Archiv für das Schlagwort ‘ic

Warum will die Regierung uns entgegen jeder Verunft – zur Elektromobilität nötigen ?   2 comments

eingestellt von Babette


https://www.4shared.com/web/embed/file/To0_U8Viea

Amerika zuerst: Als demokratisch gewählter Präsident der Vereingten Saaten von Amerika – vertritt Trup die interessen seiner Wähler . . .


https://www.4shared.com/web/embed/file/ZeOeagbDiq

Als demokatisch gewählter Regierungsvorsteher vertritt Merkel – entgegen ihrem Amtseid – die interessen Aller – NUR NICHT DER DEUTSCHEN.

Mit keinem Wort wird erwäht dass dazu Strom vorgealten werden muss. – Für 1.000.000 Ladesäulen 350 GW, der weder vorhanden – noch vorgesehen ist diesen zu produzieren. Die 5-fache Menge des gegenwärti in Deutschland produzierten Stromes von 68,5 GW.

So blöd, dass sie das nicht wissen, können Manager userer Wirtschaft auch nicht sein. So dass es naheliegend  ist, dass die Reierung was ganz anderes damit bezweckt. Deutschland für immer zu zersören.  Was mit 2 Weltkriegen und dem Versiller Vertrag nicht möglich war . . . wird jetzt vollendet.


https://www.4shared.com/web/embed/file/IZ0XaDmnea


https://www.4shared.com/web/embed/file/3i3nADJtea


https://www.4shared.com/web/embed/file/5PT7y7oZiq

Kaufprämie für E-Autos Die Kunden können sich auf höhere Zuschüsse einstellen, wenn sie E-Autos kaufen. Die bisher bis Ende 2020 befristete Kaufprämie soll deutlich aufgestockt und verlängert werden – und zwar Plänen zufolge bis Ende 2025. Die Wirkung der vor mehr als drei Jahren eingeführten Prämie blieb bisher hinter den Erwartungen zurück. Bund und Autoindustrie wollen wie bisher jeweils zur Hälfte die Kosten übernehmen – zu den genauen Summen gab es keine Angaben, es dürfte sich aber um Milliarden handeln. Für die bestehende Prämie steuern Bund und Industrie jeweils 600 Millionen Euro bei.

Konkret soll der Zuschuss um 50 Prozent bei E-Fahrzeugen bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro und um 25 Prozent bei teureren Fahrzeugen bis zu einer Grenze von 65.000 Euro steigen. Das bedeutet, dass die Prämie für rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro von derzeit 4000 Euro auf 6000 Euro steigt – und für Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro auf 5000 Euro. Auch für Plug-in-Hybride soll der Zuschuss steigen. Zwar steigen die Neuzulassungszahlen von E-Autos, aber auf einem immer noch niedrigen Niveau. Mit der höheren Prämie werde es nun ermöglicht, weitere 650.000 bis 700.000 Elektrofahrzeuge zu fördern, teilte die Bundesregierung mit.

Die Autohersteller wollen in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche E-Autos auf den Markt bringen, auch im Massenmarkt. Um die Klimaziele 2030 zu schaffen, sind bis dahin sieben bis zehn Millionen E-Autos in Deutschland notwendig, wie aus einem „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der Bundesregierung hervorgeht. Doch schon einmal hat sich die Regierung Ziele gesetzt, die sie dann später wieder einkassierte. Bis 2020 sollten bereits eine Million E-Autos auf den Straßen rollen, hieß es vor Jahren. Längst hat die Regierung eingeräumt, dass dieses Ziel verfehlt werden wird. Im August waren laut „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der Regierung rund 220.000 Elektrofahrzeuge zugelassen.

Ladenetz Ein flächendeckendes Ladenetz gilt als zentrale Voraussetzung für den Erfolg der E-Mobilität. Derzeit gibt es rund 21.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Vor allem auf dem Land muss man oft lange suchen. Bei vielen Autofahrern gibt es eine „Reichweitenangst“ – dass sie mit einem E-Auto nicht an ihr Ziel kommen können, weil es nicht genügend Ladestationen gibt.

Vereinbart wurde nun, dass in den kommenden zwei Jahren 50.000 neue öffentliche Ladepunkte entstehen sollen – die Automobilwirtschaft soll davon 15.000 beisteuern. Doch ob das reicht? Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil von der SPD machte deutlich, er halte das für zu wenig – er hatte vor dem Spitzentreffen 100.000 öffentliche Ladepunkte bis spätestens 2021 gefordert.

Die Bundesregierung hatte in ihrem Klimapaket angekündigt, langfristig eine Million öffentliche Ladepunkte zu schaffen, und zwar bis 2030. Auch die Verbraucherfreundlichkeit soll steigen: So sollen Authentifizierung, Freischaltung, Bezahlung und Abrechnung beim Aufladen künftig ohne Probleme erfolgen. Die Kunden sollen nicht lange warten müssen, bis eine Station frei ist. „Wir brauchen jetzt die Massenwirksamkeit der Mobilität von morgen“, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU nach dem Spitzentreffen. Die Menschen müssten begeistert werden – viele Autofahrer fragten sich, ob E-Autos alltagstauglich seien.

Der Bund will in den nächsten Jahren mehr als drei Milliarden Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Außerdem sollen verstärkt Ladepunkte an Kundenparkplätzen zum Beispiel an Supermärkten gefördert werden. An allen Tankstellen sollen auch Ladepunkte angeboten werden.

Ein anderer wichtiger Hebel: Im Miet- und Wohnungseigentumsrecht soll es Erleichterungen geben. Im Kern ist ein Rechtsanspruch für Wohneigentümer und Mieter vorgesehen, etwa in einer Tiefgarage eine Ladestation zu errichten. Bisher gibt es dafür hohe Hürden. Die Neuregelungen sollen nach derzeitigen Planungen in der Regierung aber erst Ende 2020 in Kraft treten.

Zukunft von Jobs Die deutsche Autobranche mit ihren hunderttausenden Beschäftigten befindet sich derzeit mitten in einem grundlegenden Wandel hin zu alternativen Antrieben. Kritiker sagen, sie habe den Umbruch lange verschlafen und zu sehr auf Verbrennungsmotoren wie den Diesel gesetzt. Nun müssen Milliarden in die E-Mobilität investiert werden, auch um strengere EU-Klimavorgaben einhalten zu können – bei vielen Firmen aber ist die Ertragslage wegen des Abschwungs der weltweiten Automärkte schlechter geworden. Das hat bisher vor allem Zulieferer getroffen, es gibt Kurzarbeit und Ankündigungen von Jobabbau. Die Bundesregierung will nun prüfen, ob die Instrumente des Kurzarbeitergeldes „nachgeschärft oder angepasst“ werden müssen. Auch dazu machte VW-Aufsichtsrat Weil klar, er habe sich Konkreteres gewünscht. Zentrale Themen beim Umbruch sollen zudem Qualifizierung und Weiterbildung sein. Für welche Jobs sollen Millionen freigesetzte Fachkräfte umgeschult und quqlifiziert werden?

Autonomes Fahren Beim automatisierten Fahren und vernetzter Mobilität soll Deutschland „Vorreiter“ werden, wie es in den Ergebnissen des Spitzentreffens heißt. Es sollen zügig „innovationsfreundliche“ rechtliche und technische Rahmenbedingungen geschaffen und automatisierte Fahrfunktionen schnell auf die Straße gebracht werden. Bis Ende 2021 soll es ein umfassendes „Datennetzwerk“ Mobilität geben.

Quelle: n-tv.de, kst/dpa

Keiner will das haben – warum wird das dann gemacht?  Selbst wenn Deutschland das Autofahren verbieten würde, würde das am Klima gar nichts ändern. Ungeachtet dessen dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat, beträgt der Deutsche Anteil im Weltmaßstab weniger als 2 %. Ein Hauch von Nichts!


https://www.4shared.com/web/embed/file/TmR6-DiQda


lG Babette

Veröffentlicht 5. November 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik

Getaggt mit , , , ,

Unser aller Geld   Leave a comment

Euro, Flüchtlinge, Energiewende: Die drei großen Krisen der vergangenen Jahre fielen in eine einmalige Zeit des wirtschaftlichen Booms. Jedes Mal führte die Politik moralische Argumente ins Feld – und verfügte selbstherrlich über den Wohlstand der Bürger.

Wie gewinnt man Wahlen in der Mitte? Bill Clintons damaliger Berater James Carville brachte es Anfang der 1990er-Jahre auf die berühmte Formel: „It’s the economy, stupid.“ Man könnte es übersetzen mit: Wahlen werden im Geldbeutel entschieden. Sprich: Es geht nicht um abstrakte Werte und Ideen. Wer Mehrheiten erringen will, muss dafür sorgen, dass die Menschen gute Jobs haben und genug Geld, damit es ihren Familien gut geht.

Die geschwächten deutschen Volksparteien scheinen diese Grundregel vergessen zu haben. Geldfragen werden seltsam schulterzuckend behandelt – und erstaunlich selten und leise danach gefragt, was eine Entscheidung für den Wohlstand des Landes bedeutet.

Das berührt den Kern der Demokratie, nämlich das Vertrauen des Volkes in seine gewählten Vertreter. Der Bürger vertraut sein nicht unerhebliches Steuergeld dem Staat an – und verlässt sich darauf, dass es verantwortungsvoll verwendet wird.

In Deutschland fielen paradoxerweise zuletzt drei große Einschnitte in die Zeit der größten wirtschaftlichen Prosperität: die Energiewende, die Euro-Rettung und die Flüchtlingskrise. Alle drei Herausforderungen sind mit extrem hohen Kosten verbunden. Und doch setzte sich in allen drei Fällen ein „Koste es, was es wolle“-Narrativ durch. Für das angeblich Gute und Richtige müsse alles getan werden – finanzielle Details wurden sekundär.

Die neuen Klimagesetze gehören auch in diese Tradition, speisen sie sich doch aus dem Geist der Energiewende, der von Fridays for Future wieder wachgerufen wurde. Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Union und SPD haben nichts gelernt aus ihren Fehlern. Man spricht zwar über die Kosten, lässt aber die Botschaft mitschwingen: Die Bedrohung ist akut, die Aufgabe so wichtig – Geld darf in dieser Frage keine Rolle spielen.

Die moralisch überhebliche Attitüde im Umgang mit dem von den Bürgern erwirtschafteten Wohlstand ist ein oft übersehener Grund für die Abkehr vieler Wähler von den Parteien der Mitte. Die AfD hat die Klimafrage nun jüngst zu ihrem Topthema gemacht. Und es zeichnet sich bereits ab, dass die Partei keineswegs versuchen wird, den Klimawandel zu leugnen. Sondern sich darauf kaprizieren wird, offensiv nach den Kosten zu fragen. Eine Strategie, die sie im Laufe der anderen großen Krisen erst groß hat werden lassen.

Die Partei entstand bekanntlich in Reaktion auf den Umgang der etablierten Parteien mit der Euro-Krise. Angela Merkel nannte die Euro-Zone damals eine „Schicksalsgemeinschaft“, die gemeinsame Währung sei deshalb „alternativlos“. 120 Milliarden Euro sollten die Bürger damals auf Basis dieser lapidaren Begründung für die Rettung der Währungsunion riskieren. Viele Bundesbürger aber wollten keine „Schicksalsgemeinschaft“-Romantik, sondern ihren Verstand benutzen und Für und Wider abwägen – auch wegen der Kosten.

In der Flüchtlingskrise wiederholte sich das Muster. Wieder war Gesinnung wichtiger als die Geldfrage. Ein großer Teil der Bürger fragte sich, was die Ankunft von einer Million wenig gebildeter Menschen für das Land bedeutet, für Arbeitsplätze, Schulen, Infrastruktur.

Die Antworten der Regierungsparteien auf diese Fragen empörten viele Bürger, die mit ihren Steuern den Wohlstand des Landes sichern und/oder spitz rechnen müssen, um ihren Familien ein gutes Leben zu ermöglichen. Politiker sagten Dinge, die unverschämt, im besten Fall frappierend naiv waren. Der damalige SPD-Justizminister Heiko Maas behauptete ungeniert im Fernsehen, es werde wegen der Ausgaben für die Flüchtlinge „an keiner anderen Stelle bei Sozialleistungen oder wo auch immer jemandem etwas weggenommen“.

Das offensichtliche Faktum, dass man Geld nur einmal ausgeben kann – und es natürlich bei Bildung, Infrastruktur oder Verteidigung fehlen würde, wenn man es für Integration ausgibt – verschwieg der Minister. Es ging um nicht weniger als 20 Milliarden Euro pro Jahr.

„Extinction Rebellion“

Die Radikalisierung des Irrsinns hat begonnen

In der Klimakrise kehrt die Argumentation zurück: Ja, es kostet Geld. Aber wer will schon nach den Kosten fragen, wenn es gilt, das Richtige zu tun? Getrieben von der Apokalyptik von Grünen und Fridays For Future, signalisiert die Bundesregierung: Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Das Klimapaket passierte im Eiltempo das Kabinett. Die Anhörungen von Experten wurden abgekürzt.

Tiefe Spaltung in der Gesellschaft

Euro, Migration, Energie/Klima – diese Topoi haben die Bundesrepublik tief gespalten. Wenn die Bürger in der Rezession sich wieder verstärkt Sorgen um ihren Geldbeutel machen werden, drohen sie das Land zu zerreißen.

Sie bewegen alle Schichten der Bevölkerung. Die mit ihnen verbundenen Entscheidungen sind so komplex, dass sie nur gelöst werden können mit Diskussion, klugem Abwägen und Augenmaß. Deshalb wären sie eine große Chance für die Parteien der Mitte, für die (nun ehemaligen) Volksparteien gewesen. Statt den Populismus von Linken, Grünen oder AfD in ihren extremen Antworten auf die Krisen zu kopieren.

Neue Gesellschaftsordnung

Die radikalen Ziele der Klima-Apokalyptiker

Die Bundesbürger wollen wissen, welche Alternative es gibt und wie viel diese sie kostet. Sie haben das Recht auf eine Begründung, warum ihr Geld für Menschen in südeuropäischen Staaten verwendet wird, nicht für Schulen in Deutschland. Warum es für die Integration von Flüchtlingen verwendet wird, nicht für Straßen oder Innovation. Warum damit der epochale Umbau der Energieversorgung bezahlt wird, nicht jener der Bundeswehr.

Es geht um klare Prioritäten – und um Gerechtigkeit. Nicht nachvollziehbar war, warum bei der EEG-Umlage sozial schwache Mieter die Solardächer von Gutverdienern subventionierten. Oder warum künftig Menschen womöglich auf ihren Sommerurlaub mit den Kindern verzichten müssen, während Gutverdiener höhere Ticketpreise locker zahlen.

Das aktuelle Klimapaket läuft de facto auf eine Verbrauchsteuer hinaus – und belastet Menschen mit niedrigem Einkommen relativ stärker als Gutverdiener. Wenn die Preise für jeden identisch steigen, dann ist die Teuerung prozentual bei den Ärmsten am höchsten. Wozu das führen kann, konnte Deutschland an den Gelbwesten in Frankreich sehen – die ursprünglich aus Protest gegen zu hohe Öko-Abgaben auf die Straße gegangen waren. Aber Schwarz-Rot denkt kaum an Gelbwesten und viel an streikende Schüler.

Die Krisen müssen gerecht und bezahlbar gelöst werden. Die Deutschen müssen das Gefühl haben, dass die Bundesregierung verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger umgeht. So, dass sie und ihre Familien in eine gute Zukunft blicken können. „It’s the economy, stupid.“ Dem ist leider nicht so.

Verfassungswidrig und wirkungslos – Klimagesetze entsetzen die Experten

Woher auf einmal die Hektik kommt, ist nicht ganz klar. Hat sich die Bundesregierung etwa bei Fridays for Future mit Klimapanik infiziert? Oder ist es eher der für den Fortbestand der großen Koalition entscheidende SPD-Parteitag, der zur Eile drängt?

Noch in dieser Woche will die Bundesregierung jedenfalls ein ganzes Bündel von Klimagesetzen durch die Instanzen peitschen. Das Klimaschutzgesetz, die Steuererleichterungen auf Bahnticktes sowie Änderungen beim Luftverkehrsgesetz sollen vom Bundestag in erster Lesung verhandelt werden.

Der selbst auferlegte Zeitdruck ist ungeheuer:


https://www.4shared.com/web/embed/file/bHgSYl-5ea


https://sabnsn.wordpress.com/2019/11/02/irrsinn-energiewende/

.
glG.

Veröffentlicht 4. November 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik, Uncategorized

Getaggt mit , , , ,

Irrsinn Energiewende   2 comments


https://www.4shared.com/web/embed/file/lk4lWrsziq

Windrad-Schrott Das 70.000-Tonnen-Problem der Energiewende


https://www.4shared.com/web/embed/file/h9ZU_NC9ea

Nächste Hiobsbotschaft für die deutsche Windkraft: Ausgerechnet das Umweltbundesamt warnt vor einem Entsorgungsproblem von ausgedienten Rotoren. Doch damit nicht genug: Bei den Betreibern klafft eine 300-Millionen-Euro-Lücke.

Auf den ersten Weckruf hatte die Windkraftindustrie noch mit Beschwichtigungen reagiert. Es war Anfang vergangenen Jahres, als der führende deutsche Entsorgungskonzern Remondis öffentlich davor warnte, dass die deutsche Energiewende vor einem erheblichen Entsorgungsproblem stehe.

„Wir stellen mit massiven Subventionen Windräder auf, aber niemand hat sich Gedanken darüber gemacht, was danach mit den Anlagen passiert; dass die eingesetzten Mittel zum Beispiel auch recyclingfähig sein müssen“, erklärte damals Remondis-Geschäftsführer Herwart Wilms. Insbesondere bei den mit Glas- und Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoffen für die Rotorblätter sei „unter vernünftigen ökonomischen Bedingungen eine Aufbereitung kaum zu schaffen“.

Der Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE) winkte damals noch ab: Es gebe etablierte Recyclingverfahren für solche Verbundstoffe, die ja auch im Auto- und Flugzeugbau Verwendung finden, erklärte Hermann Albers. „Die Sorge, künftig vor Bergen alter Rotorblätter zu stehen, sind mehr als unbegründet.“
Jetzt wird genau diese Sorge allerdings erneut laut – und durch ein wissenschaftliches Gutachten sogar noch verstärkt. Ausgerechnet das Umweltbundesamt, erwiesenermaßen kein Feind erneuerbarer Energien, hat das Recyclingproblem der Windkraftbranche in einer 250 Seiten starken Studie analysiert. Ergebnis: Für Entwarnung an der Entsorgungsfront gibt es keinen Grund. Im Gegenteil.
Laut der Studie des Umweltbundesamts fallen Tausende Tonnen Rotorblattschrott an, wenn in den nächsten Jahren immer mehr Windräder der ersten Generation das Ende ihrer 20- bis 30-jährigen Lebensdauer erreichen. Allein im Jahr 2021 sind es demnach mehr als 50.000 Tonnen sogenannte GFK-Verbundwerkstoffe. Bis zum Jahr 2038 kann der Abfallberg in der Spitze auf mehr als 70.000 Tonnen pro Jahr ansteigen.

Verbundwerkstoffe mit verklebten Glas- und Kohlenstofffasern seien „bislang jedoch schwer zu verwerten“, warnt das Umweltbundesamt. In Deutschland gebe es lediglich eine einzige spezialisierte Verwertungsanlage für solche Abfälle.

Und damit nicht genug: Die Betreiber der Windkraftanlagen legen offenbar auch nicht genug Geld zurück, um den ordnungsgemäßen Rückbau und das Recycling ihrer Altanlagen finanzieren zu können. Laut Studie zeigt sich, „dass vor allem ab Mitte der 2020er-Jahre erhebliche Finanzierungslücken bevorstehen“. Für das Jahr 2038 prognostiziert das Umweltbundesamt eine Lücke von 300 Millionen Euro.

Beide Befunde stellen eine zusätzliche Bedrohung für die ohnehin schon angeschlagene deutsche Windkraftbranche dar. Die Anlagenhersteller leiden in diesem Jahr unter einem starken Einbruch der Auftragszahlen, weil immer mehr Projekte von betroffenen Anwohnern, Wald- oder Vogelschützern beklagt werden. In der Folge ziehen sich auch die Genehmigungsverfahren für neue Windparks unkalkulierbar lange hin. Immer häufiger kommt es in der einst erfolgsverwöhnten deutschen Windkraftbranche inzwischen zu Entlassungen und Betriebsschließungen.

Bei einem „Windgipfel“ im Bundeswirtschaftsministerium hatte die Branche erst vor wenigen Wochen deutlich gemacht, was nötig sei, um die Ausbauzahlen wieder auf das gewünschte Niveau zu heben: Weniger Bürokratie, weniger Artenschutz-Auflagen und kürzere Klagewege sollten die Windbranche aus ihrem Tief holen.


https://www.4shared.com/web/embed/file/rxa_GGGfiq

Doch jetzt fordert ausgerechnet das dem Bundesumweltministerium angeschlossene Umweltbundesamt genau das Gegenteil: mehr Auflagen, mehr Bürokratie und höhere finanzielle Rückstellungen für den Rückbau. „Die Studie empfiehlt, die Berechnungsgrundlage für die Rücklagen zu überprüfen und die Rücklagen regelmäßig von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen, ob sie noch dem Stand der Technik und den zu erwartenden Kosten entsprechen“, heißt es.

Umweltbundesamt fordert Rückbau der Betonfundamente

Eine Frage beantwortet die Studie des Umweltbundesamts dabei jedoch nicht: Wie teuer das sachgemäße Zerlegen der alten Rotorblätter wird, kann bis dato nur geschätzt werden. Verfahren werden erst noch entwickelt. „Aufgrund ihrer hohen Energiedichte sind Carbonfasern nur unter extremen Bedingungen verbrennbar“, heißt es in der Studie. Die elektrische Leitfähigkeit von CFK-Stäuben könne innerhalb der Verbrennungsanlagen „zu Kurzschlüssen, Stromausfällen oder Bränden führen“. Damit nicht genug: Zu vermuten sei, „dass Carbonfasern unter Sauerstoffeinfluss ab einer Temperatur von 650 Grad Celsius lungengängige Teilchen bilden, die nach Einatmung – ähnlich wie bei Asbestfasern – das Lungenkrebsrisiko erhöhen“.

Aufgrund solcher Gesundheitsgefahren beim Zerkleinern faserverstärkter Kunststoffe fordert die Studie des Umweltbundesamts auch strengere Regeln für den Windradabbau. Denn bislang werden alte Windräder oft recht hemdsärmelig per Kran oder Lkw umgerissen oder mit Sprengstoff zu Boden gebracht – eine Praxis, die auf YouTube vielfach zu besichtigen ist.


https://www.4shared.com/web/embed/file/2XHTVkCPea

Auch die Praxis, Tausende Tonnen Betonfundament nach dem Windradabriss einfach im Boden zu belassen, will das Umweltbundesamt so nicht mehr hinnehmen: Die Fundamente sollten in Zukunft „möglichst vollständig zurückgebaut werden“. Das bislang eingesetzte Verfahren, Rotorblätter vor Ort auf dem Acker kleinzusägen oder -flexen, sollte ebenfalls reguliert werden, fordert das Umweltbundesamt mit Blick auf die „lungengängigen“ Carbonfasern, die dabei freigesetzt werden. Bei den Sägearbeiten vor Ort „sollte die Staubbelastung für Mensch und Umwelt durch Einhausung sowie Auffangen von staubbelastetem Wasser minimiert werden“.

Auf die ohnehin bedrängte Branche kommen damit vermutlich kostenträchtige Ökoauflagen zu, denn: „Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich keine hochwertige Recyclingmethode für CFK etablieren konnte“, stellt das Umweltbundesamt fest. „Die energetische Verwertung in einer Müllverbrennungsanlage ist aufgrund der potenziellen Entstehung problematischer Faserbruchstücke sowie der Problematik möglicher auftretender technischer Defekte innerhalb der Anlagen nicht möglich.“ Schließlich sei auch die mechanische Verwertung zu Füllstoffen im Straßenbau „einerseits unwirtschaftlich“, andererseits sei „die Nachfrage dafür bei prognostizierten steigenden Mengen an CFK-Abfall zu gering“.

In der Bilanz „Energiewende“ ist noch nicht der Strom enthalten der im Zuge Elektromobilität „zusätzlich“ benötigt wird!

Mehrkosten für die vollständige erneuerbare Energieversorgung übersteigen jeden vernünftigen Rahmen und liegen in der Höhe eines Bundeshaushalts, sind doppelt so hoch wie der Sozialhaushalt und betragen etwa das 1,4-fache der Rentenzahlungen. Die „Lösung“ bietet keinen ökologischen Nutzen und ist darüber hinaus sozial unverträglich (was sofort die Frage aufwirft, warum sie dennoch propagiert wird).

Um eine Erdgas-gestützte Elektromobilität realisieren zu können, sind 462 TWh Strom erneuerbar bereitzustellen. Derzeit sind etwa 30.000 Windkraftanlagen in Betrieb, die 104 TWh liefern. Der Windkraftanlagenbestand wäre also – nur für den Antrieb von E-Autos – zu vervierfachen. Als Erdgas-Backup ist die Hälfte des Transportvolumens der Nord-Stream-2-Pipeline vorzusehen.

https://sabnsn.wordpress.com/2019/10/14/elektromobilitaet-im-winter-kann-nach-30-km-schluss-sein/

* * *

Offshore Windparks sind keineswegs für eine kontinuierliche Stromversorgung geeignet.
Was ist neben Windflauten bei extremen Witterungslagen – Stürmen bzw. tiefe Temperaturen wenn die Rotorblätter vereisen. Eine Reparatur ist unter diesen Umständen ausgeschlossen und noch weniger wenn es sich um Windparks im Meer handelt. Man kann diese nicht bei Windstärke 10 und mehr, reparieren, ja nicht einmal erreichen.
Dann gibt es eben für längere Zeit keinen Strom. Was sich über Wochen bis Monate erstrecken kann.
Um dennoch die Versorgungssicherheit der Wirtschaft mit Strom zu gewährleisten muss Strom hinzugekauft werden.
Wer bezahlt das ? ? ?
Doch nicht etwa die Betreiber der Windparks? Wegen deren Versorgungsausfall das notwendig wird.

Weitere offene Fragen:
Schäden am Meeresgrund bei der Errichtung von Offshorewindparks im Meer werden überhaupt nicht erwähnt. Auch deren negative Einflüssen auf die Tierwelt an Land sowie im Wasser werdend tot geschwiegen. Das Robbesterben ist eine Folge davon, die Tere verhungern – weil auf dem Meeresboden ganze Ökosysteme zerstör wurden.

Aber auch an Land setzt sich das fort. Schwäne, Kraniche, Fledermäuse . . . fallen Windrädern zum Opfer. Dass deren Population sogar gefähdet ist. Kein Wort davon ist in den Medien zu vernehmen. Und von den LINKEN und de GRÜNEN schon gar nicht. Und die LINKEN wollen da sogar noch die GRÜNEN übeholen und bis 2030 Strom zu 100% ÖKO . . .

Vogelschretteranlage:

Exclusiv im Ersten – Der Kampf um die Windräder


https://www.4shared.com/web/embed/file/xNS6qxHYei

Wahnsinn Windkraft (nur in D abrufbar) Exakt – die Story


https://www.4shared.com/web/embed/file/G6Q3kLarca


https://sabnsn.wordpress.com/2019/02/23/ohne-strom-und-die-folgen/


https://www.4shared.com/web/embed/file/qqNWuRxmgm


https://www.4shared.com/web/embed/file/n3Eo6B1ree

 

 

.
glG

Veröffentlicht 2. November 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik

Getaggt mit , , , ,

Das Heerlager der Heiligen   Leave a comment

Man muss bekloppt sein um zu solchen Schlussfolgerungen zu kommen.

Dann sollte man zuerst den LKW-Verkehr aus den Städten verbannen. Täglich kommt es da zu Unfällen vornehmlich mit Radfahrern. Während SUV mit unter 1 % daran beteiligt sind.

Und dennoch wird deren Verbot gefordert. Wozu es 1000 andere Gründe gibt. Aber nicht auf Grund einer Gefahr für anderer Verkehrsteilnehmer.
Der gleiche Unfall mit den gleichen Folgen währe passiert, wenn der Fahrer des SUV einen VW-Plo gefahren hätte.

Veröffentlicht 10. September 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik, Technik

Getaggt mit , , ,

Politk in Deutschland . . .   2 comments

engestellt von Babette

Politiker, Geistliche, Prominente unterstützen Kriminelle (B)

https://www.4shared.com/web/embed/file/O5uHQ7kaee

Die Verarschung Deutschlands durch Merkel (B)

https://www.4shared.com/web/embed/file/1-tvX73bfi

Til Schweiger, Uli Hoeness und co – die wahren Hetzer, geistige Brandstifter

https://www.4shared.com/web/embed/file/EmTVREEWda


lG Babette

Veröffentlicht 14. August 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik

Getaggt mit , , , ,

Die Grönland-Lüge   Leave a comment

Eine Hitzewelle macht dem Grönland-Eis den Garaus, es schmilzt sechsmal schneller als 1980, Grönland verliert zwei Gigatonnen Eis an einem Tag. Eine Spitzen-Horrorstory jagt die nächste. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie kommen als isolierte Nachricht. Es wird kein Bezug hergestellt. Wo ein Bezug hergestellt wird, ist es ein manipulativer, wie in der Spiegel-Meldung ganz unten.

Die Nachrichten sind dazu gedacht, Angst zu verbreiten.

2 Gigatonnen Eis, das klingt nach einer Unmenge. Da sich in Grönland aber rund 600 Gigatonnen Eis finden, machen 2 Gigatonnen nur rund 0,3% der Eismasse Grönlands aus. Sie sind im wahrsten Sinne ein Tropfen in den Ozean, denn die 2 Gigatonnen erhöhen auch den Wasserspiegel der Meere nur in dem Bereich, den man hinter dem Komma findet.
Dass das Eis in Grönland schmilzt, das hat überdies einen einfachen Grund: In Grönland ist Sommer. Im Sommer schmilzt das Eis, das sich von April bis August schmilzt Eis, das sich durch den Schneefall in den Monaten September bis März angesammelt hat. Wäre dies nicht der Fall, das Grönland-Eis es reichte mittlerweile bis in die Troposphäre.

Dass das Eis in Grönland derzeit schneller schmilzt als 1980, wie der Spiegel behauptet, ist vielleicht der perfideste Manipulationsversuch. Selbstverständlich tut es das, denn in den letzten Jahren ist es stärker gewachsen als in den Jahren zuvor. Setzte man die Eisschmelze derzeit ins Verhältnis zur Menge an Eis, das sich über die letzten Jahre in Grönland angesammelt hat, dann zeigte sich nicht nur, dass das Eisschild in Grönland gewachsen ist, es zeigte sich auch, dass sie auch 2019 trotz Rekordschmelze immer noch auf einer Rekordhöhe verbleiben wird.

Die manipulative Art der Berichterstattung zielt darauf, Lesern ein Bild von der Welt zu vermitteln, das falsch ist, um ihnen Angst vor einem phantasierten Klimawandel zu machen, damit sie gefügig werden, gefügig, wenn man ihnen mehr Steuern abknöpfen will und gefügig, wenn ihnen Freiheitsrechte, z.B. im Hinblick auf freie Meinungsäußerung oder im Hinblick auf ihre Mobilität geraubt werden sollen.

Tatsächlich hat sich seit 2006 in Grönland kaum etwas verändert, wie die folgende Abbildung, die ich bei Tony Heller entliehen habe, zeigt:

Die Manipulation, die Propaganda im Hinblick auf den Klimawandel-Hoax, sie bedient sich in vielen Fällen eines der drei im folgenden genannten Mittel:

Es soll mit isoliert dargestellten Superlativen Angst erzeugt werden. 2 Gigatonnen. Eine riesige Eismenge, deren Angsteffekt schnell schmilzt, wenn sie in Relation zur Gesamteismenge und zur Jahreszeit in Grönland gesetzt wird.

Willkürliche Korrelationen, in isolierter Betrachtung, sollen die Klimawandel-Erzählung stützen. Hitzewelle und Rekordschmelze in Grönland. Davon, dass die Hitzewelle weder außergewöhnlich für Grönland ist noch einzigartig, hört man nichts. Davon, dass Eis die Angewohnheit hat, auch in Grönland im Sommer zu schmelzen, auch nichts.

Willkürliche Vergleiche sollen einen biederen Effekt dramatisieren. Sechsmal schneller schmilzt das Eis als 1980. Die Frage, ob 2019 auch sechsmal mehr Eis in Grönland vorhanden ist als dies 1980 der Fall war, so dass auch sechsmal mehr Eis schmelzen kann, wird gar nicht erst gestellt.

Das Ziel ist die Manipulation der Nachrichtenkonsumenten. Sie sollen in die Irre geleitet und zum Glauben konvertiert werden, es gebe einen von Menschen zu verantwortenden Klimawandel, der dazu führe, dass Grönland bald eisfrei sein wird. Das wird es nicht. Vielmehr bewegt sich auch dieses Jahr das Eisschild auf Grönland im normalen Rahmen, eher etwas oberhalb des durchschnittlich gemessenen Ausmaßes des Eisschilds.

Einer, dem die Lügen, die Propaganda, dem die angeblichen Wissenschaftler, die sich Klimaforscher oder Klimatologen nennen, so massiv auf die Nerven gehen, wie sie uns auf die Nerven gehen, ist Tony Heller.

Er hat in einem hervorragenden Video das, ich hier zusammengestellt habe, ausgeführt. Er präsentiert die Zahlen, die ich weggelassen haben und erzählt die Geschichte der Klimawandel-Propaganda so, dass auch von der neuerlichen Lüge, nach der Grönland bald ohne Eis dasteht, nichts mehr übrig bleibt. Ich habe das Video (Englisch im Original) mit diesem Beitrag inhaltlich ins Deutsche übertragen.



https://www.4shared.com/web/embed/file/rgCxaTUvda

 

.
glG

Veröffentlicht 13. August 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik

Getaggt mit , , , ,

Wenn Idelogie über Vernunft . . .   3 comments

eingestellt von Babette

Ganz legal verfassungsfeindlich – wie die Antifa.


https://www.4shared.com/web/embed/file/BLN5FT1Dee

Die Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung der Schülerbewegung „Fridays for Future“ spitzen sich zu. Beim ersten wichtigen europäischen Kongress von „Fridays for Future“ im Schweizer Lausanne mit mehr als 400 Schülern kam es laut Medienberichten zum Streit über die strategische Ausrichtung des Protests. Mit dabei: Initiatorin Greta Thunberg, 16.

Wie das US-Portal „Buzzfeed News“ berichtet, sei die Schwedin Teil einer dreißigköpfigen Gruppe gewesen, die die Haupthalle der Veranstaltung am Mittwoch offenbar aus Protest verlassen habe. Mehrere Teilnehmer hätten das Hinausgehen aus dem Saal als „Streik“ beschrieben. Reporter des Schweizer Boulevardblatts „Blick“ berichten, eine Teilnehmerin wäre vor dem Saal gar „heulend zusammengebrochen“.

Der Grund: Offenbar gab es Streit über einen Forderungskatalog der Bewegung. Am Dienstag hätte laut „Buzzfeed“ ein Komitee 20 konkrete Handlungsanweisungen an die Politik formuliert – etwa zu Reformen der Landwirtschaft und zu CO2-Einsparungen in der Schifffahrt. Thunberg und eine Reihe anderer Mitglieder hätten diese konkreten Ideen mit allgemeineren Formulierungen ersetzen wollen – etwa „Hören Sie auf die Wissenschaft!“ . Thunberg habe geäußert, dass nicht alle den spezifischen Forderungen zustimmen würden.

Auch wenn die 16-Jährige gegenüber „Buzzfeed“ erklärt, den Saal nur verlassen zu haben, um eine enttäuschte Mitstreiterin zu trösten, deutet die Szene auf grundsätzliche Spannungen bei „Fridays for Future“ hin.

Neben der Frage, wie basisdemokratisch und wie konkret die Bewegung sein möchte, geht es in internen Diskussionen immer wieder auch um die Radikalität des Protests. Teile der Bewegung wünschen sich deutlicheren Widerstand auf der Straße. In Deutschland hat sich zudem eine „antikapitalistische Plattform“, eine Art linker Flügel, gegründet.

In einem Aufruf zur gemeinsamen Demonstration mit dem in Teilen linksextremen Bündnis „Ende Gelände“ solidarisierten sich einige „Fridays for Future“-Aktivisten zuletzt mit den französischen Gelbwesten. Diese hätten „eine passende Antwort auf die neoliberale Agenda der Macron-Regierung gefunden, an ihnen müssen wir uns orientieren“.

Zunehmend gerät auch Luisa Neubauer, die wohl bekannteste deutsche Aktivistin, ins Visier parteiinterner Kritiker. In einer Chatgruppe linker Aktivisten kursieren derzeit etwa Bilder, die ein durchgestrichenes Foto Neubauers zeigen. Daneben steht: „Gegen Personenkult und Autoritäten“.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos für das Studierendenmagazin „Zeit Campus“ halten knapp drei Viertel (73 Prozent) der 18- bis 30-Jährigen den Klimawandel für eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Drei Prozent nehmen demnach regelmäßig an Demonstrationen wie „Fridays for Future“ teil.

Schon am dritten Tag liegen bei den Klima-Teenies die Nerven blank. Die Unzufriedenheit unter den Teilnehmern des «Smile for Future»-Klimagipfels in Lausanne ist förmlich zu spüren. Journalisten werden gebeten, den Raum zu verlassen. Die europäische Klimajugend will unter sich sein, wenn sie sich zofft und über ihre Probleme redet.

Und das sind offenbar viele.

Am heftigsten knallt es vor dem Saal. Ein Mädchen mit pinken Haaren stürmt raus, bricht heulend zusammen. Ein anderes setzt sich trotzig im Schneidersitz vor die Tür. Sie halte es da drinnen nicht mehr aus, erklärt sie. Nach und nach kommen weitere Teilnehmer dazu, knien neben ihr. Auch Greta Thunberg. Sie hört aufmerksam zu. Als das Mädchen in Tränen ausbricht, zögert Greta nicht, umarmt und tröstet sie.

Die Tränen und Zusammenbrüche zeigen: Beim Strategietreffen in Lausanne stösst die europäische Klimajugend an Grenzen. Die Atmosphäre ist angespannt. Diese Punkte sorgen bei den Klima-Teenies für Riesen-Zoff:

1. Sie sind sich nicht einig, wie radikal sie sein wollen

Frust hat sich aufgestaut. Seit sieben Monaten gehen die «Fridays», wie sich die Teilnehmer der «Friday for Future»-Bewegung nennen, für den Klimaschutz auf die Strasse. Doch die Ergebnisse ihres Engagements werden nur langsam sichtbar. Viele fragen sich, ob sie stärker provozieren müssten – und sogar Gesetze brechen, wie es die Klimaschutz-Extremisten von «Extinction Rebellion» machen.

2. Nicht alle wollen den Kapitalismus abschaffen

In Lausanne diskutieren die Kinder und Jugendlichen, wie sie die perfekte Gesellschaft sehen. Für viele ist klar: Unsere Wirtschaft ist böse. Ein deutscher Teilnehmer kommt begeistert aus einer Diskussionsrunde mit der Wirtschaftsprofessorin Julia Steinberger: «Der Konsens ist: Kapitalismus muss weg.» Doch so einfach ist es nicht. Ein anderer Teilnehmer hat die Diskussion völlig anders wahrgenommen:

«Die polnischen Teilnehmer finden das mit der Geschichte ihres Landes gar nicht lustig, wenn Deutsche und Franzosen in Richtung Kommunismus wollen.»

3. Sie wissen nicht, was sie fordern wollen

Noch immer ist unklar, was am Ende des Klimagipfels stehen soll: ein Strategiepapier? Ein Forderungskatalog? Die Teilnehmer sind in dieser Frage hoffnungslos zerstritten. Am Montag gab es kurzzeitig mehr als 30 Forderungen. Viele davon sind extrem spezifisch und beinhalten konkrete Massnahmen und Klimaziele. Das Problem: Die Forderungen sollen europaweit gelten und von allen Teilnehmern mitgetragen werden.

4. Die Schweiz passt ihnen nicht

Zu teuer und nicht in der EU: Das nervt viele der rund 450 Teilnehmer, die aus 37 Ländern angereist sind. «Für Teilnehmer aus Osteuropa ist es sogar teuer, sich etwas im Supermarkt zu kaufen», erzählt eine österreichische Teilnehmerin. Sie selbst sei zwar auch mit Brot und Marmelade zufrieden, aber das Essen auf dem Gipfel sei aus Budgetgründen nicht besonders abwechslungsreich. Das sorgt für Frust bei den Jungen, die ihre Woche hier trotz der Arbeit geniessen wollen. Und: Weil es im Gegensatz zur EU Roaming-Gebühren gibt, können die Klima-Teenies in Lausanne kein mobiles Internet nutzen.

5. Die Diskussionskultur kostet Zeit und Nerven

«Es ist schon schön, dass jeder immer über seine Gefühle reden kann», kommentiert ein Schweizer Teilnehmer. «Ich verstehe aber auch, dass andere mehr arbeiten wollen.» Die Krux: Die Graswurzelbewegung will, dass jeder gleichermassen zu Wort kommt. Nicht immer klappt das – auch hier gibt es Teilnehmer, die nach vorne drängen. Das führt bei sensibleren Teilnehmern zu Unmut. Und: Sobald jemand mit den Händen ein Dach über dem Kopf formt, bedeutet das «Ich fühle mich unwohl». Dann darf er sofort darüber sprechen – selbst im Plenum mit rund 450 Teilnehmern.

ELEKTROMOBILITÄT – LINKS / GRÜNER WAHNSINN


https://www.4shared.com/web/embed/file/RLHeSBWada

Die Ladegeschwindigkeit von Elektroautos soll künftig extrem steigen. Nur noch wenige Minuten soll es dauern, bis die Akkus befüllt sind. Aber diese Geschwindigkeit hat in vielerlei Hinsicht ihren Preis und auch Nachteile auf die Lebensdauer der Akkus.

Stundenlang an der Steckdose hängen? Das soll E-Autofahrern künftig erspart werden. Die Ladesäulen pumpen immer schneller Strom in die Akkus, die wiederum immer mehr davon in kürzerer Zeit aufsaugen können. Das ist bequem, aber nicht unbedingt effizient.

Elektroauto-Batterien sind groß, schwer und sehr teuer. Je mehr Energie sie fassen sollen, desto stärker schlagen diese Nachteile durch. Selbst in Luxusautos ist derzeit bei einer Kapazität rund 100 Kilowattstunden (kWh) Schluss – für größere Akkus fehlen selbst in diesem verschwenderischen Segment Geld und Platz. Lange Zeit galt die Relation von Reichweite und Gewicht/Kosten/Platzbedarf sogar als unüberwindbares Hindernis für den Erfolg des E-Antriebs abseits von Mini-Stadtautos, Golf-Karts und anderen Nischen-Mobilen. Bis Tesla kam: Die US-Amerikaner lösten das Problem der geringen Reichweite durch besonders schnelles Laden – und spannten auf eigene Kosten ein dichtgeknüpftes Supercharger-Netz über die USA und Europa.

Mit bis zu 3 MW laden

Die Ladesäulen der Kalifornier waren lange Zeit die mit großem Abstand schnellsten auf dem Markt. Die ersten Stationen lieferten 90 kW Ladeleistung, spätere 120 und 145 kW. Künftig sollen 250 kW möglich sein. Das würde reichen, um in fünf Minuten Strom für 120 Kilometer Fahrt zu tanken. Die Konkurrenz jedoch hat längst nachgezogen und setzt sogar zum Überholen an: Der vor allem von den europäischen Herstellern genutzte CCS-Standard liefert bald bis zu 350 kW, langfristig sogar 500 kW. Der kürzlich vorgestellte chinesisch-japanische Standard Chao Ji soll das mit bis zu 900 kW in absehbarer Zeit noch einmal toppen. Und die europäische Lkw-Industrie arbeitet sogar an Ladesäulen mit bis zu 3 MW Leistung, die dann auch die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs möglich machen soll. Zum Vergleich:

Aus der normalen heimischen Steckdose fließen maximal 3,6 kW.

Bislang allerdings nutzt die steigende Ladeleistung bislang niemandem. Viel mehr als 100 kW vertragen nur wenige Autos auf dem Markt, aktueller Rekordhalter ist das Tesla Model 3 mit 200 kW. Einen neuen Standard soll ab dem kommenden Jahr der Porsche Taycan setzen, ein viertüriger Elektrosportler mit rund 600 PS und einer Reichweite bis zu 500 Kilometern. Zum Marktstart sind zunächst 250 kW möglich, ab 2021 sollen es bis zu 350 kW sein. Die 95 kWh fassende Batterie ist damit nach 15 Minuten an der Steckdose zu den üblichen 80 Prozent voll. Für 100 Kilometer Fahrt sollen vier Minuten Ladezeit ausreichen.

Löchriges Netz, teure Ladestationen

Flottes Laden klappt natürlich nur, wenn man eine der wenigen ultraschnellen Ladesäulen findet. Auch wenn die deutschen Hersteller über das Gemeinschaftsunternehmen Ionity mittlerweile selbst am Ausbau der Infrastruktur arbeiten, dürfe es noch dauern, bis ein wirklich enges Netz steht. Denn die Stationen sind teuer. Nicht zuletzt, weil die starken Ladekabel aufwendig gekühlt werden müssen. Und das deutet auf ein zweites Problem der immer höheren Ladeleistungen hin: Denn je mehr diese steigen, desto größer werden die Ladeverluste.

Wichtig für das schnelle Laden sind natürlich auch die Akkus. Je größer, desto besser.

Zu den Verlusten kommt es durch den elektrischen Widerstand in Trafos und Kabeln, der einen Teil der elektrischen Energie in Wärme wandelt. Der fällt umso stärker aus, je höher die genutzte Stromstärke ist. Dazu kommt der Strombedarf für die Kühlung. Rund fünf bis sechs Prozent Verlust kommen dabei zusammen. Und auch in der Traktionsbatterie im Fahrzeug entsteht Wärme, die gegebenenfalls auch weggekühlt werden muss. Wie hoch der Gesamtverlust ist hängt außerdem unter anderem von der Außentemperatur, der Größe der Batterie (groß ist günstiger), ihrem Füllstand (gering ist günstiger) und ihrer Temperatur (niedrig ist günstiger) ab. Diese ist abhängig von der Fahrweise vor dem Tanken.

Wechselstrom besser für den Akku

Klar ist aber, vernachlässigbar sind die Ladeverluste nicht. Bei einem Test des ADAC benötigte das Tesla Model X mit der 100-kWh-Batterie für das Volltanken insgesamt 108,3 kWh Energie. Auch bei vielen anderen Modellen lag der Verlust bei 5 bis 10 Prozent. Wie hoch die Ladeverluste bei den künftigen Schnelllader-E-Autos sind, muss die Praxis zeigen. Klar ist aber, dass das langsame Wechselstromladen deutlich effizienter ist als das schnelle Stromzapfen an Gleichstrom-Anschlüssen.

Und es ist besser für die Batterielebensdauer, die die Druckbetankung nicht besonders leiden kann. Nicht zuletzt kostet der schnelle Strom in der Regel auch Extra-Gebühren und ist deutlich teurer als der Strom daheim oder an der Normalladesäule. Als Standard-Energiequelle sind Schnellladesäulen daher eher nicht geeignet. Unverzichtbar sind sie jedoch, wenn es mal weiter gehen soll als bis an die Stadtgrenze.


https://www.4shared.com/web/embed/file/kr2sn7B5fi

Und noch eine Frage die gar nicht erst gestellt wurde.
Wo soll denn der Strom herkommen?
Der ist ja nicht einfach da:
Zumal der Anschluss einer Ladesäule dem von 110 Wohnungen entspricht.

Und dann überall die Ladekabel – überall wo Autos aufgeladen werden.
Auf dem Gehweg, am Straßenrand, in Parkhäusern, in Garagen. . .
Soll man dann dabei stehen bleiben 4, 6, 12 . . . 20 Stunden lang oder länger,
damit die Kabel nicht entwendet werden?
Es wird einen neuen Volkssport geben . . . Ladekabel klauen.

Und teurer ist der Strom dann auch noch als Benzin.
16,- Euro – womit man 100 km elektrisch fahren kann.
Ein moderner Mittelklassewagen mit Verbrennungsmotor fährt damit mehr als doppelt so weit. Ist in 2 Minuten neu aufgetankt – während ein Elektroauto dann den halben Tag oder länger am Kabel hängt – und jede Schnellladung sofern möglich, die Lebensdauer des Akkus zusätzlich reduziert.


https://www.4shared.com/web/embed/file/Ch0dycORee


lG Babette

Veröffentlicht 8. August 2019 von sabnsn in Deutschland, Politik, Uncategorized

Getaggt mit , , , ,