9k0qjl3k7.jpg

2 Jahre vom Beschluss von Partei und Regierung, dass Shanghai einen 2. Flughafen braucht – bis das erste Flugzeug planmäßig dort gelandet ist.

Shanghai Pudong lag die Philosophie zu Grunde: Ein Flughafen ist eine Visitenkarte.

 Es ist das Erste was ein Besucher von einer Stadt, bzw. von einem Land zu sehen bekommt, und hinterlässt einen letzten bleibenden Eindruck, wenn er das Land, die Stadt wieder verlässt.

Von der Weltöffentlichkeit kaum bemerkt, wurde der bisherige Flughafen Hongqiao nach der Inbetriebnahmen von Pudon ebenfalls in nur 3 Jahren total erneuert.


>>http://img26.dreamies.de/img/398/b/2a5xnh87lgn.jpg

Am 16. März 2010 wurde das Terminal 2 und eine neue Start- und Landebahn in Betrieb genommen. Das westlich gegenüber dazugebaute Terminal ist fast tausend Meter lang, die neuen Stellplätze sind auch für den Einsatz der Großraumflugzeuge Airbus A380 ausgelegt. Die Kapazität des Flughafens erhöht sich damit auf 40 Millionen Passagiere bis zum Jahr 2015. Davon sollen 30 Millionen auf das neue Terminal und 10 Millionen auf das alte Terminal entfallen. Pro Stunde sollen 33 Starts und Landungen möglich sein. Die beiden Shanghaier Internationalen Flughäfen zusammen bieten z.Z. eine Passagierkapazität von 100 Millionen Passagieren im Jahr.

(Nur nebenbei erwähnt, in Shanghai wurde in 6 Jahren eine komplettes U-Bahnnetz mit 400 Stationen gebaut. In Berlin baut man seit 10 Jahren an 3 Stationen – die so genannte Kanzlerlinie vom Reichstag zum Alexanderplatz  – parallel zur S-Bahn. Wenn Politiker planen.)

Zurück zu China: Im Minutentakt donnern Laster und Betonmischer auf der Landstraße vorbei, bis sie vor einer Straßensperre abrupt bremsen. Sicherheitsleute kontrollieren Papiere, eine Schranke hebt sich und die rasante Fahrt der Trucks geht weiter. Vorbei an Unterkünften für Tausende Arbeiter, dann in eine Baugrube, aus der unzählige Kräne ihre stählernen Hälse strecken.

So sieht es also aus, wenn in China ein neuer Hauptstadtflughafen  gebaut wird, der alles bisher Dagewesene übertreffen soll. Niemand will hier Zeit verlieren: Im September 2015 begannen die Arbeiten an dem Bauwerk, das nach Angaben der Flughafengesellschaft bald das nach Fläche größte Flughafen-Terminal der Welt ist. Jetzt, eineinhalb Jahre später, ist schon fast Halbzeit.

Bis 2019 soll der „Seestern“ mit seinen sechs charakteristischen Seitenarmen, die später zu den Flugzeugen führen werden, die Arbeit aufnehmen. Und anders als in Berlin, wo 2006 der erste Spatenstich für den neuen Hauptstadtflughafen BER erfolgte, kann man sich sicher sein, dass der Termin für den neuen Flughafen 60 Kilometer südlich vom Stadtzentrum wohl auch eingehalten wird.

100 Millionen Passagiere pro Jahr

Erst Ende Februar, so berichtete es die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, inspizierte Chinas Präsident Xi Jinping die Großbaustelle persönlich und ließ sich versichern, dass es keine Verzögerungen geben werde.

Allein das dürfte den Bauleitern genug Druck bereiten, damit tatsächlich pünktlich am 15. Juni 2019 die ersten Flieger abheben können. Zunächst sollen 45 Millionen Passagiere jährlich in dem Komplex, der vom  Architekturbüro Zaha Hadid entworfen wurde, abgefertigt werden. Später, nach einigen Erweiterungen, soll ihre Zahl auf 100 Millionen Passagiere und 880.000 Flüge pro Jahr steigen.

Auch für Sheng Guangyao, einem Urban-Forscher der Akademie der Sozialwissenschaft in Shanghai, steht fest, dass der Zeitplan des Mammut-Projektes auf jeden Fall eingehalten wird. „Europa ist entwickelt und hat es vielleicht nicht mehr so eilig“, sagt der Wissenschaftler. In China aber wachse der Bedarf nach Flugreisen jährlich zweistellig. „Wenn die neue Infrastruktur nicht pünktlich fertig ist, gibt es Probleme.“ Der bisherige Flughafen im Osten der Hauptstadt, der erst 2008 zu den Olympischen Spielen ein neues Terminal erhielt, platze schon jetzt aus allen Nähten.

60 Flughäfen in zehn Jahren

Auch in anderen Teilen Chinas sieht es nicht anders aus. „Das Passagieraufkommen ist gewaltig“, sagt Sheng Guangyao. China ist schon heute die Nation mit den meisten Flughäfen der Welt. Als in Berlin der Grundstein für den BER gelegt wurde, waren in China 140 Flughäfen in Betrieb. In den zehn Jahren, die seitdem verstrichen, sind noch einmal knapp 60 dazugekommen. Doch damit ist noch längst nicht das ganze Land versorgt: Bis 2025 sollen nach Plänen der Regierung noch einmal 124 neue Flughäfen entstehen.

Eine veranschlagte Bauzeit von vier Jahren, wie für Pekings neuen Pracht-Flughafen, ist dabei allerdings die Ausnahme. „Nur bei den wichtigsten und größten Flughäfen dauert es so lange“, sagt der chinesische Flughafen-Designer Fang Cheng. Im Durchschnitt würde der Bau lediglich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen.

Anders als in Deutschland, wo die Interessen viele verschiedener Seiten unter einen Hut gebracht werden müssten, würden in China Großprojekte aus einer Hand geplant, sagt Sheng Guangyao. Deshalb seien sie effizienter, glaubt der Wissenschaftler.

Dass in China alles etwas schneller geht, hat aber sicher noch einen anderen Grund. Hürden räumt die kommunistische Führung rigoroser aus dem Weg, als es in westlichen Demokratien möglich wäre. Noch bevor die Arbeiten am Flughafen in Peking begannen, rückten Planierraupen an, um Platz zu schaffen. Dutzende Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht. Die Anwohner wurden zwar entschädigt und dürften vom Geschäft, das der neue Flughafen anzieht, auch langfristig profitieren. Eine Wahl hatten sie aber nicht.


https://www.4shared.com/web/embed/file/gKOcWaEica

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https://sabnsn.wordpress.com/2014/05/30/ber-und-kein-ende/

https://sabnsn.wordpress.com/2013/05/09/eine-deutsche-erfolgsgeschichte/comment-page-1/#comment-496

https://sabnsn.wordpress.com/2013/07/17/eine-deutsche-erfolgsgeschichte-2/

Airport – Shanghai Pudong 1v2 (S)

https://www.4shared.com/video/Mn-_UC6hei/Airport_-_Shanghai_Pudong_1v2_.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/Mn-_UC6hei

Airport – Shanghai Pudong 2v2 (S)

https://www.4shared.com/video/vV4mhQnEei/Airport_-_Shanghai_Pudong_2v2_.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/vV4mhQnEei

Transrapid Shanghai – Airport Linie


https://www.4shared.com/video/8tmF9rGBca/Transrapid-01_xvid.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/8tmF9rGBca

Shanghai Transrapid – Maglev SMT (S)

https://www.4shared.com/video/eZo-hej-ei/Shanghai_Transrapid_-_Maglev_S.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/eZo-hej-ei

Transrapid – SMT (S)

https://www.4shared.com/video/8YMq7Onlca/Transrapid_-_SMT__S_.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/8YMq7Onlca

Shanghai the Most Beautiful City (S)

https://www.4shared.com/video/IhXEhxbUca/Shanghai_the_Most_Beautiful_Ci.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/IhXEhxbUca

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glG Sabine

Veröffentlicht 18. April 2017 von sabnsn in Politik

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BER und kein ENDE   3 comments

Fortsetzung von:

Planungsdebakel BER

Eine deutsche Erfolgsgeschichte

Die Korruptionsaffäre am BER wird von der Politik nur als willkommener Vorwand hochgespielt um vom versagen der wirklich Verantwortlichen abzulenken. In erster Linie vom Aufsichtsrat unter Wowereit.

Interessenskonflikte habe es beim BER schon mehrfach gegeben. Schon 2007 habe das Brandenburgische Oberlandesgericht eine Auftragsvergabe aufgehoben, wo man einen Planer für die Start- und Landebahn gleichzeitig mit der Bauüberwachung beauftragen wollte. Einen ähnlich gelagerten Fall habe es beim Bau des Terminals gegeben. Zu so etwas dürfe man es nicht kommen lassen: „Das ist ein eindeutiger Management- und Aufsichtsratsfehler.“

Das Debakel ist letzten Endes darin begründet dass es keine Kompetente Bauaufsicht und Koordinierung gab und gibt.

Wer soll denn die Aufsicht führen wenn nicht Fachfirmen mit ihrem Know-how und Erfahrungen?

Stattdessen maßen sich Politiker an, die zudem noch nie eine Großbaustelle gemanagt haben, das nebenbei selbst zu machen.

Deutschland hat nur einen Baukonzern der in der Lage ist ein derartiges Projekt schlüsselfertig durchzuziehen. Und genau diesen Konzern hat man bei der ursprünglichen Ausschreibung ausgeschlossen, weil die damalige Berliner Finanzsenatorin “ Annette Fugmann-Heesing“ bei diesem Konzern im Vorstand saß.

http://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Fugmann-Heesing

Ihre Aufsichtsratsmandate bei der Berlin Brandenburg Flughafen-Holding legte Fugmann-Heesing 1999 nieder, nachdem das Oberlandesgericht Brandenburg ein Ausschreibungsverfahren zu einem Großprojekt wegen ihres Doppelmandats sowohl auf Bieterseite, als auch auf der Ausschreibungsseite, für ungültig erklärten

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/senatoren-legen-aufsichtsratsmandate-nieder,10810590,9696526.html

Und so nahm der IRRSINN seinen Lauf, der darin gipfelte auf einen kompetenten Generalauftragnehmer zu verzichten und das selbst zu managen.

Damit aber noch nicht genug – hat man den Projektanten des Flughafens “Gerkan“

Einer der renommiertesten deutschen Architekten, der in China ganze Städte plant und baut,

vor die Tür gesetzt. Weil dieser den Berliner Senat öffentlich wegen seiner Unfähigkeit kritisiert hatte. Während des Baus des Flughafens unzählige Projekt-Änderungen zu verlangen, die im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen nicht zu realisieren sind.

Und dann kam Mehdorn ins Spiel, einstiger Chef und Manager der deutschen Bahn – allgemein als Durchreiße bekannt. Der sollte nun retten was zu retten ist und den Flughafen möglichst schnell fertig stellen. Doch auch Mehdorn ist bei der Politik in Ungnade gefallen da er Forderungen stellt die der Politik mehr als unangenehm sind. Nämlich dass der BER viel zu klein geplant ist und er dafür plädiert, auch nach dessen Fertigstellung den Flughafen Tegel und den einstigen DDR-Flughafen Schönefeld weiter zu betreiben. Dabei hatte gerade dieser ROT-Grüne Senat das ursprüngliche BER-Projekt erst abgespeckt. Sowohl zur Kostenminimierung als auch im Sinne einer grünen Politik, um sich bei den Bürgern anzubiedern. Es geht aber noch besser, beim BER sollen nach dessen Fertigstellung (???) nachts die Rollbahnen hochgeklappt werden. Dann der einzige Flughafen Berlins – soll ein Nachtflugverbot bekommen. Auch dafür hat Medhorn zurecht kein Verständnisse. Und die Politik nicht, wie Mehdorn so etwas laut äußern kann.

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Der Fluchhafen Berlin – BER (S)


https://www.4shared.com/video/jKWLtRkBee/Der_Fluchhafen_Berlin_-_BER__S.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/jKWLtRkBee
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Und so hatte und hat der BER bis heute weder einen koordinierenden Generalauftragnehmer noch einen verantwortlichen Projektanten.

Dafür zwei Politiker, (beide mit dem gleichen Parteibuch SPD) an der Spitze – Wowereit und Platzeck.

In einem anderen Beitrag habe ich dazu bemerkt:

https://sabnsn.wordpress.com/2014/05/27/wenn-demokratie-zum-irrsinn-wird/

Und BER haben wir dann auch noch, worüber die ganze Welt uns auslacht. Ich plädiere dafür, daraus ein oberirdisches atomares Endlager zu machen und in Speerenberg von Leuten die davon Ahnung haben, schlüsselfertig einen richtigen Flughafen bauen zu lassen. Das ist billiger und geht schneller.

Von China, Insbesondere Shanghai könnten wir da eine ganze Menge lernen.

Der Neue Flughafen Pudong z.B.:

Vom Beschluss von Partei und Regierung dass Shanghai einen zweiten Flughafen braucht, bis das erste Flugzeug planmäßig dort gelandet ist, sind 2 Jahre vergangen. Und Shanghai Pudong ist 4 Mal so groß wie Frankfurt. Und dieser Flughafen ist ein Traum. Dort wurde die Philosophie ungesetzt, ein Flughafen ist die Visitenkarte eines Landes einer Stadt. Es ist das Erste was der Reisende bei seiner Ankunft von einem Land zu sehen bekommt und das Letzte wenn er wieder abreißt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Auch der Transrapid wurde in diesen 2 Jahren realisiert. Wir hätten alleine für das Planfeststellungsverfahren 10 Jahre gebraucht.

Lenz vs. Wowereit – der Berliner Flughafen (SY)


https://www.4shared.com/video/-vmdPIHqgm/Lenz_vs_Wowereit_-_der_Berline.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/-vmdPIHqgm
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Bitte nehmt euch die zeit und schaut Euch das Video: “Der Fluchhafen Berlin – BER (S)“
Ich kann versichern es lohnt sich. Auch wenn es aus dem Jahr 2012 stammt ist es ein wichtiges Zeitdokument. Das weiter geschrieben wurde mit noch vielen weiteren Pleiten und auch heute kein Ende abzusehen ist.
Der Im Video vom Flughafen Frankfurt als Retter angeheuerte Technik Chef “Horst Amann“
wurde wiederum 2013 durch Herrn “Jochen Großmann“ abgelöst.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ber/horst-amann-wird-abgesetzt-hartmut-mehdorn-gewinnt-im-ber-machtkampf/8977310.html
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article128513023/Jochen-Grossmann-Mehdorns-Hoffnungstraeger-unter-Druck.html

Was aber nicht besagt, dass das Debakel damit beendet war / ist.



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Siemens dementiert angebliche Baufortschritte
An der BER-Baustelle scheint man sich nicht einig zu sein: Am Sonntag bestätigte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Medienberichte, wonach die Brandschutzanlage endlich neu verkabelt werden könne. Am Montag das Dementi von Siemens: Erst muss eine Montageplanung erarbeitet werden, dann erst können Kabel verlegt werden, sagte ein Unternehmenssprecher dem rbb.

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Zu kompliziert zum Funktionieren
Warum wird die Brandschutzanlage am BER nicht fertig? Weil sie zu komplex ist, sagt der leitende Ingenieur im Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses. Und das wiederum liege an ständig nachgereichten Bauanträgen. Wann die Anlage – und damit dann anschließend der Flughafen – in Betrieb gehen kann, steht in den Sternen.

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Blamabel für Berlin NEIN für Deutschland

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 30. Mai 2014 von sabnsn in Politik

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Eine deutsche Erfolgsgeschichte   2 comments

Eine deutsche Erfolgsgeschichte
Im Versenken von Steuergeldern in Milliardenhöhe

Der Fluchhafen Berlin – BER (S)


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Statt dieses Vorhaben von einem dafür prädestinierten Unternehmen realisieren zu lassen mit anschließender Schlüsselfertiger Übergabe, war man der Meinung um Kosten zu sparen, dass man das selbst machen kann. Und dann haben Laien / Politiker angefangen Milliarden zu versenken, denn kein Einziger von denen hat jemals einen Flughafen gebaut oder ein ähnliches Großprojekt realisiert. Wenn die Politik beschlossen hat . . . Werden alle kritischen Hinweise in den Wind geschrieben. Man ging noch weiter und hat die beiden Projektanten wider jeder Vernunft fristlos gekündigt um das eigene Unvermögen nicht in die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Ein unfassbarer Vorgang was bis heute den Stillstand der Baustelle zur Folge hatte. Man stelle sich das mal vor, eine Großbaustelle dann ohne Projektanten.  Das ist beispiellos in der Welt.  Beispiellos an Dummheit und Arroganz. Die Politik machts möglich.
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Wo soll man anfangen mit Mängel zu beseitigen? Es gibt weder eine Koordinierung der Gewerke noch einen verlässliche Bestandserfassung.
Statt Mängel zu beheben werden immer mehr Mängel offensichtlich. Bis hin zu der Erkenntnis, dass der Flughafen auf Drängen der Politik in vielen Bereichen zu klein projekiert ist. Und sollte er einmal fertig werden, bereits Erweiterungen notwendig sind.
Beteiligte Unternehmen sind zum Teil schon pleite und bereits Fertiggestelltes / Funktionsfähiges muss wieder abgerissen werden um Mängel zu beseitigen die dadurch verdeckt waren. Zeichnungen stimmten nicht, dass Vorgefertigtes nicht passt und mit großem Aufwand nachgearbeitet werden muss. So waren 20 Rolltreppen einfach ½ m zu kurz. Kabeltrassen wurden überbelegt weil kein Platz für eine weitere Trasse vorhanden war . . . All diese Probleme sind durch nachträgliche Projektänderungen entstanden die nicht koordiniert wurden.  Man wollte das ja selber machen und ist voll auf die Fresse gefallen. Nur zugeben tut man das nicht und wurschtelt weiter so wie bisher.
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Ein trauriges Bild…
aber leider nicht ungewöhnlich bei Großprojekten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Republik, dass staatliche Bauunternehmungen grundsätzlich teurer werden und ihre Fertigstellungstermine überziehen.
Dies hat allerdings auch damit zu tun, dass bereits in den Ausschreibungs- und Planungsverfahren massiv Zeit verloren wird, der Endtermin aber nicht an diese Verzögerungen angepasst wird.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewusst aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.
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Das ist doch nur noch peinlich. Ob nun Fertigstellung oder nicht, dazu kommt nun noch ein Nachtflugverbot für den laut Politik dann einzigen Flughafen der Hauptstadt Deutschlands.
Man muss sich das auf der Zunge zergehe lassen. Die Hauptstadt Deutschland ist nachts aus der Luft nicht zu erreichen. Man baut für Milliarden einen neuen Großflughafen mit dem Betriebsregime eines Provinznestes.
(Wenn das nicht so traurig währe müsste man sich darüber kaputtlachen)
Die ganze Welt lacht über uns. Und das zu Recht, denn das sind unsere Steuergelder die dort in den Sand gesetzt wurden und werden.
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Ein Vorschlag um dem Trauerspiel aus Unfähigkeit und Inkompetenz ein Ende zu machen:
Aus BER ein oberirdisches atomares Endlager zu machen und in Speerenberg von Leuten die Ahnung davon haben einen Flughafen bauen lassen. Mit schlüsselfertiger Übergabe versteht sich.
Wenn wir dann von den Chinesen noch einen Transrapid kaufen, (wir sind ja selbst nicht willens dazu in Deutschland einen selbst zu bauen) sind wir aus dem Stadtzentrum damit schneller in Speerenbeg als jetzt in Schönefeld oder Tegel. Tegel der einzige deutsche Flughafen ohne Bahnanschluss (S, U, Fernbahn) – auch eine Nummer fürs Panoptikum)

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BER Debakel und kein ENDE (SY)


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Shanghai Pudong, einer der modernsten Flughäfen der Welt, ist der Beweis dass es auch anders möglich ist.
Vom Beschluss von Partei und Regierung dass Shanghai einen zweiten Flughafen benötigt,
bis planmäßig das erste Flugzeug dort gelandet ist, sind 2 (in Worten zwei) Jahre vergangen.
Shanghai Pudung ist 4 mal so groß wie Frankfurt und ein Traum – welches diesen Flughafen zurecht als modernes Lustschloss bezeichnet.

Ein Flughafen ist die Visitenkarte eines Landes.
Es ist das Erste, was ein Fluggast von einem Land kennen lernt – und hinterlässt einen letzten bleibenden Eindruck, wenn man das Land verlässt.

Siehe dazu auch mein Video (arte Dokumentation) Airport – Shanghai Pudong (S)

Airport – Shanghai Pudong (S)

Bzw meinem Beitrag “Airport Shanghai Pudong“
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Von der Weltöffentlichkeit kaum bemerkt, wurde der bisherige Flughafen Hongqiao nach der Inbetriebnahmen von Pudon ebenfalls in nur 3 Jahren total erneuert.
Am 16. März 2010 wurde das Terminal 2 und eine neue Start- und Landebahn in Betrieb genommen. Das westlich gegenüber dazugebaute Terminal ist fast tausend Meter lang, die neuen Stellplätze sind auch für den Einsatz der Großraumflugzeuge Airbus A380 ausgelegt. Die Kapazität des Flughafens erhöht sich damit auf 40 Millionen Passagiere bis zum Jahr 2015. Davon sollen 30 Millionen auf das neue Terminal und 10 Millionen auf das alte Terminal entfallen. Pro Stunde sollen 33 Starts und Landungen möglich sein. Die beiden Shanghaier Internationalen Flughäfen zusammen bieten z.Z. eine Passagierkapazität von 100 Millionen Passagieren im Jahr.
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Airport Shanghai – Pudong

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Airport Shanghai – Hongqiao

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Und DEUTSCHLAND?

Die deutschen sind unfähig große Projekte durchzuziehen. Hickhack in der Ausschreibung und unentwegte Bürgerinitiativen die gegen alles sind, machen die Realisierung derartiger Projekte nahezu unmöglich.
Beim neuen Flughafen München “Franz Josef Strauss“ sind vom Planfeststellungsverfahren bis zu dessen Einweihung 30 Jahre ins Land gestrichen.
Womit die tatsächlichen kosten um ein Vielfaches über den ursprünglich geplanten Kosten Lagen.
BER Berlin,
2006 erfolgte der erste Spatenstich und Mitte Juni 2012 sollte Eröffnung sein.
Und nur einige Tage vor diesem geplanten Eröffnungstermin stellt man fest, Es gibt da ein paar kleine Mängel dass die Eröffnung um einige Monate verschoben werden muss.
Das Debakel um BER hat inzwischen Formen angenommen, dass jetzt nicht einmal mehr ein voraussichtlicher Eröffnungstermin gesagt werden kann. Man kennt ja noch nicht einmal den Umfang was zu verändern ist. Laufend stellen sich neu Mängel heraus – um die abzustellen bereits funktionierendes wieder abgerissen werden muss.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewusst aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.
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Wobei jetzt schon bekannt ist, dass BER zu klein projektiert ist. Statt das aber jetzt in die Änderungen mit aufzunehmen überlässt man das dann denen die BER irgendwann zu betreiben haben. Währen die die eigentlich dafür verantwortlich sind, dann nicht mehr greifbar sind.
Oder kennt jemand einen Politiker der wegen politischer Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen wurde? Schlimmstenfalls verliert er seinen Posten und genießt dann honorente Ruhestandsgelder.

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Unvorstellbar:
Bereits 2007 haben Baufachleute auf Mängel in der Planung hingewiesen die man einfach ignoriert hat. Darüber hinaus hat man zum damaligen Zeitpunkt (2012) angeblich getestet und zum großen Teilen trotzdem abgenommen.
Dies war wohl vor Mehdorn. Somit laufen jetzt Garantiefristen ab, inkludierte Wartungsverträge laufen aus und müssen kostenpflichtig erneuert werden, ohne das auch nur ein Cent damit verdient wurde. Von einer (Mit)haftung der „Verantwortlichen“  hört man aber nichts. Das würde mich als Steuerzahler aber interessieren.
Wir können weder etwas über konkrete Maßnahmen, noch über einen konkreten Termin sagen, lassen uns aber dafür (also Nichts) feiern? Grandios.

Eine Blamage der Spitzenklasse

Planungsdebakel BER

Deutschland schafft sich ab – oder gute Nacht Deutschland

Airport Shanghai Pudong.

DHL Shanghai

Kommentare dazu:

Am 09. Mai 2013 um 02:49 von Sabn_spn
Es wird zur Lachnummer
Das ist doch nur noch peinlich. Ob nun Fertigstellung oder nicht, dazu kommt nun ja noch ein Nachtflugverbot für den laut Politik dann einzigen Flughafen der Hauptstadt Deutschlands.
Wenn das nicht so traurig währe müsste man sich darüber kaputtlachen.
Die ganze Welt lacht über uns. Und das zu Recht, denn das sind unsere Steuergelder die dort in den Sand gesetzt wurden und werden.
Vorschlag: Aus BER ein oberirdisches atomares Endlager machen und in Speerenberg von Leuten die Ahnung davon haben einen Flughafen bauen lassen.
Wenn wir dann von den Chinesen noch einen Transrapid kaufen, sind wir aus dem Stadtzentrum damit schneller in Speerenbeg als jetzt in Schönefeld oder Tegel (Tegel der einzige deutsche Flughafen ohne Bahnanschluss (S, U, Fernbahn) – auch eine Sensation)

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Am 09. Mai 2013 um 05:49 von Donottrustafart
Rückreise
Unsere Berliner Experten für Vernichtung von Steuergeldern haben ihrem Ruf alle Ehre gemacht und die Erwartungen bei weitem übertroffen.
Wir, das Volk, sehen wie üblich zu und zahlen.
Und irgendwann in ferner Zukunft wird der Berliner Fluchhafen eröffnet. Alle Experten werden dabei sein, Kaviar schlucken und feinen Champagner saugen. Denn es ist ihr Verdienst, ihre Leistung, ihre Expertise.
Das Volk darf dann auch am TV zuschauen, wie die Macher, Denker und Lenker sich selbst zuprosten, auf die Schulter klopfen. Weil sie sagenhaft geniale Arbeit geleistet haben. Weil sie sich dieser herausfordernden Aufgabe gestellt haben, weil sie einfach nur dienen wollten.
Ach ja, was wären wir ohne unsere so vielfältigen Experten. Besser dran, vielleicht ??
Berlin ist schon eine Reise wert. Ganz besonders die Rückreise.

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Am 09. Mai 2013 um 06:14 von dummschwaetzer
Ein trauriges Bild…
aber leider nicht ungewöhnlich bei Großprojekten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Republik, dass staatliche Bauunternehmungen grundsätzlich teurer werden und ihre Fertigstellungstermine überziehen.
Dies hat allerdings auch damit zu tun, dass bereits in den Ausschreibungs- und Planungsverfahren massiv Zeit verloren wird, der Endtermin aber nicht an diese Verzögerungen angepasst wird.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewußt aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.

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Am 09. Mai 2013 um 07:15 von J S
ein trauriges Bild
Ja, so läuft es leider ab. Es grenzt schon an Fahrlässigkeit Projekte so abzuwickeln.
BER ist an Peinlichkeit kaum zu übertreffen. Ich betrachte das aus der Ferne, dort wo einer der besten Flughäfen der Welt steht – Hong Kong.
Nachtflugverbot, eine nicht zufriedenstellende Anbindung an die Stadt, etc., man lacht über BER und seine Macher. Und ob der Ex-Bahn Chef der richtige Macher in der sich verdichtenden Endphase ist, darf bezweifelt werden. (Was bitte ist eine verdichtete Endphase?).
Wo sind die Projektmanager und Ingineure, die auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen, die auch mal ohne Schnörkel und ohne hohle Rhetorik ein Projekt zu Ende bringen?
Verschwendung von Steuergeldern: Das wird sich wohl erst ändern, wenn es persönliche Haftung oder Teilhaftung für Politiker gibt.

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Am 09. Mai 2013 um 07:18 von Marslander
Flughafen
Wenn die Verantwortlichen ehrlich wären, müssten sie sagen: Alles abreißen und neu aufbauen. Soviel Murks auf einem Fleck kann gar nicht funktionieren.

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Am 09. Mai 2013 um 07:40 von DeHahn
Hach wie lustig trallala
Her Platzek hat Hexenschuss, Herr Mehdorn nen anderen Termin, und so verkündet Herr Wowereit dieses Rezept, nicht ohne seine sachliche Skepsis und Unaufgeklärtheit darzulegen. Das wäre auch alles in Ordnung, wenn es nix kosten würde.
Aber beim Flughafen geht´s um Milliarden, und diese Burschen [Au(f)sichtsrat – kommt das von raten?] kassieren seit 10 Jahren ca. 100.000 Euro pro Jahr zusätzlich dafür, dass sie diese Posse aufführen!

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Am 09. Mai 2013 um 07:58 von Helmut Kaiser
Man versucht es jetzt mit der Salamitaktik..
So nun will man schrittweise den Flughafen in Betrieb nehmen,ich frage mich wie soll das funktionieren, ein Airport ist eine komplexe Angelegenheit. da greift ein Rad ins andere, man kann ja wenn man auf Toilette muss mit dem Taxi nach Tegel fahren.
Was wird wohl das nächste Milliardengrab in Deutschland sein.
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Lenz vs. Wowereit – der Berliner Flughafen (SY)

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Eine deutsche Erfolgsgeschichte

https://sabnsn.wordpress.com/2013/05/09/eine-deutsche-erfolgsgeschichte/

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 17. Juli 2013 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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Eine deutsche Erfolgsgeschichte   6 comments

Eine deutsche Erfolgsgeschichte
Im Versenken von Steuergeldern in Milliardenhöhe

Das ist doch nur noch peinlich. Ob nun Fertigstellung oder nicht, dazu kommt nun ja noch ein Nachtflugverbot für den laut Politik dann einzigen Flughafen der Hauptstadt Deutschlands.
Man muss sich das auf der Zunge zergehe lassen. Die Hauptstadt Deutschland ist nachts aus der Luft nicht zu erreichen. Man baut für Milliarden einen neuen Großflughafen mit dem Betriebsregime einer Provinz.
(Wenn das nicht so traurig währe müsste man sich darüber kaputtlachen)
Die ganze Welt lacht über uns. Und das zu Recht, denn das sind unsere Steuergelder die dort in den Sand gesetzt wurden und werden.

Ein Vorschlag um dem Trauerspiel aus Unfähigkeit und Inkompetenz ein Ende zu machen:
Aus BER ein oberirdisches atomares Endlager machen und in Speerenberg von Leuten die Ahnung davon haben einen Flughafen bauen lassen. Mit schlüsselfertiger Übergabe versteht sich.
Wenn wir dann von den Chinesen noch einen Transrapid kaufen, (wir sind ja selbst nicht willens dazu in Deutschland einen selbst zu bauen) sind wir aus dem Stadtzentrum damit schneller in Speerenbeg als jetzt in Schönefeld oder Tegel. Tegel der einzige deutsche Flughafen ohne Bahnanschluss (S, U, Fernbahn) – auch eine Nummer fürs Panoptikum)

BER Debakel und kein ENDE (SY)

Shanghai Pudong, einer der modernsten Flughäfen der Welt, ist der Beweis dass es auch anders möglich ist.
Vom Beschluss von Partei und Regierung dass Shanghai einen zweiten Flughafen benötigt,
bis planmäßig das erste Flugzeug dort gelandet ist, sind 2 (in Worten zwei) Jahre vergangen.
Shanghai Pudung ist 4 mal so groß wie Frankfurt und ein Traum – welches diesen Flughafen zurecht als modernes Lustschloss bezeichnet.

Ein Flughafen ist die Visitenkarte eines Landes.
Es ist das Erste, was ein Fluggast von einem Land kennen lernt – und hinterlässt einen letzten bleibenden Eindruck, wenn man das Land verlässt.

Siehe dazu auch mein Video (arte Dokumentation) Airport – Shanghai Pudong (S)

Von der Weltöffentlichkeit kaum bemerkt, wurde der bisherige Flughafen Hongqiao nach der Inbetriebnahmen von Pudon ebenfalls in nur 3 Jahren total erneuert.
Am 16. März 2010 wurde das Terminal 2 und eine neue Start- und Landebahn in Betrieb genommen. Das westlich gegenüber dazugebaute Terminal ist fast tausend Meter lang, die neuen Stellplätze sind auch für den Einsatz der Großraumflugzeuge Airbus A380 ausgelegt. Die Kapazität des Flughafens erhöht sich damit auf 40 Millionen Passagiere bis zum Jahr 2015. Davon sollen 30 Millionen auf das neue Terminal und 10 Millionen auf das alte Terminal entfallen. Pro Stunde sollen 33 Starts und Landungen möglich sein. Die beiden Shanghaier Internationalen Flughäfen zusammen bieten z.Z. eine Passagierkapazität von 100 Millionen Passagieren im Jahr.

Und DEUTSCHLAND?

Die deutschen sind unfähig große Projekte durchzuziehen. Hickhack in der Ausschreibung und unentwegte Bürgerinitiativen die gegen alles sind, machen die Realisierung derartiger Projekte nahezu unmöglich.
Beim neuen Flughafen München “Franz Josef Strauss“ sind vom Planfeststellungsverfahren bis zu dessen Einweihung 30 Jahre ins Land gestrichen.
Womit die tatsächlichen kosten um ein Vielfaches über den ursprünglich geplanten Kosten Lagen.
BER Berlin,
2006 erfolgte der erste Spatenstich und Mitte Juni 2012 sollte Eröffnung sein.
Und nur einige Tage vor diesem geplanten Eröffnungstermin stellt man fest, Es gibt da ein paar kleine Mängel dass die Eröffnung um einige Monate verschoben werden muss.
Das Debakel um BER hat inzwischen Formen angenommen, dass jetzt nicht einmal mehr ein voraussichtlicher Eröffnungstermin gesagt werden kann. Man kennt ja noch nicht einmal den Umfang was zu verändern ist. Laufend stellen sich neu Mängel heraus – um die abzustellen bereits funktionierendes wieder abgerissen werden muss.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewusst aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.

Wobei jetzt schon bekannt ist, dass BER zu klein projektiert ist. Statt das aber jetzt in die Änderungen mit aufzunehmen überlässt man das dann denen die BER irgendwann zu betreiben haben. Währen die die eigentlich dafür verantwortlich sind, dann nicht mehr greifbar sind.
Oder kennt jemand einen Politiker der wegen politischer Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen wurde? Schlimmstenfalls verliert er seinen Posten und genießt dann honorente Ruhestandsgelder.

Unvorstellbar:
Bereits 2007 haben Baufachleute auf Mängel in der Planung hingewiesen die man einfach ignoriert hat. Darüber hinaus hat man zum damaligen Zeitpunkt 2012 angeblich getestet und zum großen Teilen trotzdem abgenommen.
Dies war wohl vor Mehdorn. Somit laufen jetzt Garantiefristen ab, inkludierte Wartungsverträge laufen aus und müssen kostenpflichtig erneuert werden, ohne das auch nur ein Cent damit verdient wurde. Von einer (Mit)haftung der Auftragnehmer hört man aber nichts. Das würde mich als Steuerzahler aber interessieren.
Wir können weder etwas über konkrete Maßnahmen, noch über einen konkreten Termin sagen, lassen uns aber dafür (also Nichts) feiern? Grandios.

Eine Blamage der Spitzenklasse

Planungsdebakel BER

Deutschland schafft sich ab – oder gute Nacht Deutschland

Airport Shanghai Pudong.

DHL Shanghai

Kommentera dazu:

Am 09. Mai 2013 um 02:49 von Sabn_spn
Es wird zur Lachnummer
Das ist doch nur noch peinlich. Ob nun Fertigstellung oder nicht, dazu kommt nun ja noch ein Nachtflugverbot für den laut Politik dann einzigen Flughafen der Hauptstadt Deutschlands.
Wenn das nicht so traurig währe müsste man sich darüber kaputtlachen.
Die ganze Welt lacht über uns. Und das zu Recht, denn das sind unsere Steuergelder die dort in den Sand gesetzt wurden und werden.
Vorschlag: Aus BER ein oberirdisches atomares Endlager machen und in Speerenberg von Leuten die Ahnung davon haben einen Flughafen bauen lassen.
Wenn wir dann von den Chinesen noch einen Transrapid kaufen, sind wir aus dem Stadtzentrum damit schneller in Speerenbeg als jetzt in Schönefeld oder Tegel (Tegel der einzige deutsche Flughafen ohne Bahnanschluss (S, U, Fernbahn) – auch eine Sensation)

Am 09. Mai 2013 um 05:49 von Donottrustafart
Rückreise
Unsere Berliner Experten für Vernichtung von Steuergeldern haben ihrem Ruf alle Ehre gemacht und die Erwartungen bei weitem übertroffen.
Wir, das Volk, sehen wie üblich zu und zahlen.
Und irgendwann in ferner Zukunft wird der Berliner Fluchhafen eröffnet. Alle Experten werden dabei sein, Kaviar schlucken und feinen Champagner saugen. Denn es ist ihr Verdienst, ihre Leistung, ihre Expertise.
Das Volk darf dann auch am TV zuschauen, wie die Macher, Denker und Lenker sich selbst zuprosten, auf die Schulter klopfen. Weil sie sagenhaft geniale Arbeit geleistet haben. Weil sie sich dieser herausfordernden Aufgabe gestellt haben, weil sie einfach nur dienen wollten.
Ach ja, was wären wir ohne unsere so vielfältigen Experten. Besser dran, vielleicht ??
Berlin ist schon eine Reise wert. Ganz besonders die Rückreise.

Am 09. Mai 2013 um 06:14 von dummschwaetzer
Ein trauriges Bild…
aber leider nicht ungewöhnlich bei Großprojekten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Republik, dass staatliche Bauunternehmungen grundsätzlich teurer werden und ihre Fertigstellungstermine überziehen.
Dies hat allerdings auch damit zu tun, dass bereits in den Ausschreibungs- und Planungsverfahren massiv Zeit verloren wird, der Endtermin aber nicht an diese Verzögerungen angepasst wird.
Und häufig wird begonnen zu bauen und es werden umfangreiche Modifikationen während der Bauphase reingebracht, die zwar von Anfang an bekannt und notwendig waren, aus politischen oder fiskalen Gründen aber bewußt aus der Ausschreibung erst einmal rausgenommen wurden. Danach hat man Tatsachen geschaffen und muss den Bau dann natürlich fertigstellen.

Am 09. Mai 2013 um 07:15 von J S
ein trauriges Bild
Ja, so läuft es leider ab. Es grenzt schon an Fahrlässigkeit Projekte so abzuwickeln.
BER ist an Peinlichkeit kaum zu übertreffen. Ich betrachte das aus der Ferne, dort wo einer der besten Flughäfen der Welt steht – Hong Kong.
Nachtflugverbot, eine nicht zufriedenstellende Anbindung an die Stadt, etc., man lacht über BER und seine Macher. Und ob der Ex-Bahn Chef der richtige Macher in der sich verdichtenden Endphase ist, darf bezweifelt werden. (Was bitte ist eine verdichtete Endphase?).
Wo sind die Projektmanager und Ingineure, die auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen, die auch mal ohne Schnörkel und ohne hohle Rhetorik ein Projekt zu Ende bringen?
Verschwendung von Steuergeldern: Das wird sich wohl erst ändern, wenn es persönliche Haftung oder Teilhaftung für Politiker gibt.

Am 09. Mai 2013 um 07:18 von Marslander
Flughafen
Wenn die Verantwortlichen ehrlich wären, müssten sie sagen: Alles abreißen und neu aufbauen. Soviel Murks auf einem Fleck kann gar nicht funktionieren.

Am 09. Mai 2013 um 07:40 von DeHahn
Hach wie lustig trallala
Her Platzek hat Hexenschuss, Herr Mehdorn nen anderen Termin, und so verkündet Herr Wowereit dieses Rezept, nicht ohne seine sachliche Skepsis und Unaufgeklärtheit darzulegen. Das wäre auch alles in Ordnung, wenn es nix kosten würde.
Aber beim Flughafen geht´s um Milliarden, und diese Burschen [Au(f)sichtsrat – kommt das von raten?] kassieren seit 10 Jahren ca. 100.000 Euro pro Jahr zusätzlich dafür, dass sie diese Posse aufführen!

Am 09. Mai 2013 um 07:58 von Helmut Kaiser
Man versucht es jetzt mit der Salamitaktik..
So nun will man schrittweise den Flughafen in Betrieb nehmen,ich frage mich wie soll das funktionieren, ein Airport ist eine komplexe Angelegenheit. da greift ein Rad ins andere, man kann ja wenn man auf Toilette muss mit dem Taxi nach Tegel fahren.
Was wird wohl das nächste Milliardengrab in Deutschland sein.

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Gruß Sabine

Veröffentlicht 9. Mai 2013 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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