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Sozialismus – und wohin das führt   1 comment

eingestellt von Babette

Sie wissen ja, daß der Sozialismus nur die Vorstufe zum Kommunismus ist, jene Phase, in der die Opfer gebracht werden, um die Menschen endgültig zu befreien. Der Kommunismus ist das Paradies auf Erden, wo jeder nach seinen Bedürfnissen alles erhält und nach seinen Fähigkeiten gefördert und eingesetzt wird. Ich möchte deshalb mit dem Kommunismus und seinen Segnungen beginnen. Also nicht das Leben in kommunistischen Staaten beschreiben, sondern dessen Vollendung, das Leben der befreiten Menschheit. Es geht dabei um Johanna, die nach der Vorkämpferin für das Proletariat und aufrechten Volksheldin Jeanne d’Arc benannt wird, und Gisbert, der den Namen seines Großvaters trägt, der als Held der Arbeit bei ständig mindestens 250%iger Normerfüllung kürzlich einem Herzinfarkt erlegen ist.

Kommunismus

Johanna und Gisbert werden im Volkskrankenhaus ihrer jeweiligen Kleinstadt geboren. Anders als die großen Universitätskliniken haben die Volkskrankenhäuser keine Kaderetage, die nur hochrangigen Parteifunktionären vorbehalten ist. Sie sind gut ausgestattete Häuser der medizinischen Grundversorgung, die nach dem staatlichen Gesundheitsplan mindestens 90% der anfallenden Behandlungen durchführen können. Nur schwere Fälle werden an die nächste Universitätsklinik überstellt. Beide Kliniken haben im letzten Jahr mit 97% bzw. 94% ihr Plansoll übererfüllt. Es ist ein Zeichen für die fähigen Ärztinnen und Ärzte, daß sie einen derart hohen Planerfüllungsgrad erreichen. Sie sparen damit der proletarischen Gemeinschaft jene Kosten, die bei einer Überstellung in die Universitätsklinik entstünden.

Die Mütter der beiden verbleiben eine Woche zur medizinischen Nachsorge im Volkskrankenhaus. Sie liegen im komfortablen Zweibettzimmer, mit Radio, Fernsehen und Telephon. Die Behandlung ist vollkommen kostenfrei, sie hätten auch nichts, um diese zu bezahlen, denn das Geld ist abgeschafft. Die befreiten Arbeiter haben antiquierte Zahlungsmittel nicht nötig. Die Mütter wurden auf die Geburt gründlich vorbereitet, sie haben an den Mütterschulungen der Partei teilgenommen, wo ihnen erklärt wurde, wie Kinder versorgt werden. Es hat keinerlei medizinische Komplikationen gegeben.

Nach dem Klinikaufenthalt gehen die Mütter in den fünfwöchigen Mutterschaftsurlaub. Sie stillen ihre Kinder, und sie bringen ihre Kinder zur Pflichtuntersuchung, bei der die Kinder nach dem medizinischen Plan geimpft werden. Sechs Wochen nach der Geburt kehren die Mütter wieder an ihren Arbeitsplatz zurück, um zum Wohl der proletarischen Gemeinschaft beizutragen. Ihre abgestillten Kinder erfahren die bestmögliche Erziehung in den staatlichen Kindertagesstätten. Dort beginnen qualifizierte Erzieherinnen – es sind fast ausschließlich Frauen, die Planungsbehörde hat auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen festgestellt, daß dies vorteilhaft für die Kinder ist – mit der Heranbildung des neuen Menschen, des befreiten Proletariers, der die Beschränkungen der Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Die Erzieherinnen protokollieren die Entwicklung ihrer Schützlinge, halten deren Fähigkeiten und Neigungen fest. So kann die Planungsbehörde die bestmögliche Förderung der Entwicklung dieser Kinder festlegen. Auf diese Weise bleiben keine Fähigkeiten unentdeckt im Verborgenen.

Die eher ruhige, fürsorgliche Johanna geht in eine Kindergartengruppe, die Meerschweinchen versorgt und besonders viele Tierbücher im Regal stehen hat. Gisbert ist robuster, verfügt über einen starken Bewegungsdrang. Seine Kindergartengruppe trägt dem Rechnung, sie verbringt deutlich mehr Zeit in der Sporthalle und bei Geländespielen. Der Wettbewerb untereinander, zur optimalen Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, gehört zu den Prinzipien der proletarischen Gemeinschaft. Jedem Kind werden auf diese Weise die gleichen Chancen geboten. Während Johanna immer noch von Erzieherinnen betreut wird, hat Gisbert zwei Sportlehrer, die ihn bei Turnübungen und Geländespielen fördern.

Mit sechs Jahren werden Johanna und Gisbert bei den Jungen Pionieren aufgenommen. sie tragen stolz ihr rotes Halstuch und das weiße Hemd. Johanna lernt bei den Jungen Pionieren erste hauswirtschaftliche Fähigkeiten, Gisbert hat sich für die Judogruppe empfohlen. Die Grundschule bereitet die Kinder weiter aufs Leben vor. Beiden gefällt die Erzählstunde, die zweimal die Woche stattfindet. Dort erfahren die Kinder, wie das Leben früher gewesen war, als die Arbeiterklasse noch ausgebeutet wurde. Die Funktionärin, die diesen Unterricht erteilt, bringt gelegentlich sogar Geld mit. Damit können die Kinder einkaufen, doch es gibt immer zu wenig Geld, um sich die ganzen Süßigkeiten leisten zu können. Am Ende einer solchen Unterrichtsstunde wird immer der Kommunismus ausgerufen, das Geld wieder eingesammelt und die übrig gebliebenen Süßigkeiten gerecht verteilt.

Johannas Schulergebnisse rechtfertigen die Überstellung in ein Internat. In ihrer neuen Mittelschule bekommt sie sogar Reitunterricht, als Belohnung für ihren Einsatz für die proletarische Gemeinschaft. Wer außergewöhnliche Leistungen hervorbringt, darf auch außergewöhnliche Belohnungen erwarten. Gisbert hat weniger gut abgeschnitten. Die Hoffnungen, daß er sich zu einem herausragenden Sportler entwickelt, haben sich nicht erfüllt. Er tritt auf eine normale Mittelschule über, die ihn auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Er darf weiterhin an der Judogruppe teilnehmen, die jedoch nur zweimal pro Woche trainiert. In einem Sportinternat hätte er fünf Trainingseinheiten pro Woche absolviert. Mit zehn Jahren werden die beiden Junge Proletarier, die nächste Stufe der staatlichen Jugendorganisation. Die Erzählstunden werden vom Fach Geschichte des Proletariats abgelöst. In den Büchern hierzu finden die Kinder ausgewählte und kindgerecht aufbereitete Texte von Marx, Lenin und Mao Tse-Tung.

Mit 14 Jahren schließen Johanna und Gisbert die Mittelschule ab. Die proletarische Gemeinschaft kennt kein Sitzenbleiben oder das Wiederholen eines Schuljahres. Der Vertrauenslehrer, ein Parteifunktionär, betreut schwache Schüler und sorgt dafür, daß sie Nachhilfe bekommen, um das Klassenziel doch zu erreichen. Gisbert hatte dafür einmal einen Förderkurs bekommen, in den Sommerferien, um das zuvor Versäumte nachzuholen. Nun ist der große Tag der Jugendweihe gekommen. Die jungen Proletarier legen dabei das Gelöbnis ab, ihre ganze Kraft der Fortentwicklung der proletarischen Gemeinschaft zu widmen. Im Gegenzug werden sie freigesprochen, sind nunmehr Mitglieder der Freien Jugend.

Johanna hat sich für den sozialen Zweig empfohlen. Sie wechselt das Internat, besucht nun die Oberschule. Noch weiß Johanna nicht, ob sie Tierärztin oder Humanärztin werden soll. Sie spricht mit ihrem Vertrauenslehrer darüber, der für sie zwei Praktika organisiert, bei einer Tierärztin und in einem Volkskrankenhaus. Gisbert besucht das Polytechnikum in der Stadt, das ebenfalls ein Internat ist. Dort bereitet er sich im Orientierungsjahr auf seinen künftigen Beruf vor. Auch er bekommt zwei Praktika bei Handwerkern vermittelt. Nach dem Orientierungsjahr hat sich Johanna entschieden, Humanärztin zu werden, Gisbert wird Klempner. Sein Polytechnikum wird nun zur Berufsschule, parallel zum Unterricht beginnt Gisbert eine Klempnerlehre. Die Handwerkerausbildung der proletarischen Gemeinschaft dauert insgesamt vier Jahre, die ersten drei Jahre erhält der Lehrling Blockunterricht, im ersten Jahr abwechselnd sechs Wochen Schule und sechs Wochen Lehre, im zweiten und dritten Jahr vier Wochen Schule und acht Wochen Lehre. Im vierten Jahr arbeitet der Lehrling nur noch im Volkseigenen Betrieb. Sein Zimmer im Schülerheim bewohnt der Lehrling während der ganzen fünf Jahre.

Johanna absolviert die nächsten vier Jahre jeweils drei vierwöchige Praktika als Schwesterhelferin im Volkskrankenhaus. Auch sie erwirbt in diesen fünf Jahren einen ersten Abschluß als Krankenschwester. Bei der Freien Jugend erhält Johanna zusätzlich eine Ausbildung als Sanitäterin, Gisbert hingegen erhält eine erste Grundausbildung als Soldat, einschließlich des Dienstes an der Waffe. Die Freie Jugend rückt dazu an zwei Wochenenden im Monat in die Kasernen der Volksarmee ein, wo sie von ausgewählten Soldaten betreut und ausgebildet werden. Die Ausbildungssoldaten haben sich für diesen Dienst freiwillig gemeldet, es sind entweder Längerdienende oder Soldaten in ihrem zweiten Jahr.

Gisbert wird nach seinem Abschluß für zwei Jahre zur Armee eingezogen. Die proletarische Gemeinschaft muß wehrhaft sein, die Errungenschaften der kommunistischen Gesellschaft verteidigen. Wer wie Johanna die Universität besucht, wird vom Wehrdienst freigestellt. Universitätsabsolventen werden erst nach ihrem Studium eingezogen, für ein einziges Jahr. Wobei die Volksarmee jedoch hofft, daß sich die Absolventen für einen längeren Dienst als Offiziere verpflichten.

Für Johanna ist gesorgt, sie erhält ein großzügiges Studenten-Apartment. Ihr Studienplan ist durchorganisiert, es gibt keinerlei Leerlauf. Nach vier Jahren wird sie für ein Jahr Ärztin im Praktikum, danach dient sie als Ärztin in der Volksarmee. Nach einem weiteren Jahr als Assistenzärztin in einem Volkskrankenhaus kann sie an die Universität zurückkehren, um eine Facharzt-Ausbildung zu absolvieren. Für ihre Erfolge im Studium darf Johanna als Kandidatin der Partei beitreten. Gisbert wird von seinem Politoffizier wegen vorbildlicher kommunistischer Geisteshaltung ebenfalls der Partei empfohlen. Nach drei Jahren als Kandidaten wird die Partei über ihre endgültige Aufnahme entscheiden.

Einfache Parteimitglieder haben von ihrer Zugehörigkeit nur wenige Vorteile. Jeder Proletarier erhält eine modern ausgestattete Wohnung, die er nach Wunsch möblieren darf. Die Dinge des täglichen Bedarfs sind kostenfrei, ebenso Verkehrsmittel oder Urlaubsreisen. Allerdings stehen besondere Güter unter Bewirtschaftung, wer diese beziehen will, muß einen Antrag stellen. Parteimitglieder haben bei diesen Auswahlverfahren einen geringen Vorteil. Die Parteimitglieder sollen den Proletariern ein Vorbild geben. Wenn ein Proletarier durch schlechte Leistungen und Arbeitsverweigerung auffällt, zieht der Parteifunktionär, der die Probleme des Proletariers lösen soll, ein Parteimitglied heran, das ihm über den Problemfall Auskunft geben kann. Der Funktionär sucht das Gespräch und ergreift gegebenenfalls weitere Maßnahmen, um dem Betroffenen zu helfen, ein wertvolles Mitglied der proletarischen Gemeinschaft zu bleiben.

Der real existierende Sozialismus

Gefällt Ihnen die Zukunft im Kommunismus? Sie werden dort nicht allein gelassen, man kümmert sich um Sie. Das einfache Parteimitglied von nebenan ist ein hervorragender Nachbarschaftshelfer, wenn Sie Sorgen und Probleme haben, können Sie diesen Mann gerne aufsuchen. Er hilft Ihnen gerne als Seelsorger, denn die Religion gibt es nicht mehr. Die war eben nur Opium fürs Volk. Ob es Gott wirklich gibt, weiß niemand, doch die Partei, die gibt es. Und die Partei sieht alles.

Sozialismus propagiert die Gleichheit, doch diese ist nur Gleichmacherei. Wer mit 14 Jahren schon 80 Kilo wiegt, dürfte beim 100-Meter-Lauf nicht zu den Schnellsten gehören. Sozialismus wäre, wenn zwei sportlichere Schüler diesem etwas Beleibteren helfen, ihn also beim 100-Meter-Lauf ziehen, damit er eine halbwegs passable Zeit erzielt und eine bessere Note erhält. Leider bekommen die an sich guten Sportler deswegen eine etwas schlechtere Note. Wir sind eben alle gleich, oder?

Der Sozialismus kennt etwas, das nennt sich Gesinnung. Wobei die rechte Gesinnung natürlich die linke ist. Wer mehr hat, soll von diesem Mehr abgeben, und tut er das nicht freiwillig, wird er dazu gezwungen. Wenn jemand eine rechte Gesinnung hat, also nicht die rechte, im Sozialismus erwünschte linke, muß er auf Kurs gebracht werden. Der Sozialismus benutzt dafür mehr oder weniger subtile Methoden. Gleichgeschaltete Medien fördern eine Einheitsmeinung. Donald Trump ist eben ein durchgeknallter Hampelmann, der zum Pech der Welt gerade den US-Präsidenten spielt. Das ist die öffentlich verbreitete Meinung. Donald Trump hat einen Intelligenzquotienten von 155, dürfte damit den deutschen Schmierenjournalisten durch die Bank überlegen sein. Donald Trump ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, während die Schmierenjournalisten sich als Pressehuren verkaufen müssen, um überhaupt ihre Rechnungen bezahlen zu können. Die USA erlebt unter Donald Trump einen glänzenden wirtschaftlichen Aufschwung, während Merkeldeutschland sich mit Dumpinglöhnen unbeliebt macht.

Die Gesinnung soll immer gehobenen Zielen dienen. Der Befreiung der Menschheit zum Beispiel. Wir befreien die Menschheit, indem wir sie nach Deutschland holen. Afrika ist 30.370.000 Quadratkilometer groß und hatte 2016 1,216 Milliarden Bewohner. Das sind etwa 40 Menschen pro Quadratkilometer. Merkeldeutschland ist 357.376 Quadratkilometer groß und hatte 2016 82,67 Millionen Bewohner. Das sind 231 Menschen pro Quadratkilometer. Trotzdem soll ausgerechnet Deutschland ein Einwanderungsland sein, das den Menschenüberschuß aus Afrika aufnimmt. Das hat nichts mit Logik zu tun, sondern mit Ideologie. Oder besser, mit Idiotologie. Sozialismus ist nicht logisch.

Aktuell heißt das hehre Ziel „Toleranz“. Die Toleranz wird am besten mittels Null Toleranz gegen abweichende Gesinnung erreicht. Wir sind tolerant gegen andere Kulturen, erweisen den Menschen Respekt und nehmen Rücksicht auf deren Gefühle. Die eigene Kultur hingegen wird vernachlässigt, den Einheimischen wird kein Respekt erwiesen und auf unsere Gefühle braucht niemand Rücksicht zu nehmen.

Vor lauter Toleranz geben wir das auf, was uns als Volk ausmacht. Donald Trump hat – laut Propagandamedien – diverse Länder zu Drecklöchern erklärt. Drecklöchern kann man nur helfen, indem man sie vor Ort säubert. Wer den Dreck nach Deutschland holt, bewirkt nur, daß Deutschland ebenfalls zum Drecksloch wird.

Es ist Sozialismus, wenn man sich einbildet, „Verfolgten“ aus islamischen Ländern zu helfen, indem man die Ideologie, die dort für die Verfolgung gesorgt hat, nach Deutschland holt. Juden, die zwischen 1933 und 1945 in die USA geflüchtet sind, haben dort eben nicht den Nationalsozialismus praktiziert. Moslems hingegen praktizieren hier, im Land ihrer Zuflucht, genau den Islam, dem sie entkommen sind. Die einzige Begründung, wieso wir diese Menschen aufnehmen sollen, ist der „Holocaust“. Entschuldigung, der Holocaust liegt 73 Jahre zurück. Daran ändert sich nichts, wenn wir Deutschland in Trümmer legen und an allen Ecken anzünden.

Der Sozialismus ist auf Bespitzelung angewiesen. Denunzianten erleben in Deutschland eine neue Hochblüte. Denunziantentum gehört leider zu Deutschland. Das war zur Zeit der Hexenprozesse so, das war im nationalen Sozialismus so. Nichts dazugelernt, ewig gestrig, menschlich minderwertig – und natürlich intolerant. Denunzianten sind eine wahre Zierde der Menschheit.

Was passiert in einem Land mit Gesinnungskontrolle? Das Erfolgsmodell des VW-Konzerns ist der Golf. Den kennen Sie natürlich. Allerdings wissen viel weniger Leute, daß Sachsenring den Golf zuerst gehabt hatte. Der P760 hatte große Ähnlichkeit mit dem VW-Golf, der vier Jahre danach auf den Markt kam. Jedoch darf niemand einen Golf bauen, wenn die Leute mit der rechten Gesinnung auf den Trabant setzen. Deshalb belächeln wir heute arrogant das, was die DDR fabriziert hat.

Ich habe einmal eine Geschichte aus der Sowjetunion gehört. Es ging, soweit ich mich erinnere, um ein Turbinengehäuse. Das war derart groß, daß es auf einem Binnenschiff transportiert wurde. Für diesen Schiffstransport wurden Kanäle erweitert und Schleusen vergrößert, vielleicht sogar Brücken demontiert. Kurz vor dem Ziel wurde das Gehäuse abgeladen, um am Ufer zu verrotten. Warum? Weil der Plan geändert worden ist. Das Kraftwerk sollte woanders gebaut werden, und es war billiger, das Gehäuse dem Verfall preiszugeben, als es an die neue Baustelle zu transportieren. Bitte fragen Sie mich nicht nach der Quelle, ich habe das nur einmal gehört, im Fernsehen, und das auch noch vor Jahrzehnten.

Sozialismus ist immer schlecht für die Bildung. Der Sozialismus möchte „erziehen“, also seine Vorstellungen der neuen Generation einpflanzen. Dummerweise lassen sich Schulstunden nicht beliebig vermehren. Jede Stunde, in der „Toleranz“ vermittelt wird, muß anderweitig eingespart werden, an Mathematik, Chemie, Physik…, also an Fächern, die für die Indoktrination weniger wichtig sind. Gerade ROT / GRÜN regierte Läder schneiden da im negativen Sinne besonders gut ab. So könen Abituienten heute zwar Gendern, haben aber NULL Ahnung von Prozentrechnung. Und dann wundern wir uns, wenn bei Aufnahmeprüfungen an Universitäten 98% der Aspiranten duchfallen. Eine Klassenfahrt ins Konzentrationslager Dachau ist eine Klassenfahrt, die nicht ins Deutsche Museum geführt hat. Über den Wohlstand eines Landes entscheiden jedoch immer dessen Ingenieure, niemals dessen Ideologen.

Sozialismus mißt Bildung nach Produktionszahlen, nicht nach Qualität. Die menschliche Intelligenz hat eine bestimmte Verteilung, wer mehr Abiturienten will, als diese Verteilungskurve vorgibt, muß das Niveau nach unten schrauben. Diese Abiturienten haben danach eine formale Hochschulzugangsberechtigung, sind aber nur bedingt studierfähig. Wer Mathematik für schwarze Magie hält, wird kein Ingenieur. Aller Wahrscheinlichkeit wird so jemand nie etwas entwickeln, was den Wohlstand des Volkes mehrt, sondern dem Volk in irgendeiner Weise auf der Tasche liegen.

Der Sozialismus schafft Arbeitsplätze, nur sind diese nicht produktiv. Es sind Stellen, für die man das richtige Parteibuch benötigt, und natürlich die richtige Gesinnung. Ein bißchen Verwaltung, ein wenig Schnüffelei, Gesinnungskontrolle oder die bloße Repräsentation als Frühstücksdirektor, das hat der Sozialismus verdienten Funktionären als Austragstellen zu bieten. Solange diese Herrschaften nicht nur unfähig, sondern auch faul sind, richten sie keine Schäden an. Erst, wenn sie sich einmischen, entstehen Baustellen wie Stuttgart 21. oder noch Besser, der BER.

Der Sozialismus ist generell ein dunkles Zeitalter, in dem die Entwicklung eines Landes stagniert. Der Sozialismus führt in der Regel zu einem Zusammenbruch, dieser kann sowohl durch äußere (Krieg) als auch innere Umstände (Revolution) ausgelöst werden. Träger des Sozialismus ist die niedere Funktionärsebene, ob nun in der Partei oder nicht. Die Hexenprozesse wurden nicht durch die kleinen Richter beendet, die Hexen auf den Scheiterhaufen geschickt haben. Richter funktionieren, sie sind staatstreu bis zuletzt. Hans Filbinger ist dafür ein gutes Beispiel, er steht für alle Richter, auch für jene der DDR, die bis zu deren Zusammenbruch noch „Republikflüchtlinge“ verurteilt haben.

Die Richter und Beamten sind in diesem Fall die Frösche, die man nicht fragen darf, ob der Teich trocken gelegt werden soll.

Oh, wir sind schon weit gekommen auf dem Weg nach unten, in die Hölle des Sozialismus. Zwar hängen keine Hakenkreuzfahnen in den Straßen, und anders als in Hollywood-Filmen brüllt nirgendwo jemand „Heil Hitler!“ Aber sonst sind wir den Hollywood-Perversionen über das Dritte Reich schon sehr nahe gekommen. Die Blockwarte sind heute selbsternannt, sie überwachen ihnen völlig Unbekannte im Internet und schreiben fleißig Denunziationen. Die SA marschiert wieder auf den Straßen, sie nennt sich diesmal Antifa. Zwar haben deren Angehörige keine so schönen Uniformen, sie werden jedoch staatlich bezahlt, oft besser als die Polizisten, die Ausschreitungen der Antifa eindämmen sollen.

Die Presse ist in einem Maße gleichgeschaltet, von dem Josef Goebbels nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Der „Stürmer“ heißt heute Bild-Zeitung und hetzt nicht gegen Juden, sondern gegen „Reichsbürger“. Die sollen ganz, ganz böse sein, haben sich gegen den deutschen Staat verschworen und bereiten eine Revolution vor. Deshalb müssen Reichsbürgern aus dem Staatsdienst entfernt werden. Der Merkelstaat hat sich neue Juden geschaffen, die verfolgt und diskriminiert werden.

George Orwell hat meines Wissens das Wort „Gedankenverbrecher“ erfunden. Die BRD hat das aufgegriffen und veranstaltet eine Hexenjagd auf Gedankenverbrecher.

Die Kirche hat einst Ketzer, die sich zu ihren Sünden bekannt und bereut haben, wieder aufgenommen. Die BRD-Justiz kennt hingegen keine Gnade, da wird ein 96jähriger, der zu Kreuze gekrochen ist und alles gestanden hat, was man ihm aufnötigte, trotzdem einfach weggesperrt. Das Land der Richter und Henker hat schließlich einen Ruf zu verteidigen, und das mit dem Henken, das bekommen sie auch noch hin. Notfalls wird bei dem Verdacht, ein potentieller Reichsbürger könnte eine geladene Spielzeugpistole bei sich haben, in präventiver Notwehr scharf geschossen.

Wird das jemals enden? Wird der Sozialismus schließlich zusammenbrechen? Sicher! Der Sozialismus ist bisher immer zusammengebrochen, wenn er die Ressourcen eines Landes, die ihm in den Schoß gefallen sind, aufgebraucht hatte. Der Zustand der Schultoiletten sagt deutlich mehr über die Verhältnisse in einem Land aus als die Diäten der Abgeordneten. In den ersten drei Jahrzehnten ihrer Existenz hat die BRD ihr Geld mittels Innovationen verdient. Damals galt der menschliche Geist als der einzige Rohstoff, über den Deutschland verfügt. In der Kohl-Ära, der Zeit des bleiernen Kanzlers, verschob sich die Innovation zum Lohndumping. Das Geld, das an den Arbeitern eingespart wird, nehmen die großen Firmen den Völkern Europas weg.

Die großen Konzerne sind jedoch längst nicht mehr so deutsch, wie es ihre altehrwürdigen Namen versprechen. Sozialismus hat nichts mit Gleichstellung zu tun, sondern sehr viel mit Gleichmacherei. Das Ziel des Sozialismus ist erreicht, wenn die Masse des Volkes zum Lumpenproletariat verarmt ist. Der Sozialismus zeichnet sich dadurch aus, daß die Qualität der Funktionäre immer weiter nachläßt.

Die Unterdrückung des freien Geistes verhindert intellektuelle Auseinandersetzungen. Wer nicht mehr kämpfen muß, weil er seine Gegner ausmerzen oder vertreiben kann, wird zu dumm zum Kämpfen. Hören Sie doch einmal Angela Merkel genau zu, dann merken sie, daß diese Frau nicht einmal fähig ist, sich verständlich zu artikulieren.

Die Sowjetunion war ein sozialistischer Musterstaat. Die Mehrheit der Bevölkerung wurde in Armut gehalten, kam gerade so über die Runden. Die Spitzenfunktionäre lebten deutlich besser, doch sie hatten sich keine Paläste leisten können. Villen, Landhäuser – in etwa das, was ein erfolgreicher Unternehmer in Deutschland besitzt. Der Reichtum des Landes wurde von Anderen abgeschöpft, in der Sowjetunion eher verdeckt, in Merkeldeutschland ganz offen. Die „Heuschrecken“, die Betriebe übernehmen und ausschlachten, sind nur die Spitze des Eisbergs. Die wahren Profiteure sind wie Blutegel, die fortwährend die Unternehmen aussaugen, die Dividenden und Ausschüttungen verlangen.

Uns bleibt nur die Hoffnung in die alte Weisheit, wonach der Tod des Wirts das Ende der Parasiten bedeutet. Der Tod Deutschlands ist jedoch nicht das Ende. Würde unsere Bevölkerungsdichte im Lauf des Zusammenbruchs auf jene Afrikas reduziert, wären das immer noch fast 15 Millionen Menschen. So viele sind wir gewesen, hier, in diesem Land, als wir zum Volk der Dichter und Denker geworden sind. Für Richter und Henker hingegen wird dann kein Platz mehr sein.

Der Sozialismus ist und war immer schon ein Irrtum der Geschichte. Ein kostspieliger Irrtum für die Völker, die er befallen hat. Aber wenn es überhaupt ein Volk gibt, das sich aus der Asche des Sozialismus zu neuer Größe aufzuschwingen vermag, ist es das deutsche!

Quelle:angelehnt an Michael Winkler

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glG Babette

Veröffentlicht 6. Februar 2018 von sabnsn in Politik, Wissenschaft / Politik

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